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Wanderung auf Friederspitz (2.049m) und Frieder (2.053m)

Geheimtipp Frieder

Friederspitz und Frieder bilden einen imposanten Doppelgipfel

Wir schreiben Anfang Dezember und ganz Europa stöhnt unter den Schneemassen. So oder so ähnlich hätte dieser Wanderbericht wohl vor 25 Jahren begonnen. Wir befinden uns aber im Jahr 2016 und der Winter lässt – wie so oft – auf sich warten. Die deutschen Alpen sind bis in hohe Lagen quasi schneefrei. Auch Gipfel jenseits der 2.000-Meter-Marke lassen sich je nach Disposition mehr oder weniger problemlos erklimmen. Zum Jahresausklang entscheiden wir uns für eine Wanderung auf die Friederspitz und den benachbarten Frieder. Beide bilden ein doppelgipfliges Bergmassiv im Ostteil der Kreuzspitzgruppe der Ammergauer Alpen. Maik alias Bergpixel und ich erreichen den Wanderparkplatz an der B23 (GPS: N 47 29.074, E 10 58.612 – Google Maps) – rund eineinviertel Stunden von München entfernt – gegen acht Uhr.

Wegweiser Frieder

Direkt am Parkplatz weist uns dieses Schild den Weg zum Frieder

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Schneeschuhwanderung auf den Laber (1.684m)

Der Laber – ein toller Aussichtsberg

Mit Schneeschuhen auf den Laber

Beim Blick auf die Webcams in den Alpen kommt nicht gerade Wanderlust auf. Tief hängende Wolken und Schneefall – da gibt es Schöneres. Aber immerhin verspricht der Wetterbericht im Laufe des Tages etwas Besserung. Spontan wie wir sind wühlen wir unsere Schneeschuhe aus dem Schrank, packen schnell das Nötigste zusammen und machen uns mit dem Auto auf den Weg nach Oberammergau. Am späten Vormittag erreichen wir den Parkplatz der Laber Bergbahn (GPS: N 47 35.858, E 11 05.108 – Google Maps) – hier beginnt unsere Schneeschuhtour auf den 1.684 Meter hohen Laber in den Ammergauer Alpen.

Start Wanderung Laber

Schon in Oberammergau liegt Schnee – aber viel zu wenig, um die Schneeschuhe anzuschnallen

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Wanderung auf die Große Klammspitze (1.924m)

Die Große Klammspitze in den Ammergauer Alpen

Die Wanderung zählt zu den schönsten in der Region

Über 1500 Meter liegt Mitte Mai noch immer viel Schnee in den Bergen, zumindest an den Nordhängen. Nichts liegt also näher, als eine Tour über die Südseite zu gehen. Ein Gipfel, der sich da anbietet, ist die Große Klammspitze in den Ammergauer Alpen. Von München aus erreichen wir den kostenpflichtigen Parkplatz am Schloss Linderhof (GPS: N 47 34.167, E 10 57.433 – Google Maps) in einer guten Stunde. Trotz des schönen Wetters ist nicht so viel los wie befürchtet. Das liegt aber weniger an den Bedingungen in den Bergen als vielmehr an den Schulferien. Im Sommer ist die Wanderung auf die Große Klammspitze sehr beliebt bei den Münchnern – entsprechend viel los ist auf den Wegen und Pfaden.

Der erste Teil der Wanderung ist absolut familientauglich. Vom Parkplatz aus folgen wir einem breiten Waldweg in Richtung Brunnenkopf, der uns vorbei an rauschenden Kaskaden sanft nach oben führt. Die Betreiber der Brunnenkopfhütte (1.602m) haben sich auch für die Kleinen etwas einfallen lassen: Informative Schilder am Wegesrand sollen für gute Laune und Kurzweile sorgen. Familien mit Kindern folgen einfach immer den Schildern zur Alm und bleiben auf dem breiten Wanderweg. Nach nur einer Stunde ist die Alm erreicht.

Kaskaden am Anfang der Tour sorgen für einen entspannten Start

Kaskaden am Anfang der Tour sorgen für einen entspannten Start

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Wanderung auf die Notkarspitze (1.889m)

Ochsensitz – Ziegelspitz – Notkarspitze

In den Alpen liegt Anfang Mai auf Höhen über 1500 Meter noch reichlich Schnee. Der 1.889 Meter hohe Gipfel der Notkarspitze ist dank seiner Ausrichtung aber schneefrei

Wir starten pünktlich um acht Uhr in München. Dank des langen Wochenendes – viele Münchner nutzen das für einen Abstecher in den Süden – ist die Autobahn in Richtung Garmisch-Partenkirchen ungewöhnlich leer. Gegen neun Uhr stehen wir am Wanderparkplatz in Ettal (GPS: N 47 34.118, E 11 05.316 – Google Maps) – die Tagespauschale liegt bei drei Euro. Wir sind hier heute Morgen noch völlig alleine. Der Himmel ist wolkenfrei und das Thermometer zeigt bereits angenehme 15 Grad. Vom Parkplatz aus queren wir eine Weide und stoßen alsbald auf einen breiten Wanderweg im Wald. Zum Gipfel der Notkarspitze sind es laut Wegweiser dreieinhalb Stunden. Wir halten uns links und ignorieren einen Wegweiser zur Notkarspitze mit dem Hinweis “Nur für Geübte” – diesen Steig werden wir später für den Abstieg nutzen.

Kloster Ettal

Wir folgen dem breiten Waldweg. Immer wieder erhaschen wir einen Blick auf Ettal und das Kloster Ettal. Nach rund 1,8 Kilometer leichter Wanderung zeigt ein Wegweiser nach rechts zur Notkarspitze. Hier sind wir jetzt richtig. Der Pfad führt uns über Stock und Stein durch dichten Wald und schnell immer höher. Wir gewinnen schnell an Höhe und blicken schon bald von weit oben auf Ettal hinab. Der Weg ist recht steil und erfordert Kondition. Technisch anspruchsvoll ist der Pfad aber nicht.

Der Blick auf Ettal - hier startet unsere Wanderung auf die Notkarspitze

Der Blick auf Ettal – hier startet unsere Wanderung auf die Notkarspitze

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Der Frühling kommt: Die schönsten Wanderungen in Bayern

Die schönsten Wanderungen in Bayern

Der Frühling steht vor der Tür – diese fünf leichten Wanderungen in Bayern könnt ihr zum Saisonauftakt angehen

Die Berggipfel der Alpen sind zwar mitunter noch schneebedeckt, doch der Winter zieht sich langsam zurück. Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Sonne steigt immer höher. Damit rückt auch die Wandersaison in greifbare Nähe. Mit diesen fünf Wanderungen in Bayern startet ihr gut in die neue Saison.

Durch die Höllentalklamm auf das Kreuzeck (1.651m) – Wettersteingebirge

Die Wanderung durch die Höllentalklamm über das Kreuzeck ist ein Spaß für groß und klein. Vom kostenpflichtigen Parkplatz in Hammersbach (GPS: N 47 28.100, E 11 02.453 – Google Maps) – von München aus in eineinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen – geht es erst ein Stück durch den Wald, bevor ihr am Eingang zur Höllentalklamm steht. Die Klamm öffnet ihre Pforten erst in der schneefreien Zeit – in der Regel ab Mai. Vorher ist es nicht möglich, durch die Klamm zu gelangen. Weitere Infos zu den Öffnungszeiten und den Eintrittsgeldern findet ihr auf der Website der Höllentalklamm. In der Klamm ist es auch im Sommer sehr kühl – außerdem plätschert das Wasser von allen Seiten auf euch herab. Der Weg folgt immer dicht an der steilen Felswand, das eine oder andere Mal müsst ihr dunkle Tunnels passieren. Unter euch hört ihr das Rauschen des Hammerbachs. Sobald ihr die Klamm verlasst, erwartet euch ein unbeschreiblicher Blick auf die umliegenden Berge. Der Weg führt euch nun zur Höllentalangerhütte (1.387m), die 2015 komplett neu errichtet wurde. Von der Höllentalangerhütte biegt der Weg schließlich scharf nach links ab. Über das Hupfleitenjoch geht es nun in Richtung Kreuzeck (1.651m). Einige Stellen sind leicht ausgesetzt und mit einem Stahlseil gesichert. Der Blick auf dieser Route – auch auf die Zugspitze – ist unbeschreiblich und lässt Bergfeeling par excellence aufkommen. Am Gipfel angekommen könnt ihr im Kreuzeckhaus einkehren. Vom Gipfel erwartet euch ein großartiger Ausblick zur Alpspitze. Wer mag, kann von hier aus mit der Kreuzeckbahn ins Tal abfahren – oder über einen unschwierigen Weg zurück zum Parkplatz absteigen. Mehr Bilder von dieser Wanderung gibt es hier

Die schönsten Wanderungen in Bayern: Hier der Weg auf das Kreuzeck

Die schönsten Wanderungen in Bayern: Hier der Weg auf das Kreuzeck

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