Lofoten Top 10: Diese Orte muss man gesehen haben

Diese Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten muss man gesehen haben

Die Lofoten werden auch die Alpen im Meer genannt

Die Lofoten, eine Inselgruppe im nördlichen Norwegen, beeindrucken jeden Besucher mit ihrer atemberaubenden Landschaft. Schroffe Berge, türkises Meer, karibische Strände und das Polarlicht – das alles gibt es auf den Lofoten zu entdecken. Ausgangspunkt vieler Reisen ist der Flughafen Harstad/Navik (GPS: N 68 29.398, E 16 40.983 Google Maps) südlich von Harstad. Diese zehn Sehenswürdigkeiten sollte jeder Lofoten-Reisende gesehen haben. Übrigens: Wenn du auch so schöne Bilder mit nach Hause bringen willst, empfehlen wir dir unser eBook 101 Fotografien und die Geschichte dahinter“. Hier zeigen wir dir an über 100 konkreten Beispielen, worauf es bei guten Landschaftsfotos ankommt und welche Einstellungen du an deiner Kamera genau verwenden musst.

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Lofoten Top 1: Reine

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Reine

Das kleine Fischerdorf Reine (GPS: N 67 55.701, E 13 05.063 Google Maps) am westlichen Zipfel der Lofoten gehört zu den bekanntesten Fotospots. Der Ort liegt idyllisch am Meer, während im Hintergrund riesige Berge in den Himmel ragen. Am Morgen werden der Ort und die Berge von der aufgehenden Sonne in magisches Licht getaucht. Auch ein Spaziergang durch Reine lohnt sich. Der kleine Fischerhafen ist genauso idyllisch wie der Rest des Ortes.

Lofoten Top 2: Küste von Vareid

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Vareid

Vom kleinen Dörfchen Vareid (GPS: N 68 06.674, E 13 20.509 Google Maps) genießt man einen atemberaubenden Blick auf den gegenüberliegenden Strand von Flakstad und den 540 Meter hohen Hausberg Flakstadtinden, der auch ein tolles Wanderziel darstellt. Für Fotografen ist der Küstenabschnitt ein wahres Eldorado. Im Hintergrund ragt der riesige Flakstadtinden in den Himmel und im Vordergrund finden sich markante Felsen, wohin das Auge reicht. Zum Sonnenuntergang fotografiert man direkt in die Sonne – sind auch noch Wolken am Himmel, gelingen einmalige Landschaftsbilder.

Lofoten Top 3: Unstad

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Unstad

Der Strand von Unstad (GPS: N 68 16.020, E 13 34.586 Google Maps) gehört ohne Zweifel zu den Highlights auf den Lofoten. Große Felsbrocken am Strand liefern einen hervorragenden Vordergrund für fantastische Landschaftsbilder ab. Wer ein paar Schritte am Strand wandert, hat plötzlich feinsten Sand unter den Füßen.  Um das Wasser wie in diesem Bild weichzuzeichnen und die Wolken am Himmel verwischen zu lassen, sind Grau- und Grauverlaufsfilter unerlässlich.

Lofoten Top 4: Hoven

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Hoven

Der 368 Meter hohe Berg Hoven (GPS: N 68 19.829, E 14 06.380 Google Maps) ist ein dankbares Motiv für jeden Fotografen. In den Wintermonaten bilden sich in der umliegenden Ebene mit Glück riesige Eisflächen, aus denen große Steine hervorstechen. Keine Sorge, es handelt sich meist nur um große Pfützen – das Eis aber ist spiegelglatt. Spikes an den Schuhen sind Pflicht. Wer mag, kann auch auf den Gipfel des Hoven wandern und eine tolle Aussicht genießen.

 

Lofoten Top 5: Strand von Lødingen

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Lodingen

Der Strand von Lødingen (GPS: N 68 18.594, E 15 38.520 Google Maps) ist bei vielen Fotografen noch recht unbekannt. Dabei gibt es hier unendlich viele Motive zu entdecken. Wie überall auf den Lofoten ist das Wasser glasklar. Am Strand finden sich zahlreiche tolle Vordergründe für atemberaubende Landschaftsfotos.

Lofoten Top 6: Flakstad

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Flakstad

Der Strand des kleinen Örtchens Flakstad (GPS: N 68 06.228, E 13 17.036 Google Maps) gehört zu den schönsten auf den Lofoten. Der schier endlos erscheinende weiße Sandstrand ist umgeben von hohen Bergen und zieht den Besucher in seinen Bann. In den Wintermonaten wird man hier Abends viele Fotografen treffen, die auf der Jagd nach Polarlichtern sind. Um Polarlichter zu fotografieren, ist es wichtig, die Blende weit zu öffnen und den ISO-Wert zu erhöhen.

Lofoten Top 7: Hamnøy

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Hamnoy

Unweit des kleinen Fischerörtchens Reine liegt Hamnøy (GPS: N 67 56.719, E 13 07.929 Google Maps). Von der Straßenbrücke der E10 hat man einen fantastischen Blick auf den kleinen Ort, der auch Ziel zahlreicher Fotografen ist. Die besten Fotos gelingen am Morgen oder am Abend, wenn die Sonne den Himmel rot färbt.

Lofoten Top 8: Rørvik White Sands Beach

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Rorvik

Südsee oder Norwegen? Der Rørvik White Sands Beach (GPS: N 68 12.179, E 14 14.061 Google Maps) könnte ohne Weiteres auch irgendwo am Äquator liegen. Feiner weißer Sand, große Felsen und türkises Wasser, wohin das Auge reicht. Nur die schneebedeckten Berge im Winter verraten, dass man sich auf den Lofoten befindet.

Lofoten Top 9: Haukland Beach

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Haukland

Der Haukland Beach (GPS: N 68 11.966, E 13 31.798 Google Maps) ist auch einer dieser endlosen weißen Südseestrände. Der feine weiße Sand und die beeindruckende Berge rundherum sind charachteristisch. Am Strand selbst finden Fotografen tolle Felsformationen, die einen hervorragenden Vordergrund abliefern.

Lofoten Top 10: Hafen von Hovsund

Lofoten Top 10 Sehenswürdigkeiten Hovsund

Der Hafen von Hovsund (GPS: N 68 20.511, E 14 05.002 Google Maps) ist durch einen langen Pier geschützt. Wer ans Ende des Steinwalls im Meer wandert, findet ein altes Walskelett und diesen Leuchtturm. Wie immer gilt: Die besten Bilder entstehen rund um den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.  Mehr dazu lest ihr hier in den elf Tricks für atemberaubende Landschaftsfotos.

Wir hoffen, euch mit unseren Top-Sehenswürdigkeiten ein wenig Lust auf die Lofoten gemacht zu haben. Die Gegend ist wirklich eine Reise wert – egal ob im Winter oder im Sommer. Übrigens: 2015 erschien ein langer Bericht über die Lofoten mit unseren Fotos im Bergmagazin ALPS.  Hier kommt ihr zum Artikel.

Bücher, Karten und Reiseführer über Norwegen und die Lofoten

Zahlen und Fakten über die Lofoten

  • Die Lofoten bestehen aus etwa 80 Inseln
  • Der Name bedeutet übersetzt “der Luchsfuchs”
  • Die Inseln liegen 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises
  • Der Golfstrom sorgt für relativ gemäßigtes Klima. Selbst im Februar wird es kaum kälter als minus 15 Grad
  • In den Sommermonaten kann die 30-Grad-Marke geknackt werden
  • Die Stadt Svolvær ist mit 4000 Einwohnern die größte der Inselgruppe
  • Der höchste Berg ist der Higravstindan mit 1161 Metern auf der Insel Austvågøy
  • Insgesamt gibt es fünf Berge, die die 1000-Meter-Marke knacken
  • Kurios: Anders als in Nordnorwegen gibt es auch im Sommer kaum Mücken
  • Zwischen Mai und Mitte Juli geht die Sonne nicht unter
  • Von September bis Mitte April hat man beste Chancen auf Nordlichter
  • Der Monat mit den meisten Regentagen ist der Dezember – nämlich 17. Im März regnet es nur an neun Tagen

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7 replies
  1. Christian
    Christian says:

    Vielen Dank für die Auflistung der Orte! Echt eine sehr coole Zusammenstellung mit sehr schönen Eindrücken.

    Wir fliegen im Frühling zu Beginn der Mitternachtssonne auf die Lofoten. Da werde ich sicherlich mal den ein oder anderen Punkt auch ansteuern.

    Liebe Grüße
    Christian

    Reply
  2. Claudia
    Claudia says:

    Hallo Florian,
    das sind wahnsinnig schöne Fotos. Ich war schon mal im Sommer auf den Lofoten und habe mich in die Inselwelt verliebt. Irgendwann will ich sie auch im Winter erleben. Hast du ein paar Tipps: Wann ist eine günstige Zeit für die Lofoten? Warst du mit einem Mietwagen unterwegs? Und wo hast du übernachtet?
    Danke und liebe Grüße,
    Claudia

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hallo Claudia,

      danke dir! Also Februar und März sind gute Wintermonate. Es ist schon wieder recht lange hell und ab und zu lassen die Wolken auch einen Blick auf die Sterne zu. Das ist natürlich die Voraussetzung, um Polarlichter zu sehen.

      Und ja, wir hatten einen Mietwagen, anders wird es auch schwer. Zum Übernachten haben wir uns bei Airbnb was gesucht.

      Liebe Grüße
      Florian

      Reply

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