Aufmacher-Pan-di-Zucchero

Sardinien – Tag 3 – Der Zuckerhut Pan di Zucchero

Ein Highlight auf Sardinien – der Pan di Zucchero

Dem Unwetter zum Trotz: Am Abend gelingen uns fantastische Bilder vom Zuckerhut Pan di Zucchero

Traumwetter! Am Morgen haben wir bereits angenehme 24 Grad. Der Blick von der Terrasse ist verheißungsvoll. Am Vormittag stehen wir am Strand von Masua (GPS: N 39 19.977, E 8 25.262 – Google Maps). Der Ort ist wegen eines riesigen alten Bergwerkes keine Augenweide. Die Attraktion ist der Pan di Zuccheroder Zuckerhut (GPS: N 39 20.017, E 8 23.990 – Google Maps). Ein recht steiler Wanderweg führt uns auf den Monta Nai. Der schmale Pfad bietet kaum Schatten, dafür aber einen traumhaften Ausblick auf die Küste. Am oberen Teil des Weges nehmen wir teilweise die Hände zu Hilfe, ein Seil sorgt an einige Stellen für etwas mehr Sicherheit – nötig wäre es aber nicht.

Pan-di-Zucchero

Ausblick-Sardinien Wanderung-Pan-di-Zucchero Sardinien

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Am Himmel ziehen sich leider schon wieder riesige Kumulonimbus – Gewitterwolken – zusammen. Wir wollen aber wenigstens bis zum Pan di Zucchero wandern und legen einen Zahn zu. Auf dem Panoramaweg hier oben haben wir keinerlei Schutz bei einem Gewitter. Nach einer guten Stunde erreichen wir den Aussichtspunkt. Von hier haben wir wirklich einen fantastischen Blick auf den Pan di Zucchero.

Tipp: Man sollte nicht schon recht am Anfang der Tour am ersten Wegweiser zum Zuckerhut nach links abbiegen. Der zweite Aussichtspunkt (siehe Bilder) ist wesentlich spektakulärer.

Wegweiser-Sardinien Pan-di-Zucchero-2 Biggi-und-Flo-am-Pan-di-Zucchero

Nach ein paar Minuten machen wir uns schon wieder auf den Rückweg. Inzwischen fallen die ersten Regentropfen. Kaum unten angekommen, öffnet sich die Himmelspforte und ein Wolkenbruch biblischen Ausmaßes bricht über uns herein. Im Gegensatz zu Biggi habe ich bei der Tour auf meine Regenjacke verzichtet – jetzt renne ich was das Zeug hält in Richtung Auto.

Abstieg-Sardinien

Wir nutzen das heftige Unwetter, um unsere Vorräte aufzufüllen. Am Abend versuchen wir es etwas weiter südlich bei Portoscuso. Hier stoßen wir auf eine faszinierende Landschaft aus schwarzem Gestein mit bizarren Steinskulpturen, wie wir sie nur aus den USA kennen (GPS: N 39 13.011, E 8 22.205 – Google Maps). Mit dem Wetter haben wir hier mehr Glück. Während es weiter weg noch in Strömen zu regnen scheint, haben wir herrlichstes Sonnenlicht.

Portoscuso-2 Portoscuso Portoscuso-3 Portoscuso-4

Trotzdem brechen wir noch einmal auf in Richtung Masua zum Pan di Zucchero. Es regnet zwar, dafür aber ist das Licht absolut genial. Mit Regenjacke und Handtuch bewaffnet machen wir uns auf den Weg zum Strand. Am Horizont hat sich die Sonne gegen die Wolken durchgesetzt, über uns ist der Himmel tiefschwarz. Die Bilder, die an diesem Abend entstehen, sind absolut atemberaubend. Wer sich jetzt fragt, wozu wir das Handtuch dabei haben: Mit dem Handtuch hält Biggi den Regen von der Kamera und den riesigen Filtern ab, während ich ein Highlight nach dem anderen eintüte.

Kamera-im-Regen Pan-di-Zucchero-4 Pan-di-Zucchero-3

Auf dem Heimweg stoppen wir in Iglesias. In der Tratoria Da Felica werden wir mit leckersten Oliven, frischem Brot und würziger Pasta bekocht – und das zu einem Spottpreis. Wohl auch deshalb tummeln sich hier vorwiegend Einheimische. Wer in Iglesias Urlaub macht – ein Besuch lohnt sich!

Reisezeitraum: September/Oktober 2015

Für einen Urlaub auf Sardinien empfehlen wir den Rother Wanderführer*, die Karte von Marco Polo* und den Sardinien-Reiseführer* von Eberhard Fohrer

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