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Foto der Woche 02/16

Das Foto der Woche:

Hier stelle ich das Foto der Woche vor. Neben einer kleinen Geschichte zu dem Bild schreibe ich auch immer etwas über die Einstellungen und das nötige Zubehör wie Filter.

Foto-der-Woche-2-16

Das Foto entstand im Zion Nationalpark in Utah. Die sogenannte Subway ist ein recht kurzer, halb offener Tunnel, der in den schönsten Farben strahlt. Das Foto entstand am Vormittag, wenn die Sonne den hinteren Teil der Subway in goldenem Licht erstrahlen lässt. Mit einem Ultraweitwinkelobjektiv ist man hier am besten aufgehoben, um die ganze Szenerie voll und ganz auf den Sensor zu bannen. Um zu diesem fabelhaften Spot zu gelangen, braucht es aber erstens ein Permit der Parkverwaltung und zweitens einiges an Ausdauer. Die Subway ist nur nach einer kraftraubenden, stundenlangen Wanderung durch einen dicht bewachsenen Canyon zu erreichen. Mehr zu dieser traumhaften Tour liest du hier. Da es in der Röhre recht dunkel ist, ist ein Graufilter, um die Bewegung des Wassers schön weich zu zeichnen, nicht unbedingt erforderlich – er schadet aber auch nicht. Mehr zu Grau- und Grauverlaufsfiltern liest du hier.

Die Exif-Daten zu dem Bild:

17 mm am KB-Format
Blende 13
ISO 100
Belichtungszeit 15s

Den Einsatz von Filtern und den richtigen Umgang mit der Kamera zeige ich euch regelmäßig bei meinen Fotokursen. Welches Zubehör du für deine Kamera benötigst, verrate ich in diesem Beitrag. Du hast noch gar keine Kamera? Auch hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

 

USA – Tag 2 – The Subway

Wir stehen am Trailhead zur Subway. Am Himmel funkeln noch tausende Sterne. Der Trail startet gemütlich durch ein kleines Wäldchen. Doch schon bald windet sich der Weg steil über ein Geröllfeld in die Tiefe. Noch ist es kühl, auf dem Rückweg werden wir aber in brütende Hitze kommen.

Auf dem Weg zur Subway

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USA – Tag 1 – Wir sind wieder hier

Die Anreise von Deutschland nach Las Vegas dauert wie so oft viel länger als geplant. Nach einer sehr kurzen Nacht machen wir uns am Vormittag auf den Weg in den Zion Nationalpark. Schon früh am Morgen ist es angenehm warm. Am Himmel ist fast kein Wölkchen zu sehen und die Sonne brennt unerbittlich. Endlich sind wir wieder hier, in unseren geliebten Wüsten.

Es geht stundenlang über den Highway nach Norden. Wir näher uns Springdale und die Vegatetion wird immer üppiger. Unser erster Stopp ist das Visitor Center im Zion Nationalpark. Hier holen wir unsere Permits für die morgige Wanderung zur Subway ab und schlagen schon einmal unser Zelt für die Nacht auf.

Im Anschluss machen wir einen Abstecher zum Kanarra Creek. Der Trail führt eine halbe Stunde durch die ausgetrocknete Landschaft, bevor wir den Canyon erreichen. Teilweise rücken die Canyonwände zwei, drei Meter zusammen. Der Creek führt aber nicht viel Wasser, so das wir problemlos vorankommen. Es dauert nicht lange, bis wir den ersten Wasserfall erreichen. Das Wasser rauscht hier einige Meter in die Tiefe, ein Baumstamm mit kleinen Sprossen führt nach oben.

Kanarra Creek

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USA – Tag 14 – Die Narrows

Wir verschätzen uns mit der Uhrzeit und stehen viel zu früh im Zion Nationalpark vor The Temples and Towers of the Virgin. Sei’s drum, ein paar Minuten Schlaf können nicht schaden. Wie durch ein Wunder werde ich gerade noch rechtzeitig wach, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen.

The Temples and Towers of the Virgin

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USA – Tag 13 – Gefährliche Aussicht

Am Morgen brechen wir auf zu Angels Landing. Seit dem Jahr 1926 führt ein knapp vier Kilometer langer Trail auf den 454 Meter hohen Felsen. Die steilen Serpentinen liegen noch im Schatten, entsprechend frisch ist die Luft. Nach dem ersten steilen Teilstück erreichen wir ein Plateau, auf dem sich schon unzählige Menschen tummeln. Die wahre Herausforderung folgt erst jetzt: Lediglich mit ein paar Eisenketten gesichert schlängelt sich der Trail teilweise nur eine Schrittlänge am hunderte Meter tiefen Abgrund vorbei zum Gipfel (1.760 Meter). Für einige Besucher ist der Aufstieg hier zu Ende, andere wagen es – so auch wir. Dieser Teil des Trails ist noch einmal richtig schweißtreibend – dafür werden wir am Ende mit einem grandiosen Blick auf den Zion Canyon entschädigt, der für Hochstimmung sorgt.

Angels Landing

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