Aufmacher-Capo-Testa

Sardinien – Tag 9 – Capo Testa

Capo Testa – Meer aus Granit

Am letzten Tag unserer Reise brechen wir nach Capo Testa auf

Unsere Sardinien-Reise nähert sich dem Ende. Unser Flieger hebt allerdings erst am Abend vom Flughafen Olbia ab. Genug Zeit, die Insel noch ein wenig zu erkunden. Als Ziel haben wir Capo Testa ganz im Norden Sardiniens ausgemacht. Wir wählen die Variante über die Autobahn und Olbia. Das ist zwar weiter als der direkte Weg, dafür müssen wir nicht ewig auf der Landstraße fahren. Von unserem Haus in Torre dei Corsari brauchen wir für die rund 300 Kilometer vier Stunden.

Der Norden Sardiniens ist landschaftlich noch einmal anders als die Gegenden, die wir bisher gesehen haben. Besonders markant sind die vielen Granitfelsen an der Küste. Ein Höhepunkt ist die kleine Halbinsel bei Capo Testa – soweit das Auge reicht Granitfelsen.

Capo-Testa

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Wir haben ein paar Stunden Zeit, das Gebiet zu erkunden. Mit dem Wetter haben wir noch einmal richtig Glück – am Himmel ist fast kein Wölkchen zu sehen und es ist angenehm warm. Tun wir es oder lassen wir es? Wir können nicht anders. In einer kleinen Bucht – der schmale Pfad liegt verstecke neben einem Restaurant (GPS: N 41 14.546, E 9 08.919 – Google Maps) – ziehen wir die Wanderschuhe aus, schlüpfen in die Badesachen und springen ins frische Wasser. Eine Wohltat! Ein paar Stunden haben wir immerhin. Im Sommer soll die Bucht völlig überlaufen sein, sagt man uns. Zu dieser Jahreszeit sind nur eine Handvoll Menschen an dem kleinen Strand.

Capo-Testa-7

Am frühen Nachmittag heißt es, Lebewohl zu sagen. Uns steht noch eine recht lange Fahrt nach Olbia bevor – und ein letztes Mal Pizza essen wollen wir auch. Wie immer steuern wir die erstbeste Pizzeria in Olbia an. Frisch und lecker, aber inzwischen sind wir andere Kaliber gewohnt. Das macht aber nichts. Satt und zufrieden geht es zum Flughafen und in den Flieger ins kalte Deutschland.

Fazit:

Eine Woche ist definitiv zu wenig, um Sardinien auch nur halbwegs zu erkunden. Wir haben getan was wir konnten. In den neun Tagen sind rund 3.000 Kilometer zusammengekommen – das meiste davon auf Landstraßen und kurvigen Bergstraßen. Zum Wandern bieten sich unserer Meinung nach insbesondere die Berge an der Ostküste an. Wer viel unterwegs ist und die Insel erkunden will, sollte auch darauf achten, möglichst in der Nähe einer der wenigen Autobahnen eine Unterkunft zu suchen. Das hatten wir leider nicht berücksichtigt – tagein tagaus mussten wir eine halbe Stunde über kurvige Landstraßen fahren, um überhaupt weiterzukommen. Besonders auf der Heimfahrt in der Nacht hat das doch gewaltig genervt. Auf der anderen Seite hatten wir einen wahnsinnig tollen Ausblick und waren direkt am Meer. Es muss also jeder für sich entscheiden, was ihm am wichtigsten ist. Wir können Sardinien jedenfalls nur empfehlen. Die Insel ist unglaublich abwechslungsreich. Feine Sandstrände, türkisblaues Wasser, schroffe Küsten, historische Städte, schöne Gebirge, gutes Essen zu fairen Preisen und das wichtigste, nette Menschen. Wir können Sardinien jedem nur wärmstens ans Herz legen! Zur Hauptsaison ist die Insel aber sehr überlaufen. Wer dem Trubel ausweichen will, bucht einfach in der Nebensaison.

Reisezeitraum: September/Oktober 2015

Für einen Urlaub auf Sardinien empfehlen wir den Rother Wanderführer*, die Karte von Marco Polo* und den Sardinien-Reiseführer* von Eberhard Fohrer

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3 replies
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hallo Krissie,

      das stimmt, es gibt noch so viel mehr zu sehen auf Sardinien… Eine gute Woche ist aber halt viel zu wenig… Zwei, drei Wochen kann man locker einplanen, wenn man ein bißchen was sehen will. Dann sollte man am besten auch zwei oder drei Mal die Unterkunft wechseln

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