Fit auf Reisen – mit diesen Top-Tipps behältst du deine Bikinifigur

Mit diesen Tipps behältst du deine Bikinifigur auch im Urlaub

Wie dein Sommer-Body auch nach dem Urlaub noch gut aussieht

Kennst du das Problem auch? Wochen oder ach was, manchmal sogar monatelang achten wir auf unsere Figur, um sie ready für den Sommer zu machen. Wir wollen jedes Jahr wieder die optimale Bikinifigur schaffen. Über den Winter bis in den Frühling hinein setzen sich nun mal ein paar kleinere Pölsterchen an. Und jeder noch so krass geshapte Fitnessfreak wird mir zustimmen, wenn ich sage: du kannst eine Form nicht das ganze Jahr über halten. Aber müssen wir ja auch nicht. Wozu gibt es tolle, kuschelige Winter-Pullis, unter denen man das eine oder andere Pfund gut wegschummeln kann. Essen ist Leben und Genuss und das soll es schließlich auch bleiben. Wenn da nicht der Urlaub dazwischen käme…

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Nach der Reise ist wieder alles dahin

Doch weißt du was mich am meisten nervt? Nach jeder Reise sah ich an meinem zuvor so gut  jedenfalls in meinen Augen getrimmten Körper hinab und da waren sie wieder die kleinen Pölsterchen, die ich davor weggelaufen, weggesportelt, weggeradelt oder weggeyogat hatte. Zack, nach drei Wochen Reisen und herrlicher Schlemmerei – denn im Urlaub darf man sich schließlich was gönnen  war die tolle Figur davor auch wieder dahin. Nach dem Urlaub fehlte dann erstmal das weitere Ziel. Zurück im vielleicht schon wieder regnerischen Deutschland, raffte ich mich zwar wieder zum Sport auf, aber ganz so voller Euphorie, wie davor in der Bikini-Figur-Zeit war es dann doch nicht.

Biggi am Strand

Der Wunsch nach der super Bikinifigur. Jede Frau hat ihn. Doch das ist harte Arbeit. Ich bin eh immer unzufrieden

Literatur und Protein-Snacks für eine gute Figur:

Als Reiseblogger von Reisefigur zur Bikinifigur und wieder zurück so gehts nicht weiter

Jeder Körper und jedes Körpergefühl ist natürlich anders. Aber jetzt stell dir mal vor, du bist wie ich Reiseblogger und nur noch auf Reisen. Und ja, für so einen Blog bist du dazu auch noch VERPFLICHTET leckeres Essen zu testen und zu probieren, um danach darüber schreiben zu können (bitte mit einem Zwinkern lesen). Als wir kürzlich von unserem Road-Trip aus Schottland zurückkamen und mir bewusst wurde, dass ich nun nicht mal mehr zwei Wochen Zeit habe, um die perfekte Bikini-Figur für die Karibik zu haben, da sagte ich mir: Biggi, so kann es nicht weiter gehen. Du kannst nicht von deiner versemmelten Reisefigur wieder zur Bikinifigur springen, um sie dann wieder zu ruinieren. Aber wie hätte ich mich auch auf unserer High-Carb-Tour auf der Isle of Skye (Pasta mit Soße es musste schnellgehen) mit Zelt im Dauerregen noch zum Sport aufraffen sollen? In Regenkleidung im Freien? Klar, Ausreden gibt es natürlich immer, aber bei viel Arbeit, wenig Schlaf und Regen auch noch Sport einbauen? es hat nicht funktioniert. Was bei mir die Pasta am Campingplatz auf der Schottland-Reise war, ist für dich vielleicht das All-Inclusive-Buffett im Urlaub. Mir wurde jedenfalls klar, es muss sich etwas ändern. 80 Prozent laut Studien macht die Ernährung aus, lediglich 20 Prozent der Sport, um eine gute Figur zu haben. Und da haben wir den Salat oder eher die Pizza ;-).

Biggi im Fitnessstudio

Zwischen den Reisen schnell ins Fitnessstudio – aufbauen und wieder abbauen. Es nervt

Wir sitzen alle im selben Boot

So oder so: wir sitzen alle im selben Boot. Alle, die nicht noch das Hotel mit Fitnessstudio dazu gebucht haben und mehr als einmal euphorisch am Strand gejoggt sind sorry, wir kennen es doch alle es bleibt meistens bei einmal früh aufstehen im Urlaub. Danach hat man sein schlechtes Gewissen so gut beruhigt, dass man genüsslich am Buffett zuschlägt und sich wieder ne Runde an den Strand fläzt. Ist ja auch nicht schlimm, denn es ist Urlaub. Die Zeit, die du für dich reserviert hast, in der du nur das tust, worauf du Lust hast und das ist schließlich auch die Zeit, auf die du vielleicht hart hin gespart hast, um diesen geilen Urlaub in dem geilen Hotel mit dem geilen Buffett auch zu erleben. Yessss! Und das ist auch genau richtig so. Aber jetzt haben wir nur noch dieses kleine Problemchen, dass nach diesem geilen Urlaub die Figur nicht mehr ganz so geil aussieht. Aber das kriegen wir hin. Ich versprechs.

Biggi läuft am See

Joggen im Urlaub. Meist bleibt es jedoch bei einmal

Gesund ernähren im Urlaub geht das überhaupt?

Ja, das geht. Und das geht sogar, wenn du im Dauerregen mit Zelt auf Schottland unterwegs bist. Du musst nur wissen wie. Ich habe für dich nun ein paar Beispiele und Tipps gesammelt, wie du am Buffett oder in den Restaurants schlemmen, aber dazwischen auch wieder auf die Notbremse steigen und dich gesund ernähren kannst. Sagen wir es mal so: Wir dämmen das Ausarten im Urlaub mit leckeren Alternativen ein. Und wenn du dann auch noch Sport dazu kombinierst, kann es funktionieren. Natürlich musst du es auch wollen. Aber wenn du Lust hast, dann schaffen wir es gemeinsam.

Biggi im Mount Everest Base Camp

Nach drei Wochen mit der besten Figur meines Lebens im Mount Everest Base Camp angekommen danach kamen die Kilos wieder schnell drauf

Top-Ernährungstipp #1: Protein-Snacks aus dem Supermarkt

Ich liebe es ja in fremden Ländern in den Supermärkten zu stöbern und dort spannende Gerichte, Snacks oder Süßigkeiten anzusehen. Von den Süßigkeiten lassen wir allerdings besser die Finger. Denn wir haben ja eine Mission: gesunde Snacks finden. Und glaube mir: jeder Supermarkt hat irgendetwas gesundes oder gesünderes zu bieten, als Eis, Süßigkeiten oder Chips. Hehe, ich denke ich habe genau deine Urlaubs-Snacks aufgezählt, oder? Jedenfalls sind das immer die Dinge, zu denen ich greifen würde.

Oft finden sich richtig tolle Alternativen. In Schottland zum Beispiel konnte ich endlich die bekannten Riegel von Delisciously Ella probieren. Leckere Oat-Riegel ohne jegliche Zusatzstoffe. Ebenfalls lecker waren die Proteinsnacks im Regal. Geröstete Hülsenfrüchte, Light-Käse und dazu Riegel-Stücke. In Schottland kosteten diese zugegebenermaßen etwas kleinen Portionen nur 1 Pfund. Die sogenannten GoGo’s gab es vegetarisch wie auch mit Fleisch. Hierbei ist wichtig: Der Snack muss satt machen. Denn es hilft dir nicht viel, wenn du dir nach dem Proteinsnack doch noch zehn Kugeln Eis reinhaust.

Flo beispielsweise trinkt gerne einen Coffee to go. Hier gibt es in manchen Ländern den sogenannten Skinny Coffee, der viel bessere Werte als herkömmliche Produkte hat. Nüsse sind auch immer eine gute Wahl. Zwar haben zu viele Nüsse dann auch wieder viel Fett. Es sind jedoch gesunde Fette. Wer ungesalzene Nüsse in Maßen zu sich nimmt, hat einen guten Energielieferanten gefunden. Wenn du es natürlich noch eine Spur härter angehen möchtest, könntest du dein eigenes Protein-Pulver oder ein anderes im Supermarkt kaufen und es dir ins Frühstück mixen. Auch beim Buffett gilt die Regel: Setze einen Cheat-Day fest, an dem du dich an Desserts oder Pommes so richtig voll essen darfst. Die übrigen Tage greife lieber zu Obst als Dessert. Natürlich hat Obst auch viel Fruchtzucker. Der ist jedoch auf jeden Fall besser, als zwei riesige Stücke Creme-Torte. Du merkst, dass ich hier ein wenig ins Extreme gehe. Ich möchte aber aufzeigen, wie wichtig es ist, auf die Ernährung zu achten. Und das fängt beim Einkaufen von Produkten an.

Bei mir ist es auch oft so, dass ich im Urlaub und wirklich nur da  Chips kaufe. Immer. Warum? Das weiß ich nicht, denn schließlich esse ich zuhause nie Chips. Ich bin eher ein Schokoholic. Im Urlaub greife ich allerdings zur Chips-Tüte. Ein Phänomen, oder? Doch damit ist nun Schluss. Wir werden das gemeinsam schaffen. Chacka!

Protein-Snack

Hier rechts siehst du die Veggie-Variante. Die Portionen waren klein, aber lecker

gesunde Snacks in Schottland

Gesunde Snacks von GoGo’s in Schottland

Skinny Caffee Latte

Flos Favorit für wenig Kalorien: der Skinny Caffee Latte

Obst auf Guadeloupe

Obst in Hülle und Fülle ich liebe jegliche Obstsorten

Top-Ernährungstipp #2: So vermeidest du Schlonz und Blähbauch im Flieger

Vor allem auf Langstreckenflügen kennst du es bestimmt. Gefühlt wird man im Flieger ständig mit Essen versorgt. Teilweise ist es  richtig lecker, manchmal aber auch richtiger Schlonz. So oder so ist die Gefahr im Flieger viele Kalorien zu sich zu nehmen sehr hoch und der Blähbauch meistens daraus resultierend. Wenn du aber mal darüber nachdenkst, dann ergibt es gar nicht viel Sinn im Flieger viel zu essen. Denn du sitzt ja eh nur rum und bewegst dich kaum. Dein Stoffwechsel arbeitet wenig, eher wie im Ruhemodus. Trinken ist im Flieger natürlich essentiell und sehr wichtig. Ebenso wichtig ist es aufzustehen, sich zu bewegen, damit du zum Beispiel eine Thrombose (vor allem Frauen sind hier leichter gefährdet) vermeidest. Doch ein wenig am Gang entlang laufen und Kniebeugen machen, sorgen nicht dafür, dass du so viel verbrauchst, dass du ständig essen müsstest.

Mein Tipp: Überlege dir vorher ein paar Snacks, die du im Flieger gerne essen würdest und pack sie ein. Riegel, Nüsse, Reiswaffeln alles leichtes Essen, das gesund ist und nicht zu viele Kalorien hat. Ich habe dir mal ein paar Beispiele zusammengestellt. Bei uns ist es allerdings immer so, dass wir auf Grund unseres Equipments zu viel Gepäck haben, weshalb wir immer wenig Platz für zusätzliches Essen haben. Dennoch: Reiswaffeln und Co sind leicht. Das geht. Einen Haken hat es jedoch für Sparfüchse: Die healthy snacks sind leider alles andere als günstig. Im Flieger bekommst du das Essen umsonst. Wenn du Geld sparen möchtest, hilft es nur die Hälfte der im Flieger gereichten Portionen zu essen. Oder auch überhaupt nichts zu essen, dafür viel zu trinken und lieber zu schlafen. Mir gelingt das allerdings immer weniger gut.

Im Flieger setze ich auf intuitives Essen. Das bedeutet, ich höre in mich hinein, was mein Körper braucht. Klingt allerdings einfacher, als es ist. Im Flieger bist du ständig von Essen umgeben. Und das meiste dargebotene Essen ist ehrlich gesagt rechter Schlonz. Auf Kurzstrecken-Flügen setze ich daher auf selbst mitgebrachte Snacks. Nüsse, Reiswaffeln und Riegel. Auf Langstrecken-Flügen achte ich darauf entweder nur die halbe Portion zu essen, oder schlechte Kohlehydrate zu ersetzen. Ein Beispiel: Bekommst du im Flieger, wie ich neulich in die Karibik ein Brötchen mit Käse und Butter zum Essen gereicht. Dann habe ich das Brötchen durch eine Reiswaffel ersetzt. Auf dem Fliegeressen steht zusätzlich auch die Kalorienangabe. Pasta hat im Flieger circa  140 kcal pro 100 Gramm. Wenn du die Hälfte der Portion von 300 Gramm isst, liegst du bei 210 kcal, was ok ist. Dazu noch die Reiswaffel kombiniert und du bist angenehm satt, hast aber nicht zu viele Kalorien zu dir genommen. Wenn du dann immer wieder aufstehst und Kniebeugen machst oder dich dehnst, hast du eine gute Chance keinen Blähbauch zu bekommen. Und wenn es dir dann noch so geht wie uns, dass wir oft von Gate zu Gate sprinten müssen, dann hast du bereits einen kleinen Dauerlauf hinter dir.

Eine weitere Möglichkeit ist ganz auf das Essen im Flieger zu verzichten und stattdessen zu fasten. Da du dich nicht viel bewegst, wirst du auch nicht groß hungrig sein. Nach dem Flug wirst du dich dann umso mehr auf ein leckeres Essen im neuen Land freuen. Von dieser Methode würde ich persönlich aber auf Langstreckenflügen absehen. Bei Langstreckenflügen bist du insgesamt mit Anreise zum Flughafen wirklich lange unterwegs. Dann sind gesunde Snacks besser. Zeitweise stehen wir um 3 Uhr auf, fliegen dann gegen 6 Uhr mit der ersten Maschine, müssen dann gegebenenfalls noch zum Gate sprinten und sitzen dann 8 Stunden erneut im Flieger. Wenn dann noch ein Bustransfer von 2 Stunden dazu kommt, wirst du irgendwann richtig Hunger bekommen. Im neuen Land angekommen, weißt du auch nicht immer, ob du innerhalb kurzer Zeit am Hotel ankommst, oder aber erst zwei Stunden Transfer hast. Vielleicht bist du aber auch mit dem Mietauto unterwegs und hast nur ein Zelt. Dann musst du erst einkaufen, dir einen Zeltplatz suchen und bis du dich versiehst, bist du 24 Stunden ohne Essen unterwegs. Ganz ehrlich, da würde ich zum Tier werden. Daher empfehle ich dir, eine Balance zu versuchen. Auf Kurzstreckenflügen kann man leicht ein paar Stunden auf Essen verzichten und ein Apfel oder Riegel im Gepäck würden einen ersten Hunger gleich wieder im Keim ersticken. Oder was ich auch gerne mache, ist eine leckere Scheibe Vollkornbrot mitzunehmen. Auf Langstreckenflügen decke ich mich mit gesunden Alternativen ein, esse nur die Hälfte des angebotenen Fliegeressens, falls es mir schmeckt, und schaffe so einen guten Ausgleich.

gesundes Essen im Flieger

Vorbereitungen für den Flug – gesundes Essen, um weniger Schlonz zu mir zu nehmen

Reiswaffel im Flieger

Reiswaffel rulez – hier im Flieger nach Dominica

gesundes Popcorn

Wer hat nicht Lust auf Popcorn zu Filmen? Im Flieger gab es bei mir Proper Corn mit wenig Kalorien

Top-Ernährungstipp #3: Essen im Hotel

Viele Hotels bieten am Morgen an, Omelette zu machen oder Eierspeisen zuzubereiten. Hier kannst du ebenfalls ein wenig Einfluss nehmen, wie du dir dein Ei zubereiten lässt. In den meisten Eierspeisen wird Milch oder gar Sahne hinzugefügt. Diese solltest du weglassen. Du kannst zudem darum bitten, dass man dir das Ei ohne viel Öl zubereitet. So wird das Frühstück nicht zur Kalorienfalle, sondern zum perfekten Start in den Tag. Wenn du dann noch eine Schüssel Oats/Haferflocken oder Müsli isst, bist du gut gewappnet und hast dich gesund ernährt.

gesundes Frühstück im Hotel

Auch bei großen Buffets kann man sich gesunde Mischungen fürs Frühstück zusammenstellen

Top-Ernährungstipp #4: Gesund campen

Was ich dir ebenfalls empfehlen würde, wenn du beispielsweise ohne Hotel unterwegs bist, dass du dich vor Ort ebenfalls je nach Kochmöglichkeit mit gutem Essen eindeckst. Wenn du jeden Abend kochen kannst, dann kannst du auch Gemüse einkaufen. In Schottland muss ich allerdings zugeben, hatten wir im Dauerregen keine Lust noch Gemüse zu schnibbeln, da musste es spät abends eben schnell gehen und da gab es Pasta. Was ich aber immer empfehlen würde, wenn es das Reisegewicht zulässt, ist dir ein Vollkornbrot mitzunehmen. Vor allem in südlichen Ländern gibt es kein Vollkornbrot. Oder zumindest keines, wie wir es kennen. Wenn du viele Wanderungen geplant hast, reicht Vollkornbrot, Käse und ein gekochtes Ei und du bist super für den Tag gerüstet. So vermeidest du auch hier schlechte Kohlehydrate in Form von Weizen zu essen. Auch Knäckebrot ist ein guter Tipp. Es hat weniger Kalorien als normales Brot und macht satt.

Top-Ernährungstipp #5: Essen in anderen Ländern

Ja, es gibt Länder, in denen wird es schwierig sich gesund zu ernähren. Ein All-you-can-eat-Buffet im Hotel kann fatal sein. Hier musst du dich versuchen zu zügeln. Mein Tipp: Plane einen Cheatday ein, dann weißt du, dass du an einem Tag Süßes oder was auch immer essen kannst.

Wenn du mit dem Zelt unterwegs bist, wird es schon schwieriger. Je nach Wetterlage kann es sein, dass dein Kocher funktioniert, oder eben nicht. Auf Island haben wir uns zum Beispiel knapp drei Wochen von Knäckebrot, Käse, gekochten Eiern und Tütensuppe ernährt. Das sparte Geld und war ok. Zudem konnten wir, wenn der Kocher auf Grund von Wind und Regen nicht anging, auch auf Brot umsteigen. Und Knäckebrot hat den Vorteil, dass es nicht so schnell verdirbt. Zudem hat es weniger Kalorien.

Wenn du mit dem Campingmobil unterwegs bist, hast du den Luxus, dass du so gut wie alles kochen kannst. Hier steht einer gesunden Auswahl nichts im Wege, außer das von dir gesetzte Reisebudget.

Wenn du im Hotel nur Frühstück gebucht hast, aber kein Abendessen, dann kannst du ebenfalls recht gut beeinflussen, was es abends geben soll. Fisch und Gemüse bieten die perfekte Voraussetzung für gesunde Ernährung.

Wenn du allerdings wie wir Vegetarier bist, dann wird es manchmal schon schwieriger. Fisch fällt hierbei aus der Nahrungskette. Dann musst du auf Beilagen zurückgreifen. Und die können es manchmal kalorientechnisch in sich haben. In Griechenland beispielsweise waren wir sehr überrascht, dass die vegetarische Küche eine schöne und gute Vielfalt bietet. In Italien wird es dann schon schwerer, weil man hier immer versucht ist Pizza oder Pasta zu essen. Nach einer mehrstündigen Wanderung sehe ich darin auch kein Problem. Wenn du allerdings nur am Strand liegst und dich wenig bewegst, wird es schon wieder gefährlich. In Spanien ist es für Vegetarier ebenfalls leichter, weil hier die Beilagen sehr gut sind und auch nicht so viele Kalorien haben. Hier solltest du aber darauf achten, ob das Gemüse gedünstet oder in Fett gebraten wurde.

Alles in allem jedoch möchte ich nochmal betonen, dass es mir bei diesem Artikel nicht darum geht, das super schöne Urlaubsfeeling kaputt zu reden. Nein, denn Urlaub bedeutet, dass man genießt, das fremde Essen testet und es sich auch sonst gut gehen lässt. Ich möchte dir nur ein paar kleine Stolperstellen zeigen, die du gegebenenfalls vermeiden und so wertvolle Kalorien sparen kannst.

Generell gilt jedoch: je mehr du dich bewegst und je mehr du Sport machst, desto unbedarfter darfst du auch im Urlaub schlemmen. Welche Möglichkeiten du im Urlaub hast ohne großen Aufwand Sport zu machen, das erläutere ich dir in meinem nächsten Artikel. Hier wollte ich einfach ein paar Tipps zum Thema Essen geben.

Top-Ernährungstipp #6: Protein-Drinks to go

In einigen Ländern hat man sogar noch mehr Glück. Auf Island zum Beispiel gab es total viele Protein-Shakes im Supermarkt zu kaufen. Die waren bereits fertig gemischt und die Werte passten. So etwas würde ich mir in Deutschlands Supermärkten echt wünschen. Also es findet sich immer eine gute Eiweiß-Quelle. Du musst sie nur entdecken.

Top-Ernährungstipp #7: Iss langsam

Das klingt jetzt so banal wie es ist. Aber glaube mir. Sobald du anfängst langsamer deinen hoch aufgetürmten Teller vom Buffett zu genießen, wirst du auch schneller satt. Außer es geht dir wie mir und du hast auch kein Sättigungsgefühl. Bei mir kommt nach dem Status “überfressen” gleich der Status “schlecht”. Aber nie der Zustand “ich bin satt”. Das wirst du von mir nicht hören.  Langsam essen funktioniert aber auch bei mir besser. Ebenfalls hilft mir oft, mich beim Nachbarn zu orientieren. Oder bei einer anderen Frau, deren Figur ich toll finde. Beobachte was sie isst. Hört sie nach einem Teller auf und steht nicht mehr auf, um zum Buffett zu gehen, dann setze dir ihre Attitüde zum Ziel. Bei uns ist es so, dass Flo recht schnell satt wird und ich mich dann an ihm orientiere. Wenn Flo das Besteck weglegt, esse ich nicht seinen Rest auf, sondern lege meines ebenfalls weg. Und zur Erinnerung: da wir brav bleiben wollen, liegt auf meinem Teller in diesem Moment kein dicker fetter Pancake. Seufz.

Top-Ernährungstipp #8: Immer positive Konnotation

Die liebe Instagrammerin @marcy_mone hat mir geraten, nichts negatives über mein Essverhalten zu sagen oder zu denken. Nicht zu sagen, ich esse zu viel, sondern es ins Positive zu verkehren. Also Selbstliebe zu betreiben. Das würde dann heißen, dass du dir an einem Cheat-day einfach mal etwas mehr gönnst. Negative Gefühle können dein Mindset blockieren. Positive dagegen sorgen für ein gutes Gefühl, wodurch sich dein Körper auch gut fühlt. Gebe deinem Körper in Gedanken die Liebe, die er verdient hat. Also esse nicht mit schlechtem Gewissen, sondern sage in unserem Fall: heute ist Cheat-Day, da tue ich mir und uns etwas gutes. Und glaub mir, das wird deine Einstellung verändern. Essen sollte nie mit schlechtem Gewissen verbunden sein.

Top-Ernährungstipp #9: Viel trinken – und ich meine keinen Alkohol!

Auch wenn du diesen Tipp vielleicht schon tausendmal gelesen hast hast du ihn auch umgesetzt? Hast du viel getrunken? Und ich meine jetzt nicht die Cocktail-Flatrate oder die unzähligen Feierabend-Bierchen am Strand. Ich meine Wasser. Viel Wasser. Wasser versorgt dich mit wichtiger Flüssigkeit bei Hitze. Ohne genügend zu trinken, hätten wir unseren Trip ins Mount Everest Base Camp damals vergessen können. Viel trinken hat den Kreislauf angekurbelt und dafür gesorgt, dass wir nicht dehydriert sind. Aber es sorgt auch dafür, dass du Heißhungerattacken nach Eis, Chips oder Schokolade sehr gut unterdrücken kannst. Gebe vielleicht noch eine Scheibe Zitrone in das Wasser dann schmeckt das Wasser besser und du hast viel weniger Hunger.

Top-Ernährungstipp #10: nicht nur feiern, sondern schlafen

Tja, einen Faktor, den Flo und ich nie im Urlaub hinbekommen ist es, gesund zu schlafen. Sieben bis neun Stunden sollte man seinen Körper ruhen lassen. Natürlich ist auch das immer abhängig von Typ zu Typ. Gesunder Schlaf sorgt jedoch dafür, dass du regenerierst, gesund verdaust. Leider sind Flo und ich meist bis spät nachts unterwegs und müssen wieder früh raus, weil der Sonnenaufgang lockt.

Doch auch wenn du nicht wie wir ständig am Arbeiten bist, kann auch der Party-Urlaub zu wenig Schlaf führen. Wenn du die ganze Nacht in der Disco verbringst, und dann den Schlaf am Strand versuchst nachzuholen, wird dir das nicht viel nützen. Bemühe dich und gönne deinem Körper genug Schlaf.

Sport im Urlaub

Sport im Urlaub – umgesetzt in der Karibik

Extra-Tipp: Digital Detox

Zum Schluss noch eine Sache, die mir ganz fest am Herzen liegt: mach auch mal Digital Detox. Wir hängen viel zu viel am Handy, wollen immer über das Neueste informiert sein. Ich habe bereits einen Artikel zu diesem Thema verfasst, der dir bestimmt weiter hilft. Leider führen Instagram und Co dazu, dass wir ständig Ideale vor Augen gehalten bekommen. Jeder sieht perfekt aus, jeder sieht hübsch aus, jeder hat eine top Figur. Zudem macht Handy süchtig. Dabei willst du dich im Urlaub doch erholen und die Welt kennenlernen. Beides wirst du nie schaffen, wenn du nur auf dein Handy starrst. Mach auch mal keine Fotos an einem tollen Spot. Sondern genieße einfach den Moment und dein Sein. Scheiß mal kurz auf Social Media. Denk an DICH! Und lass dich auf keinen Fall von Bildern unter Druck setzen. Genieße!

Literatur und Protein-Snacks für eine gute Figur:

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