Kreta – Tag 5 – Wanderung um das Kap Kako Mouri bei Plakias

Eine traumhafte Tour um das Kap Kako Mouri bei Plakias

Das Kap Kako Mouri im Südwesten Kretas ist ein echter Geheimtipp

Der Wind bläst noch immer mit voller Kraft. Trotzdem schwingen wir uns aus dem Bett und stehen gegen fünf Uhr an der Küste von Plakias. Das Licht ist fantastisch, doch der starke Wind macht es kaum möglich, hier heute Morgen zu fotografieren. Aber aufgeben will ich auch nicht. In einem unachtsamen Moment reißt mir eine starke Windböe einen Glasfilter aus der Hand und wirft ihn auf den steinigen Boden. Ich höre ein Klirren, doch wie durch ein Wunder zerspringt der Filter nicht. Die Ecken haben zwar einiges abgekommen, aber der Filter bleibt mehr oder weniger heil. Andernfalls wäre das wieder einmal ein teurer Spaß geworden.
Blaue Stunde in der Bucht von Plakias

Morgendämmerung in der Bucht von Plakias

Der Himmel explodiert förmlich

Der Himmel explodiert förmlich

 

Entdecke die schönsten Ecken Kretas mit unserem Partner GetYourGuide oder sichere dir Tickets für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel

Wanderung um das Kap Kako Mouri

Nach dem Frühstück schnallen wir unsere Wanderschuhe an. Auf dem Plan steht heute die Wanderung rund um das Kap Kako Mouri. Vom Hotel sind es nur wenige Minuten mit dem Auto zum Parkplatz (GPS: N 35 10.872, E 24 24.100 – Google Maps). Von hier aus folgen wir der Straße ein Stück bis zum Hotel Plakias Bay. Rechts neben dem Gebäude führt ein unscheinbare Pfad nach oben. Nach wenigen Metern passieren wir ein Gatter. An einer Gabelung kurz dahinter biegen wir scharf rechts ab. Schon nach wenigen Minuten genießen wir einen traumhaften Blick auf Plakias, die Bucht und das türkise Meer.
Der Weg führt schnell nach oben, so dass wir eine tolle Sicht auf Plakias haben. Wie das Autowrack hier herkommt, bleibt aber ein Rätsel

Der Weg führt schnell nach oben, so dass wir eine tolle Sicht auf Plakias haben. Wie das Autowrack hier herkommt, bleibt aber ein Rätsel

Die Wanderung um das Kap Kako Mouri ist an keiner Stelle gefährlich

Die Wanderung um das Kap Kako Mouri ist an keiner Stelle gefährlich

Die Bucht von Plakias

Die Bucht von Plakias

Auf der Wanderung gibt es ein paar tolle Spots

Auf der Wanderung gibt es ein paar tolle Spots

Der Wanderweg um das Kap Kako Mouri

Der Wanderweg um das Kap Kako Mouri

Wer mag, kann auch ein bißchen klettern

Wer mag, kann auch ein bißchen klettern

Die Wanderung führt hoch über das Meer

Die Wanderung führt hoch über das Meer

Der geröllige Pfad führt uns immer weiter nach oben und die Aussicht wird immer spektakulärer. Der schmale Pfad führt uns einmal komplett um das Kap Kako Mouri. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Die Wanderung ist noch ein echter Geheimtipp. Kein Wunder, schließlich gibt es nicht einen Hinweis darauf, dass rund um das Kap Kako Mouri ein so spektakulärer Wanderweg führt. Es dauert nicht lange, bis wir die schön eingebettete Hotelanlage Kalypso Cretan Village erreichen. Von einem großen Parkplatz an der asphaltierten Straße führt eine steinerne Treppe steil nach oben. Wir kommen höher und höher und erhaschen noch einmal einen tollen Blick auf Kalypso.

An diesem Parkplatz führt eine steile Treppe nach oben

An diesem Parkplatz führt eine steile Treppe nach oben

Blick auf die Bucht vom Kalypso Cretan Village - hier wird gerade für die Hochsaison aufgebaut

Blick auf die Bucht vom Kalypso Cretan Village – hier wird gerade für die Hochsaison aufgebaut

Wir erreichen schließlich einen breiten Schotterweg, der uns zum Damnoni Beach führt. Höchste Zeit, die Schuhe auszuziehen und eine kurze Pause einzulegen. Der Wind hat sich inzwischen fast gelegt, dafür brennt die Sonne um so stärker. Das Meer ist allerdings noch sehr kalt – nur wenige trauen sich in das kühle Nass.

Blick auf den Damnoni Beach

Blick auf die Damnoni-Bucht

Ziegen am Wegesrand

Ziegen am Wegesrand

Wir kommen dem Damnoni Beach immer näher

Wir kommen dem Damnoni Beach immer näher

Pause am Damnoni Beach

Pause am Damnoni Beach

Anzeige

MARCO POLO Reiseführer Kreta: Reisen mit Insider-Tipps. Mit EXTRA Faltkarte & Reiseatlas
Von Klaus Bötig
Preis: --
6 neu von EUR 6,508 gebraucht von EUR 3,76
[BücherwieNeu ]

Vom Strand folgen wir ein Stück der asphaltierten Straße. An einer Kreuzung (GPS: N 35 10.742, E 24 24.667 – Google Maps) verlassen wir die Straße und wandern über ausgedorrte Wiesen. Von hier ist es nicht mehr sehr weit bis zum Parkplatz, auf dem unser Auto steht.

An dieser Kreuzung verlassen wir die Straße

An dieser Kreuzung verlassen wir die Straße

Die Wanderung führt diesem kleinen Wisenpfad entlang

Die Wanderung führt diesem kleinen Wisenpfad entlang

Kurz vor dem Ziel passieren wir ein Olivenhain

Kurz vor dem Ziel passieren wir ein Olivenhain

Geschafft! Wer genau hinschaut, erkennt in der Felswand einen Kletterer

Geschafft! Wer genau hinschaut, erkennt in der Felswand einen Kletterer

Tourdaten Auf- und Abstieg:

Datum: 22. April 2016
Gesamtweglänge: 6,5 Kilometer
Höhenmeter: 220 Meter
Reine Gehzeit: 2:15 Stunden

Die GPS-Daten als Download

Wanderung in die Kourtaliotiko-Schlucht

Weiter geht’s zur Kourtaliotiko-Schlucht. Vom Parkplatz (GPS: N 35 11.359, E 24 27.803 – Google Maps) folgen wir dem breiten Fahrtweg hinunter zum Wasserkraftwerk im Tal der Schlucht. Der Bach hat hier eine wunderschöne Oase geschaffen. Überall blühen Blumen, das Wasser plätschert von den Wänden und Schmetterlinge, Libellen und Hummeln schwirren uns um den Kopf. Besonders lohnend ist ein Abstecher einige Meter das Tal hinab zu einem großen künstlich angelegten Becken. Wir entscheiden uns aber, ein Stück weit in die Schlucht hineinzulaufen.Dazu muss aber erst einmal der Bach überquert werden – nicht an allen Stellen ist das so einfach. Auch das Vorankommen ist nicht ganz leicht. Ein Pfad ist nur stellenwesie zu erkennen und immer wieder geht es durch dichtes Gestrüpp und über goße Felsen. Nach wenigen Minuten erreichen wir eine Aussteigersiedlung – oder was davon übrig ist – im Fels zwischen den Bäumen. Zur zeit lebt hier niemand, aber vielleicht verbringen die Bewohner Winter und Frühjahr auch woanders. Jedenfalls lässt dieser Ort das Herz höher schlagen und lädt zum Relaxen ein. Ein Naturpool mit glasklarem Wasser zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Wir haben zwar keine Badesachen eingepackt, aber hier ist weit und breit kein Mensch und so stürzen wir uns nackt in die kühlen Fluten.
Staudamm in der Kourtaliotiko-Schlucht

Staudamm in der Kourtaliotiko-Schlucht

In der Kourtaliotiko-Schlucht geht es über Stock und Stein

In der Kourtaliotiko-Schlucht geht es über Stock und Stein

Das Wasser ist eiskalt - aber davon lassen wir uns nicht abhalten

Das Wasser ist eiskalt – aber davon lassen wir uns nicht abhalten

Abendshooting am Preveli Beach

Am Abend steigen wir noch einmal zum Preveli Beach ab. Bis zum Sonnenuntergang haben wir noch ein wenig Zeit. Wir genießen ein kühles Radler und lauschen dem Rauschen des Meeres, bevor ich mich voller Enthusiasmus in die Arbeit stürze.
Mit unserer Drohne steigen wir natürlich auf

Mit unserer Drohne steigen wir natürlich auf

Der Höhepunkt am Preveli Beach ist dieser Herz-Fels

Der Höhepunkt am Preveli Beach ist dieser Herz-Fels

Zur Blauen Stunde am Preveli Beach

Zur Blauen Stunde am Preveli Beach

Zum Abendessen verschlägt es uns mitten im Herzen Plakias’ in Sifi’s Taverna. Auch hier kann man nicht meckern. Das Essen ist lecker, die Bedienung freundlich und die Rechnung fair.

Hier geht es um nächsten Tag unserer Kreta-Reise

 

 

Deine Meinung ist uns wichtig

Du warst auch schon in Plakias auf Kreta? Wie waren deine Eindrücke? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

Newsletter abonnieren & gewinnen

Begleite uns auf unseren Abenteuern rund um die Welt

Du willst nie mehr die spannendsten Reportagen und die besten Tipps rund ums Thema Fotografie verpassen? Dann melde dich zu unserem Newsletter an und hab jeden Monat die Chance, unser eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter” zu gewinnen.

 

Wie hat dir dieser Artikel gefallen? Vielleicht waren es ja sogar 5 Sterne – wir würden uns sehr freuen 🙂

2 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *