Lofoten – Tag 4 – Wanderung auf den Reinebringen (442m)

Winterwanderung auf den Reinebringen

Absturz am Reinebringen

Am Morgen das gewohnte Bild: es stürmt und schneit. Wir entscheiden uns, noch etwas im mollig warmen Bett zu bleiben und erst später aufzubrechen. Ein Fehler. Kurz vor Sonnenaufgang ist von dem Sturm nichts mehr zu sehen und die Wolkendecke reißt auf. Die Landschaft wird in ein mystisches Licht getaucht, wie wir es so noch nie zuvor gesehen haben. Wir haben keine Zeit, noch irgendwo hinzufahren. Ich schnappe mir Stativ und Kamerarucksack und stürme vor unsere kleine Fischerhütte in Ramberg. Die liegt natürlich direkt am Wasser – das ist unser Glück, denn so schlecht ist die Aussicht wirklich nicht. Glück haben wir heute noch einmal: Nämlich, als Biggi auf dem verschneiten Reinebringen (auch Reinebriggen genannt), der 442 Meter hohe Hausberg des malerischen Örtchens Reine, in die Tiefe rutscht. Doch dazu später mehr.

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