Island – Tag 2 – Gullfoss

Der Gullfoss zieht uns in seinen Bann

Unsere erste Nacht auf Island – der Morgen ist unvergesslich, der Gullfoss beeindruckend

Was für ein herrlicher Morgen! Ich reiße das Zelt auf und stürme nach draußen an den felsigen Strand. Es ist frisch, aber die Sonne scheint und gibt ein paar wärmende Strahlen ab. Es ist weit und breit kein Mensch zu sehen, wir sind hier draußen ganz alleine.

Camping Island

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Reykjanesta 5 Lupinen

Viel Zeit bleibt aber nicht. Wir steuern den nächsten Netto-Supermarkt an und füllen unsere Vorräte mit Pasta, Tomatensauce, Eiern und ein paar Kleinigkeiten auf. Der Einkauf schlägt gleich mit 50 Euro zu Buche.

Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir den Nationalpark Þingvellir (GPS: N 64 15.883, W 21 06.879 – Google Maps). Vom kleinen Parkplatz aus geht es gemütlich ein paar Schritte bis zum Oxarafoss. Der Wasserfall gehört eher zu der kleinen Kategorie auf Island – ist aber aufgrund der tollen Landschaft dennoch atemberaubend.

Isuzu Jeep oxararfoss 2 oxararfoss

Nationalpark Pingvellir

Der Weg führt weiter durch einen Canyon, wo einem weiter oben ein toller Ausblick auf die gesamte Umgebung und den Pingvallavatn, den größten See Islands, erwartet.

Nationalpark Pingvellir

Direkt am See entdecken wir eine abgelegene, moosbewachsene Bucht mit einem tollen Blick auf den See.

Pingvallavatn

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Eine halbe Fahrstunde in Richtung Osten liegt der Strokkur im Heißwassertal Haukadalur (GPS: N 64 18.566, W 20 18.239 – Google Maps). Der Geysir schießt alle paar Minuten eine riesige Wasserfontäne in den Himmel. Im direkten Umfeld befinden sich noch viele heiße Quellen und überall stinkt es fürchterlich nach faulen Eiern – der typische Schwefelgeruch. Wirklich nervig sind aber die Tausende von kleinen Fliegen, die sich in Augen, Ohren und Nase stürzen, ohne dabei aber zu stechen.

Tipp: Auch wenn es ein wenig lächerlich aussieht – auf Island sollte man immer ein Moskitonetz für den Kopf dabei haben wie etwa dieses*.

Strokkur Haukadalur Haukadalur 2

Der Gullfoss – einer der imposantesten Wasserfälle Islands

Mit dem Auto nur einen Katzensprung entfernt befindet sich der Gullfoss (GPS: N 64 19.492, W 20 07.943 – Google Maps).  Der erste Eindruck ist überwältigend. Zwei Wasserfälle von 20 und elf Metern stürzen mit ohrenbetäubenden Getöse in die Tiefe. Der Gullfoss gehört mit dem Pingvellir Nationalpark und dem Thermalgebiet zum sogenannten “Golden Circle” und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands. Ein gut ausgebauter Weg führt vom Parkplatz bis direkt an den Wasserfall heran. Wasserdichte Klamotten und ein Regenschutz für die Kamera* sind Pflicht – zumal es selbst im Hochsommer empfindlich kalt werden kann.

Gullfoss Gullfoss

Während der Gullfoss völlig überlaufen ist, ist der Faxi-Wasserfall (GPS: N 64 13.495, W 20 20.221 – Google Maps) ein Geheimtipp. Wir sind hier am Abend vollkommen alleine. Auf dem angrenzenden Campingplatz stehen drei Autos. Wir genießen das Spektakel: Die Wassermassen rauschen in die Tiefe und die langsam untergehende Sonne färbt den Himmelknallrot. Einen schöneren Platz für ein warmes Süppchen vom Campingkocher kann es garnicht geben.

Faxi Foss Camping Island 2

Tipp: Der Campingplatz direkt am Faxi-Wasserfall ist riesig und kaum besucht. Komfort sucht man zwar vergebens, dafür genießt man die absolute Ruhe. Der Preis liegt bei 1000 Kronen pro Person und Nacht. Wie oft auf Island gehandhabt kommt der Inhaber am Abend und am Morgen, um die Gebühr zu kassieren.

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