Das ist die beste Drohnen Haftpflicht Versicherung – Der große Vergleich

Im Test: Haftpflichtversicherungen für Drohnen

So versicherst du deine Drohne richtig (Stand: Dezember 2017)

Anfang 2016 packte mich das  Drohnen-Fieber. Mit der Drohne wie ein Vogel in die Lüfte steigen und atemberaubende Landschaftsfotos schießen – dieser Traum wurde mit der DJI 3 Advanced wahr. Inzwischen gibt es natürlich schon viel modernere Quadrocopter. Aber eines hat sich nicht geändert: Wer mit der Drohne in Deutschland fliegen will, muss nach § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) zwingend eine Versicherung abschließen – ebenso ist es auch in Österreich gesetzlich geregelt. Im Amtsdeutsch heißt so etwas übrigens umständlich Luftfahrt-Haftpflichtversicherung – die gibt es aber zum Glück bereits ab rund 70 Euro im Jahr.

Außerdem gibt es zahlreiche gesetzliche Bestimmungen, die ein Drohnen-Pilot beachten muss. In unserem Beitrag klären wir euch über die Pflichten für Drohnen-Piloten auf und geben Tipps rund um das Thema Versicherung. In anderen Ländern gelten natürlich teils völlig andere Vorschriften.

Gefällt dir dieser Artikel? Dann unterstütze uns doch. Alle in diesem Beitrag mit einem * markierten Links () sind sogenannte Affiliate-Links. Bestellst du etwas über diesen Link, erhalten wir eine kleine Provision – am Preis ändert sich nichts. Wofür? Damit wir wieder spannende Reisen planen und euch hoffentlich begeistern können.

Folgt uns auf Instagram | Facebook | Youtube | Twitter | Google+ | Feedly | Bloglovin | RSS | Newsletter

Werbung

Die Drohnen-Versicherung

Bevor es losgeht, muss sich jeder Drohnen-Pilot um eine Haftpflichtversicherung kümmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fluggerät nur so zum Spaß in die Lüfte steigt oder ob dahinter handfeste finanzielle Interessen stehen. Für die Versicherung spielt das allerdings schon eine Rolle – beachte das bitte beim Versicherungsabschluss. Manch einer wird jetzt vielleicht fragen: Wozu brauche ich so eine Versicherung überhaupt? Stellt euch nur einmal vor, im Flug fällt ein Rotor aus ( ist uns schon passiert) und die Drohne stürzt ungebremst zu Boden. Glück, wenn du über einem freien Feld fliegst. Aber was ist, wenn Nachbars Auto oder gar ein Mensch getroffen wird? (Über Menschenansammlungen darf man übrigens nicht fliegen). Der finanzielle Schaden kann dann in die Tausende gehen oder gat deinen Ruin bedeuten. In diesem Fall zahlt die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung die Kosten für die Schäden.

Den Schaden an der Drohne bezahlt diese Versicherung aber natürlich nicht. Hierzu müsstest du zusätzlich eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen – das ist ähnlich wie die Vollkasko-Versicherung beim Auto. Übrigens: Die gewöhnliche Haftpflichtversicherung (mit Drohnen-Einschluss), die jeder haben sollte, eignet sich nicht dazu, um seine Drohnenflüge abzusichern, da hier oft nicht alles abgedeckt wird. Genauso wenig raten wir dazu, die Drohne alleine über eine Mitgliedschaft in einem Modellfliegerverband abzusichern. Hier gibt es oft Lücken im Versicherungsschutz.

Drohne DJI Phantom in den Bergen

Die DJI Phantom kommt natürlich auch mit in die Berge. Ohne Versicherung darf man aber auch hier nicht mit der Drohne fliegen.

Drohnen-Versicherungen – das ist zu beachten

Wir haben recherchiert und die unserer Meinung nach besten Drohnen-Versicherungen rausgepickt. Natürlich solltest du nicht blind eine Versicherung abschließen. Zuallererst ist wichtig zu wissen, was genau du mit der Drohne eigentlich vorhast. Folgende Kriterien solltest du bei deiner Wahl berücksichtigen.

  • Privat oder gewerblich: Fliegst du mit der Drohne nur zum Spaß? Dann reicht eine Versicherung für den Privatgebrauch aus. Wenn du mit der Drohne allerdings finanzielle Interessen verfolgst, benötigst du eine spezielle Versicherungspolice für Gewerbetreibende. Die ist natürlich teurer als die Police für den reinen Privatgebrauch. Achte unbedingt darauf, dass die Versicherung auch Privatflüge absichert.
  • Deckungssumme: In der Regel decken die Basistarife der Versicherer Schäden in Höhe von einer Million Euro ab. Das hört sich erst einmal viel an. Bei Personenschäden kann das aber zu wenig sein. Eine höhere Versicherungssumme schadet also nicht.
  • Wo wird geflogen: Viele Versicherer decken mit ihrer Police nicht nur den deutschen Raum ab, sondern auch viele andere Länder. Schlecht sieht es aus, wenn du in den USA oder Kanada fliegen willst. Hier sind die Entschädigungssummen oft so hoch, dass kein Versicherer dieses Risiko eingehen will. Aber auch hier gibt es anbieter, die dieses Risiko abdecken.
  • Wie wird geflogen: Nimmst du an Drohnen-Rennen teil? Oder folgt dir der Quadrocopter auf Schritt und Tritt mit der “Follow Me”-Funktion? Achte hier unbedingt auf das Kleingedruckte in der Versicherungspolice.
  • Wer steuert die Drohne: Hier ist zu beachten, dass alle Personen, die die Drohne fliegen wollen, mit in den Versicherungsschein eingetragen werden.
  • Eine oder mehrere Drohnen: Wer mehrere Multicopter sein eigen nennt, muss diese der Versicherung mitteilen. Beachte hier unbedingt das unterschiedliche Startgewicht.
  • Preis: Hobby-Piloten kommen recht günstig weg. Drohnen-Versicherungen gibt es ab rund 70 Euro im Jahr. Wer gewerblich fliegt, muss mit mindestens 109 Euro im Jahr rechnen. Mit steigenden Leistungen legen natürlich auch die Kosten zu.

Drohnen-Versicherungen im Vergleich

Jetzt weißt du ja, was du alles beachten musst. Wir haben verschiedene Versicherungstarife für Drohnen-Piloten verglichen. Je nach Anforderung kannst du den für dich passenden Tarif wählen. Die Tarife stammen alle aus Dezember 2017. Achte beim Abschluss der Police darauf, dass der Tarif noch gleich oder ähnlich hoch ist.

Haftpflicht Helden – Privat-Tarif

Die Haftpflicht Helden aus Hamburg versichern deine Drohne für private Flüge für 72 Euro im Jahr. Der Clou an dem Tarif ist, dass du ein Rundumsorglos-Paket bekommst. Heißt: Du bekommst eine vollwertige Haftpflichtversicherung, die auch Drohnenflüge (inkl. FPV-Flüge, autonomes Fliegen, Rennen, Drohnen ohne CE Zeichen, etc.) abdeckt. Das Besondere bei dieser speziellen Haftpflicht-Versicherung: Die Haftpflicht Helden schließen die Gefährdungshaftung mit ein. Das heißt, verursacht der Kopter einen Schaden, der nicht von dir verursacht wurde, sondern von einem Umstand wie etwa einer Windböe, zahlt die Versicherung auch. Clou Nummer zwei: Die Versicherung gilt weltweit inklusive USA und Kanada und deckt Schäden bis 50 Millionen Euro ab. Die Zahl der Kopter ist unlimitiert. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 5 Kilo. Die Selbstbeteiligung beträgt 150 Euro. Versichert ist der Versicherungsnehmer und alle im Haushalt lebenden Familienmitglieder. Übrigens gibt es bei dieser Versicherung keine Mindestvertragslaufzeit. Du kannst also jederzeit kündigen und erhälst bereits gezahlte Beiträge zurück. Und: Wenn du schon einen privaten Haftpflichtvertrag hast, kannst du den automatischen Wechselservice nutzen. Die Versicherung für Fluggeräte gilt sofort und ist in der Übergangszeit bis zum Ablauf des Vorvertrags kostenfrei.

  • 50 Mio. Euro Deckungssumme inklusive vollwertiger Privat-Haftpflichtversicherung
  • gültig weltweit inklusive USA und Kanada
  • Gefährdungshaftung eingeschlossen
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt
  • maximales Abfluggewicht: 5 Kilo
  • Selbstbeteiligung: 150 Euro
  • Police schützt Versicherungsnehmer + Familienmitglieder im Haushalt
  • Vertragslaufzeit: Täglich kündbar mit Beitragsrückerstattung
  • Jahresbeitrag 72 Euro
  • Hier kannst du deine Drohne direkt versichern*

 

Delvag Versicherung – Privat-Tarif

Die Delvag-Versicherung für den Privatgebrauch ist ab 70 Euro im Jahr zu haben. Die Tarife gelten ausnahmslos europaweit. Für 59 Euro Aufpreis im Jahr bietet die Police weltweiten Versicherungsschutz – mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Die Fluggeräte dürfen ein maximales Abfluggewicht von 5 Kilo nicht überschreiten. Bei allen Tarifen gilt: Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt. Die Delvag ist eine Tochter der Deutschen Lufthansa und auf Luftfahrt-Versicherungen spezialisiert. Der günstigste Tarif nennt sich “Start”. Gegen Aufpreis gibt es mehr Leistungen.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
  • gültig europaweit (gegen Aufpreis weltweit ohne USA und Kanada)
  • Gefährdungshaftung eingeschlossen
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: 1
  • maximales Abfluggewicht: 5 Kilo
  • Selbstbeteiligung: 0 Euro
  • Police schützt alle Drohnen-Piloten
  • Vertragslaufzeit: 1 Jahr
  • Jahresbeitrag europaweiter Schutz: 69,98 Euro
  • Jahresbeitrag weltweiter Schutz (ohne USA und Kanada): 128,98 Euro
  • Hier kannst du deine Drohne direkt versichern*

 

 Degenia Versicherung – Privat-Tarif

Die Degenia Versicherung bietet eine Police ausschließlich für den privaten Gebrauch für 82 Euro im Jahr an. Der Tarif gilt weltweit inklusive USA und Kanda. Die Versicherung beinhaltet eine private Familienhaftpflicht. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 5 Kilo. Die Selbstbeteiligung entfällt. Einen Haken hat das Angebot aber: Die Degenia schließt die Gefährdungshaftung aus. Das heißt, verursacht der Kopter einen Schaden, der nicht von euch verursacht wurde, sondern von einem Umstand wie etwa einer Windböe, zahlt die Versicherung nicht. Aus diesen Gründen können wir diese Police als reine Drohnenversicherung nicht empfehlen. Versichert sind der Versicherungsnehmer, der Partner und Kinder im Haushalt ab 16 Jahren.

Werbung
  • 20 Mio. Euro Deckungssumme inklusive vollwertiger Privat-Haftpflichtversicherung
  • gültig weltweit inklusive USA und Kanada
  • Gefährdungshaftung nicht eingeschlossen
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt
  • maximales Abfluggewicht: 5 Kilo
  • Selbstbeteiligung: 0 Euro
  • Police schützt Versicherungsnehmer + Partner + Kinder ab 16 Jahren im Haushalt
  • Vertragslaufzeit: 1 Jahr
  • Jahresbeitrag 82 Euro
  • Hier kannst du deine Drohne direkt versichern*

 

Delvag Versicherung – Gewerbe-Tarif

Die Delvag-Versicherung für den gewerblichen Gebrauch ist ab 109 Euro (zuzüglich Steuer) im Jahr zu haben. Die Tarife gelten ausnahmslos europaweit. Für 50 Euro im Jahr Aufpreis bietet die Police weltweiten Versicherungsschutz – mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Die Fluggeräte dürfen ein maximales Abfluggewicht von 25 Kilo nicht überschreiten. Bei allen Tarifen gilt: Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt. Der günstigste Gewerbe-Tarif nennt sich “Start”.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme (gegen Aufpreis 3 Mio. Euro)
  • gültig europaweit (gegen Aufpreis weltweit ohne USA und Kanada)
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: 1
  • maximales Abfluggewicht: 25 Kilo
  • Selbstbeteiligung: 0 Euro
  • Police schützt alle Drohnen-Piloten
  • Vertragslaufzeit: 1 Jahr
  • Jahresbeitrag europaweiter : 109 Euro zuzüglich Steuer
  • Jahresbeitrag weltweiter Schutz (ohne USA und Kanada): 159 Euro zuzüglich Steuer
  • Hier versichern*

 

Fazit unseres Versicherungsvergleichs

⭐ Unser Testsieger ⭐ Sehr empfehlenswert: Für 72 Euro bieten dir die Haftpflicht Helden einen umfassenden Schutz inklusive einer vollwertiger Haftpflichtversicherung (deine alte Haftpflichtversicherung kannst du dann getrost kündigen und so eine Menge Geld sparen). Wenn du deinen Kopter nicht aus den Händen gibst und nur selbst fliegst (oder Familienmitglieder aus dem gleichen Haushalt), bekommst du hier eine Top-Versicherung. Auch wenn du in den USA oder in Kanada fliegst, bist du bei den Haftpflicht Helden gut aufgehoben.  Hier kannst du deine Drohne direkt bei unserem Partner Haftpflicht Helden versichern*.

Empfehlenswert: Wenn du mit der Drohne nur in Europa unterwegs bist und keine Selbstbeteiligung wünschst, fährst du auch mit dem Versicherungsangebot der Delvag gut und günstig. Die Versicherungssumme ist allerdings recht gering. Willst du eine bessere Absicherung, wird es deutlich teurer. Das gilt auch, wenn du deine Drohne außerhalb Europas fliegen willst. In den USA und in Kanada greift der Schutz überhaupt nicht. Hier kannst du deine Drohne direkt bei unserem Partner versichertedrohne.de absichern*

Bedingt empfehlenswert: Als reine Drohnenversicherung können wir das Angebot der Degenia nicht empfehlen. Warum? Weil die Gefährdungshaftung nicht eingeschlossen ist. Pluspunkt ist die Familienhaftpflichtversicherung, die zum Leistungsumfang gehört. Die bietet aber auch die Haftpflicht Helden – und das sogar günstiger. Wenn du dir die Versicherung trotzdem anschauen willst, kommst du hier zu unserem Partner Kopter-Profi*.

Luftaufnahme mit der Drohne

Warum überhaupt eine Drohne? Na, um solche Fotos zu schießen

Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland

Jetzt seid ihr hoffentlich über die Versicherungen und deren Angebote im Klaren. Wer mit dem Kopter abheben will, muss aber auch zahlreiche Gesetze und Bestimmungen beachten. Hier geben wir euch einen Überblick, was Drohnen-Piloten unbedingt wissen müssen. Sehr empfehlenswert zum Thema Drohnen und aktuelle Gesetzeslage ist auch der Artikel Strengere Regeln für Drohnen“. Das Bundesministerium für Verkehr stellt dazu auch einen  Flyer mit allen Infos zur neuen Drohnen-Verordnung zur Verfügung.

  • Abfluggewicht von mehr als 250 Gramm: Das betrifft die meisten handelsüblichen Drohnen wie etwa DJI Mavic, DJI Phantom 4, DJI Phantom 3, DJI Inspire 1 oder DJI Inspire 2. Solche Multicopter müssen mit Name und Anschrift des Besitzers gekennzeichnet werden. Dazu muss eine feuerfeste Plakette dauerhaft auf dem Fluggerät angebracht werden. Entsprechende Aluminium-Plaketten kann man zum Beispiel hier bei Amazon* bestellen.
  • Abfluggewicht von mehr als 2000 Gramm (2,0 Kilo): Zusätzlich zur Adressplakette am Fluggerät müssen Piloten von Drohnen und Multicoptern mit einem Abfluggewicht von mehr als zwei Kilo einen Flugkundenachweis erbringen. Das betrifft etwa die Modelle DJI Inspire 1 und DJI Inspire 2. Diesen Drohnen-Führerschein erhält man nach einer Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle. Auch Modellflugverbände geben nach erfolgreicher Prüfung entsprechende Bescheinigungen aus. Der Drohnen-Führerschein ist fünf Jahre gültig und muss danach erneuert werden. Übrigens: Auf Modellfluggeländen dürft ihr weiterhin ohne Nachweis fliegen.
  • Abfluggewicht von mehr als 5000 Gramm (5,0 Kilo): Bringt euer Multicopter mehr als fünf Kilo auf die Waage – das ist auch abhängig von der Zuladung – braucht ihr eine Aufstiegserlaubnis von der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde des einzelnen Bundeslandes. Betroffen sind Multicopter wie etwa die DJI S900 oder die DJI Matrice M600.
  • Abfluggewicht von mehr als 25000 Gramm (25,0 Kilo): Da hilft alles Betteln und Flehen nicht: solche Fluggeräte dürfen nicht abheben.

Weitere Drohnen-Gesetze

Das waren die grundlegenden Regeln. Es gibt aber noch eine ganze Reihe weiterer gesetzlicher Vorgaben in Deutschland, die ihr beachten müsst, wenn ihr einen Multicopter in die Lüfte steigen lasst. Wir listen euch hier die Gesetze kurz und knapp auf.

  • Flughöhe: Drohnen dürfen nur maximal 100 Meter aufsteigen. Wer höher steigen will, braucht dazu eine behördliche Erlaubnis
  • Sichtweite: Euer Multicopter muss sich immer in Sichtweite befinden. Technische Hilfsmittel wie FPV-Brillen, FPV-Monitore (FPV: First Person View) oder Ferngläser dürfen nicht dazu verwendet werden, um damit außerhalb der Sichtweite des Fluggeräts zu fliegen
  • Videobrille: Wiegt eure Drohne weniger als 250 Gramm, darf bis zu einer Flughöhe von 30 Metern mit Videobrille geflogen werden. Ist eine zweite Person als Aufpasser anwesend, sind Flüge mit einer FPV-Brille auch mit Drohnen über 250 Gramm erlaubt. Der “Spotter” muss den Kopter dabei immer in Sichtweite haben.
  • Gegenverkehr: Bemannte Luftfahrzeuge haben immer Vorrang – die Drohne muss stets ausweichen
  • Nachtflüge: Hier ist immer eine Aufstiegserlaubnis einzuholen
  • Flughäfen: Flughäfen und Flugplätze sind absolut tabu! Hier muss ein Mindestabstand von 1,5 Kilometer um die Flughafenumzäunung eingehalten werden. außerhalb dieses Sperr-Korridors benötigt jedes Luftfahrzeug, das in den Kontrollraum einfliegt, eine Freigabe der Flugsicherung. Für Drohnen und Multicopter bis 5 Kilo Gesamtgewicht und einer Flughöhe von höchstens 30 Metern gilt die Erlaubnis pauschal als erteilt. Unbemannte Luftfahrzeuge bis 25 Kilo dürfen bis zu 50 Meter aufsteigen. Viele Drohnen-Hersteller wie DJI oder Yuneec statten ihre Geräte mit sogenannten “NoFlyZones” aus. In diesen voreingestellten Flugverbotszonen lassen sich die Multicopter gar nicht erst starten. Im Zweifel ist aber immer der Pilot verantwortlich.
  • Sensible Bereiche: Auch über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Industrieanlagen, Behörden oder Hauptverkehrswegen wie Bundesautobahnen oder dürfen Drohnen nicht aufsteigen. Hier gilt ein Mindestabstand von 100 Metern.
  • Naturschutzgebiete: Verboten!
  • Wohngebiete: Drohnen, die schwerer als 250 Gramm sind oder wenn sie optische, akustische oder Funksignale aufzeichnen oder übertragen, müssen am Boden bleiben. Nur mit Genehmigung des Grundstückbesitzers darf geflogen werden. In der Stadt dürfte sich das als äußerst schwierig erweisen.
  • Versicherungsnachweis: Laut Gesetz seid ihr verpflichtet, während des Flugbetriebs einen aktuellen Versicherungsnachweis mitzuführen. Zuwiderhandlungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern geahndet werden.

Wir haben uns Tage und Nächte um die Ohren gehauen und recherchiert, was das Zeug hält. Trotzdem gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.

Newsletter abonnieren & gewinnen

Begleite uns auf unseren Abenteuern rund um die Welt

Du willst nie mehr die spannendsten Reportagen und die besten Tipps rund ums Thema Fotografie verpassen? Dann melde dich zu unserem Newsletter an und hab jeden Monat die Chance, unser eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter” oder einen 50-Euro-Gutschein für unsere Fotokurse zu gewinnen.

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *