Die große Kamera-Kaufberatung

So findest du die für dich passende Kamera

Bist du auf der Suche nach einer neuen Kamera? Das ist gar nicht so einfach oder? Dutzende Hersteller mit hunderten verschiedener Modelle buhlen um die Gunst der Käufer. Auf was muss man beim Kamerakauf überhaupt achten? Hersteller, Sensor, Megapixel, ISO? Und soll es eine spiegellose Systemkamera (DSLM) oder eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) sein? Oder tut es vielleicht auch eine Bridge- oder Kompaktkamera? Und was für Objektive braucht man eigentlich? Lohnen sich die Angebote der Hersteller, die Kamera zusammen mit einem Objektiv zu kaufen? Welche Kamera die richtige für dich ist, hängt ganz davon ab, was für ein Typ Fotograf du bist. Mit unserer Kaufberatung wollen wir dir helfen, die für dich passende Kamera zu finden. Eine gute Nachricht vorweg: Schlechte Kameras wirst du bei den namhaften Herstellern nicht finden. Übrigens: Wir haben für dich auch umfassende Artikel zu den Themen  Stative, Zubehör und Filter für Fotografen.

Natürlich reagieren wir immer auf die neuesten Trends. Stand dieses Artikels ist April 2018.

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Micro Four Thirds, APS-C oder Vollformat

Bevor du dich für einen Hersteller oder ein Kamerasystem (DSLM oder DSLR) entscheidest, steht die Frage im Raum: Was planst du mit deinen Fotos? Davon ist es abhängig, zu welchem Sensor du greifen solltest. Machst du vorwiegend Fotos für die sozialen Netzwerke wie Instagram oder Facebook, ist die Antwort ganz klar: Eine Kamera mit einem APS-C-Sensor (ca. 23 mm x 15 mm) oder ein Micro Four Thirds-System (ca. 17 mm x 13 mm) erfüllen alle deine Anforderungen. Es gibt natürlich noch andere Sensorgrößen, aber das sind die gängigen. Auch wenn du oft auf Reisen oder etwa in den Bergen unterwegs bist, kommen dir die kompakten Abmessungen von Kameras mit einem relativ kleinen Sensor sehr entgegen.

Vollformatkameras spielen in der ersten Liga

Vollformatkameras sind die erste Wahl für Fotografen, die aus welchen Gründen auch immer die beste Bildqualität anstreben. Planst du etwa eine Fotoausstellung mit großformatigen Drucken, solltest du zu einer Vollformatkamera greifen. Kameras mit Vollformatsensor liefern Bilder, die genauso groß sind wie eine Aufnahme auf Kleinbildfilm (36 mm x 24 mm). Auch wer seine Fotos an Bildagenturen verkaufen will, fährt mit einem Vollformatsensor besser, weil die Fotos auch für Kunden interessant sind, die sehr detailreiche Arbeiten suchen. Vollformatkameras sind bauartbedingt allerdings groß und schwer. Man muss schon sehr gute Gründe haben, eine Vollformatkamera mit den dazugehörigen Objektiven auf einer Weltreise oder einer Gipfelbesteigung mitzuschleppen. Dazu kommt der Preis. Wenn du nicht bereit bist, mindestens 2000 Euro (nach oben gibt es fast kein Limit) für Kamera und ein Objektiv auszugeben, kommt eine Vollformatkamera für dich nicht in Frage. Nur wenn dich Größe, Gewicht und Preis nicht abschrecken, kannst du über eine Vollformatkamera nachdenken. Noch mehr Details liefern Mittelformatkameras. Diese sind aber noch teurer und größer und eignen sich wirklich nur für Profi-Fotografen, die etwa Werbeaufnahmen machen.

Sensorgrößen von Kameras im Vergleich

Die verschiedenen Sensorgrößen im Vergleich

Vorteile Vollformatkameras

  • Höhere Pixelanzahl als APS-C-Kameras. Aktuell sind mehr als 50 Megapixel möglich
  • Durch den größeren Sensor fällt mehr Licht auf den Sensor – dadurch besseres Rauschverhalten
  • Die größeren Pixel sorgen für einen höheren Dynamikumfang und für mehr Details
  • Der Modellzyklus dauert relativ lange. Vollformatkameras sind daher recht wertstabil
  • Sehr geringe Schärfentiefe sorgt für erstklassige Portraits
  • In der Regel staub- und spritzwassergeschützt

Nachteile Vollformatkameras

  • Sehr hoher Preis für den Kamera-Body (ab ca. 1000 Euro)
  • Vollformatkameras verlangen nach lichtstarken und teuren Objektiven
  • Vollformatkameras und die dazugehörigen Objektive sind bauartbedingt groß und schwer – das gilt auch für DSLMs. Auf langen Reisen oder Wanderungen ist das ein echtes Problem

Mehr Megapixel = bessere Fotos?

Die Pixelzahl alleine ist kein Kaufkriterium. Bei gleicher Pixelzahl produzieren Kameras mit größerem Sensor größer druckbare Fotos. Ein Micro Four Thirds-System mit zwölf Megapixel eignet sich für Ausdrucke also besser als eine Handykamera mit zwölf Megapixel und eine Vollformatkamera mit 24 Megapixel erzeugt bessere Großabzüge als eine APS-C-Kamera mit 24 Megapixel.

Es gibt auch teure Vollformatkameras mit einer relativ geringen Pixelzahl. Die Sony α7S II etwa bringt es „nur“ auf zwölf Megapixel. Die einzelnen Bildpixel sind bei dieser Kamera besonders groß. Die Kamera verfügt dank der großen Pixel über eine äußerst hohe Empfindlichkeit und einen großen Dynamikumfang über den gesamten ISO-Bereich. Das macht die Sony α7S II zur perfekten Kamera für schwierige Lichtsituationen. Als Fausregel gilt: Je kleiner die Bildpixel, umso schlechter das Rauschverhalten.

Hoher ISO-Wert = tolle Nachtaufnahmen?

Viele Kamerahersteller werben mit besonders hohen ISO-Werten. Prinzipiell erhöht man den ISO-Wert bei schwierigen Lichtsituationen und Aufnahmen aus der Hand, weil so kürzere Belichtungszeiten ermöglicht werden. Ein ISO-Wert von 102.400 bringt dir aber wenig, wenn das Foto dann nur noch aus Bildrauschen besteht. Wenn die Kamera bei ISO 3200 noch brauchbare Bilder abliefert, ist das ein guter Wert. Hier sind übrigens Vollformatkameras klar im Vorteil. Vollformatkameras legen durch die (in der Regel) größeren Pixel ein deutlich besseres Rauschverhalten an den Tag legen als APS-C-Kameras oder Micro Four Thirds-Systeme. Die Angaben zum maximalen ISO-Wert kannst du also getrost vergessen.

DSLM oder DSLR?

Micro Four Thirds, APS-C, Vollformat oder gar Mittelformat – hast du dich für einen Sensor entschieden? Dann musst du jetzt zwischen spiegelloser Systemkamera (DSLM) und digitaler Spiegelreflexkamera (DSLR) wählen. Der grundlegende Unterschied zwischen beiden Systemen ist der fehlende Spiegel bei der DSLM. Das spart Platz und Gewicht.

Wer zur DSLM greift, bekommt (in der Regel) einen digitalen Sucher (bei günstigen Modellen gibt es oft überhaupt keinen Sucher). Hier werden alle Daten eingeblendet, die auch auf dem Kameradisplay angezeigt werden. Außerdem zeigt die Kamera schon vor dem Auslösen an, wie das fertige Foto (etwa) aussehen wird. Für Anfänger in der Fotografie kann das von Vorteil sein, weil man sofort die Auswirkungen sieht, die eine andere Blende oder ein anderer ISO-Wert mit sich bringen. Der elektronische Sucher verbraucht allerdings viel Strom, weshalb DSLMs nicht so ausdauernd sind wie DSLRs, die mit einem optischen Sucher ausgestattet sind. Hier wird das Bild über den Spiegel der Kamera auf einer Mattscheibe erzeugt und über ein Prisma in den Sucher geleitet. Was man im optischen Sucher sieht, ist also das Live-Bild ohne jede Veränderung.

Doch was ist nun besser – der digitale Sucher oder der optische Sucher? Für diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Ich kann nur empfehlen, beide Technologien einmal zu testen und sich dann zu entscheiden.

Beim Gewicht spricht alles für die DSLM – zumindest bei Kameras mit APS-C-Sensor oder dem Micro Four Thirds-System. Etwas anders schaut es bei Kameras mit Vollformatsensor aus. Auch wenn es die Werbung gerne suggeriert: Der Größen- und Gewichtsvorteil von DSLMs mit Vollformatsensor ist relativ gering. Der Grund sind die großen und schweren Objektive, die das Vollformat verlangt.

Ein Beispiel: Die Vollformat-DSLM Sony Alpha 7r (465 Gramm) bringt mit dem 24-70 mm F2,8 (886 Gramm) zusammen 1351 Gramm auf die Waage. Die Vollformatkamera Canon 6D II (755 Gramm) kommt mit dem Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM (805 Gramm) zusammen auf 1560 Gramm. Der Unterschied: exakt 209 Gramm. Das ist nicht viel mehr als ein iPhone 7 Plus wiegt. Wenn du immer mit mehreren Objektiven unterwegs ist, kannst du unter dem Strich mit einer DSLM aber schon einiges an Gewicht sparen.

Vorteile DSLM

  • Kompakt und leicht (gilt insbesondere für APS-C-Sensoren und das Micro Four Thirds-System)
  • Der elektronische Sucher zeigt das Foto schon vor dem Auslösen
  • Der elektronische Sucher ist auch bei Dunkelheit noch gut zu nutzen

Nachteile DSLM

  • Hoher Akku-Verbrauch durch den elektronischen Sucher und Berechnung des Autofokus
  • Begrenzte Auswahl an Objektiven
  • Mitunter sind die Objektive enorm teuer

Vorteile DSLR

  • Fast unbegrenzte Auswahl an Objektiven
  • Viele gebrauchte Objektive zu günstigen Preisen am Markt
  • Lange Akku-Laufzeit
  • Der runtergeklappte Spiegel schütz den Sensor beim Objektivtausch vor Staub

Nachteile DSLR

  • Größer und schwerer als DSLMs
  • Der mechanische Spiegelmechanismus verursacht Erschütterung und Geräusch
  • Der Spiegelmechanismus ist nicht für die Ewigkeit gebaut – der Tausch ist teuer (in der Regel hält der Mechanismus aber viele Jahre)

Wie du siehst, sind die Unterschiede zwischen beiden Systemen gar nicht so groß, wie man denkt. Um gute Fotos zu schießen, spielt es keine Rolle, ob du dir eine DSLM oder eine DSLR anschaffst. Für die Bildqualität entscheidend ist einzig der Bildsensor. Kommt es dir wirklich auf jedes Gramm an oder willst du unbedingt einen elektronischen Sucher, greifst du zur DSLM. Ist dir die Auswahl an (auch gebrauchten) Objektiven wichtiger, kommst du nicht an der DSLR vorbei.

Lohnen sich die Kit-Objektive?

DSLMs und DSLRs werden mit und ohne Objektive verkauft. Das reine Kameragehäuse ist natürlich immer günstiger als ein Bundle aus Kamera und Objektiv. Wer schon passende Objektive zuhause hat oder ein ganz spezielles Objektiv benötigt, kann beim Kameragehäuse ohne Objektiv zugreifen. Für alle anderen gilt: Die Angebote der Hersteller, zum Kameragehäuse ein passendes Standardobjektiv beizulegen, lohnen sich in der Regel. Für einen relativ geringen Aufpreis gibt es ein Objektiv, mit dem man durchaus gut arbeiten kann.

Empfehlenswerte Kameras bis 450 Euro

In der Kategorie „Kameras bis 450 Euro“ finden sich ausschließlich Modelle mit APS-C-Sensor oder kleineren Sensoren. Die hier vorgestellten Kameras sind absolute Einsteiger-Modelle, die nur eine sehr abgespeckte Ausstattung haben. Die Bildqualität ist aber bei allen vorgestellten Kameras völlig in Ordnung. Ideal für Einsteiger, die nicht zuviel Geld für die Kameraausrüstung ausgeben wollen.

Canon EOS 1300DCanon EOS M10Nikon D3400
TypDSLRDSLMDSLR
SensorAPS-CAPS-CAPS-C
Megapixel18,018,024,2
Gewicht453 Gramm301 Gramm445 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.6 von 5.0 Sternen4.4 von 5.0 Sternen4.3 von 5.0 Sternen
Preis inkl. Kit-Objektivca. 350 Euroca. 350 Euroca. 450 Euro
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Empfehlenswerte Kameras bis 700 Euro

In der Kategorie „Kameras bis 700 Euro“ finden sich ausschließlich Modelle mit APS-C-Sensor oder kleineren Sensoren. Die hier vorgestellten Kameras machen aber alle tolle Alltagsaufnahmen und sind ideal für ambitionierte Hobbyfotografen. Übrigens: Ob du zur DSLM oder zur DSLR greifst, spielt bei der Bildqualität keine Rolle. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile.

Sony Alpha 6000Panasonic Lumix DMC-GX80Canon EOS 200D
TypDSLMDSLMDSLR
SensorAPS-CMicro Four ThirdsAPS-C
Megapixel24,316,024,2
Gewicht344 Gramm426 Gramm453 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.3 von 5.0 Sternen3.5 von 5.0 Sternen4.4 von 5.0 Sternen
Preis inkl. Kit-Objektivca. 550 Euroca. 600 Euroca. 600 Euro
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Empfehlenswerte Kameras bis 1200 Euro

In der Kategorie bis 1200 Euro schleichen sich die ersten Vollformat-Kameras ein. Die vorgestellten Kameras sind allesamt sehr gut ausgestattet und hervorragend verarbeitet. Ideal für semiprofessionelle Anwender und ambitionierte Hobby-Fotografen.

Olympus Pen E-PL9Sony Alpha 7Nikon D7200
TypDSLMDSLMDSLR
SensorMicro Four Thirds35mmAPS-C
Megapixel16,124,324,2
Gewicht380 Gramm474 Gramm765 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.9 von 5.0 Sternen4.4 von 5.0 Sternen4.2 von 5.0 Sternen
Preis inkl. Kit-Objektivca. 750 Euroca. 950 Euroca. 1200 Euro
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Empfehlenswerte Kameras bis 2000 Euro

Die Kameras in der Kategorie bis 2000 Euro lassen kaum noch Wünsche offen. Wer hier zuschlägt, bekommt feinste Technik mit überragender Bildqualität. Mit den hier vorgestellten Kameras arbeiten mitunter auch schon Profis.

Sony Alpha 7 IINikon D7500Sony Alpha 6500
TypDSLMDSLRDSLM
Sensor35mmAPS-CAPS-C
Megapixel24,320,924,2
Gewicht599 Gramm720 Gramm453 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.4 von 5.0 Sternen4.4 von 5.0 Sternen4.1 von 5.0 Sternen
Preis inkl. Kit-Objektivca. 1500 Euroca. 1500 Euroca. 1900 Euro
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Empfehlenswerte Kameras bis 3000 Euro

Die Kameras in der Kategorie bis 3000 Euro gehören schon zu den absoluten Spitzenmodellen der jeweiligen Hersteller. Profis greifen bei diesen Modellen oft zu.

Nikon D750Nikon D500Fujifilm X-H1
TypDSLRDSLRDSLM
Sensor35mmAPS-CAPS-C
Megapixel24,320,924,3
Gewicht840 Gramm860 Gramm673 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.5 von 5.0 Sternen4.4 von 5.0 Sternen4.1 von 5.0 Sternen
Preis inkl. Kit-Objektivca. 2200 Euroca. 2700 Euroca. 2900 Euro
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Empfehlenswerte Kameras über 3000 Euro

In dieser Preisklasse gibt es das Beste vom Besten. Vollformat- oder gar Mittelformatsensoren für Profis, die mit der Fotografie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Kompromisse gibt es bei diesen Kameras nicht mehr.

Canon 5DS RSony Alpha 7R IIIFujifilm GFX 50S
TypDSLRDSLMDSLM
Sensor35mm35mmMittelformat
Megapixel50,642,451,4
Gewicht845 Gramm657 Gramm825 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)
Preis ohne Objektivca. 3200 Euroca. 3200 Euroca. 5500 Euro
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Empfehlenswerte Kompaktkameras

Ein paar Sätze zu Kompaktkameras. Bevor es Smartphones mit halbwegs vernünftigen Kamers gab, waren Kompaktkameras heiß begehrt. An die Bildqualität ihrer großen Brüder, den DSLRs, kamen sie zwar nicht ran. Dafür lieferten Kompaktkameras halbwegs vernünftige Fotos, waren klein und nicht übermäßig teuer. Der Siegeszug der Smartphones hat das Ende der Kompaktkamera besiegelt. Die Bildqualität heutiger Smartphones übertrifft die Qualität günstiger Kompaktkameras oft bei Weitem. Wir verzichten daher darauf, euch günstige Kompaktkameras zu empfehlen. Es gibt aber auch heute noch hochpreisige Kompaktkameras, die überzeugende Fotos schießen. Der enorme Vorteil liegt natürlich in der Größe. Kompaktkameras sind kleiner als die kleinsten DSLMs und passen in jede Hosentasche. Gute Kompaktkameras sind Smartphones außerdem in der Bildqualität überlegen und ideal für Menschen, die einfach drauflos fotografieren wollen.

Canon PowerShot G9 XPanasonic Lumix DMC-LX100EGKSony DSC-RX100 V
TypKompaktkameraKompaktkameraKomaktkamera
Sensor1-ZollMicro Four Thirds1-Zoll
Megapixel20,212,820,1
Gewicht200 Gramm351 Gramm272 Gramm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.0 von 5.0 Sternen4.2 von 5.0 Sternen4.1 von 5.0 Sternen
Preisca. 400 Euroca. 550 Euroca. 950 Euro
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Empfehlenswerte Bridgekameras

Neben der Kompaktkamera gibt es auch noch die Bridgekamera. Diese stellen einen Spagat zwischen Kompaktkamera und DSLR dar. Bridgekameras sind relativ groß, verfügen aber über einen enormen Zoombereich. Außerdem sind die fest verbauten (!) Objektive in der Regel sehr lichtstark. Wer also Wert auf ein starkes Telezoom legt, aber keine wesentlich teure DSLR oder DSLM anschaffen will, kann den Kauf einer Bridgekamera überlegen. Die Sensoren sind allerdings recht klein – darunter leidet die Bildqualität. Auch der große Brennweitenbereich (umgangssprachlich Zoom) ist aus Sicht der Bildqualität problematisch. Es ist immer wieder zu lesen, dass die Bilder gerade beim zoomen nicht scharf werden. Das ist zum einen dem Fakt geschuldet, dass weit entfernte Motive etwa durch Dunst und Staub in der Luft unscharf wirken. Zum anderen liegt das an den extremen Brennweiten, die so ein kleines Objektiv aufweist – vom Weitwinkel bis zum Superzoom. Natürlich müssen da Abstriche in der Qualität gemacht werden.

Canon PowerShot SX540 HSPanasonic Lumix DMC-FZ72EG-KPanasonic Lumix DMC-FZ2000EG
TypBridgekameraBridgekameraBridgekamera
Sensor1/2,3-Zoll1/2,3-Zoll1-Zoll
Megapixel20,316,820,1
Gewicht418 Gramm562 Gramm916 Gramm
Brennweite (umgerechnet auf Kleinbild)24-1200 mm20-1200 mm20-480 mm
Amazon-Bewertung (04/2018)4.2 von 5.0 Sternen4.3 von 5.0 Sternen3.4 von 5.0 Sternen
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6 replies
  1. Mark Diekmann-Lange says:

    Hallo,

    ich hätte eine Frage zu der Aussage, dass Vollformat-Kameras nach lichtstarken Objektiven verlangen. Gerade bei Vollformat habe ich den Vorteil, dass man i.d.R. im Vergleich zu APS-C und mFT ein geringeres Rauschen bei höheren ISO habe und auch eine geringere Schärfentiefe habe. Gerade bei einer Vollformat-Kamera kann ich eher lichtschwächeren Objektiven greifen

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Hi Mark,

      im Prinzip stimmt das schon, was du schreibst. Aber lass es mich einmal so vergleichen: Ein Porsche wird auch mit den billigsten Reifen aus China schneller sein als ein Golf. Trotzdem schreit der Porsche nach den besten Reifen, die man kaufen kann. Heißt bei Kameras: Klar kannst du sagen, hey, ich habe ja Vollformat, also brauche ich nicht die besten Objektive (weil ich ja z. B. mit dem ISO-Wert rauf kann). Aber wer Vollformat kauft, macht das ja, um die bestmögliche Qualität zu bekommen. Und das geht eben nur mit extrem guten und teuren Objektiven. So ist meine Aussage gemeint.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
    • Preusse53 says:

      Moin Moin,
      moechte mal wissen, wer so etwas verbreitet.
      1. Kommt darauf an, was du fotografierst, Landschaft, Nacht Astro, Musikkneipen.
      fuer all diese Sachen habe ich entsprechende Objektive.
      2. Rauschen spielt in der heutigen Zeit bis ISO1600 gar keine Rolle mehr, ob Vollformat
      oder APS-C, nicht so wie in der analogen Zeit, aus der ich stamme mit Filmen ISO
      400 oder 800.
      3. 42MP auf Vollformat entsprechen in etwa 24MP auf APS-C.

      Schau dir mal dieses Video an, von Stephan Wiesner
      Kamera-Kauf 2018 – Labervideo für Fotografen vor der Photokina
      https://www.youtube.com/watch?v=f3Dw8A8zQyg.

      Zum anderen ein sehr guter Beitrag ueber Ursachen für unscharfe Fotos auf gwegner.de
      https://gwegner.de/know-how/schaerfe-unschaerfe/
      Ich hatte auch mal eine Nikon D810, bin aber jetzt umgestiegen auf Sony, fuer
      allgemeine Reisefotografie a6500, fuer Astro und Nacht a7SII.

      Reply
  2. Preusse53 says:

    Moin Moin,
    man muss auch noch andere Punkte beruecksichtigen.
    Was fotografierst du, Landschaft, da haben die meisten eine Blende 4, Nachtaufnahmen Milchstrasse da benoetigt man Lichtstarke Linsen.
    Dann die Pixelzahl der Kamera, eine Nikon 810,850 mit ueber 40Mp verlangen schon Linsen, die den Chip auch bedienen koennen, hast aber bei dieser hohen Pixelzahl auch mit Verwacklung zu kaempfen. Guter Bericht darueber auf gwegner.de. Ich persoenlich habe fuer meine normale Reisefotografie eine Sony a6500 und fuer Nacht und Milchstrasse eine A7SII, hatte vorher Nikon D810. Mein Rucksack ist von 18Kg auf max 9Kg abgemagert. In der jetzigen Zeit sind die Kameras so gut, das man als normaler Hobbyfotograf kein Vollvormat mehr benoetigt.

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Hi,

      ja, die heutigen Sensoren brauchen schon gute Objektive, wenn man denn das ganze Potenzial ausschöpfen möchte. Aber natürlich tun es auch die Kit-Objektive, wenn man seine Bilder nur fürs Web etwa nutzt.

      Mit einer APS-C-Kamera wie der Alpha 6500 spart man im Vergleich zum Vollformat schon sehr viel Gewicht und für die meisten reicht die Auflösung des Sensors vollkommen aus. Ich bin auch oft mit APS-C unterwegs und erstaunt, was die recht kleinen Sensoren heute alles rausholen können.

      Viele Grüße
      Flo

      Reply

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