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Kreta: Der Strand von Elafonisi – lohnt ein Besuch?

Von Chania aus fahren wir über die Schnellstraße bis nach Trachilos. Von hier führt eine kurvenreiche Bergstraße durch urige Dörfer in gut einer Stunde nach Elafonisi.

Der Strand ist ein echtes Highlight auf Kreta – hier kommt echtes Karibikflair auf.

Aktualisiert am 02.03.2022

Kretas Traumstrand Elafonisi

Die Westküste Kretas
Die Westküste Kretas
Auf dem Weg nach Elafonisi kommen wir durch einige kleine Bergdörfer
Auf dem Weg nach Elafonisi kommen wir durch viele kleine Bergdörfer

Elafonisi – der perfekte Familienstrand

Der berühmte rosa Strand von Elafonisi – eigentlich ist das der Name der vorgelagerten Insel – ist für seine seichte Lagune und das türkisblaue Wasser bekannt. Bei Ebbe und ruhigem Meer kommt man sogar trockenen Fußes bis nach Elafonisi. Bei Flut kann es schon passieren, dass man durch seichtes Wasser waten muss.

Die Bucht von Elafonisi
Die Bucht von Elafonisi
Türkises Wasser soweit das Auge reicht
Türkisblaues Wasser und feiner Sand soweit das Auge reicht
Hier lässt es sich einfach aushalten
Hier lässt es sich doch aushalten

Ein echtes Highlight

Der Strand von Elafonisi gehört ohne Zweifel zu den schönsten auf Kreta. Man kann hunderte Meter weit ins türkisblaue Wasser der Lagune laufen – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Das Wasser ist glasklar und der von kleinen Muschelteilchen rosa gefärbte Sand butterweich. Obwohl eine frische Brise weht und das Wasser zu dieser Jahreszeit noch recht kalt ist, tummeln sich hier schon hunderte Urlauber. Zur Hauptsaison kommen tausende Touristen, um am Strand von Elafonisi auszuspannen. Wir stürzen uns das erste mal auf unserer Kreta-Reise ins kühle Nass und genießen die Sonne. Morgen geht es leider schon wieder zurück ins verschneite Deutschland. Wir verbringe Stunden, lassen die Seele baumeln und beobachten das Treiben im Meer.

Die dunklen Geheimnisse von Elafonisi

So schön es hier auch ist, Elafonisi hat auch zwei dunkle Geheimnisse. Am Ostersonntag des Jahres 1824 haben osmanische Truppen ein Massaker unter den Griechen verübt. Zwischen 600 und 850 Menschen, darunter Frauen, Kinder und Alte, sind dabei ermordet worden. Auf dem höchsten Punkt der Insel erinnert ein Denkmal an diesen traurigen Tag. Außerdem findet zum Gedenken alljährlich im August ein sportlicher Wettbewerb, die „Lafonisia„, statt. Im Februar 1907 kam es vor der Küste der Insel außerdem zu einem verheerenden Schiffsunglück. Das 1888 in Dienst gestellte Passagierschiff  Imperatrix geriet in einen Sturm und sank. 40 der 140 Passagier kamen ums Leben und wurden auf Elafonisi bestattet. Als Konsequenz wurde auf Elafonisi ein Leuchtturm errichtet, der im Zweiten Weltkrieg durch die Deutschen zerstört und später  wiederaufgebaut wurde. Das Wrack der  Imperatrix liegt noch heute vor der Küste der Insel in etwa zehn Metern Tiefe und ist ein beliebtes Ziel für Taucher.

Fahrt durch die Topoliano-Schlucht

Für die Rückfahrt nach Chania wählen wir die Route durch die Topoliano-Schlucht, in der man übrigens auch hervorragend wandern kann. Die Straße, die uns unter anderem durch Pappadiana führt, windet sich durch die Berge und ist mindestens so spektakulär wie die Küstenstraße. Immer wieder machen wir Halt und blicken über grüne Täler und in die tiefe Schlucht.

Die Topoliano-Schlucht ist auch ein tolles Wandergebiet
Die Topoliano-Schlucht ist auch ein tolles Wandergebiet
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