Fotoparade No. 63 – Sächsische Schweiz

Sächsische Schweiz

Foto der Woche

Das Foto entstand im Mai ganz früh am Morgen in der Sächsischen Schweiz. Der Nebel ist für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich. Glück gehabt, ohne würde das Bild nur halb so gut wirken. Das erste Sonnenlicht strahlt die imposanten Felsen an und hüllt sie in warme Orangetöne. Dieses magische Licht existiert nur jeweils wenige Minuten am Tag – vorausgesetzt natürlich, der Himmel ist nicht bedeckt. Wie so oft kam auch bei diesem Foto ein Grauverlaufsfilter zum Einsatz, um den Himmel etwas abzudunkeln. Beim Bildaufbau habe ich bei diesem Bild besonders darauf geachtet, den Horizont nicht mittig zu platzieren. Das Hauptmotiv, die angestrahlten Felsen, liegen bewusst in der Bildmitte. Ich wollte dieses tolle Motiv möglichst groß auf dem Bild haben. Durch den Nebel kommt auch Ruhe in das Bild. Andernfalls würde der unruhige Untergrund stören.

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Wanderung durchs Oytal im Allgäu

Die Wanderung durchs Oytal ist traumhaft schön

Eine Wanderung vorbei an Schneck, Himmelhorn, den Höfats und den Wilden

Schneck, Himmelhorn, Höfats und die Wilden – große Namen für Bergfreunde. Wer durchs Oytal wandert, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, so großartig ist die Kulisse. Unser Plan ist, vom Ausgangspunkt in Oberstdorf (GPS N 47 24.235, E 10 17.329 – Google Maps) durchs Oytal zu wandern und dann zum 2224 Meter hohen Nebelhorn aufzusteigen. Aber es kommt wieder einmal alles anders. Doch lest selbst. Wir brechen zeitig in Oberstdorf auf. Es geht anfangs durch den Wald, der noch ein wenig Schatten spendet. Schon bald stoßen wir auf einen breiten Asphaltweg, der uns immer weiter hinein ins Oytal führt. Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen und die Sonne brennt gnadenlos. Links und rechts des Tals ragen die Allgäuer Alpen in den Himmel. Mit uns sind zahlreiche andere Wanderer und viele Radfahrer unterwegs, die die atemberaubende Landschaft genießen wollen. In den Bergen liegt Anfang Juni noch jede Menge Schnee. Dank der sommerlichen Temperaturen stürzt überall Schmelzwasser die steilen Bergwände in die Tiefe – ohne die Wasserfälle wäre es wohl nur halb so schön.

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Wanderung auf den Bernadeinkopf (2143m)

Wanderung auf den Bernadeinkopf

Ein tolles Ausflugsziel für die bergbegeisterte Familie

Der 2.143 Meter hohe Bernadeinkopf-Gipfel geht im strahlenden Lichte der Alpspitze etwas unter – völlig zu Unrecht. Bekannt ist der Bernadeinkopf vor allem wegen des Mauerläufersteigs (Schwierigkeit D-E), der 400 Höhenmeter senkrecht durch die Nordwand führt. Man erreicht den Gipfel aber auch auf einem normalen Wanderweg. Von der Bergstation der Alpspitzbahn, die einen gemütlich auf den Osterfelderkopf und damit auf rund 2.000 Meter bringt, geht es zunächst über einen Wanderweg bis zum Nordwandsteig.

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Wanderung auf die Alpspitze (2628 m) über die Alpspitz Ferrata

Alpspitz Ferrata – ein Klassiker unter den Touren

Die Alpspitz Ferrata steht für hochalpines Feeling

Der Wetterbericht sagt Wolken an, die sich im Laufe des Tages aber auflösen sollen. Mit etwas Glück stehen wir heute also auf dem 2.628 Meter hohen Gipfel der Alpspitze und genießen den tollen Blick über das Wettersteingebirge mit der Zugspitze als Höhepunkt. Auf dem Weg von München nach Garmisch-Partenkirchen zur Talstation der Alpspitzbahn kommen wir durch die ersten Regenschauer und auch in Garmisch schaut das Wetter nicht einladend aus. Die Wolken hängen tief und verdunklen den Himmel. Immerhin, es regnet nicht. Wir fahren mit der ersten Gondel zum 2.057 Meter hohen Osterfelderkopf. Die Aussichtsplattform AlpspiX lassen wir links liegen. Klettergurt und Klettersteigset haben wir bereits angelegt. Die oberste Devise: Bloß nicht in den Stau geraten am Klettersteig. Die Alpspitz Ferrata führt bestens gesichtert bis zum Gipfel der Alpsitze. Überholen ist aber nur an wenigen Stellen möglich. Das gilt vor allem, wenn größere Gruppen vor einem gehen.

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Fotoparade No. 62 – Reine (Lofoten)

Reine – Lofoten

Foto der Woche

Das Foto entstand früh am Morgen in der Nähe von Reine und zeigt das kleine Fischerdorf im besten Licht. Reine ist einer der Hotspots für Fotografen auf den Lofoten. Es gibt zahlreiche Standpunkte, von denen aus man den Ort bestens ablichten kann. Aber auch ein Spaziergang durch Reine Lohnt sich. Besonders der kleine Fischerhafen ist sehenswert. Wer hoch hinaus will, besteigt den 442 Meter hohen Reine-Hausberg Reinebringen. Wir haben das im Winter versucht – das war keine so gute Idee, da das Gelände extrem steil ist. Biggi riss es in die Tiefe – sie ist zum Glück mit einigen blauen Flecken davongekommen. Auch im Sommer ohne Schnee ist der Reinebringen nicht ganz ohne. Vom Gipfel hat man dafür einen tollen Überblick über den Ort und die umliegende Landschaft.

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