Gardasee – Tag 3 – Wanderung auf dem Monte Baldo (2132m)

Der Monte Baldo und traumhafte Blicke auf den Gardasee

Der Monte Baldo ist ein lohnendes Ausflugsziel

In der Nacht stürmt es – hier in der Gegend rund um Arco ist das aber nicht ungewöhnlich. Am Morgen werden wir von strahlend blauem Himmel erwartet – unserer Wanderung auf dem Monte Baldo steht also nichts im Wege. Auf der Fahrt nach Malcesine machen wir immer wieder Stopp, um den traumhaften Blick auf den Gardasee und die umliegenden Gardaseeberge zu genießen. Auch die Surfer-Fraktion kommt heute auf ihre Kosten. Blauer Himmel, Sonne und viel Wind. Auf dem Gardasee tummeln sich so früh am Tag schon hunderte Surfer.

Gardasee am Morgen

Am Morgen werden die Berge von der Sonne angestrahlt – eine herrliche Kulisse

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Gardasee – Tag 2 – Wanderung rund um Sirmione

Die schönsten Orte am Gardasee

Sirmione im Süden des Gardasees ist ein absolutes Highlight

In der Nacht regnet es heftig am Gardasee. So stark, dass sogar etwas Wasser in unser Zelt dringt. Am Morgen lassen wir es erst einmal langsam angehen – unsere Regenklamotten haben wir im Auto und bei dem Wetter will eigentlich niemand raus aus dem schützenden Zelt. Aber es hilft ja alles nichts und zumindest im Süden soll es zumindest trocken sein – sagt zumindest unsere Wetter-App. Also nichts wie los. Der schnellste Weg nach Süden führt über die Autobahn. Wir wollen aber zumindest ein wenig am Gardasee entlangfahren und nehmen dafür auch eine längere Fahrt in Kauf.

Anfangs kommen wir wirklich flott voran und auch das Wetter scheint sich ein wenig zu bessern. Wir halten immer wieder an, um den tollen Blick auf den Gardasee, der im Norden zwischen hohen Bergen liegt, zu genießen. In den ersten Stau kommen wir kurz vor Malcesine. Hier lohnt ein Stopp an der Scaligerburg von Malcesine (Castello Scaligero di Malcesine), die hoch über dem Gardasee thront. Das Castello Scaligero ist das Wahrzeichen des kleinen Örtchens und beeindruckte schon Goethe auf seiner Italienreise. Heute erinnert eine Büste an den berühmten Besucher und eine kleine Ausstellung informiert über die Geschichte. Goethe wurde einst aufgrund seiner deutschen Herkunft fälschlicherweise der Spionage bezichtigt und festgenommen – auf Reisen in fremde Länder passierte so etwas in der damaligen Zeit einfach.

Scaligerburg Malcesine

Die Scaligerburg in Malcesine liegt am Morgen noch im Nebel

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Gardasee – Tag 1 – Wanderung auf den Monte Cadria (2254m)

Der Monte Cadria überragt alle anderen Gardaseeberge

2.254 Meter ragt der Monte Cadria in den Himmel

Das lange Wochenende steht vor der Tür. Was liegt da näher, als zum Gardasee aufzubrechen. Während die Temperaturen in Deutschland so langsam in den Keller gehen, lockt der Gardasee mit mildem Klima, viel Sonne und gutem Essen. Von München aus erreichen wir Arco im Norden des Gardasees in knapp fünf Stunden. Eine Unterkunft haben wir noch nicht, aber das sollte zur Nebensaison kein Problem sein, zumal wir nach einem Campingplatz Ausschau halten. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wir steuern ein paar Campingplätze direkt am Gardasee an, stehen aber immer vor verschlossenen Toren. Einmal treffen wir wenigstens auf einen Nachtwächter, der uns aber wieder wegschickt. Vor acht Uhr ist kein Check-In möglich. Von einer Freundin haben wir den Tipp, es beim Camping Zoo Arco (GPS: N 45 55.958, E 10 53.572 – Google Maps) zu versuchen. Und tatsächlich, hier stehen die Tore weit offen. Wir finden schnell einen freien Platz, bauen unser Zelt auf und erholen uns noch ein paar Stunden von der langen Fahrt. Morgen steht schließlich der Monte Cadria auf dem Programm – mit 2.254 Metern der höchste Berg der Gardaseeberge.

Wir kommen leider nicht ganz so früh los wie erhofft. Wir müssen bis acht Uhr warten, um uns am Campingplatz zu registrieren. So fehlen uns heute wichtige Stunden auf unserer geplanten Wanderung. Nach einem kleinen Frühstück – in Italien kommt man einfach nicht an einem cremigen Cappuccino und einem ofenwarmen Cornetto vorbei – unter freiem Himmel fahren wir in Richtung Lago di Ledro. Der Ledrosee ist viel kleiner als der Gardasee und auch nicht so überlaufen. Das gilt auch für die umliegenden Berge, von denen aus sich dem Wanderer ein faszinierender Blick nicht nur auf den Ledrosee, sondern auch auf den Gardasee eröffnet. Auch wer die Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Bergbahnen sucht man hier vergebens und die Aufstiege sind steil und schweißtreibend. Das gilt ganz besonders für den Monte Cadria.

Ledrosee am Morgen

Der Ledrosee am Morgen

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Sardinien – Tag 8 – Cala Goloritzè

Wanderung zur Cala Goloritzè

Der Traumstrand Cala Goloritzè ist ein beliebtes Ausflugsziel auf Sardinien

Heute soll es eigentlich auf den Punta La Marmora gehen – mit 1.829 Metern der höchste Berg Sardiniens. Doch daraus wird nichts. Das würde nämlich bedeuten, nach nur drei Stunden Schlaf wieder aufzubrechen. Der Punta La Marmora liegt auf der Ostseite Sardiniens – wir wohnen an der Westküste. Inzwischen kennen wir die Straßen auf Sardinien ganz gut und wissen, dass wir für die Strecke gut drei bis vier Stunden einkalkulieren müssen. 

Wir verwerfen den Plan und lassen es am Morgen relativ gelassen angehen. Am frühen Nachmittag brechen wir auf mit Ziel Arbatax an der Östküste. Wir brauchen gut drei Stunden – dabei ist der Ort Luftlinie gerade einmal 110 Kilometer entfernt. Die Landschaft ändert sich im Osten dramatisch. Wir haben das Gefühl, durch Kanada zu fahren. Unendliche Wälder und sanfte Hügel prägen das Bild. Zwischen Bergen fahren wir kilometerweit einfach nur geradeaus – bisher waren wir auf Sardinien vor allem Serpentinen gewohnt. Die Berge erinnern in Form und Farbe stark an den Zion Nationalpark in Utah.

sardinien-von-oben

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Sardinien – Tag 4 – Rundwanderung in der Oase Monte Arcosu

Eindrucksvolle Wanderung in der Oase Monte Arcosu

… und die vielleicht beste Pizza Sardiniens

Heute zieht es uns in den Süden. In der Inselmitte hat es die ganze Nacht geregnet, gestürmt und gewittert. Am Morgen sieht es nicht viel besser aus. Im Süden klart der Himmel auf und macht der Sonne Platz. Unser Ziel ist der WWF-Naturpark Monte Arcosu Oasi (GPS: N 39 11.723, E 8 54.591 – Google Maps). Zu erreichen ist das Kleinod nur über eine ziemlich raue Schotterpiste – für Sizilien ist das aber nicht unüblich. Vor Ort treffen wir auf gähnende Leere – nur ein paar Waldarbeiter und ein Ranger sind da. Wir werden auch gleich darauf hingewiesen, dass der Park geschlossen hat. Ein Blick in den Wanderführer* hätte genügt, um zu wissen, dass der Park nur am Wochenende und an Feiertagen geöffnet ist. Die einzige Konsequenz ist, dass wir fünf Euro Eintritt pro Person sparen. Die Warnung, dass die Wanderung auf den Sa Rocca Lada sehr schwierig sei, schlagen wir in den Wind und brechen auf.

Oase-Monte-Arcosu

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