Aufmacher Island Top 10

Island Top 10: Diese Orte muss man gesehen haben

Diese zehn magischen Orte auf Island muss jeder gesehen haben

Island – Insel aus Feuer und Eis. Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der seine Besucher derart in den Bann zieht wie die raue Vulkaninsel im Atlantik

Gletscher, Bergmassive, Vulkane, raue Küsten und Strände wie in der Südsee – das alles ist Island. Ausgangspunkt für die meisten Besucher ist der Flughafen Keflavik (GPS: N 63 59.762, W 22 37.556 – Google Maps) in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik. Die Ringstraße umrundet die Insel komplett und führt den Besucher von einem Highligt auf Island zum nächsten. Diese Top 10 sollte jeder Island-Besucher auf seiner Reise gesehen haben

Island Top 1: Der Berg Kirkjufell

Der Berg Kirkjufell - ein Highlight auf Island

Der Berg Kirkjufell (GPS: N 64 56.341, W 23 18.646 – Google Maps) ist eines der bekanntesten Foto-Motive auf Island und ragt 463 Meter in den Himmel. Besonders beeindruckend ist der Kirkjufell am Morgen oder am Abend, wenn die untergehende Sonne den Himmel in den buntesten Farben erstrahlen lässt. Für Fotografen besonders attraktiv sind die Wasserfälle in der Nähe des Kirkjufell, die einen hervorragenden Vordergrund abliefern. Ein Weitwinkelobjektiv ist hier Pflicht.

Island Top 2: Der Gletschersee Jökulsárlón

Gletschersee Jökulsárlón am Morgen

Der Gletschersee Jökulsárlón (GPS: N 64 02.904, W 16 10.760 – Google Maps) im Süden Islands ist ein Hotspot für Fotografen. Resige Eisberge treiben in dem See, der sein Gesicht von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde, ändert. Durch die direkte Verbindung zum eisigen Atlantik werden immer wieder gigantische Eisbrocken in die raue See gerissen. Wer den Sonnenaufgang am Gletschersee Jökulsárlón verbringt, wird Zeuge eines unglaublichen Farbspektakels – vorausgesetzt, es hängen nicht dunkle Regenwolken über dem See.

Island Top 3: Der Skogafoss stürzt 60 Meter in die Tiefe

Skogafoss

Der riesige Skogafoss (GPS: N 63 31.756, W 19 30.791 – Google Maps) stürzt 60 Meter in die Tiefe und gehört zu den absoluten “Must Sees” auf Island. Am Rande des Wasserfalls führt ein gut ausgebauter Wanderweg bis an den Rand des Skogafoss. Die Macht des Wassers ist überall zu spüren. Die Gischt peitscht ins Gesicht, das Getöse des Wassers betäubt die Ohren und die Erde bebt angesichts der Wassermengen, die den Skogafoss Sekunde für Sekunde nach unten rauschen. Tipp: Wer sehr spät am Abend oder ganz früh am Morgen an den Rand des Wasserfalls wandert, hat gute Chancen, den Skogafoss ganz für sich alleine zu haben. Zu diesen unmenschlichen Zeiten tummeln sich in der Regel keine Touristen mehr an dem leicht zugänglichen Wasserfall.

Island Top 4: Wale im eisigen Atlantik

Whalewatching in Island

Wer nach Island reist, sollte in Húsavík (GPS: N 66 02.760, W 17 20.662 – Google Maps) Stopp machen und an einer “Whale Watching”-Tour teilnehmen. Im Hafen des kleinen Städtchens im Norden Islands gibt es mehrere Anbieter von Wal-Touren. Die Chance, einen der imposanten Meeressäuger zu sehen, ist groß. Die Anbieter werben mit Sichtungsraten von über 90 Prozent. Man sollte allerdings nicht darauf hoffen, dass die riesigen Meeressäuger dicht am eigenen Boot vorbeischwimmen. Darum sollte man unbedigt ein Teleobjektiv einpacken.   

Island Top 5: Der Gullfoss ist einer der imposantesten Wasserfälle der nordischen Vulkaninsel

Der Gullfoss

Der Gullfoss (GPS: N 64 19.492, W 20 07.943 – Google Maps) besteht aus zwei Wasserfällen mit 20 und elf Metern Höhe. Das Wasser rauscht mit ohrenbetäubenden Lärm in die Tiefe. Der Gullfoss gehört zum sogenannten „Golden Circle“ und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Island. Vom Parkplatz aus führt ein gut ausgebauter Weg bis direkt an den Wasserfall. Regenklamotten und ein Regenschutz für die Kamera* gehören unbedingt in den Rucksack.

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Island Top 6: Der riesige Basaltfelsen Hvítserkur

Island Hvítserkur

Der Basaltfelsen Hvítserkur (GPS: N 65 36.384, W 20 38.138 – Google Maps) ist Nistplatz zahlreicher Vogelarten. Der Legende nach ist der 15 Meter hohe Hvítserkur ein Troll, der von der Sonne versteinert wurde. Der Fels ist eine echte Berühmtheit auf Island. 1990 war der Hvítserkur auf einer isländischen Briefmarke abgebildet. Wer vom Parkplatz zum Strand wandert, sollte unbedingte feste Schuhe und keine Flip-Flops anziehen. Der Abstieg über feinen Schotter ist nicht zu unterschätzen!

Island Top 7: Der Godafoss

Island Godafoss

Der Godafoss (GPS: N 65 41.056, W 17 32.923 – Google Maps) liegt direkt an der Ringstraße – entsprechend voll ist es hier auch. Mit seinen zwölf Metern ist der Godafoss ein eher kleiner Wasserfall. Trotzdem wird jeder Besucher, der den Godafoss zum ersten Mal besucht, vor Ehrfurcht erstarren. Um den ganzen Wasserfall auf das Foto zu bekommen, sollte man ein Weitwinkelobjektiv einpacken.

Island Top 8: Die Küste von Vik

Der Strand von Vik auf Island

Die Küste bei Vik (GPS: N 63 24.040, W 19 02.065 – Google Maps) ist ein weiteres Highlight auf Island, das kein Besucher verpassen sollte. Der schier endlose Lavastrand, steile Klippen und riesige Lavafelsen im Meer machen diesen Ort so besonders. Direkt am Strand ist allerdings Vorsicht geboten! Besucher müssen zu jeder Zeit, also auch bei ruhigem Wetter, mit unerwartet großen Wellen rechnen, die wie aus dem Nichts an den Strand schmettern und einen im schlimmsten Fall in die raue See reißen. Es hat in diesem Zusammenhang bereits tragische Todesfälle gegeben.

Island Top 9: Der Dynjandi Foss ist ein echter Riese

Der Dynjandi Foss auf Island

Der Dynjandi Foss (GPS: N 65 44.214, W 23 12.563 – Google Maps), was soviel bedeutet wie „der Rauschende“, stürzt 100 Meter in die Tiefe. An seinem Fuß ist der Wasserfall 60 Meter breit. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt bis direkt an den Wasserfall. Zum Fotografieren bietet sich sich an, eine der zahlreichen kleineren Wasserfälle als Vordergrund zu nehmen. Natürlich sollte auch hier wieder ein Weitwinkelobjektiv ins Gepäck.

Island Top 10: Die Papageientaucher am Kap Bjargtangar

Puffin auf Island

Das Kap Bjargtangar (GPS: N 65 30.150, W 24 31.747 – Google Maps) ist der westlichste Punkt Islands und gilt als der zweitwestlichste Punkt Europas. Das Kap Bjargtangar ist ein wahres Eldorado zur Vogelbeobachtung. In den mehrere hundert Meter steil abfallenden Klippen brüten hundertausende Papageientaucher, Möwen, Lummen und Tordalken. Der Höhepunkt sind natürlich die Papageientaucher, auch Puffins genannt. Puffins sind hervorragende Schwimmer und tauchen bis zu 60 Meter tief.

Reistipp Island

Island ist immer eine Reise wert! Im Sommer wird es niemals dunkel und die Wintermonate sind geprägt von Dunkelheit. Dafür erstrahlt die Landschaft dann im Polarlicht. Wer das erste Mal auf Island ist, sollte die Ringstraße in Angriff nehmen. Zwei Wochen sollte man für eine Islandreise mindestens einplanen. Wer Island bereits kennt, wird im Hochland der Insel immer wieder neue Highlights finden. Um ins Hochland zu gelangen ist allerdings zwingend ein Geländefahrzeug mit Vierradantrieb notwendig.

Auch für Wanderer hat Island viel zu bieten. Wir können den Rother Wanderführer* mit 55 Wandertouren empfehlen. Neben dem Buch gibt es alle 55 Touren auf als GPS-Datei zum Download. Unerlässlich ist auch eine Straßenkarte* – und zu guter letzt gehört natürlich ein Reiseführer ins Gepäck.

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4 replies
  1. Christel Thoenes
    Christel Thoenes says:

    Danke für die wunderschönen Fotos. Im August 2010 war ich das erste Mal dort. In 2017 werde ich 75 und dann fliege ich da nochmal hin. Das habe ich mir ganz fest vorgenommen.

    Reply

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