Lofoten – Tag 4 – Absturz auf dem Reinebringen

Wanderung auf den Gipfel des Reinebringen

Am Morgen das gewohnte Bild: es stürmt und schneit. Wir entscheiden uns, erst später aufzubrechen. Ein Fehler. Kurz vor Sonnenaufgang ist vom Sturm nichts mehr zu sehen und die Wolkendecke reißt auf. Die Landschaft wird geradezu in ein mystisches Licht getaucht.

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Sonnenaufgang Nahe Reine

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In Reine kommen wir zu spät an, um das Spektakel noch zu erleben. Macht aber nichts, das Licht bleibt noch lange wunderbar weich.

Reine Reine Blick auf Reine Hafen von Reine Hafen von Reine Reine Häuser in Reine

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Im Anschluss starten wir unsere erste Bergtour. Unser Ziel: der Gipfel des Reinebringen

Vom Gipfel aus hat man eine fantastische Aussicht auf Reine und die umliegenden Berge.

Für den Aufstieg schnallen wir unsere Grödel unter die Wanderschuhe – anders ist der Weg nicht zu bewältigen. Auch das GPS muss mit – die Wanderung hat offenbar schon lange niemand mehr gewagt. Im Schnee sind keine Spuren zu erkennen. An Markierungen ist hier ohnehin nicht zu denken. Und so schlagen wir uns durch Gebüsch und tiefen Schnee.

Auf dem Weg zum Reinebringen Auf dem Weg zum Reinebringen

Wir erreichen 150 Höhenmeter – ab hier wird es extrem steil. Die Steigung dürfte leicht 45 Grad betragen. Laut unserer Wegbeschreibung kommt man nur auf allen Vieren vorwärts – und das auch nur im Sommer. Und so kriechen wir Meter für Meter dem Gipfel entgegen. Das Schnee ist stark vereist, unsere Grödel geben aber Halt. Auf dem ersten Plateu beschließen wir, abzubrechen – bei diesen Verhältnissen ist es einfach zu gefährlich. Außerdem schlägt das Wetter schon wieder um.

Der Absturz

Beim Abstieg passiert es schließlich: Biggi verliert den Halt und rutscht den steilen Abhang 20 bis 30 Meter in die Tiefe. Erst ein kleines Bäumchen, das aus dem Schnee ragt, bremst ihren Sturz. Sie klagt über Schmerzen im Bein und in der Schulter, aber gebrochen ist augenscheinlich nichts. Glück im Unglück!

Sonnenuntergang in Reine

Auf den Sonnenuntergang warten wir schließlich in Reine. Anders als am Morgen liegt das Städtchen heute Abend in einem blauen, geradezu mystischen Licht.

Reine am Abend

Zuhause erwartet uns eine kleine Überraschung: Ronny, unser Vermieter, hat uns fünf Kilo frischen Fisch vor die Tür gelegt. Der Abend ist gerettet.

Mehr Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

2 replies
  1. Tanja
    Tanja says:

    Hey Biggi, Hey Flo,

    wow, was für tolle Fotos. Dieses Licht ist ja der absolute Hammer.
    Für uns geht es in knapp zwei Wochen nach Norwegen und wir können es kaum erwarten.
    Danke, für die tollen Eindrücke von den Lofoten. Die Fotos haben unsere Vorfreude definitiv noch einmal erhöht.

    Viele Grüße,
    Tanja

    Reply

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