Korsika – Tag 11 – Wanderung auf den Monte Rotondo (2622m)

Der Monte Rotondo – Korsikas Nummer 2

Anspruchsvolle Bergwanderung ins Hochgebirge

Der Wetterbericht sagt strahlenden Sonnenschein voraus und auf dem Plan steht eine Tour auf den Monte Rotondo. Mit 2.622 Metern ist der Monte Rotondo nach dem Monte Cinto, der auf 2.706 Meter kommt, der zweithöchste Berg Korsikas. Wir brechen zeitig in L’Île-Rousse auf. Noch lange vor Sonnenaufgang stehen wir an der kleinen Parkbucht im Restonica-Tal (GPS: N 42 15.270, E 9 04.210 – Google Maps), von der aus wir unsere Wanderung auf den Monte Rotondo starten wollen. Da unser letzter Tag auf Korsika anbricht, blicke ich wehmütig in den Himmel. Sollte ich nicht noch einmal das Stativ aufbauen? Schließlich sind wir nicht jeden Tag auf Korsika. Gedacht, getan. Unsere Wanderung verschiebt sich dadurch zwar noch einmal ein ganzes Stück nach hinten – solche Fotos sind es aber wert.

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Sonnenaufgang Restonica Tal

Die Sonne geht auf im Restonica Tal

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Korsika – Tag 10 – Wanderung auf den Gipfel der Punta Liatoghju

Der Aussichtsgipfel Punta Liatoghju

Bergtour am Meer

Der Morgen verheißt nichts Gutes. Über der Küste hängen dunkle Wolken und der Wind pfeifft. Auf der Straße wirbeln immer wieder Blätter durch die Luft. Sollen wir den Tag heute ruhiger angehen? Erst einmal die Lage checken. Wo ginge das besser als direkt hier im Hafen von L’Île-Rousse. Vom Hotel ist es nur einen Katzensprung zur vorgelegerten Insel Île de la Pietra. Hier an der schroffen Felsküste peitscht das Meer mit unbändiger Macht gegen die riesigen Felsen. Die vom Sturm aufgewirbelte Gischt benetzt mein Gesicht, die Lippen schmecken salzig. Auch zum Fotografieren ist es eine Herausforderung. Der Wind ruckelt ständig an der Kamera und den riesigen Glasfiltern.

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Langzeitbelichtung Île de la Pietra

Das Bild entstand am Morgen auf der Île de la Pietra. Das Bild wurde 30 Sekunden lang belichtet

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Korsika – Tag 9 – Corte und die Kaskaden des Agnone

Die heimliche Inselhauptstadt Corte

Rundgang durch Cortes alte Innenstadt

Zugegeben, in den vergangene Tagen haben wir nicht viele Städte auf Korsika gesehen. Aber wir hatten auch nie groß das Bedürfnis – im Vergleich zu italienischen Schmuckstücken wie Florenz, Verona oder Venedig sind die korsischen Städtchen doch eher einfach und schlicht. Keine pompösen Prachtbauten, kein italienisches Flair, keine Kunstwerke. Da das Wetter heute aber nicht mitspielt und die Insel noch immer unter einer dicken Wolkendecke liegt, bleibt uns nicht viel anderes übrig, als uns nach einer Alternative zu einer Bergtour umzusehen. Da fällt unser Blick auf Corte. Die 6.300 Einwohner zählende Kleinstadt in der Inselmitte gilt schließlich als die heimliche Inselhauptstadt.

Die Zitadelle von Corte

Von unserem Stützpunkt in L’Île-Rousse erreichen wir Corte über die Inselhauptstraße in rund einer Stunde. Parkplätze sind in den engen Gassen Cortes Mangelware, aber es gibt genügend bezahlbare Parkhäuser. Wir machen uns natürlich gleich auf den Weg zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Cortes – der Zitadelle. Schon von weiten ist die Festung, die auf einem riesigen Felsblock thront, nicht zu übersehen. Gassen mit Kopfsteinpflaster führen hinauf zur Zitadelle. Die Innenstadt von Corte ist nicht besonders groß – nach wenigen Minuten stehen wir an der pompösen Festungsmauer.

Brunnen in Corte

Die Innenstadt von Corte ist süß – es lohnt sich, hier ein wenig zu schlendern

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Korsika – Tag 8 – Wanderung auf dem Grat zur Punta Culaghia (2034m)

Beeindruckende Bergwanderung zur Punta Culaghia

Ein Höhepunkt in Korsikas Bergwelt

Wir brechen früh in L’Île-Rousse auf – schließlich steht heute eine längere Bergtour zum Col Perdu auf dem Plan. Auf der ausgebauten Inselhauptstraße kommen wir zwar schnell voran – nicht mehr aber auf der D147, die durch das beeindruckende Asco-Tal zum Ausgangspunkt unserer Wanderung führt. Die Straße ist bisweilen sehr eng und wie so viele Straßen auf Korsika extrem kurvig. Entschädigt werden wir wieder einmal mit einer atemberaubenden, fast unberührten Landschaft. Am Ende der Straße (GPS: N 42 24.203, E 8 55.409 – Google Maps), das wir nach insgesamt eineinhalb Stunden erreichen, liegt ein großer Parkplatz. Vor allem deswegen, weil hier das Skigebiet Haut Asco liegt. Viel los ist aber nicht. Ein paar Bauarbeiter bereiten die Skipisten mit schwerem Gerät für den Winter vor – ansonsten stehen noch zwei andere Autos auf dem Parkplatz. Unser urspränglicher Plan, zum Col Perdu zu Wandern, verläuft aber im Sande. Stattdessen stehen wir bald auf dem 2.034 Meter hohen Punta Culaghia. Ganz geplant ist das aber nicht.

Straße im Asco-Tal

Die Straße D147 schlängelt sich durch das Asco-Tal. Immer dabei: der fantastische Ausblick

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Korsika – Tag 7 – Wanderung zum Melosee (1711m) und Capitellosee (1930m)

Die Bergseen Melosee und Capitellosee

Atemberaubende Wanderung in faszinierender Bergwelt

Heute steht eine besonders spektakuläre Wanderung auf dem Plan – die zu den zwei Bergseen Melosee auf 1.711 Metern Höhe und zum Capitellosee auf 1.930 Metern Höhe. Von L’Île-Rousse brauchen wir mit dem Auto etwa eineinhalb Stunden. Auf der Fernstraße T30, die Calvi im Nordwesten mit Ponte Leccia in der Inselmitte verbindet, kommen wir recht flott voran. Für die schmalen Bergstraßen, die durch die faszinierenden Täler auf Korsika führen, brauchen wir sehr viel länger. Es gibt unzählige Kurven und die Straße ist mitunter recht eng. Dazu kommt, dass man überall auf Kühe, Ziegen und Schafe achten muss, die gerne einmal hinter einer Kurve den Weg versperren.

Restonica-Tal

Schon die Fahrt durch das Restonica-Tal ist ein Muss auf Korsika

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