Alle Infos zur Wanderung auf der 7. Etappe des Ahrsteigs
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Ahrsteig Etappe 7: Wanderung von Bad Neuenahr nach Sinzig

Die Schlussetappe 7 des Ahrsteigs - ein Qualitätsweg Wanderbares Deutschland - führt von Bad Neuenahr nach Sinzig. Der rund 19 Kilometer lange Wanderweg eröffnet dir traumhaft schöne Ausblicke auf das Ahrtal.

Ein Höhepunkt der Tour und ein toller Fotospot ist definitiv die Riesenbank etwa auf halber Strecke. Begleite uns auf einer tollen Wanderung hoch über dem Ahrtal.

Aktualisiert am 11.03.2022

Tourdaten Etappe 7 des Ahrsteigs

Die Etappe 7 des Ahrsteigs erfordert mit 19,3 Kilometern (von Bahnhof zu Bahnhof, mit dem Bus lässt sich die Wanderung etwas abkürzen) eine gewisse Kondition. Technisch anspruchsvoll ist der Weg an keiner Stelle. Feste Wanderschuhe und mitunter Wanderstöcke sind auf der Tour aber sehr zu empfehlen.

Du hast auch dank der Aussichtstürme immer wieder tolle Blicke auf die Umgebung. In Sinzig endet der Ahrsteig. Plane auf alle Fälle etwas Zeit ein, um das Städtchen zu erkunden.

Start der Wanderung in Bad Neuenahr

Waldweg
Auf dem Weg zur Paradieswiese

Etappe 7 vom Ahrsteig startet im kleinen Städtchen Bad Neuenahr. Du folgst zunächst ein Stück weit der Ahr und überquerst den Fluss auf einer Brücke. Der bestens markierte Wanderweg führt dich nun in Richtung Süden zur sogenannten Paradieswiese und zum Waldkletterpark.

Hier kannst du wie Tarzan durch die Bäume schwingen und den inneren Schweinehund überwinden. Von der Paradieswiese führt der Ahrsteig in den dichten Wald hinein. Der Weg ist immer gut zu gehen und bestens ausgeschildert. Ein GPS ist nicht nötig, verlaufen ist quasi ausgeschlossen. Wirklich jeder Abzweig ist markiert.

"Zuweg"-Markierung zum Ahrsteig
Wir folgen der „Zuweg“-Markierung zum Ahrsteig
Die Wadenheimer Wetterstation
Die Wadenheimer Wetterstation

Highlight auf Etappe 7: der Neuenahrer Berg

Der Weg führt mäßig steil an und bringt uns ein paar Höhenmeter nach oben, bevor wir auf einen Waldsteig abbiegen. Überall zwitschern Vögel und der Frühling hat Anfang Mai schon Einzug gehalten. Bäume und Sträucher sprießen und überall leuchtet es grün. Nach einer halben Stunde (von der Paradieswiese aus gerechnet) erreichen wir den Neuenahrer Berg.

Vom markanten Aussichtsturm auf dem Gipfel hast du einen tollen 360-Grad-Rundumblick auf die Region und das Ahrtal. Kaum zu glauben, aber der Kölner Dom ist nur 48 Kilometer entfernt. Bei gutem Wetter kannst du das markante Kirchengebäude sogar am Horizont sehen.

Der Aussichtsturm auf dem Neuenahrer Berg
Der Aussichtsturm auf dem Neuenahrer Berg
Blick vom Aussichtsturm
Blick vom Aussichtsturm. Bei gutem Wetter kannst du in der Ferne den Kölner Dom sehen

Trittsicherheit ist auf dem Ahrsteig gefragt

Der Ahrsteig führt uns weiter durch den Wald. Hin und wieder gibt es Bänke. Hier können die vom Wandern müden Füße ein wenig erholen, während du die tolle Waldkulisse genießt.
Bald führt der Weg in Serpentinen etwas steiler nach unten. Bei Nässe ist Vorsicht gefragt. Wenn du nicht ganz so Trittsicher bist, raten wir dir zu Wanderstöcken, die die Knie entlasten und beim Abstieg eine große Hilfe sind. Besonders schön ist der kleine Bach, den wir überqueren. Die Stufen führen an einer riesigen Baumwurzel entlang – ein schönes Fotomotiv.

Bank im Wald
Auf der gesamten Etappe gibt es Bänke zum Pausieren
Waldweg
Wir genießen die Ruhe im Wald
Pflanzen im Wald
Alles leuchtet grün
Steig mit Stufen im Wald
Der Steig führt recht steil nach unten
Moosbewachsener Baum
Viele Bäume sind mit Moos bewachsen
Biggi überquert einen Bach
Hier überqueren wir einen kleinen Bach
Ahrsteig-Markierung
An jedem Abzweig weist die Ahrsteig-Markierung den Weg

Riesenbank mit Ausblick

Der Ahrsteig führt uns bald unter der Autobahn A61 hindurch – das ist der etwas unschöne Teil der Wanderung, den wir aber zum Glück schnell hinter uns lassen. Vor uns lichtet sich der Wald und wir haben einen tollen Fernblick auf die sanften Hügel in der Umgebung.

Wir erreichen das kleine Dörfchen Heimersheim und folgen einem breiten Feldweg. Im Blick haben wir immer die 272 Meter hohe Lanskrone. Nach etwa der Hälfte der Wanderung erreichen wir ein weiteres Highlight der Tour: eine Riesenbank. Ein paar wackelige Stufen helfen beim Raufkommen. Die Bank ist ein toller Ort für eine Brotzeit mit toller Aussicht.

Kleine Kapelle im Grünen
Die kleine Marienkapelle kurz hinter der Autobahn A61
Biggi auf einem Feldweg
Hier wandern wir über eine weite Ebene
Biggi und Flo auf der Riesenbank
Die Riesenbank ist ein Top-Highlight auf Etappe 7 des Ahrsteigs

Ehlingen: Frisches Brot auf Etappe 7

Brot im Ofen
Frisches Brot aus dem Ofen. Die Szene ist allerdings gestellt. Brot wird natürlich nicht bei Feuer gebacken

Etappe 7 des Ahrsteigs führt uns weiter nach Ehlingen. Wir laufen an alten Fachwerkhäusern vorbei und erreichen bald das 1647 erbaute Backhaus „Backes„. Der Backes Verein Ehlingen (Website) empfängt uns zum Auftakt der Wandersaison mit frisch gebackenem Sauerteigbrot, Wein und Schnaps. Das Backhaus entführt dich in eine längst vergangene Zeit – ein toller Ort.
Der Backes Verein veranstaltet einige Male im Jahr Events. Es bietet sich natürlich an, die Etappe 7 genau auf diese Tage zu legen. Zudem ist an Tagen, an denen das Backes geöffnet ist, auch die benachbarte Hubertus Kapelle zugänglich.

Im Inneren der Hubertus Kapelle
Die Hubertus Kapelle ist nur an wenigen Tagen im Jahr öffentlich zugänglich

Wein und Aussicht auf dem Ahrsteig

Gut gestärkt lassen wir Ehlingen hinter uns. Der Ahrsteig führt uns nun durch riesige Weinberge mit toller Aussicht. Sogar ein Gipfelkreuz wartet auf uns. Auf dem Bergrücken lädt das Winzerhäuschen (Website) zu Rast und Brotzeit ein (geöffnet Mittwoch bis Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr). Die Tour bleibt aussichtsreich, zum Teil müssen wir aber auch einfach nur Strecke machen. Ein weiterer toller Ort auf Etappe 7 ist die Waldschänke „Zum Ännchen“ (Website); geöffnet Mitte April bis Ende Oktober; Montag, Dienstag und Freitag Ruhetag). Der Ausblick ist wirklich traumhaft.

Weinberge
Der Ahrsteig führt uns durch schöne Weinberge
Waldschänke "Zum-Ännchen"
Die Waldschänke „Zum-Ännchen“ lädt zu einer längeren Pause bei grandioser Aussicht ein

Cäcilia-Hütte und Feltenturm

Kurz vor Sinzig erreichen wir die Cäcilia-Hütte (Website; Montag, Dienstag und Donnerstag Ruhetag) und den Feltenturm. Vom Feltenturm hast du einen tollen Blick auf Sinzig.

Der Feltenturm
Der Feltenturm
Blick vom Feltenturm auf Sinzig
Blick vom Feltenturm auf Sinzig

Barbarossa-Stadt Sinzig

Das letzte Stück von Etappe 7 führt uns nach Sinzig, der Barbarossa-Stadt. Überall stehen bunte Statuen von Friedrich I. In Sinzig solltest du dir auf alle Fälle das Schloss Sinzig anschauen – eine tolle Anlage aus dem späten 19. Jahrhundert. In Sinzig endet mit Etappe 7 auch der Ahrsteig. Du hast es geschafft, herzlichen Glückwunsch!

Blick auf das Schloss Sinzig
Das Schloss Sinzig wartet am Ende der Etappe 7

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⭐ Hinweis: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Recherchereise ins Ahrtal mit Ahrtal Tourismus. Vielen Dank für die Einladung! Der Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung wider.

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