Mit dem Mont Blanc liegt der höchste Berg der Alpen in Frankreich. Für Wanderer sind die französischen Alpen deshalb ein erstklassiges Urlaubsziel

Wanderung auf dem Grand Balcon Sud zum Planpraz

Atemberaubende Wanderung zum Planpraz

Immer im Blick: der Mont Blanc

Nach vielen schönen Stunden im Schnee im Hochbebirge während der Arc’teryx Alpine Academy müssen wir Abschied nehmen von Chamonix. Die Fahrt nach München ist lang und anstrengend – aber noch haben wir ein wenig Zeit für eine kurze Wanderung. In Chamonix erkundigen wir uns erst im Tourismusbüro nach Wanderungen, die man Mitte Juni bei den aktuellen Schneeverhältnissen angehen kann. Wir werden aber gleich ein paar Meter weiter ins Büro der örtlichen Bergwacht “La Chamoniarde” geschickt. Wir haben bereits ein paar Ziele wie den 2525 Meter hohen Gipfel des Brévent im Auge – die sind aber alle noch komplett eingeschneit und nur schwer zugänglich. Als schönen Halbtagestrip empfiehlt man uns die Wanderung von La Flégère zum 2000 Meter hohen Planpraz. Das gehen wir heute auch an. Am Ende des Artikels gibt es übrigens das Wandervideo zur Tour.

Hier findest du unser Ebook “Bergwissen für Anfänger” zum Thema sicheres Bergwandern mit vielen Tipps und Tricks für die Berge, einer umfangreichen Packliste und Wanderungen für Einsteiger.

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Korsika – Tag 11 – Wanderung auf den Monte Rotondo (2622m)

Der Monte Rotondo – Korsikas Nummer 2

Anspruchsvolle Bergwanderung ins Hochgebirge

Der Wetterbericht sagt strahlenden Sonnenschein voraus und auf dem Plan steht eine Tour auf den Monte Rotondo. Mit 2.622 Metern ist der Monte Rotondo nach dem Monte Cinto, der auf 2.706 Meter kommt, der zweithöchste Berg Korsikas. Wir brechen zeitig in L’Île-Rousse auf. Noch lange vor Sonnenaufgang stehen wir an der kleinen Parkbucht im Restonica-Tal (GPS: N 42 15.270, E 9 04.210 – Google Maps), von der aus wir unsere Wanderung auf den Monte Rotondo starten wollen. Da unser letzter Tag auf Korsika anbricht, blicke ich wehmütig in den Himmel. Sollte ich nicht noch einmal das Stativ aufbauen? Schließlich sind wir nicht jeden Tag auf Korsika. Gedacht, getan. Unsere Wanderung verschiebt sich dadurch zwar noch einmal ein ganzes Stück nach hinten – solche Fotos sind es aber wert.

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Korsika – Tag 10 – Wanderung auf den Gipfel der Punta Liatoghju

Der Aussichtsgipfel Punta Liatoghju

Bergtour am Meer

Der Morgen verheißt nichts Gutes. Über der Küste hängen dunkle Wolken und der Wind pfeifft. Auf der Straße wirbeln immer wieder Blätter durch die Luft. Sollen wir den Tag heute ruhiger angehen? Erst einmal die Lage checken. Wo ginge das besser als direkt hier im Hafen von L’Île-Rousse. Vom Hotel ist es nur einen Katzensprung zur vorgelegerten Insel Île de la Pietra. Hier an der schroffen Felsküste peitscht das Meer mit unbändiger Macht gegen die riesigen Felsen. Die vom Sturm aufgewirbelte Gischt benetzt mein Gesicht, die Lippen schmecken salzig. Auch zum Fotografieren ist es eine Herausforderung. Der Wind ruckelt ständig an der Kamera und den riesigen Glasfiltern.

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Korsika – Tag 9 – Corte und die Kaskaden des Agnone

Die heimliche Inselhauptstadt Corte

Rundgang durch Cortes alte Innenstadt

Zugegeben, in den vergangene Tagen haben wir nicht viele Städte auf Korsika gesehen. Aber wir hatten auch nie groß das Bedürfnis – im Vergleich zu italienischen Schmuckstücken wie Florenz, Verona oder Venedig sind die korsischen Städtchen doch eher einfach und schlicht. Keine pompösen Prachtbauten, kein italienisches Flair, keine Kunstwerke. Da das Wetter heute aber nicht mitspielt und die Insel noch immer unter einer dicken Wolkendecke liegt, bleibt uns nicht viel anderes übrig, als uns nach einer Alternative zu einer Bergtour umzusehen. Da fällt unser Blick auf Corte. Die 6.300 Einwohner zählende Kleinstadt in der Inselmitte gilt schließlich als die heimliche Inselhauptstadt.

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Korsika – Tag 8 – Wanderung auf dem Grat zur Punta Culaghia (2034m)

Beeindruckende Bergwanderung zur Punta Culaghia

Ein Höhepunkt in Korsikas Bergwelt

Wir brechen früh in L’Île-Rousse auf – schließlich steht heute eine längere Bergtour zum Col Perdu auf dem Plan. Auf der ausgebauten Inselhauptstraße kommen wir zwar schnell voran – nicht mehr aber auf der D147, die durch das beeindruckende Asco-Tal zum Ausgangspunkt unserer Wanderung führt. Die Straße ist bisweilen sehr eng und wie so viele Straßen auf Korsika extrem kurvig. Entschädigt werden wir wieder einmal mit einer atemberaubenden, fast unberührten Landschaft. Am Ende der Straße (GPS: N 42 24.203, E 8 55.409 – Google Maps), das wir nach insgesamt eineinhalb Stunden erreichen, liegt ein großer Parkplatz. Vor allem deswegen, weil hier das Skigebiet Haut Asco liegt. Viel los ist aber nicht. Ein paar Bauarbeiter bereiten die Skipisten mit schwerem Gerät für den Winter vor – ansonsten stehen noch zwei andere Autos auf dem Parkplatz. Unser urspränglicher Plan, zum Col Perdu zu Wandern, verläuft aber im Sande. Stattdessen stehen wir bald auf dem 2.034 Meter hohen Punta Culaghia. Ganz geplant ist das aber nicht.

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