Die besten Blogs – Interview mit Jenny und Sebastian von 22Places

Jenny und Sebastian betreiben den Foto- und Reiseblog 22Places

In meiner Serie „Die besten Blogs“ stelle ich euch regelmäßig lesenswerte Blogs aus den Bereichen Fotografie, Reisen und Wandern vor. Dieses Mal: Jenny und Sebastian von 22Places

Jenny und Sebastian sind aus dem Hamsterrad ausgebrochen und reisen um die Welt. Darüber und noch über viel mehr berichten sie auf ihrem Blog 22Places

Wie kommt ihr denn auf den Namen 22places? Hat die Zahl eine tiefere Bedeutung? 

Ja und Nein. Die ursprüngliche Idee war es eine Plattform zu schaffen, auf der wir mit anderen Fotografen die schönsten Orte zum Fotografieren sammeln und miteinander teilen können. Daraus ist dann der Name 22places entstanden und mit dem Namen und der Zahl die Vision, die 22 schönsten Orte der Welt zu finden. Wir freuen uns darauf, solange wir können, nach diesen Orten zu suchen und sie mit unseren Lesern zu teilen!

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Ihr seid digitale Nomaden – ein Bürojob mit geregelten Arbeitszeiten ist für euch nicht mehr denkbar? 

Natürlich gibt es Schlimmeres als einen sicheren Job mit geregelten Arbeitszeiten, vorstellen können wir uns das aber momentan beim besten Willen nicht.

Gestern hat uns eine Freundin beim Mittagessen gefragt, ob wir denn auch mal Urlaub machen. Nachdem wir beide kurz über die Frage nachgedacht haben, fiel uns auf, dass die Antwort „Nein“ ist.

Eigentlich gibt es keinen Tag, an dem wir nicht zumindest für ein paar Stunden arbeiten und ein klassisches Wochenende haben wir auch nicht. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, denn es fühlt sich für uns nicht nach Arbeit an und wir klappen montags den Rechner genauso gern auf, wie an einem Samstag.

Ihr kommt viel in der Weltgeschichte rum – was hat euch bisher am meisten beeindruckt? 

Wow, eine schwere Frage, aber nach kurzer Überlegung sind wir uns einig: Es gibt eine Sache, die uns immer wieder aufs Neue beeindruckt und das ist die unheimlich berührende Gastfreundlichkeit der Menschen in vielen Ländern.

Vor allem aber die Menschen auf den Philippinen haben es uns schwer angetan. Selten haben wir uns in einem Land so wohl und willkommen gefühlt. An dem Werbeslogan „It’s more fun in the Philippines“ ist definitiv etwas dran.

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Gibt es auch eine Region, in die ihr nie wieder reisen würdet? 

Nein! 🙂

Und gab es schon eine Situation, wo ihr sagt, das muss ich nicht noch einmal haben? 

Ja. Austern von einem Straßenstand in Chinatown in Bangkok essen. Wir sind beim Essen in fremden Ländern oft vorsätzlich unvorsichtig, aber da sind wir definitiv einen Schritt zu weit gegangen. Drei Austern, eine war schlecht und Jenny musste es danach zwei Tage lang ausbaden.

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Was ist für euch das A und O beim Reisen? Worauf achtet ihr im Vorfeld, bevor ihr euch auf eine Tour begebt? 

Auf die Internetverbindung vor Ort. Leider können wir es uns nicht leisten, für mehr als ein paar Tage an einen Ort ohne funktionierendes Internet zu sein.

Aber ehrlich gesagt ist keine Verbindung immerhin noch besser als eine schlechte Verbindung. Unsere Zeit auf den Philippinen hat uns das schmerzlich gelehrt.

Basti guckt vorher immer, ob wir zu irgendeinem Zeitpunkt an irgendeinem Ort in ein Fußballstadion können um irgendeine unbekannte Mannschaft beim Spielen zuzugucken. Das gehört aber eher zum Z, als zum A und O.

700 Years Stadion in Chiang Mai, Thailand 2. Liga Spiel: Chiang Mai United gegen Ang Thong FC am 88. Geburtstag des Königs

700 Years Stadion in Chiang Mai, Thailand 2. Liga Spiel: Chiang Mai United gegen Ang Thong FC am 88. Geburtstag des Königs

Zusammen mit dem Ticket bekamen wir kleine Kerzen. In der Halbzeit ging plötzlich das Licht aus und das ganze Stadion sang dem König ein Ständchen

Zusammen mit dem Ticket bekamen wir kleine Kerzen. In der Halbzeit ging plötzlich das Licht aus und das ganze Stadion sang dem König ein Ständchen

Ihr werdet auf einer einsamen Insel ausgesetzt – welche drei Gegenstände kommen mit?

Das kommt ein bisschen darauf an, wann wir dort wieder abgeholt werden, aber wahrscheinlich eine Kamera, ein Feuerzeug und unseren Leatherman.

Welche Pläne schmiedet ihr für die Zukunft? 

Viel zu viele. Pläne schmieden macht einfach sehr viel Spaß. Was wir aber eigentlich noch viel häufiger machen, als sie zu schmieden, ist sie wieder über den Haufen zu schmeißen.

Kurzfristig möchten wir unseren 22places Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen/) mehr promoten, neue Reiseziele entdecken und einfach jeden Tag und jedes Jahr genießen, in dem wir so frei in der Welt unterwegs sein können. Langfristige Pläne sind irgendwie nicht so unser Ding. Wobei wir für 22places natürlich schon noch einige Ideen haben. Du darfst also gespannt sein.

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