Macht ein Weitwinkelobjektiv wirklich Sinn?

Das Weitwinkelobjektiv – das Biest unter den Objektiven

Wer sein Weitwinkelobjektiv aber beherrscht, wird mit atemberaubenden Fotos belohnt

“Ich nenne es das Biest”, sagte mir einmal ein Fotokursteilnehmer. Das Biest – er meinte damit sein Weitwinkelobjektiv. Der extreme Bildwinkel ermöglicht einzigartige Landschaftsaufnahmen. Allerdings benötigt man schon eine Menge Übung, will man mit seinem Weitwinkelobjektiv tolle Resultate erzielen. Mit einem Ultraweitwinkelobjektiv gelingt es, scheinbar unwichtige Details in den Fokus des Betrachters zu rücken und dem Foto eine völlig neue Wirkung zu verleihen. Gegenstände im Vordergrund erscheinen riesig, während im Hintergrund ganze Berge zu verschwinden scheinen.

Schon ein paar Milimeter Brennweitemachen einen immensen Unterschied. Mit einer Brennweite von 24mm bei einem leichten Weitwinkel wirst du nie solche Resultate einfahren wie mit einer extremen Brennweite von 14mm bei einem Ultraweitwinkel. Bei den Angaben beziehe ich mich immer auf das Kleinbildformat wie bei der Canon 5D oder der Nikon D810. Im folgenden will ich euch zeigen, wie groß der Effekt wirklich ist.

Alle Bilder wurden mit einer Nikon D810 und dem Nikkor 14-24 f/2.8 geschossen. Die Bilder wurden im RAW-Format gespeichert und anschließend alle einheitlich in Lightroom entwickelt.

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Brennweite 14mm

14mm Weitwinkelobjektiv

Mit 14mm am Weitwinkelobjektiv bekommt man ein immenses Sichtfeld auf den Sensor

Brennweite 15mm

15mm Weitwinkelobjektiv

15mm

Brennweite 16mm

16mm Weitwinkelobjektiv

16mm

Brennweite 17mm

17mm Weitwinkelobjektiv

17mm

Brennweite 18mm

18mm Weitwinkelobjektiv

18mm

Brennweite 19mm

19mm Weitwinkelobjektiv

19mm

Brennweite 20mm

20mm Weitwinkelobjektiv

20mm

Brennweite 21mm

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21mm Weitwinkelobjektiv

21mm

Brennweite 22mm

22mm Weitwinkelobjektiv

22mm

Brennweite 23mm

23mm Weitwinkelobjektiv

23mm

Brennweite 24mm

24mm Weitwinkelobjektiv

24mm

Alle Brennweiten von 14mm bis 24mm im Überblick

Brennweitenvergleich Weitwinkelobjektiv

Noch einmal alle Brennweiten von 14mm bis 24mm im Vergleich

Wie ihr seht, ist der Unterschied zwischen 14mm und 24mm schon gewaltig. Wer mit so einer extremen Brennweite arbeitet, sollte sich in jedem Fall einen markanten Vordergrund suchen. Wenn du dich jetzt fragst, ob du ein kleines Vermögen für ein Weitwinkelobjektiv ausgeben musst, kann ich dich beruhigen. Die günstigsten Gläser etwa für Canon fangen bei gut 200 Euro an. Bei Nikon geht es erst bei etwa 700 Euro los. Aber es gibt natürlich auch Drittanbieter wie Sigma, Tamron und Tokina, die deutlich günstigere Objektive im Angebot haben. Eine Übersicht über die gängigen Weitwinkelobjektive findest du hier bei uns im Blog. Wenn du dann immer noch nicht genug hast: Empfehlungen zu Stativen, Stativköpfen, Kamerarucksäcken und Filtern haben wir hier zusammengetragen.

101 Fotografien und der Blick hinter die Kulisse mit allen wichtigen Einstellungen wie Blende, ISO, Belichtungszeit und Brennweite findest du in meinem eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter”. Dazu gibt es jede Menge Tipps und Tricks rund um das Thema Fotografie. Hier gelangst du zu meinem eBook. Natürlich mit Zufriedenheits-Garantie.

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2 replies
  1. Tim
    Tim says:

    Hey, extrem Cooler Beitrag, sehr hilfreich und Aufschlussreich, ich habe auch lange gehadert ob ich mir wirklich ein Weitwinkeliges Objektiv zulegen sollte, bis heute habe ich es nicht bereut. Weiter So

    Reply

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