Nepal – Tag 11 – Wanderung von Dingboche nach Lobuche

Von Dingboche nach Lobuche

Zur Thukla Alm und weiter hinauf

Wir starten zeitig in unserer Lodge in Dingboche. Unser Tagesziel ist Lobuche. Direkt hinter Dingboche geht es einen Berg nach oben. Schon nach wenigen Minuten erreichen wir eine Hochebene, auf die wir schon gestern auf unserer Wanderung zum Nangkartshang Peak geblickt haben. Hier verläuft der Weg zum Everest Base Camp – entsprechend voll ist es hier. Das ändert aber nichts an der unglaublichen Schönheit der Landschaft. Nach rund drei Stunden erreichen wir die Thukla-Alm auf 4620 Metern. Hier geht es zu wie auf dem Gipfel der  Zugspitze. Hunderte Trekker machen hier Rast und genießen die Sonne. Kurzzeitig haben wir hier sogar das Gefühl von Urlaub. Das hält aber nur kurz an. Von der Thukla Alm ist es noch ein weiter steiniger Weg bis nach Lobuche. Biggi und ich teilen uns wieder ein Mittagessen. Den steilen Aufstieg direkt hinter der Thukla Alm wollen wir nicht mit vollen Mägen angehen.
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Nepal – Tag 10 – Wanderung auf den Nangkartshang Peak (5068 Meter)

Wanderung auf den Nangkartshang Peak

Das erste Mal über 5000 Metern

In der Nacht klart es auf. Um kurz nach vier breche ich dick eingepackt auf in die Kälte. Unweit der Lodge gibt es einen super Platz zum fotografieren. Die Milchstraße steht über der Ama Dablam. Mein Fotorucksack liegt am Boden und ist nach wenigen Minuten mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Es ist wirklich bitterkalt. Doch in dieser grandiosen Landschaft vergesse ich die Kälte. Ich blicke in Richtung Lhoste und bewundere das Wolkenspiel am Gipfel. Kurz vor Sonnenaufgang strahlt die Sonne die Wolken an – ein atemberaubendes Spektakel. Ich warte noch eine Weile und lasse die Szenerie auf mich wirken. Dann packe ich meine Sachen und laufe weiter aus Dingboche heraus. Ich folge dem Weg, den wir gestern aufgestiegen sind.
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Nepal – Tag 9 – Wanderung von Pangboche nach Dingboche

Wanderung von Pangboche nach Dingboche

Sonne und Wolken im Himalaya

Nach ein paar Stunden Schlaf wache ich am Morgen mit tierischen Verspannungen auf. Das Bett in der Lodge ist wirklich die Härte – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das Fotoshooting am Morgen fällt leider ins Wasser – das Wetter spielt einfach nicht mit. Zur Stärkung gibt es am Morgen wieder Tibetan Bread mit Honig. Langsam verziehen sich die dunklen Wolken und machen der Sonne platz, die den Schnee aus der vergangenen Nacht im nu wegtaut. Unser Tagesziel Dingboche liegt auf rund 4300 Metern. Der Weg führt uns idyllisch am Fluss entlang – im Blick haben wir immer die imposante Ama Dablam. Vor uns tut sich auch das imposante Bergmassiv mit Everest und Lhotse auf. Auf der Wanderung müssen wir immer wieder Platz machen für große Yak-Herden, die vom Everest Base Camp zurückkommen.
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Nepal – Tag 8 – Pangboche und Ama Dablam Base Camp

Über Pangboche ins Ama Dablam Base Camp

Die Ama Dablam unter der Milchstraße

Mein Wecker klingelt – wieder einmal – um vier Uhr. Auf dem Weg nach draußen treffe ich jemanden aus der Lodge. Ob die Hunde draußen gefährlich sind, will ich wissen. “Nein, solange ich nicht renne”, antwortet der Nepali. Ganz wohl ist mir aber nicht. In der Dunkelheit sehe ich immer wieder große Schatten vorbeihuschen. Dann lautes Gebell. In der Nacht regieren die Hunde in Tengboche. Einige wirklich große toben auf dem Dorfplatz und veranstalten ein regelrechtes Bell-Konzern. Ich nehme Vorlieb mit der Terrasse der Lodge, auf der auch schon zwei große Hunde auf mich warten. Die beiden sind zum Glück friedlich. Über Everest, Lhotse und Ama Dablam leuchtet die Milchstraße – sie ist sogar mit dem bloßen Auge klar zu erkennen. Ich würde gerne ein wenig durch das Dorf schlendern, lasse das aber lieber wegen der Hunde.
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Nepal – Tag 7 – Wanderung von Khumjung nach Tengboche

Von Khumjung nach Tengboche

Sternenklare Nacht unter der Ama Dablam

Um vier Uhr morgens klingelt mein Wecker. Beim Blick nach draußen ist klar: der “Nebel des Todes” hat sich verzogen, der Himmel ist sternenklar. Schnell packe ich meine Sachen, ziehe mich dick an und gehe in die sternenklare Nacht hinaus. Ich suche einen Fotospot für den Sonnenaufgang. Khumjung ist noch wie ausgestorben, nur ein paar Hunde sind wach und bellen. Mit der Stirnlampe bewaffnet bahne ich mir den Weg. Kurz hinter Khumjung zweigt ein Weg rechts ab und bringt mich einige Höhenmeter nach oben. Ich gehe ein Stück querfeldein und stoße auf riesige Felsen inmitten der Landschaft. Das Mondlicht erhellt die Landschaft in fahlem Licht. Und am Himmel funkeln Millionen Sterne. Die Ama Dablam liegt unter Millionen Sternen. Es ist der Hammer.
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