Das ist die beste Drohnen Haftpflicht Versicherung – Der große Vergleich

Alles rund ums Thema Drohnen & Versicherung

Drohnen richtig versichern (Stand: Mai 2017)

Anfang 2016 packte mich das  Drohnen-Fieber. Mit der Drohne wie ein Vogel in die Lüfte steigen und atemberaubende Landschaftsfotos schießen –dieser Traum wurde mit der DJI 3 Advanced wahr. Inzwischen gibt es natürlich schon viel modernere Quadrocopter. Aber eines hat sich nicht geändert: Wer mit der Drohne in Deutschland abheben will, muss nach § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) zwingend eine Versicherung abschließen – ebenso ist es auch in Österreich gesetzlich geregelt. Im Amtsdeutsch heißt so etwas übrigens umständlich Luftfahrt-Haftpflichtversicherung – die gibt es übrigens bereits ab rund 70 Euro im Jahr. Außerdem gibt es zahlreiche gesetzliche Bestimmungen, die ein Drohnen-Pilot beachten muss. In unserem Beitrag klären wir euch über die Pflichten für Drohnen-Piloten auf und geben Tipps rund um das Thema Versicherung. In anderen Ländern gelten natürlich teils völlig andere Vorschriften.

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Die Drohnen-Versicherung

Bevor es losgeht, muss sich jeder Drohnen-Pilot um eine Haftpflichtversicherung kümmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fluggerät nur so zum Spaß in die Lüfte steigt oder ob dahinter handfeste finanzielle Interessen stehen. Für die Versicherung spielt das allerdings schon eine Rolle – beachtet das also bitte beim Versicherungsabschluss. Manch einer wird jetzt vielleicht fragen: Wozu brauche ich so eine Versicherung überhaupt? Stellt euch nur einmal vor, im Flug fällt ein Rotor aus ( ist uns schon passiert) und die Drohne stürzt ungebremst zu Boden. Glück, wenn ihr über einem freien Feld fliegt. Aber was ist, wenn Nachbars Auto oder gar ein Mensch getroffen wird? (Über Menschenansammlungen darf man übrigens nicht fliegen). Der finanzielle Schaden kann dann in die Tausende gehen oder euren Ruin bedeuten. In diesem Fall zahlt die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung die Kosten für die Schäden. Den Schaden an der Drohne bezahlt diese Versicherung aber natürlich nicht. Hierzu müsstest ihr zusätzlich eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen – das ist ähnlich wie die Vollkasko-Versicherung beim Auto. Übrigens: Die gewöhnliche Haftpflichtversicherung (mit Drohnen-Einschluss), die jeder haben sollte, eignet sich nicht dazu, um seine Drohnenflüge abzusichern, da hier oft nicht alles abgedeckt wird.

Drohne DJI Phantom in den Bergen

Die DJI Phantom kommt natürlich auch mit in die Berge. Ohne Versicherung darf man aber auch hier nicht mit der Drohne fliegen.

Drohnen-Versicherungen – das ist zu beachten

Wir haben recherchiert und die unserer Meinung nach besten Drohnen-Versicherungen rausgepickt. Natürlich sollte ihr nicht blind eine Versicherung abschließen. Zuallererst ist wichtig zu wissen, was genau ihr mit der Drohne eigentlich vorhabt. Folgende Kriterien sollten bei eurer Wahl berücksichtigt werden.

  • Privat oder gewerblich: Fliegt ihr mit der Drohne nur zum Spaß? Dann reicht eine Versicherung für den Privatgebrauch aus. Wer mit der Drohne allerdings finanzielle Interessen verfolgt, benötigt eine spezielle Versicherungspolice für Gewerbetreibende. Die ist natürlich teurer als die Police für den reinen Privatgebrauch. Achtet unbedingt darauf, dass die Versicherung auch Privatflüge absichert.
  • Deckungssumme: In der Regel decken die Basistarife der Versicherer Schäden in Höhe von einer Million Euro ab. Das hört sich erst einmal viel an. Bei Personenschäden kann das aber zu wenig sein. Eine höhere Versicherungssumme schadet also nicht.
  • Wo wird geflogen: Viele Versicherer decken mit ihrer Police nicht nur den deutschen Raum ab, sondern auch viele andere Länder. Schlecht sieht es aus, wenn ihr in den USA oder Kanada fliegen wollt. Hier sind die Entschädigungssummen oft so hoch, dass kein Versicherer dieses Risiko eingehen will.
  • Wie wird geflogen: Nehmt ihr an Drohnen-Rennen teil? Oder folgt euch der Quadrocopter auf Schritt und Tritt mit der “Follow Me”-Funktion? Achtet hier unbedingt auf das Kleingedruckte in der Versicherungspolice.
  • Wer steuert die Drohne: Hier ist zu beachten, dass alle Personen, die die Drohne fliegen wollen, mit in den Versicherungsschein eingetragen werden.
  • Eine oder mehrere Drohnen: Wer mehrere Multicopter sein eigen nennt, muss diese der Versicherung mitteilen. Beachtet hier unbedingt das unterschiedliche Startgewicht.
  • Preis: Hobby-Piloten kommen noch recht günstig weg. Drohnen-Versicherungen gibt es ab rund 70 Euro im Jahr. Wer gewerblich fliegt, muss mit mindestens 120 Euro im Jahr rechnen. Mit steigenden Leistungen legen natürlich auch die Kosten zu.

Drohnen-Versicherungen im Vergleich

Jetzt wisst ihr ja, aus was ihr alles achten müsst. Wir haben verschiedene Versicherungstarife für Drohnen-Piloten verglichen. Je nach Anforderung könnt ihr jetzt den für euch passenden Tarif wählen. Die Tarife stammen alle aus Mai 2017. Achtet beim Abschluss der Police darauf, dass der Tarif noch gleich oder ähnlich hoch ist.

Haftpflicht Helden – Privat

Die Haftpflicht Helden aus Hamburg versichern deine Drohne für private Flüge für 72 Euro (inklusive Steuer) im Jahr. Der Clou an dem Tarif ist, dass du ein Rundumsorglos-Paket bekommst. Heißt: Du bekommst eine vollwertige Haftpflichtversicherung, die auch Drohnenflüge (inkl. FPV-Flüge, autonomes Fliegen, Rennen, Drohnen ohne CE Zeichen, etc.) abdeckt. Das Besondere bei dieser speziellen Haftpflicht-Versicherung: Die Haftpflicht Helden schließen die Gefährdungshaftung mit ein. Das heißt, verursacht der Kopter einen Schaden, der nicht von dir verursacht wurde, sondern von einem Umstand wie etwa einer Windböe, zahlt die Versicherung auch. Clou Nummer zwei: Die Versicherung gilt weltweit inklusive USA und Kanada und deckt Schäden bis 50 Millionen Euro ab. Die Zahl der Kopter ist unlimitiert. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 5 Kilo. Die Selbstbeteiligung liegt bei 150 Euro. Versichert ist nur der Versicherungsnehmer. Übrigens gibt es auch noch Clou Nummer drei: Und zwar gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Du kannst also jederzeit kündigen und erhälst bereits gezahlte Beiträge zurück.

  • 50 Mio. Euro Deckungssumme inklusive vollwertiger Privat-Haftpflichtversicherung
  • Jahresbeitrag 72 Euro
  • Mit dem Code “HELD5” sparst du sechs Euro im Jahr
  • Hier versichern*

Delvag Versicherung – Privat

Die Delvag-Versicherung für den Privatgebrauch ist ab 70 Euro (inklusive Steuer) im Jahr zu haben. Die Tarife gelten ausnahmslos europaweit. Für 59 Euro Aufpreis im Jahr bietet die Police weltweiten Versicherungsschutz – mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Die Fluggeräte dürfen ein maximales Abfluggewicht von 5 Kilo nicht überschreiten. Bei allen Tarifen gilt: Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung liegt bei 100 Euro. Die Delvag ist eine Tochter der Deutschen Lufthansa und auf Luftfahrt-Versicherungen spezialisiert.

Tarif: Start

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: 1
  • Jahresbeitrag: 69,99 Euro
  • Hier versichern*

Tarif: Optimal

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt (maximal 1 in der Luft)
  • Jahresbeitrag: 99,99 Euro
  • Hier versichern*

Tarif: Pro

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt (maximal 3 in der Luft)
  • Jahresbeitrag: 198,99 Euro
  • Hier versichern*

R+V Versicherung – Privat

Die R+V-Versicherung bietet eine Police für den Privatgebrauch ab 77 Euro (inklusive Steuer) im Jahr an. Die Tarife gelten ausnahmslos weltweit mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Der Preis gilt je versicherter Drohne. Ab dem 3. Kopter gewährt die R+V einen Nachlass von 30 Prozent. Interessant ist die Police insbesondere für Leute mit größeren Fluggeräten. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 25 Kilo. Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Interessant auch: Die Selbstbeteiligung entfällt. Die Versicherungstarife richten sich nach der Höhe der Deckungssumme.

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 77 Euro
  • 2 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 93 Euro
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 110 Euro
  • 4 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 127 Euro
  • 5 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 143 Euro
  • Hier versichern*

HDI Versicherung – Privat

Die HDI Versicherung bietet eine Police für den privaten Gebrauch ab 71 Euro (inklusive Steuer) im Jahr an. Die Tarife gelten europaweit. Gegen Aufpreis ist die Police weltweit gültig (ohne USA und Kanada, Territorien optional). Der Preis gilt je versicherter Drohne. Wer mehrere Kopter versichern will, zahlt einen höheren Tarif. Maximal können fünf Kopter abgesichert werden. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 25 Kilo. Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt. Die Versicherungstarife richten sich nach der Höhe der Deckungssumme. Insgesamt gibt es sehr viele verschiedene Tarife bei der HDI. Wir können euch hier deshalb nur einen kleinen Überblick verschaffen. Der Tarif ist für Leute interessant, die mehr als 3 Kopter gleichzeitig in der Luft haben wollen (hier gibt es weitere spezielle Tarife).

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Europaweite Abdeckung – Jahresbeitrag 71 Euro
  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Weltweite Abdeckung – Jahresbeitrag 89 Euro
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Europaweite Abdeckung – Jahresbeitrag 113 Euro
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Weltweite Abdeckung – Jahresbeitrag 179 Euro
  • Hier versichern*

Nürnberger Versicherung – Privat

Die Nürnberger Versicherung bietet eine Police ausschließlich für den privaten Gebrauch ab 95 Euro (inklusive Steuer) im Jahr an. Die Tarife gelten weltweit mit Ausnahme mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Die Zahl der Kopter ist unlimitiert. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 5 Kilo. Die Selbstbeteiligung entfällt. Versichert ist nur der Versicherungsnehmer.

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 95 Euro
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 155 Euro
  • 5 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 179 Euro
  • Hier versichern*

Degenia Versicherung – Privat

Die Degenia Versicherung bietet eine Police ausschließlich für den privaten Gebrauch für 82 Euro (inklusive Steuer) im Jahr an. Der Tarif gilt weltweit inklusive USA und Kanda. Das Besondere: Die Versicherung beinhaltet eine private Familienhaftpflicht. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 5 Kilo. Die Selbstbeteiligung entfällt. Einen entscheidenden Haken hat das Angebot aber: Die Degenia schließt die Gefährdungshaftung aus. Das heißt, verursacht der Kopter einen Schaden, der nicht von euch verursacht wurde, sondern von einem Umstand wie etwa einer Windböe, zahlt die Versicherung nicht. Außerdem sind nur der Versicherungsnehmer, der Partner und Kinder im Haushalt bis 16 Jahren versichert. Lasst ihr jemand anderen Fliegen, greift der Versicherungsschutz nicht. Aus diesen Gründen können wir diese Police als reine Drohnenversicherung nicht empfehlen. Wer aber ohnehin eine Familienhaftpflicht abschließen will, ist hier nicht ganz verkehrt, zumal der Versicherungsschutz mit 20 Millionen Euro sehr hoch ist und auch in den USA und in Kanada gilt. Als Zusatz-Versicherung zur Drohnen-Haftpflicht ist das Angebot eine Überlegung wert.

  • 20 Mio. Euro Deckungssumme inkl. privater Familienhaftpflicht
  • Hier versichern*

Delvag Versicherung – Gewerbe

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Die Delvag-Versicherung für den gewerblichen Gebrauch ist ab 120 Euro (zuzüglich Steuer) im Jahr zu haben. Die Tarife gelten ausnahmslos europaweit. Für 59 Euro im Jahr Aufpreis bietet die Police weltweiten Versicherungsschutz – mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Die Fluggeräte dürfen ein maximales Abfluggewicht von 25 Kilo nicht überschreiten. Bei allen Tarifen gilt: Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt.

Tarif: Start

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme (optional 3 Mio. Euro)
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: 1
  • Jahresbeitrag: 120,00 Euro zuzüglich Steuer
  • Hier versichern*

Tarif: Optimal

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt (maximal 1 in der Luft)
  • Jahresbeitrag: 250,00 Euro zuzüglich Steuer
  • Hier versichern*

Tarif: Pro

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Anzahl versicherte Fluggeräte: unbegrenzt (maximal 3 in der Luft)
  • Jahresbeitrag: 420,00 Euro zuzüglich Steuer
  • Hier versichern*

R+V Versicherung – Gewerbe

Die R+V-Versicherung bietet eine Police für den gewerblichen Gebrauch ab 117 Euro (zuzüglich Steuer) im Jahr an. Die Tarife gelten ausnahmslos weltweit mit Ausnahme des US-Territoriums und Kanada. Der Preis gilt je versicherter Drohne. Ab dem 3. Kopter gewährt die R+V einen Nachlass von 30 Prozent. Interessant ist die Police insbesondere für Leute mit größeren Fluggeräten. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 25 Kilo. Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt. Die Versicherungstarife richten sich nach der Höhe der Deckungssumme.

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 117 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 2 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 141 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 167 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 4 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 192 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 5 Mio. Euro Deckungssumme – Jahresbeitrag 216 Euro (zuzüglich Steuer)
  • Hier versichern*

HDI Versicherung – Gewerbe

Die HDI Versicherung bietet eine Police für den gewerblichen Gebrauch ab 120 Euro (zuzüglich Steuer) im Jahr an. Die Tarife gelten europaweit. Gegen Aufpreis ist die Police weltweit gültig (ohne USA und Kanada, Territorien optional). Der Preis gilt je versicherter Drohne. Wer mehrere Kopter versichern will, zahlt mehr. Maximal können fünf Kopter versichert werden. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 25 Kilo. Die Zahl der Piloten ist unbegrenzt. Die Selbstbeteiligung entfällt. Die Versicherungstarife richten sich nach der Höhe der Deckungssumme. Es gibt sehr viele verschiedene Tarife. Wir zeigen euch hier deshalb nur einen kleinen Überblick. Der Tarif ist für Leute interessant, die mehr als 3 Kopter gleichzeitig in der Luft haben wollen (hier gibt es weitere spezielle Tarife).

  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Europaweite Abdeckung – Jahresbeitrag 120 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 1 Mio. Euro Deckungssumme – Weltweite Abdeckung – Jahresbeitrag 195 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Europaweite Abdeckung – Jahresbeitrag 175 Euro (zuzüglich Steuer)
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme – Weltweite Abdeckung – Jahresbeitrag 285 Euro (zuzüglich Steuer)
  • Hier versichern*

Fazit unseres Versicherungsvergleichs

Sehr empfehlenswert: Ihr seht, es gibt viele unterschiedliche Tarife für völlig unterschiedliche Ansprüche. Für 72 Euro bieten dir die Haftpflicht Helden dem Versicherungsnehmer einen umfassenden Schutz inklusive vollwertiger Haftpflichtversicherung (seine alte Versicherung kann man dann getrost kündigen und so eine Menge Geld sparen). Wer seine(n) Kopter nicht aus den Händen gibt und nur selbst fliegt, bekommt hier eine Top-Versicherung. Auch wer in den USA oder in Kanada fliegt, ist bei den Haftpflicht Helden gut aufgehoben.  Hier könnt ihr eure Drohne direkt bei unserem Partner Haftpflicht Helden versichern*. Mit dem Code “HELD5” sparst du sechs Euro im Jahr.

Sehr empfehlenswert: Wer mit der Drohne nur in Europa unterwegs ist und die Selbstbeteiligung von 100 Euro nicht scheut, fährt auch mit dem Versicherungsangebot der Delvag gut und günstig. Die Delvag eignet sich allerdings nur für “normale” Drohnen bis 5 Kilo Startgewicht (das deckt aber die meisten der handelsüblichen Modelle ab). Hier könnt ihr eure Drohne direkt bei unserem Partner versichertedrohne.de absichern*

Sehr empfehlenswert: Das Angebot der R+V richtet sich an Drohnenpiloten (auch mit größeren Koptern bis 25 Kilo), die keine Selbstbeteiligung im privaten Bereich wünschen. Außerdem ist der weltweite Versicherungsschutz sehr günstig. Hier könnt ihr eure Drohne direkt bei unserem Partner versichertedrohne.de absichern*.

Bedingt empfehlenswert: Die HDI ist durch die schiere Anzahl an Tarifen insbesondere für Piloten interessant, die mehr als drei Drohnen gleichzeitig in der Luft haben wollen. Das kommt sicher selten vor, soll es aber geben. Hier könnt ihr eure Drohne direkt bei unserem Partner versichertedrohne.de absichern*.

Bedingt empfehlenswert: Die Offerte der Nürnberger Versicherung liegt preislich etwa auf dem Niveau der Delvag (weltweite Gültigkeit), verzichtet aber auf eine Selbstbeteiligung. Der große Nachteil ist, dass man nicht auf einen gewerblichen Tarif upgraden kann, sollte das doch einmal gewünscht werden. Außerdem ist der Versicherungsschutz auf den Versicherungsnehmer beschränkt. Es handelt sich hier also um keine klassische Drohnen-Haftpflichtversicherung. Wer sich das Angebot trotzdem anschauen will, kommt hier zu unserem Partner Kopter-Profi*.

Bedingt empfehlenswert: Als reine Drohnenversicherung können wir das Angebot der Degenia nicht empfehlen. Wer aber ohnehin eine private Haftpflichtversicherung benötigt, für den ist das Angebot eine Überlegung wert – auch weil bestimmte Schäden in den USA und Kanada abgedeckt werden (s.o). Wer sich die Versicherung anschauen will, kommt hier zu unserem Partner Kopter-Profi*. Genauso wenig raten wir dazu, die Drohne alleine über eine Mitgliedschaft in einem Modellfliegerverband abzusichern. Hier gibt es doch oft Lücken im Versicherungsschutz.

Luftaufnahme mit der Drohne

Warum überhaupt eine Drohne? Na, um solche Fotos zu schießen

Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland

Jetzt seid ihr hoffentlich über die Versicherungen und deren Angebote im Klaren. Wer mit dem Kopter abheben will, muss aber auch zahlreiche Gesetze und Bestimmungen beachten. Hier geben wir euch einen Überblick, was Drohnen-Piloten unbedingt wissen müssen. Sehr empfehlenswert zum Thema Drohnen und aktuelle Gesetzeslage ist auch der Artikel Strengere Regeln für Drohnen“. Das Bundesministerium für Verkehr stellt dazu auch einen  Flyer mit allen Infos zur neuen Drohnen-Verordnung zur Verfügung.

  • Abfluggewicht von mehr als 250 Gramm: Das betrifft die meisten handelsüblichen Drohnen wie etwa DJI Mavic, DJI Phantom 4, DJI Phantom 3, DJI Inspire 1 oder DJI Inspire 2. Solche Multicopter müssen mit Name und Anschrift des Besitzers gekennzeichnet werden. Dazu muss eine feuerfeste Plakette dauerhaft auf dem Fluggerät angebracht werden. Entsprechende Aluminium-Plaketten kann man zum Beispiel hier bei Amazon* bestellen.
  • Abfluggewicht von mehr als 2000 Gramm (2,0 Kilo): Zusätzlich zur Adressplakette am Fluggerät müssen Piloten von Drohnen und Multicoptern mit einem Abfluggewicht von mehr als zwei Kilo einen Flugkundenachweis erbringen. Das betrifft etwa die Modelle DJI Inspire 1 und DJI Inspire 2. Diesen Drohnen-Führerschein erhält man nach einer Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle. Auch Modellflugverbände geben nach erfolgreicher Prüfung entsprechende Bescheinigungen aus. Der Drohnen-Führerschein ist fünf Jahre gültig und muss danach erneuert werden. Übrigens: Auf Modellfluggeländen dürft ihr weiterhin ohne Nachweis fliegen.
  • Abfluggewicht von mehr als 5000 Gramm (5,0 Kilo): Bringt euer Multicopter mehr als fünf Kilo auf die Waage – das ist auch abhängig von der Zuladung – braucht ihr eine Aufstiegserlaubnis von der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde des einzelnen Bundeslandes. Betroffen sind Multicopter wie etwa die DJI S900 oder die DJI Matrice M600.
  • Abfluggewicht von mehr als 25000 Gramm (25,0 Kilo): Da hilft alles Betteln und Flehen nicht: solche Fluggeräte dürfen nicht abheben.

Weitere Drohnen-Gesetze

Das waren die grundlegenden Regeln. Es gibt aber noch eine ganze Reihe weiterer gesetzlicher Vorgaben in Deutschland, die ihr beachten müsst, wenn ihr einen Multicopter in die Lüfte steigen lasst. Wir listen euch hier die Gesetze kurz und knapp auf.

  • Flughöhe: Drohnen dürfen nur maximal 100 Meter aufsteigen. Wer höher steigen will, braucht dazu eine behördliche Erlaubnis
  • Sichtweite: Euer Multicopter muss sich immer in Sichtweite befinden. Technische Hilfsmittel wie FPV-Brillen, FPV-Monitore (FPV: First Person View) oder Ferngläser dürfen nicht dazu verwendet werden, um damit außerhalb der Sichtweite des Fluggeräts zu fliegen
  • Videobrille: Wiegt eure Drohne weniger als 250 Gramm, darf bis zu einer Flughöhe von 30 Metern mit Videobrille geflogen werden. Ist eine zweite Person als Aufpasser anwesend, sind Flüge mit einer FPV-Brille auch mit Drohnen über 250 Gramm erlaubt. Der “Spotter” muss den Kopter dabei immer in Sichtweite haben.
  • Gegenverkehr: Bemannte Luftfahrzeuge haben immer Vorrang – die Drohne muss stets ausweichen
  • Nachtflüge: Hier ist immer eine Aufstiegserlaubnis einzuholen
  • Flughäfen: Flughäfen und Flugplätze sind absolut tabu! Hier muss ein Mindestabstand von 1,5 Kilometer um die Flughafenumzäunung eingehalten werden. außerhalb dieses Sperr-Korridors benötigt jedes Luftfahrzeug, das in den Kontrollraum einfliegt, eine Freigabe der Flugsicherung. Für Drohnen und Multicopter bis 5 Kilo Gesamtgewicht und einer Flughöhe von höchstens 30 Metern gilt die Erlaubnis pauschal als erteilt. Unbemannte Luftfahrzeuge bis 25 Kilo dürfen bis zu 50 Meter aufsteigen. Viele Drohnen-Hersteller wie DJI oder Yuneec statten ihre Geräte mit sogenannten “NoFlyZones” aus. In diesen voreingestellten Flugverbotszonen lassen sich die Multicopter gar nicht erst starten. Im Zweifel ist aber immer der Pilot verantwortlich.
  • Sensible Bereiche: Auch über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Industrieanlagen, Behörden oder Hauptverkehrswegen wie Bundesautobahnen oder dürfen Drohnen nicht aufsteigen. Hier gilt ein Mindestabstand von 100 Metern.
  • Naturschutzgebiete: Verboten!
  • Wohngebiete: Drohnen, die schwerer als 250 Gramm sind oder wenn sie optische, akustische oder Funksignale aufzeichnen oder übertragen, müssen am Boden bleiben. Nur mit Genehmigung des Grundstückbesitzers darf geflogen werden. In der Stadt dürfte sich das als äußerst schwierig erweisen.
  • Versicherungsnachweis: Laut Gesetz seid ihr verpflichtet, während des Flugbetriebs einen aktuellen Versicherungsnachweis mitzuführen. Zuwiderhandlungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern geahndet werden.

Wir haben uns Tage und Nächte um die Ohren gehauen und recherchiert, was das Zeug hält. Trotzdem gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.

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