Aufmacher-Sherp

Sherp – das ultimative Geländefahrzeug

Der Sherp braucht keinen Weg – er bahnt sich seinen eigenen

Bist du auf der Suche nach dem umtimativen Geländefahrzeug? Der Sherp bringt dich durch Tiefschnee, Schlamm und reißende Flüße

Selten hat eine Erfindung aus Russland so ein Aufsehen erregt. Der Sherp ist da zuhause, wo herkömmliche Geländefahrzeuge längst aufgeben müssen. Das russische Extrem-ATV mit den 1,60 Meter hohen Niederdruckreifen überwindet mühelos Geröll und Felsbrocken, kämpft sich durch tiefen Schlamm und Tiefschnee und macht selbst vor reißenden Flüßen nicht Halt. Sollte die Eisdecke auf dem zugefrorenen See zu dünn für das 1,3 Tonnen schwere ATV sein und der Sherp einbrechen – auch das ist kein Problem. Der Sherp ist als Amphibienfahrzeug konzipiert und die überdimensionalen Reifen bringen das Geländefahrzeug wieder sicher ans Ufer. Im Wasser erreicht das Geländefahrzeug sechs Stundenkilometer.

Der Sherp: Mehr Geländefahrzeug geht nicht

Der Sherp: Mehr Geländefahrzeug geht nicht

Wer mit dem Sherp allerdings auf asphaltierten Straßen unterwegs sein will, wird keine Freude haben. Einparken ist nicht die Stärke des russischen Ungetüms. Der Sherp misst zwar nur 3,40 Meter und ist damit einen Meter kürzer als ein VW Golf. Gleichzeitig ist das Geländemonster aber 2,50 Meter breit. Auf der Autobahnbaustelle wird es damit schon verdammt eng. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern ist der Sherp aber ohnehin nicht autobahntauglich.

Was der Sherp alles drauf hat, siehst du in diesem Video

In der Wildnis ist der Sherp dafür das optimale Fortbewegungsmittel. Wie bei einem Panzer gibt es keine direkte Lenkung – gesteuert wird, indem eine Seite gebremst wird. Der Sherp dreht sich dann einfach auf der Stelle. Sorgen, dass der Motor in der Abgeschiedenheit Sibieriens schlapp macht, muss man kaum haben. Das Dieselaggregat Kubota V1505-t leistet zwar nur bescheidene 45 PS, gilt aber quasi als unverwüstlich. Und sollte doch mal etwas kaputt gehen – den Kubota kann jeder Dorfschmied reparieren.

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Auch an das Wohl der Passagiere hat Entwickler Alexei Garagashyan gedacht. Der Sherp bietet in seiner Kabine vier Leuten einen angenehmen Schlafplatz – und auf der kurzen Aufpreisliste finden sich so sinnvolle Extras wie eine zusätzliche Warmluftheizung für 1.200 Dollar, ein Stromgenerator für 900 Dollar oder ein zusätzlicher 50 Liter Tank für 190 Dollar. Wer jetzt Gefallen am Sherp gefallen hat – ab 65.000 Dollar ist das Geländemonster zu haben.

Bilder: Sherp

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