Lanzarote – Tag 6 – Der Sturm

Die Wetterlage verschärft sich weiter. Trotzdem brechen wir am Morgen auf. Unser Ziel: das “Los Ajaches”-Gebirgsmassiv. Dunkle Wolken ziehen über den Himmel, regelrechte Orkanböen wirbeln den Sand auf und peitschen uns ins Gesicht. Nach wenigen hundert Metern brechen wir ab, bei solchen Wetterbedingungen ist es hier oben einfach nicht sicher genug. 

Unser Ausweichziel ist ein Leuchtturm an der Playa Blanca. Wirklich viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht. Richtig interessant sind allerhöchstens die unzähligen Bauruinen und Graffitis, die uns die Euro-Krise eindrucksvoll vor Augen führen.

Leuchtturm Playa Blanca

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Ruine an der Playa Blanca

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Lanzarote - Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, weiße Strände sucht man deshalb vergeblich, aber wer darauf verzichten kann wird mit einer unerwartet abwechslungsreichen Landschaft und einer gastfreundlichen Kultur der Einwohner mehr als nur verwöhnt. Zu entdecken gibt es u.a. Vulkangrotten wie die Jameos del Agua, die Sandwüste El Jable oder die Montañas del Fuego - die Feuerberge im Timanfaya-Nationalpark. In Arrecife erwarten den Besucher Moderne Kunst und das alte Castillo, in Casas de El Golfo einer der herrlichsten Sonnenuntergänge Lanzarotes und Puerto del Carmen lockt mit langen Stränden und vielen Bars. Eine famose Wanderung führt durch das Tal der 1000 Palmen bei Haría.

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Wir verbringen nicht allzu viel Zeit an diesem trostlosen Ort und statten den Papagayo-Stränden am südlichen Ende der Insel einen Besuch ab. Der Himmel verheißt auch hier nichts Gutes und es dauert auch tatsächlich nicht lange, bis wir von einem Wolkenbruch überrascht werden. 

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Tropfnass retten wir uns ins Auto und sitzen die Sache aus. Nach einer halben Stunde lichtet sich der Himmel und die Sonne brennt wieder gnadenlos auf unsere Haut.  Inzwischen sind die Strände fast menschenleer und riesige Wellen brechen am Strand. Eine davon reißt mich mit aller Wucht mit und schleift mich mit dem Kopf unter Wasser und die Beine in der Luft einige Meter über den Meeresboden. Plötzlich höre ich ein bedrohliches Knacken aus dem Bereich der Halswirbelsäule. Als ich wieder auftauche, bin ich zwar etwas benommen, aber ich kann von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Papagayo-Strände Papagayo-Strände2

Der Blick in den Himmel lässt Böses ahnen und alsbald fängt es auch wieder zu regnen an. Diesmal bietet uns eine in den Sandstein gewaschene Höhle am Strand Unterschlupf für einige Stunden bis zur Dämmerung.

Fähre im Sonnenlicht

Weitere Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

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