Sardinien – Tag 8 – Cala Goloritzè

Wanderung zur Cala Goloritzè

Der Traumstrand Cala Goloritzè ist ein beliebtes Ausflugsziel auf Sardinien

Heute soll es eigentlich auf den Punta La Marmora gehen – mit 1.829 Metern der höchste Berg Sardiniens. Doch daraus wird nichts. Das würde nämlich bedeuten, nach nur drei Stunden Schlaf wieder aufzubrechen. Der Punta La Marmora liegt auf der Ostseite Sardiniens – wir wohnen an der Westküste. Inzwischen kennen wir die Straßen auf Sardinien ganz gut und wissen, dass wir für die Strecke gut drei bis vier Stunden einkalkulieren müssen. 

Wir verwerfen den Plan und lassen es am Morgen relativ gelassen angehen. Am frühen Nachmittag brechen wir auf mit Ziel Arbatax an der Östküste. Wir brauchen gut drei Stunden – dabei ist der Ort Luftlinie gerade einmal 110 Kilometer entfernt. Die Landschaft ändert sich im Osten dramatisch. Wir haben das Gefühl, durch Kanada zu fahren. Unendliche Wälder und sanfte Hügel prägen das Bild. Zwischen Bergen fahren wir kilometerweit einfach nur geradeaus – bisher waren wir auf Sardinien vor allem Serpentinen gewohnt. Die Berge erinnern in Form und Farbe stark an den Zion Nationalpark in Utah.

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Foto der Woche 49/15

Das Foto der Woche:

Hier stelle ich das Foto der Woche vor. Neben einer kleinen Geschichte zu dem Bild schreibe ich auch immer etwas über die Einstellungen und das nötige Zubehör wie Filter.

Foto der Woche: Cala Goloritze

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Das Foto entstand am einem Abend an der bekannten Cala Goloritzè auf Sardinien. Um das Wasser wie Nebel, aber gleichzeitig dynamisch erscheinen zu lassen, benötigst du eine Belichtungszeit von mindestens einer halben Sekunde. Und natürlich wirkt das Motiv auch erst richtig mit einem Ultraweitwinkelobjektiv. Mehr zu Grau- und Grauverlaufsfiltern findest du hier.

Die Exif-Daten zu dem Bild:

16 mm am KB-Format
Blende 18
ISO 64
Belichtungszeit 1s

Den Einsatz von Filtern und den richtigen Umgang mit der Kamera zeige ich euch regelmäßig bei meinen Fotokursen. Welches Zubehör du für deine Kamera benötigst, verrate ich in diesem Beitrag. Du hast noch gar keine Kamera? Auch hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

Sardinien – Tag 7 – Meer aus Granitfelsen

Ein Meer aus Granitfelsen – mitten in Europa

So etwas kannte ich bisher nur von den Seychellen

Am Morgen weht noch immer ein raues Lüftchen über Sardinien. Der Wetter-App zufolge haben wir im Süden bei Cagliari die besten Chancen auf gutes Wetter. Damit ist die Frage geklärt: Wir brechen auf in Richtung Cagliari. Wir fahren aber nicht in die Stadt rein, sondern biegen kurz vorher nach Osten ab und folgen statt der neuen Autobahn der kurvigen Küstenstraße. Und tatsächlich, am Himmel ist fast kein Wölkchen zu sehen. Wir halten immer wieder an, um die fantastische Aussicht über die Küste zu genießen. Türkisblaues Meer und Granitfelsen wie auf den Seychellen wohin das Auge blickt.

Südküste-Sardinien

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Sardinien – Tag 6 – Was machen bei Regen auf Sardinien?

Was machen bei Regen auf Sardinien – diese Frage stellen wir uns heute

Es schüttet ohne Unterlass – aber auch dann kann man auf Sardinien einiges erleben

In der Nacht tobt ein schweres Unwetter über Sardinien. Der Donnerschlag ist so laut, dass ich einige Male aus dem Schlaf gerissen werde. Am Morgen hat sich das Gewitter zwar verzogen – der Regen aber ist geblieben. Kein normaler Regen, sondern Platzregen. Laut unserer Wetter-App liegt die ganze Insel unter einer Schlechtwetterfront. Olbia, Sassari, Cagliari – überall das gleiche Bild. Heute stellt sich also wieder die Frage, was machen bei Regen auf Sardinien?

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Sardinien – Tag 5 – Sandsteinskulpturen

Sandsteinskulpturen wie aus einer anderen Welt

…und Wetterleuchten am Abend

Die ganze Nacht gewittert es. Am Morgen ist der Donner nur noch in der Ferne zu hören. Heute stellt sich die Frage: was machen bei Regen auf Sardinien? So schlecht ist das Wetter aber auch nicht. Wir brechen in Richtung Oristano auf. In einer kleinen Spelunke gibt es einen Espresso und ein gefülltes Gebäck. Unser Ziel liegt etwas weiter westlich – die Ruinenstadt Tharros (GPS: N 39 52.537, E 8 26.383 – Google Maps). Fünf Euro Eintritt halten wir auch hier für völlig überzogen – sehr viel spannendes gibt es wohl nicht zu entdecken und so lassen wir auch Tharros links liegen. Zu empfehlen ist allerdings der Strand, von dem aus man einen tollen Blick auf den alten Wachturm – der ebenfalls Eintritt kostet – hat. Von den paar Regentropfen, die inzwischen vom Himmel fallen, lassen wir uns so schnell nicht vertreiben.

Tharros

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