Mein erster Drohnenflug mit der DJI Phantom 3

Die DJI Phantom 3 im Ersteinsatz

Was gibt es zu beachten, bevor die DJI Phantom 3 das erste Mal in die Lüfte steigt?

Ich hatte schon lange den Plan, mir eine Drohne anzuschaffen. Für ein vernünftiges Modell müssen aber mindestens 1000 Euro, eher 1500 Euro investiert werden. Aus der Portokasse kann ich das leider nicht bezahlen. Und so gingen Monate ins Land, ohne dass ich mich weiter mit dem Thema beschäftigte. Ich stöberte immer Mal, aber die Anschaffungskosten waren mir einfach zu hoch. Aber immerhin wusste ich schon, welches Modell ich mir kaufen würde, wenn ich im Lotto gewinne. Ich hatte mich recht schnell auf die DJI Phantom 3 eingeschossen. Vor zwei Wochen schlug ich zu. Zwar hatte ich nicht im Lotto gewonnen, aber DJI – der führende Drohnenhersteller – feiert 10-jähriges Firmenjubiläum. Grund genug für die Chinesen, ihre Preise zu senken. Ich musste nicht mehr lange überlegen, meine Entscheidung stand fest: Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Die DJI Phantom 3 in der Standardausführung ist aktuell von 919 auf 519 Euro reduziert. Die Phantom 4 4K kostet ebenso wie die Phantom 3 Advanced 899 Euro – beide kosten sonst mehr als 1000 Euro. Der Preis für das Top-Modell Professional ist um 200 Euro auf 1199 Euro gesenkt worden. Moment mal – wieso gibt es denn eigentlich vier Modelle von der DJI Phantom 3?

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Lithium-Ionen-Akkus im Flugzeug bleiben erlaubt

Werden Lithium-Ionen-Akkus im Flugzeug verboten?

Nein! Lithium-Ionen-Akkus im Flugzeug bleiben erlaubt

In den Medien verbreitet sich eine Meldung wie ein Lauffeuer: Lithium-Ionen-Akkus im Flugzeug werden verboten – zumindest im aufzugebenden Gepäck. Hintergrund sei die Gefahr, die von den Akkus ausgeht. Es wäre nicht das erste Mal, dass Lithium-Ionen-Akkus Feuer fangen oder explodieren. Die Feuerlöschanlagen in den Flugzeugen seien dafür nicht gerüstet. Als kritischer Leser stellte ich mir natürlich gleich die Frage: Wohin mit meinen elektronischen Geräten auf einer längeren Reise? Sollen die jetzt alle ins arg limitierte Handgepäck? Und wie erkläre ich das den Leuten am Sicherheitscheck? Kann das prinzipiell ein Problem werden? In den Medienberichten war dazu leider nicht viel zu lesen. Also einfach zum Flughafen mit der teuren Ausrüstung und es auf gut Glück versuchen?

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Foto der Woche 08/16

Das Foto der Woche:

Hier stelle ich das Foto der Woche vor. Neben einer kleinen Geschichte zu dem Bild schreibe ich auch immer etwas über die Einstellungen und das nötige Zubehör wie Filter.

Foto-der-Woche-08-16

Das Foto der Woche entstand in Sizilien und zeigt eine Windmühle in einer Salzsaline. Beim Bildaufbau achtete ich darauf, dass sich die Mühle grob im goldenen Schnitt befindet. Ganz ist das nicht der Fall. Der Hintergrund ist, dass ich auch noch viel von dem wunderbaren Himmel auf dem Foto haben wollte. Wie so oft entstand das Foto kurz nach Sonnenuntergang. Dass die Mühle von Lampen angestrahlt wird, ist natürlich ein absolutes Highlight. Zumal die Linienführung genau auf die Mühle zielt und der Betrachter so genau aufs Hauptmotiv geführt wird. Wie immer bei solchen Lichtsituationen kam bei diesem Foto ein Grauverlaufsfilter zum Einsatz, um den leuchtenden Himmel etwas abzudunkeln und den Kontrast zum Vordergrund in den Griff zu bekommen. Wie üblich bei Landschaftsaufnahmen blendete ich weit ab, um das Foto von vorne bis hinten durchgehend scharf zu bekommen.

Die Exif-Daten zu dem Bild:

17 mm am KB-Format
Blende 13
ISO 100
Belichtungszeit 3,2s

Den Einsatz von Filtern und den richtigen Umgang mit der Kamera zeige ich euch regelmäßig bei meinen Fotokursen. Welches Zubehör du für deine Kamera benötigst, verrate ich in diesem Beitrag. Du hast noch gar keine Kamera? Auch hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

Wanderung auf das Ettaler Manndl (1633m)

Das Ettaler Manndl: eine tolle Halbtagestour

Wanderer und Kletterfreunde kommen beim Ettaler Manndl voll auf ihre Kosten

Faschingsdienstag – unser Chef meint es gut mit uns und schickt uns am frühen Nachmittag nach Hause. Der Föhn weht von den Alpen herab. Die Temperaturen liegen im zweistelligen Bereich und die niedrigeren Berggipfel sind fast schneefrei. Also nichts wie los Richtung Ettal. Mein Ziel: Das Ettaler Manndl (auch Ettaler Mandl), wohl eines der beliebtesten Gipfelziele unter den Münchner Hausbergen. Um 15 Uhr stehe ich am Parkplatz (GPS: N 47 34.078, E 11 05.828 – Google Maps) direkt an der Schaukäserei Ammergauer Alpen. Das Parkticket bis 24 Uhr schlägt mit zwei Euro zu Buche, vier Stunden kosten ein Euro. Das sollte mir reichen.

Ich folge dem breiten Forstweg, der mich neben einem tiefen Wassergraben sanft immer höher führt. Die Bäume rauschen im Wind. Für den Abend sagt der Wetterbericht Sturmböen in den Bergen voraus. Das will ich nicht unbedingt erleben und so gehe ich die Strecke flott an. Schon bald erwartet mich der erste Schnee, aber mehr als vier, fünf Zentimeter sind das nicht und weiter oben im Wald ist der Weg wieder komplett schneefrei. Das Thermometer im Auto hat 14 Grad angezeigt – mit meiner Winterwanderhose komme ich hier ganz schön ins Schwitzen.

Der Weg zum Ettaler Mandl führt anfangs durch den Wald

Der Weg zum Ettaler Manndl führt anfangs durch den Wald

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Foto der Woche 07/16

Das Foto der Woche

Hier stelle ich das Foto der Woche vor. Neben einer kleinen Geschichte zu dem Bild schreibe ich auch immer etwas über die Einstellungen und das nötige Zubehör wie Filter.

Das Foto der Woche: Der Kanarra Creek in Utah

Das Foto der Woche: Der Kanarra Creek in Utah

Das Foto der Woche entstand in Utah im engen Canyon des Kanarra Creek. Nach einer kurzen Wanderung erreicht man den ersten Wasserfall. Ein Holzstamm mit Eisentritten hilft dabei, die zwei bis drei Meter hohe Felsstufe zu überwinden. Oben geht es genauso spektakulär weiter wie im ersten Stück des Canyons. Wer Trittfest ist und keine Angst vor einer kleinen Kletterpartie hat, geht hier also weiter. Denkt aber auch daran, dass ihr wieder runter müsst. Wir haben einige Besucher gesehen, die damit massive Probleme hatten. Um die Szene einzufangen, kam ein Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Die Brennweite lag bei diesem Foto bei 17mm, um den ganzen Baumstamm sowie den Wasserfall einzufangen. Wie ihr seht, habe ich mich so positioniert, dass der Baumstamm den Betrachter ins Bild führt. Um dem Foto etwas Mystisches zu verleihen, habe ich das Bild lange belichtet – in diesem Fall lag die Belichtungszeit bei 25 Sekunden. In dem Canyon ist es so düster, dass der Graufilter eigentlich in der Kameratasche bleiben kann. Hier kommt es also weniger auf die Technik an – vielmehr wird der Fotograf gefordert. Wer an Ort und Stelle steht, wird sehen, dass es garnicht so einfach ist, die Szenerie so einzufangen, dass sie den Betrachter von den Socken haut.

101 Fotografien und der Blick hinter die Kulisse mit allen wichtigen Einstellungen wie Blende, ISO, Belichtungszeit und Brennweite findest du in meinem eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter”. Dazu gibt es jede Menge Tipps und Tricks rund um das Thema Fotografie. Hier gelangst du zu meinem eBook. Natürlich mit Zufriedenheits-Garantie.

Den Einsatz von Filtern und den richtigen Umgang mit der Kamera zeige ich euch regelmäßig bei meinen Fotokursen. Welches Zubehör du für deine Kamera benötigst, verrate ich in diesem Beitrag. Du hast noch gar keine Kamera? Auch hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.