Sizilien – Tipps & Tricks

Sizilien ist mit gut 25.000 km² die größte Insel im Mittelmeer. Die Küstenlänge beträgt 1.152 Kilometer. Wir konnten in den zwölf Tagen nur einen kleinen Teil der Insel erkunden – daher gibt es sicherlich noch den einen oder anderen Ort, der ebenfalls sehenswert, hier aber nicht aufgelistet ist.  

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Sizilien – Tag 12 – The End

Abreisetag. Unsere Maschine startet pünktlich um halb vom Flughafen Catania aus. Die zweieinhalbstündige Fahrt ab Palermo verläuft ohne Probleme. Wir sagen auf Wiedersehen. Sizilien hat uns wirklich beeindruckt und unsere erwartungen weit übertroffen. Der über 3.000 Meter hohe Ätna, das Gebirge, die einsamen Buchten, die antiken Tempel, die beeindruckende Landschaft und die Gastfreundschaft haben uns gefallen – und auch an den Verkehr haben wir uns inzwischen gewöhnt. Sizilien ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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Sizilien, das heißt Sommer von April bis Oktober, griechische Tempel, normannische Kathedralen, lange Strände und eine Vielzahl malerischer Schluchten. Sizilien ist eigentlich schon ein Kontinent für sich und alles andere als ein "pflegeleichtes" Ferienparadies. Die mit über 25.000 Quadratkilometern größte Insel des Mittelmeers verblüfft durch zahlreiche Kontraste: blühende Zitronenplantagen am Meer und kahle, sonnenverbrannte Berglandschaften, chaotische Metropolen voller krasser sozialer Gegensätze und idyllische Barockstädtchen, hastig hochgezogene Badesiedlungen und einsame Strände. Nicht zu vergessen sind dabei die Inselchen um die Insel, wobei jede ihren eigenen Charakter hat. Auf 660 Seiten findet man eine Fülle von wertvollen Tipps zu Camping, Hotels, Restaurants und Verkehrsmitteln, aber auch interessante Hintergrundberichte zum Sightseeing in Palermo, Baden im Naturpark Zingaro und zur Vulkanbesteigung auf Stromboli. Der Autor Thomas Schröder erweist sich als Landeskenner und hat reichlich Anekdoten zu Sehenswürdigkeiten sowie zur Geschichte und zur Gesellschaft Siziliens parat. Besucht wurden außerdem die Liparischen und Egadischen Inseln, Ustica, Pantelleria, Linosa und Lampedusa!

Sizilien – Tag 11 – Palermo

Der letzte Tag unserer Reise führt uns hinein ins Getümmel der Großstadt. Palermo ist mit rund 650.000 Einwohnern – im Großraum sind es sogar über eine Million – die fünftgrößte Stadt Italiens. Das Auto lassen wir am Morgen am Hotel stehen, stattdessen entscheiden wir uns für den Bus. 

Der Verkehr ist von Chaos geprägt, funktioniert aber ohne Tadel. Wir brauchen vom Hotel gut eine Stunde bis in die Innenstadt. Eins steht fest: Palermo liebt man – oder man hasst es. Wir entscheiden uns für ersteres. Enge Gassen prägen das Bild, in vielen Viertel sind die Häuser heruntergekommen. Auf der anderen Seite finden sich unzählige Paläste und alte Kirchen in dem Häusermeer. Tierfreunden dürfte allerdings das Herz bluten. Unzählige Straßenhunde und Katzen zählen zum Stadtbild ebenso dazu wie dubiose Händler, die die Tiere feil bieten. Wir ziehen einige Stunden durch die Innenstadt, dann reicht es aber auch wieder.

Palermo

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Sizilien – Tag 10 – In einer längst vergessenen Zeit

Am Morgen regnet es immer noch – endlich können wir einmal ausschlafen. Auf dem Weg nach Palermo sehen wir schließlich das Hinweisschild zu den Ruinen von Segesta. Klar, dass wir nicht einfach daran vorbeifahren und so stehen wir kurz später vor einem beeindruckenden dorischen Tempel – der allerdings nie fertiggestellt wurde. Wie alle antiken Siedlungen auf Sizilien hat auch Segasta eine bewegende Vergangenheit. Im Jahr 413 v. Chr. verlor Segesta im Bündnis mit Athen eine bedeutende Schlacht gegen Syrakus und verbündeten sich schließlich mit Karthago. Gut hundert Jahre später fiel die Stadt in die Hände Syrakus – mit schrecklichen Folgen für die Bewohner. Wer nicht ermordet wurde, wurde versklavt. Eine Hochzeit erlebte Segesta noch einmal mit der römischen Herrschaft auf Sizilien. Letztendlich fiel die Stadt aber den Vandalen und den Arabern zum Opfer. In den folgenden Jahrhunderten siedelten hier zwar immer wieder Menschen, Segestas Blütezweit war aber endgültig vorbei.

Segesta

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Sizilien – Tag 9 – Die beste Pizza der Welt

Am Morgen wagen wir uns erneut auf den Serpentinen nach Erice. Aber: Draußen ist es extrem ungemütlich, der ganze Ort hängt in einer dicken Wolkenschicht. Wir brechen ab und düsen zur Küste. Hier fangen wir immerhin ein paar Bilder vom Sonnenaufgang mit Blick auf den Monte Cofano ein.

Monte Cofano10

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