Island – Tag 14 – Islands höchster Wasserfall Glymur

Der Glymur stürzt 200 Meter in die Tiefe

Eine Wanderung zu Islands höchstem Wasserfall

Vom Campingplatz in Borgarnes erreichen wir die Hraunfossar (GPS: N 64 42.101, W 20 58.713 – Google Maps), die Wasserfälle des Flusses Hvítá, in rund einer Stunde. Klar, dass uns unser Navi über eine Schotterpiste schickt, wenn gleich auf der anderen Seite des Flußes eine Teerstraße ist – die Gute ist offenbar noch im Abenteuermodus. Auf etwa 700 Meter Länge strömt in dutzenden kleinen Wasserfällen das Wasser aus dem schwarzen Lavagestein und verwandelt die Landschaft in ein Meer aus Kaskaden. Da die Hraunfossar direkt an der Straße liegen und der kurze Wanderweg gut ausgebaut ist, ist hier gegen Mittag natürlich die Hölle los.

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Hraunfossar

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Island – Tag 12 – Der Berg Kirkjufell

Der Kirkjufell überthront alles

463 Meter ragt der Berg Kirkjufell aus dem Meer – die umliegenden Wasserfälle sind ein Eldorado für Fotografen

Am Morgen verschlägt es mich noch einmal zum Kap Bjargtangar (GPS: N 65 30.150, W 24 31.747 – Google Maps). Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit, der Himmel ist trist und grau. Dabei hatte ich so sehr auf einen farbenprächtigen Sonnenaufgang gehofft.

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Kap Bjargtangar am Morgen

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Island – Tag 11 – Puffins

Wir lieben die Puffins

Wohin das Auge schaut, überall tummeln sich die süßen kleinen Papageientaucher, auch Puffins genannt

Heute steht der westlichste Punkt Islands auf dem Programm. Wir benötigen Stunden. Die Schotterpiste windet sich ein ums andere Mal durch die beeindruckende Landschaft. Wir steigen immer wieder aus, um die unendlichen Sandstrände, die eher an die Karibik als an Island erinnern, zu genießen. Auch an einem altem Schiffswrack (GPS: N 65 31.016, W 23 50.235 – Google Maps) am Strand kommen wir nicht vorbei, ohne anzuhalten.

Schneebedeckter Berg Island

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Island – Tag 10 – Der mächtige Dynjandi Foss

100 Meter stürzt der Dynjandi Foss in die Tiefe

Eine Reise in eine andere Welt

Am Morgen hat sich der Wind gelegt, es regnet nur noch leicht. Wir bauen unser Zelt ab und fahren los, immer der Nase nach. Auf einem Parkplatz erspähen wir ein großes blaues Etwas mit deutschem Kennzeichen. Ein Amberger, Biggis Heimat? Hier auf Island? Unmöglich! Wir müssen einfach stoppen und Hallo sagen. Bärbel und Bernd sind mit ihrem umgebauten Mercedes-Transporter aus der Oberpfalz nach Island gekommen und machen das ganze Jahr eigentlich nichts anderes als Reisen – wir erblassen vor Neid. Wer mehr über die beiden erfahren will, besucht ihren Blog unter Landytracks.

Landytracks

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Island – Tag 9 – Der geheimnisvolle Basaltfelsen Hvítserkur

Vom Basaltfelsen Hvítserkur zu den Westfjorden

Unsere Reise führt uns heute bis in die Westfjorde

Am Morgen hat sich der Wind gelegt. Nach einem kurzen Fußweg und dem relativ steilen Abstieg über gerölligen Untergrund zum Strand liegt er vor mir: der riesige Basaltfelsen Hvítserkur (GPS: N 65 36.384, W 20 38.138 – Google Maps), der so früh noch ganz mir alleine gehört. Der 15 Meter hohe Felsen ist Nistplatz zahlreicher Vogelarten. Der Legende zufolge ist der Hvítserkur ein Troll, der von der Sonne versteinert wurde. Der Hvítserkur hat es sogar schon zu internationaler Berühmtheit gebracht: 1990 zierte der Felsen eine isländische Briefmarke. Der Strand füllt sich erst im Laufe des Vormittags langsam. Einige Besucher sind hier unten nur mit Flip Flops unterwegs – trotz der eisigen Temperaturen. Außerdem ist der Abstieg für Ungebüte nicht ganz einfach.

Hvítserkur 5

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