Unser Hotel-Tipp in Großarl: das Hotel Alte Post

Der Hotel-Tipp in Großarl

Wanderhotel mit Liebe zum Detail

Großarl – “Tal der Almen” steht zur Begrüssung am Ortseingang. Und dieses Tal ist bei den Urlaubern im Sommer wie im Winter sehr beliebt. Wir hatten den Ort ehrlich gesagt noch nicht auf dem Schirm – bis jetzt – und waren hin und weg. Großarl ist der Hauptort des Großarltales. Das Hotel Alte Post ist umringt von traumhaften Wanderzielen und nennt sich nicht umsonst Wanderhotel. Egal, ob der Besucher eher der Genießer ist und mehr Lust auf Wellness hat, oder ob er bergverrückt ist wie wir – im Hotel hat man immer Rat und kennt jede Tour im Umland. Perfekt sowohl für ein langes Wochenende, als auch für eine ganze Woche oder mehr. Und der Service im Hotel Alte Post lässt keine Wünsche offen. Aber lest selbst unseren Hotel-Tipp.

Werbehinweis: Wir durften das vorgestellte Hotel über die Plattform Roombonus testen. Roombonus vermittelt Hotelzimmer mit Bonusleistungen, wie etwa Massage, Welcome-Drink oder Wellnessgutschein. Auf den Inhalt des Artikels hat dies jedoch keinen Einfluss. Wir stellen euch nur Hotels vor, die wir selbst getestet haben und von deren Angebot wir zu 100 Prozent überzeugt sind.

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Die Anreise

Von München aus sind es zweieinhalb Stunden mit dem Auto bis nach Großarl im Bundesland Salzburg. Wichtig zu beachten: es herrscht Vignetten-Pflicht auf den österreichischen Autobahnen. Man kann aber auch mit dem Zug anreisen. Der Haltebahnhof liegt etwa zehn Minuten mit dem Taxi entfernt in St. Johann. Wer mit dem Flieger anreist, landet in Salzburg. Von dort aus ist ein Taxi jedoch recht teuer.

Heimat, putzen

Das Stammhaus der alten Post

Der erste Eindruck

Schon auf dem ersten Blick ist klar: hier werden wir uns pudelwohl fühlen. Das Wanderhotel ist wie auf uns zugeschnitten. Gemütlich, aber gleichzeitig elegant und mit Liebe zum Detail. Wir werden an der Rezeption herzlich empfangen und mit allem Wissenswerten eingedeckt. Von einer Wanderkarte, über einen Almen-Guide und einer Gästekarte für die umliegenden Bergbahnen ist alles dabei. Auch das Tagesangebot liegt aus. Der Gebäudekomplex ist zweigeteilt: das Stammhaus beherbergt das urige Restaurant, den Speisesaal, das Hallenbad, die Kegelbahn und den Kinderspielraum. Im Neubau befinden sich die Bar, die Rezeption und das Zirben-Spa. Beide Häuser sind unterirdisch miteinander verbunden. Der Gang unter der Straße entführt die Gäste auf eine Zeitreise mit der Familie Knapp, die 1920 das Alte Post Hotel gekauft hat. Warum das Hotel ein Wanderhotel ist, wird hier klar: die Familie Knapp ist ziemlich bergverrückt. Familienfotos zeugen von Erstbesteigungen und sogar ein Bild mit Reinhold Messner und Herbert Knapp ziert die Wände.

Ofen, Sitzecke

Der perfekte Treffpunkt am Abend: um die Feuerstelle sitzen und in die Flammen schauen

Reinhold Messner

So ein Bild zieht immer – Reinhold Messner und Herbert Knapp

Hütte

Im Verbindungstunnel zwischen den Häusern nehmen die Besucher an einer kleinen Zeitreise teil

Kinderecke

Für die Kinder ist in der Kinderecke wirklich viel geboten

Der Empfang

Die Rezeption des Hotel Alte Post ist modern in schönem Holz gestaltet – wie übrigens das gesamte Hotel. Das macht auch das Urige aus. Schon beim Betreten steigt der Geruch von Holz in die Nase. In der Lobby sind Stühle um einen Ofen angeordnet. Man kann sich in Gedanken traumhafte Winterabende nach einer tollen Winterwanderung ausmalen. An der Rezeption bekommt der Gast eine ganz individuelle Beratung. Und das Programm ist wirklich umfassend. Das Hotel verleiht Elektro-Bikes für Urlauber, die sich nicht verausgaben, aber  die Bergwelt genießen wollen. Das Tagesprogramm – unter anderem Wanderungen – wird täglich individuell angepasst. Bei unserem Besuch wollte das Wetter leider nicht so recht mitspielen. Aber auch da wusste man Rat. Im Seminarraum etwa wurde ein Film gezeigt und das Spa öffnete früher als üblich. Natürlich werden auch regentaugliche Tagesausflüge und Thermen empfohlen. Die geführten Wanderungen reichen von leicht bis relativ schwierig. Wer noch Wanderausrüstung benötigt, kann sich ebenfalls eindecken. Das Hotel verleiht nämlich Wanderausrüstung. Das Highlight für uns war aber das liebevoll gestaltete Wandertagebuch, das an der Rezeption ausliegt und Eindrücke der Touren der vergangenen Tage bereithält. Gäste können sich sogar die Bilder ihrer Wanderung mit nach Hause nehmen.

Rezpionistin Maria steht uns mit Rat und Tat zur Seite – ihre Tipps sind wirklich Gold wert

Fragen an die Rezeption des Hotel Alte Post

Was macht euer Hotel aus, weshalb sollte man gerade hier übernachten?

Wer bei uns ankommt, merkt gleich, wie familiär es zugeht. Natürlich ist auch das Traditionelle im Haus etwas, was das Flair ausmacht. Das Hotel befindet sich schließlich seit 1920 im Besitz der Familie Knapp. Aber wir haben es auch geschafft, mit unserer Modernisierung Tradition und Moderne gekonnt zu vermischen. Und unsere geführten Wanderungen sind natürlich ein Highlight, genau wie das Wandertagebuch, das bei den Gästen sehr gut ankommt. Die Gäste können sich die Bilder nach der Tour natürlich auch mit nach Hause nehmen.

Was müssen Gäste unbedingt hier in der Gegend anschauen?

Da habe ich gleich einen guten Tipp: Der Hüttschlager Talschluss am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern ist wirklich traumhaft schön und ein Muss in dieser Gegend. Dort gibt es auch einen schönen Bergsee und das Areal ist auch für nicht ganz so bergafine Menschen bestens geeignet. Mein persönlicher Lieblingsgipfel ist der Schuhflicker. Der war früher schon mein Hausberg und diese Wanderung bieten wir auch im Hotel an.

Ist denn schon mal jemand bekanntes hier im Hotel angekommen?

Die Musiker “Die Seer” etwa waren zu Gast und haben sich gut in unserer Bar amüsiert.

Die Zimmer

Die Zimmer im Hotel Alte Post sind rustikal eingerichtet. Bett und Schränle sind aus Fichte gefertigt – den Holzgeruch kann man bei jedem Atemzug riechen. Für uns war auch die großzügige Sitzgruppe perfekt, weil wir dort unsere Laptops aufstellen und abends noch ein wenig arbeiten konnten. Die Zimmer versprühen Wohlfühlatmosphäre und man fühlt sich gleich wie zuhause. Nach einer Bergtour freut man sich richtig auf das urige Ambiente. Zwar war unser Zimmer nicht groß mit Schnickschnack ausgestattet, aber es gab alles, was der Mensch so braucht. Für uns also genau das richtige. Wer am Abend noch bei einem Film abschalten will, kann das natürlich vom Bett aus tun. Das große Badezimmer ist mit Kacheln modern gestaltet und Badewannen-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten.

Bett, Übernachtung, Hotel

Urig mit dem Posthorn über’m Kopf – das Bett im Hotel Alte Post ist sehr bequem

Die Lage

Großarl liegt rund 70 Kilometer von Salzburg entfernt. An Regentagen eignet sich die Lage gut, um einen kleinen Shoppingtrip in die Stadt zu unternehmen. Von Großarl aus sind Gipfel und Almen zu erreichen. Allein im Almenführer sind rund 40 Almen verzeichnet. Hier ist für jeden etwas dabei. Sei es die älteste Alm, die Karseggalm, die schon über 400 Jahre alt ist, oder der Gamskarkogel – der höchste Grasberg Europas. Vom Hotel erreicht man schnell mit dem Auto oder mit dem Wanderbus des Hotels die umliegenden Startpunkte für diverse Touren.

Bar, Restaurant und Frühstück

Die Bar befindet sich im neuen Teil des Totels und ist wirklich gestaltet. Mit vielen Details und einem Holzofen in der Mitte des Raumes kann man den Abend hier super schön ausklingeln lassen. Die Empfehlung des Hauses: ein Lillet Summer Berry. Zu den Drinks werden Nüsse gereicht und in den schön gestalteten Sitzecken kann man den Tag bei Kaminfeuer ausklingen lassen.

Im großen Speisesaal im Stammhaus wird nicht nur Rustikales aufgetischt. Salatbar und Vorspeise regen den Appetit an. Als Hautgang kann je nach Programm aus der Karte ausgewählt werden – oder es wird ein  Büfett aufgebaut. Später gibt es leckere Nachspeisen. Wer mag, bedient sich auch an der Eisbar. Wir haben uns die deftige Pfanne mit Spiegelei und Kartoffelgröstl schmecken lassen. Am zweiten Abend gab es ein Büffett mit erlesenen Österreichischen Spezialitäten. Dazu wurde wirder das Salat-Büfett und ein Käsebrettl mit einer großen Auswahl serviert. Auch die Knoblauch-Rahm-Suppe schmeckte hervorragend. Sie wurde in einem gußeisenen Topf hängend über der heißen Flamme serviert.

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Am Morgen wird der Gast mit einem Info-Flyer im Speisesaal auf den neuesten Stand gebracht. Hier werden nicht nur die neuen Gäste begrüßt oder Geburtstagskindern gratuliert. Toni (das ist der Chef des Hotels) gibt seinen Wandertipp zum besten und der Wetterbericht macht die Entscheidung einfacher, ob man lieber ins Spa geht oder raus in die Natur geht. Natürlich ist auch das Tagesprogramm aufgelistet. Das hatten wir so auch noch nie in einem Hotel als Begrüßung am Morgen.

Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Von Prosecco, über eine Saftbar, diverse Eierspeisen, die frisch in der Küche zubereitet werden, über frische Semmeln und Brote findet jeder einen leckeren Start in den Tag. Auch die wirklich große Käseauswahl, gebratener Speck, Wurst und Schinken, viele Müslisorten sowie ein selbstgemachtes Birchermüsli gehören zum Angebot. Und natürlich dürfen auch Quarks und Joghurts sowie Obstsalat und eine große Obstplatte nicht fehlen. Süßes Gebäck gibt es auch noch dazu. Das perfekte Bergsteigerfrühstück – aber auch süße Gaumen werden bedient.

Bar

An der Bar – hier wird es am Abend zuweilen recht voll – lassen wir den Tag ausklingen

Cocktail

Empfehlung des Hauses – ein Lillet-Cocktail

Hörnchen, Croissant

Auch für den süßen Gaumen ist am Frühstückstisch gesorgt

Käseauswahl

Die Käseplatte ist ein Genuss

Joghurt, Schälchen

Frischkäse gibt es natürlich auch

Obstplatte

Für mich das Highlight: eine randvolle Obstplatte

Speisesaal, Wirtschaus

Der urige Speisesaal im Hotel

Müsli, Snacks

Topping für das Müsli – die Auswahl ist wirklich groß

Spa, Wellness und Hallenbad

Spa und Wellness-Bereich sind ein Highlight. Hier locken eine Finnische Sauna, die Bio-Zirbensauna und das Dampfbad. Der Wellnessbereich ist modern gestaltet und sieht wirklich toll aus. Im Ruheraum kann der Gast nach dem Saunagang über Kopfhörer entspannende Musik hören. Beheizte Wasserbetten laden dazu ein, wohlig vor sich hin zu dösen und den Tag perfekt im Spa ausklingen zu lassen. Auch Massagen werden  angeboten – das haben wir aber nicht getestet. Mein Favorit wäre vermutlich die AnPiMoMai Massage, eine traditionelle chinesische Anwendung.

Indoor Pool

Den Indoor-Pool hatten wir abends ganz für uns alleine

Sauna

Der Wellnessbereich mit Sauna

Tee, Wellness

Die Tee-Bar im Wellness-Bereich

Pool

Für unseren Pool-Aufenthalt durfte auch das Float aus dem Shop Likalla.de nicht fehlen. Der gehört einer lieben Freundin

Fazit

Das Wanderhotel Alte Post in Großarl mit seiner langjärigen Tradition war wie geschaffen für uns. Die Zimmer sind urig und äußerst gemütlich eingerichtet und wir haben uns gleich wohl gefühlt. Das Essen ist lecker und der Spa-Bereich wirklich schön gemacht. Besonders aber sind es die Angestellten, die dem Hotel seine Seele verleihen. Hier wird man wirklich von jedem mit einem Lächeln empfangen und rundum versorgt. Natürlich können wir auch das Großarltal absolut empfehlen. Das, was wir in den zwei Tagen von der Landschaft gesehen haben, war wunderschön.

Adresse und Kontakt Hotel Alte Post in Großarl

Kategorie: 4 Sterne

Hotel Alte Post Großarl
Marktplatz 4
5611 Großarl
Österreich
Telefon: +43 6414 207

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