Aufmacher-Madeira-Tag-1

Madeira – Tag 1 – Ein erstes Kennenlernen

Die Blumeninsel Madeira empfängt uns mit Wärme und Sonne

…und am Abend steht ein erstes Fotoshooting auf dem Plan

Unser Flieger hebt um Punkt sechs Uhr ab in Richtung Madeira. Zu dieser Jahreszeit ist nicht mehr viel los auf der Insel. Das spürt man an den Preisen. Wir haben für den vierstündigen Flug mit Air Berlin gut 200 Euro gezahlt. Auch unser Haus ist ein Schnäppchen.

Auf Madeira herrscht das ganze Jahr über mildes Klima. Wir landen um neun Uhr Ortszeit – es hat jetzt schon fast 20 Grad. Es ist zwar etwas diesig, die Sonne schafft es aber später durch die Dunstglocke und lässt bei uns echtes Summerfeeling aufkommen.

Flughafen-Funchal-Madeira

Mit Air Berlin geht es günstig auf die Blumeninsel Madeira

Wir schnappen unser Mietauto und machen uns direkt auf den Weg nach Ponta do Sol (GPS: N 32 40.818, W 17 06.259 – Google Maps), etwas westlich der Hauptstadt Funchal gelegen. Wir haben hier eine Ferienwohnung gemietet. Wohnung ist stark untertrieben – es ist eher eine kleine Villa mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, einer großen Küche, einem noch riesigeren Wohnzimmer und einem gigantischen Balkon mit einem unverbauten Blick auf die Küste. Zudem empfangen uns unsere Vermieter mit Wein, Gebäck und Eiern. Gekostet hat der Spaß 375 Euro. An den Preisen merkt man, dass die Hauptsaison lange vorbei ist. Dass wir in den nächsten Tagen kein warmes Wasser haben, weil der Boiler defekt ist, und der Vermieter das Problem nicht in den Griff bekommt, trübt das ganze allerdings etwas.

Biggi-und-Flo-auf-Madeira Blick-auf-die-Küste-Madeiras

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Wir lassen es uns eine ganze Weile auf der Sonnenterasse gutgehen und brechen zu einer ersten Erkundung auf. Nach ein paar Einkäufen stoßen wir zufällig auf den Strand in Madalena do Mar (GPS: N 32 42.165, W 17 08.269 – Google Maps). Der schier unendliche Lavastrand ist nur bevölkert von ein paar Anglern, die draußen auf dem Pier fischen. Unweit des Strandes gibt es ein kleines Cafe, in dem sich ein paar Leute in der Sonne flätzen.

Wir ziehen die Schuhe aus und genießen den warmen Lavasand – so vergehen Stunden. Richtung Westen fällt eine schroffe Steilwand hunderte Meter steil ins Meer, im Vordergrund liegen unzählige schwarze Felsbrocken, die von der Brandung des Meeres hin- und hergerissen werden.

Black-Beach-auf-Madeira

Bis zum Sonnenuntergang ist noch Zeit. Wir nutzen das für einen Abstecher zum Skywalk von Cabo Girão (GPS: N 32 39.395, W 17 00.269 – Google Maps). Der Skywalk gehört zu den beliebtesten Zielen für einen kurzen Abstecher. Der Blick in die Tiefe auf die Gärten, das Meer und auf die Hauptstadt Funchal lohnt den Besuch, zumal der Eintritt frei ist. Für etwas Nervenkitzel sorgt eine Aussichtsplattform mit Glasboden. Nicht jeder Besucher traut sich auf das luftige Bauwerk. Immerhin steht man in 580 Metern Höhe!

Skywalk-Madeira Biggi-und-Flo-auf-dem-Skywalk Skywalk-Madeira-und-Flo

Am Abend verschlägt es uns an den Strand von Madalena do Mar. Wir sind mit den Fischern lange alleine. Später kommen noch ein paar Fotografen, die auf einen spektakulären Sonnenuntergang hoffen. Das Lichterfest fällt leider ins Wasser, trotzdem entstehen heute die ersten tollen Landschaftsbilder von Madeira.

Black-Beach-Madeira-am-Abend

Zur Stärkung bestellen wir in der Old Pharmacy bei uns im Ort ein paar portugiesische Tapas. Wirklich ein Gaumenschmauß. Obendrein bringt uns die Bedienung immer wieder Leckereien zum Testen – aufs Haus. Mit einem Post mit der Bedienung lassen wir den Abend ausklingen.

Tapas-auf-Madeira

Reisezeitraum Dezember 2015

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