Aufmacher-Wanderung-Zwiesel

Wanderung auf den Zwiesel (1.782m) im Berchtesgadener Land

Vom Gipfel des Zwiesel genießen wir eine fantastische Aussicht bei Eiseskälte

Leichte Wanderung auf den Zwiesel (1.782m) – der höchste Gipfel des Gebirgsstocks Staufen

Wir schreiben den 31. Dezember 2015 – Silvester. Während München unter einer dichten Wolkendecke liegt, lacht im Berchtesgadener Land die Sonne. Wir brechen früh in München auf und erreichen den Parkplatz (GPS: N 47 44.235, E 12 48.331 – Google Maps) gegen halb zehn. Zu unserer Verwunderung stehen schon zahlreiche Autos hier. Wir sind also nicht die einzigen, die das tolle Wetter ausnutzen wollen, bevor der Winter in den nächsten Tagen Einzug in Deutschland hält.

Wegweiser-Zwieselalm

Fluggs noch die Wanderschuhe angezogen und los gehts. Wir folgen dem breiten Forstweg rund einen Kilometer, bevor es rechts in den Wald abgeht. Der Weg führt sanft durch den Wald nach oben, wirklich anstrengend ist es nie. Nach einer guten Stunde erreichen wir die Zwieselalm (1.386m), auch Zwieselhaus genannt, die hoch über dem Bad Reichenhaller Tal thront.

Zwieselalm

Die Alm hat heute sogar geöffnet und bietet kalte Getränke und Brezn. Wir wollen aber erst zum Gipfel des Zwiesel, bevor es die wohlverdiente Pause gibt. Ab der Zwieselalm ist es noch einge gute Stunde Gehzeit bis zum Gipfel des Zwiesel. Von nun an haben wir immer wieder tolle Fernblicke nach Bad Reichenhall und auf die umliegenden Berge. Der Weg bleibt angenehm zum Wandern. Erst in den höheren Lagen müssen wir aufpassen – eine dicke Eisschicht macht das Vorankommen zum Teil recht unangenehm.

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Blick auf den Hochstaufen

Kurz vor dem finalen Gipfelaufstieg auf den Zwiesel eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den Mittelstaufen und den Hochstaufen. Beide Gipfel sind auch über Klettersteige zu erreichen. Zu nennen ist besonders der Pidinger Klettersteig auf den Hochstaufen, der Kletterfreaks mit dem Schwierigkeitsgrad D einiges abfordert. Von hier sind es nur noch wenige Gehminuten zum Gipfelkreuz des Zwiesel. Leider peitscht uns hier oben eisiger Wind ins  Gesicht – die Gipfelbrotzeit müssen wir also verschieben.

Hochstaufen Gipfelkreuz-Zwiesel

Nach einem kurzen Abstecher zum Zennokopf (1.756m), der in wenigen Gehminuten erreicht ist, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Inzwischen ziehen sich auch einige Wolken am Himmel zusammen. Ganz ohne Sonne ist es um diese Jahreszeit hier oben nicht ganz so gemütlich. Unsere Brotzeit gibts dann auch erst an der Zwieselalm, an der heute noch einmal Hochbetrieb herrscht.

Zennokopf Blick-auf-den-Zwiesel Gipfel-des-Hochstaufen Berchtesgadener-Alpen-im-Dunst

Am Abend machen wir einen Abstecher zum Hintersee. Leider ist der See schon fast komplett zugefroren. Auf der Eisfläche tummeln sich dutzende Schlittschuhfahrer und Schlittschuhfahrerinnen. Nur ein paar Fahrminuten entfernt liegt die Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau. Der Fluß Ache mit der Kirche im Hintergrund bietet ein fantastisches Motiv, auch wenn das Wetter heute Abend nicht mehr richtig mitspielt.

Ramsau

Ein kleines Fototutorial ist auch entstanden

Gegangen am : 31. Dezember 2015

GPS-Daten zur Wanderung

Gesamtweglänge (Auf- und Abstieg) laut GPS: 9,9 Kilometer
Höhenmeter (Auf- und Abstieg) laut GPS: 930 Meter
Reine Gehzeit (Auf- und Abstieg) laut GPS: 3:40 Stunden

GPS-Daten zum Download

Download Google-KMZ-Datei für Google Earth

Download GPX-Datei für Garmin GPS-Geräte

Video zur Wanderung

Mein Fazit:

Eine relativ einfache Bergtour für die ganze Familie. Die Tour erfordert etwas Kondition und im oberen Teil der Wanderung Trittsicherheit, ist aber absolut problemlos zu meistern. Auf halber Strecke lädt die Zwieselalm (privat, Mitte Mai bis Mitte Oktober, im Herbst bei schönem Wetter teilweise noch Getränke, Tel. +49-8651-3107, keine Website) zum Verweilen ein. 

 

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