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Projekt 2016: die zehn höchsten Berge Deutschlands

Die zehn höchsten Berge Deutschlands

Zugspitze, Hochwanner, Watzmann und Co stehen im nächsten Jahr auf unserem Tourenplan

Das Projekt für das Jahr 2016 steht. Unser Ziel ist es, die zehn höchsten Berge Deutschlands zu besteigen. „Unser“ sind mein Foto- und Bergkumpane Markus vom Outdoor-Blog und ich.

Zusammen sind wir schon viele Touren in den Alpen gegangen – und wann immer es sich anbietet, kommt die schwere Kameraausrüstung mit. So standen wir mit Stativ und Kamera bewaffnet auch schon Nachts auf Gipfeln oder an Bergseen, um die einzigartige Landschaft fotografisch festzuhalten.

Wie die Idee entstand

Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, die zehn höchsten Berge Deutschlands zu erklimmen? Das war einer meiner vielen spontanen Einfälle – und Markus war sofort hin und weg, als er davon erfuhr. Wenn andere Bloggerinnen und Blogger Lust haben, sich unseren Touren anzuschließen, seid ihr natürlich herzlich willkommen.

Natürlich haben wir in Deutschland keine Berge wie in der Schweiz oder Österreich und von alpinen Abenteuern wie im Himalaya-Gebirge oder in den Rocky Mountains sind wir auch meilenweit entfernt. Aber das macht die Sache nicht weniger spannend – zumal unsere Touren für jeden Berggeher geeignet sind, die über Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein gehöriges Maß an Kondition verfügen. Schwere Kletterstellen lassen wir ganz bewusst aus, obwohl speziell Markus über einige Klettererfahrung im freien Fels verfügt.

Bleibt die Frage: Welches sind eigentlich die zehn höchsten Berge Deutschlands?

Unbestritten die Nummer eins ist die Zugspitze. Mit 2962 Metern ist der Gipfel der „Zugi“ das Dach Deutschlands. Um auf die Zugspitze zu kommen, gibt es gleich mehrere Varianten. Die einfachste ist natürlich, eine der drei Bergbahnen zu nehmen. Aber das kommt natürlich überhaupt nicht in Frage. Der einfachste Wanderweg auf den Gipfel der Zugspitze ist die Route durch die Partnachklamm und das Reintal. Weitere Varianten sind die Gatterl-Tour, der Weg durchs Höllental und die Route über den Stopselzieher. Die Königsdisziplin ist natürlich der Jubiläumsgrat, der die Zugspitze mit der Alpspitze über ein Grat verbindet. Der Jubiläumsgrat ist stellenweise sehr ausgesetzt und erfordert Klettererfahrung.

Blick-aufs-Zugspitzmassiv

Die zehn höchsten Berge Deutschlands: Die Zugspitze ist die Nummer 1

Die unbekannte Nummer 2

Nummer zwei auf der Liste der zehn höchsten Berge Deutschlands ist der Hochwanner mit 2744 Metern. Zwar gibt es im Wettersteingebirge noch höhere Gipfel wie den Schneefernerkopf mit 2874 Metern. Streng genommen ist der Schneefernerkopf aufgrund der zu geringen Schartenhöhe aber kein eigener Berg. Den Gipfel des Hochwanner, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die Zugspitze genießt, erreicht man am besten von der österreichischen Seite aus. Ein angenehmer Wanderweg führt bis über die Baumgrenze. Erst ab hier wird es anspruchsvoller. Nach einem steilen Aufstieg über eine Wiese und ein Geröllfeld gilt es, einen Kamin zu überwinden. Kletterhilfen sind hier keine angebracht. Ist diese Stelle überwunden, führt der Weg in gerölligem Gelände in Richtung Gipfel des Hochwanner. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel sind noch einmal deutlich anspruchsvoller und erfordern Orientierungssinn im Gelände.

Die Königstour

Mit 2713 Metern folgt auf Platz drei die Watzmann Mittelspitze. Der Watzmann im Berchtesgadener Land zählt zu den beliebtesten Bergen in den deutschen Alpen und entsprechend viel los ist hier immer. Zu empfehlen ist die Watzmann-Überschreitung. Das Gros der Bergsteiger plant für diese Tour zwei Tage ein mit Übernachtung im Watzmannhaus.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen die Leutascher Dreitorspitze und der Hochkalter mit jeweils mehr als 2600 Metern. Der Biberkopf, der Große Hundstod, der Hochvogel, die östliche Karwendelspitze und die Hocheisspitze komplettieren die Liste der zehn höchsten Berge Deutschlands mit Gipfelhöhen von jeweils mehr als 2500 Metern.

Unser großes Problem, die zehn höchsten Berge Deutschlands im kommenden Jahr zu besteigen, wird vor allem die Zeit. Solange Schnee liegt, sind viele Gipfel nicht oder nur unter einem zu hohen Risiko – Stichwort Lawinen – zu besteigen. Wir werden uns bei unseren Touren also voraussichtlich auf das späte Frühjahr, den Sommer und den Herbst konzentrieren. Im Sommer allerdings wird das Problem mit Gewittern akut. Da Markus und ich berufstätig sind und wir auch so zum Teil viel unterwegs sind, bleiben zudem nur wenige Wochenenden, um unseren Plan zu verwirklichen.

Ihr dürft gespannt sein, ob wir die Herausforderung meistern. Bleibt am Ball und schaut ab und an auf Markus oder meine Seite und tragt euch in den Newsletter ein, damit ihr unser kleines Abenteuer nicht verpasst.

Ich möchte auch noch einmal daran erinnern, dass auch andere Bloggerinnen und Blogger herzlich dazu eingeladen sind, uns auf unseren Touren zu begleiten.

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