Wanderung auf die Seebergspitze (2085m)

Abenteuertour auf die Seebergspitze

Der Wetterbericht sagt Wolken und einige Schauer vorher. Kein Grund für Markus vom Outdoor-Blog, seinem Hund Leon und mich, sich Zuhause einzusperren. Um Punkt acht Uhr brechen wir von München auf in Richtung Achensee in Tirol. Eineinhalb Stunden später erreichen wir den Wanderparkplatz in Achenkirch (Tagesticket: 5 Euro).

Das Ziel liegt quasi schon vor unseren Füßen: Wir wollen durch das Oberautal zur 2.085 Meter hohen Seebergspitze und über ein Grat weiter zur Seekarspitze (2.053m), bevor es von hier aus über die Seekaralm zurück zum Auto geht.

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Das erste Wegstück durch das Oberautal legen wir auf einem breiten Forstweg zurück. Wir passieren mürrische Kuhherden und begegnen sogar ein paar Pferden. Bevor der Weg nach rund 3,5 Kilometern in Richtung Kaserstattalm abzweigt, folgen wir einigen Metern einem verwachsenem Trampelpfad, bevor wir in das steinige Flussbett absteigen.

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Landschaftsbilder: elf Tipps für atemberaubende Landschaftsfotos

Garantiert bessere Landschaftsfotos

Elf Tipps & Tricks für tolle Landschaftsfotos

Ich werde immer wieder gefragt, ob und wie ich meine Landschaftsfotos bearbeite. Die Farben, der hohe Dynamikumfang, das geisterhafte Wasser – das ist doch alles in Photoshop entstanden, oder? Weit gefehlt! Bei der Entwicklung meiner Landschaftsfotos optimiere ich zwar Feinheiten wie den Kontrast, den Weißabgleich oder Tiefen und Lichter. Aus einer schlechten Aufnahme zaubere aber auch ich kein Meisterwerk. Deshalb müssen die Fotos schon bei der Aufnahme zu hundert Prozent passen. Für Landschaftsfotografen gibt es elf goldene Regeln, die grandiose Landschaftsbilder garantieren. Wenn dir das noch nicht reicht und du deinen Blick noch weiter schärfen willst, empfehlen wir dir unser eBook 101 Fotografien und die Geschichte dahinter“. Hier zeigen wir dir an über 100 konkreten Fotos, worauf es bei guten Landschaftsfotos ankommt und welche Einstellungen du an deiner Kamera genau verwenden musst.

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Regel 1: Niemals ohne Stativ

Ein robustes Stativ ist in der Landschaftsfotografie Pflicht. Ich sehe immer wieder Fotografen, die ohne Stativ unterwegs sind – selbst zur Dämmerung. Klar, ein Stativ ist schwer und umständlich – in der Landschaftsfotografie ist es aber unerlässlich. Mit einem Stativ bist du unabhängig von den Lichtbedingungen und kannst exakt so lange belichten, wie du es für nötig hälst. Auch den Bildaufbau kannst du viel bewusster bestimmen. Wer auf der Suche nach einem robusten und extrem leichten Stativ ist, sollte sich einmal das  Gitzo Traveller 1545T* ansehen. Eine große Stativ-Übersicht für Reise-Fotografen gibt es außerdem hier.

Mit einer Wasserwaage – in vielen Kameras ist eine elektronische Wasserwaage integriert – richtest du den Horizont gerade aus. Eine spätere Korrektur und der damit zwangsläufig einhergehende Beschnitt des Fotos entfällt. Ein Fernauslöser verhindert verwackelte Fotos durch das Drücken des Auslösers. Außerdem kannst du mit dem Fernauslöser im Bulb-Modus auch länger als 30 Sekunden belichten, ohne den Auslöser zu drücken, was zwangsläufig zum Verwackeln deines Fotos führt.

Tipps Landschaftsfotos Lofoten

Dieses Bild wurde 0,6 Sekunden lang belichtet. Ohne ein Stativ sind solche Landschaftsbilder unmöglich

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Foto der Woche 27/15

Das Foto der Woche:

Hier stelle ich das Foto der Woche vor. Neben einer kleinen Geschichte zu dem Bild schreibe ich auch immer etwas über die Einstellungen und das nötige Zubehör wie Filter.

Foto der Woche: Antelope Canyon

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Höhlentour im Silberloch im Altmühltal

Eine Höhlentour mit Folgen

Heute steht unsere erste Höhlentour auf dem Programm. Wir brechen zeitig auf, schließlich liegen gut 100 Kilometer zwischen München und dem Altmühltal.

Wir sind zeitig da und werden bereits von den Guides von Simply Outdoor erwartet. Regenjacken und warme Klamotten standen auf der Packliste, nichts davon brauchen wir bei dem strahlenden Sonnenschein. Langsam rollen auch die anderen Teilnehmer der Tour ein – insgesamt sind wir zwölf Männer und Frauen und vier Guides. Die Gruppe wird später aber geteilt, damit es in der Höhle schneller vorangeht.

Dann kann der Spaß ja beginnen! Nach einer kurzen Wanderung stecken uns die Guides in Overalls, wir legen uns die Klettergurte an und setzen unsere Helme auf. Von außen sieht das Silberloch wenig spektakulär aus. Einfach ein kleines Loch mitten im Fels.

Silberloch6

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Wanderung auf den Säuling (2047m)

Wanderung auf den Säuling

Der Sommeranfang ist ja schwer ins Wasser gefallen. An diesem Sonntag soll es zumindest am Nachmittag etwas besser werden. Doch wohin? Die Bilder der Webcams sehen von Berchtesgaden über Garmisch bis nach Schwangau nicht besonders einladend aus. Immerhin sagt der Wetterbericht für Schwangau am Nachmittag etwas Sonne vorher. Damit steht mein Ziel fest: auf zum Säuling.

Von München aus brauche ich rund eineinhalb Stunden bis Schwangau. Die Parkplätze rund um Schloss Neuschwanstein sind selbst bei diesem Regenwetter rappelvoll. Ich packe vorsichtshalber Regenjacke und Regenhose ein und breche gegen drei Uhr auf. Die Pöllatschlucht ist gesperrt, also direkt über den Sommerweg hoch zum Schloss. Ich komme mir mit meiner Ausrüstung zwischen Japanern, Russen und Amis vor wie ein Sonderling. Ich lasse Schloss Neuschwanstein hinter mir und folge einem breiten Waldweg. Ein paar Wanderer kommen schon zurück – ich habe noch ein ganzes Stück vor mir.

Schloss Hohenschwangau

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