Aufmacher-S'Archittu

Sardinien – Tag 6 – Was machen bei Regen auf Sardinien?

Was machen bei Regen auf Sardinien – diese Frage stellen wir uns heute

Es schüttet ohne Unterlass – aber auch dann kann man auf Sardinien einiges erleben

In der Nacht tobt ein schweres Unwetter über Sardinien. Der Donnerschlag ist so laut, dass ich einige Male aus dem Schlaf gerissen werde. Am Morgen hat sich das Gewitter zwar verzogen – der Regen aber ist geblieben. Kein normaler Regen, sondern Platzregen. Laut unserer Wetter-App liegt die ganze Insel unter einer Schlechtwetterfront. Olbia, Sassari, Cagliari – überall das gleiche Bild. Heute stellt sich also wieder die Frage, was machen bei Regen auf Sardinien?

Wir haben lange überlegt und einige Vorschläge zusammengetragen

  • Den Tag einfach in einer der vielen Bars verbringen. Man kann auch Bar-Hopping machen. Einfach den erstbesten Laden ansteuern, ein Ichnusa bestellen und zur nächsten Bar weiterziehen
  • Sardiniens Unterwelt erkunden – in Sant’Antioco liegt die Burgruine Forte Su Pisu, auch Forte Sabaudo genannt. Unter der Altstadt befindet sich das weitgehend intakte labyrinthische Tunnelsystem mit Grabkammern. Öffentlich zugänglich sind die Katakomben unter der Pfarrkirche Basilica di Sant’Antioco und die Grotten neben dem ethnografischen Museum
  • Grotten erkunden – auf Sardinien gibt es unzählige Grotten, die das schlechte Wetter vergessen machen. Zu den beeindruckendsten zählt die Grotta di Nettuno in Alghero. Weitere Vorschläge findet ihr hier
  • Einkaufen – in den größeren Städten gibt es neben der Altstadt meist auch größere Einkaufszentren. Schaut euch nach einheimischen Produkten um. Wer etwa Nutella mag, wird die Nuss-Nougat-Creme von Pernigotti lieben. Die ist zwar nicht billig, aber jeden Cent wert
  • Stadtbummel – wenn es nicht wie aus Kübeln regnet, macht das mit den entsprechenden Klamotten sogar richtig Spaß. Eine Regenjacke sollte also auch für Sardinien immer ins Gepäck

Wir entschließen uns für den Stadtbummel und schlendern ein wenig durch die Innenstadt von Oristano. Die engen Gassen und schön hergerichteten Plätze sind eine Augenweide. Wie in Italien üblich haben die Geschäfte bis zum Nachmittag geschlossen.

Oristano Oristano-2 Oristano-3 Oristano-4

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Zum späten Nachmittag lässt der Regen endlich nach. In S’Archittu nördlich von Oristano schauen wir uns einen großen Arch aus Sandstein im Meer (GPS: N 40 05.690, E 8 29.275 – Google Maps) an. Mit dem Timing haben wir richtig Glück. Der Himmel ist nicht lange so beindruckend wie auf den Bildern hier und schon bald zieht es wieder zu.

S'Archittu S'Archittu-2

In Oristano testen wir einen kleinen Pizza-Imbiss. Bei Musu Davide in der Nähe der Piazza Roma bekommen wir für zehn Euro eine riesige, wirklich leckere Pizza, die locker für uns beide reicht.

Zuhause angekommen wundern wir uns, wieso das Schlafzimmer unter Wasser steht. Der Sturm hat den Regen offenbar so stark in den Balkon gedrückt, dass ein paar Liter durch die nicht ganz dichte Tür eingedrungen sind.

Reisezeitraum: September/Oktober 2015

Für einen Urlaub auf Sardinien empfehlen wir den Rother Wanderführer*, die Karte von Marco Polo* und den Sardinien-Reiseführer* von Eberhard Fohrer

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