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München: Das musst du in der Maxvorstadt im Museumsviertel sehen

Die Maxvorstadt kann man am besten als Museumsviertel beschreiben. So befinden sich viele wichtige Museen nämlich direkt aneinander gereiht in diesem Stadtteil. Das nennt sich offiziell das Kunstareal Münchens. Bekannte Gebäude sind die Pinakothek der Moderne sowie das Museum Brandhorst.

Maxvorstadt grenzt direkt an Schwabing an. Der Kunstinteressierte Schwabinger wird demnach in der Maxvorstadt fündig. Auch die Müncher Universität liegt in dieser Ecke. Welche besonderen Sehenswürdigkeiten du in der Maxvorstadt entdecken kannst und dazu noch Café- sowie Restaurants-Tipps findest du hier in diesem Beitrag.

Aktualisiert am 13.03.2022

Der Name Maxvorstadt

Die Maxvorstadt trägt ihren Namen auf Grund von König Maximilian I. Joseph. Er hatte zwischen 1805 und 1810 den Plan einer Stadterweiterung. Das Gebiet, das er auserkoren hatte, benannte er einfach nach sich selbst.

Bekannte Personen, die in der Maxvorstadt lebten waren zum Beispiel Georg Elser, Thomas Mann, Franz von Stuck, Wolfgang Pauli, Franz Josef Strauß, Adolf Hitler und Joseph Ratzinger.

Zur Zeit des Nationalsozialismus war die Maxvorstadt der Mittelpunkt des Geschehens. Adolf Hitler beispielsweise wohnte von Mai 1913 bis August 1914 in der Schleißheimerstraße 34.

Im sogenannten Braunen Haus in der Brienner Straße war früher die Parteizentrale der NSDAP. Das Gebäude wurde von den Amerikanern gesprengt. Heute befindet sich an derselben Stelle ein NS-Dokumentationszentrum.

Der Königsplatz war einer der Orte der Bücherverbrennung zur damaligen Zeit. Auf dem Königsplatz befindet sich die ionische Glyptothek. Ein Tempel nach griechischem Vorbild. Heute befindet sich darin die staatliche Antikensammlung.

Besondere Museen in der Maxvorstadt sind die Alte- und Neue Pinakothek, das Lenbachhaus mit seinem Kunstbau, Staatliche Graphische Sammlung, Glyptothek und Antikensammlung, Museum kirchlicher Kunst im Georgianum sowie die Akademie der Bildenden Künste und die Hochschule für Musik und Theater.

Die Ionische Glyphotek in München
Die Ionische Glyphotek am Königsplatz in München

Das Museum Brandhorst

2009 wurde in München, mitten im Bezirk Maxvorstadt, ein äußerst moderner und stylischer Bau eröffnet. Das Museum Brandhorst. Das Museum erkennst du sofort durch seine auffällige, bunte Fassade. Bunte Keramikstäbe bilden einen beliebten Fotospot.

Im Museum Brandhorst kannst du die Sammlung für moderne und zeitgenössische Kunst ansehen. Sie gehört Udo und Anette Brandhorst.

Die Pinakothek der Moderne

Das Museum Pinakothek der Moderne eröffnete bereits 2002. In dem Museum sind vier verschiedene Museen untergebracht. So kannst du dort die Sammlung Moderne Kunst besuchen. Hier findest du Gemälde von der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst. Die Sammlung gehört zur Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

Ebenfalls findest du in der Pinakothek die Staatliche Graphische Sammlung sowie das Architekturmuseum der Technischen Universität München und die Neue Sammlung – The Design Museum.

Tipp: jeden Sonntag kostet der Museumseintritt für die Besucher nur 1 Euro. Zwar sind dann die Schlangen recht lang vorm Einlass, es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Literatur und Reiseführer zu München

München ist eine Stadt, die viel zu entdecken bietet. Ich stöbere vor meinen Reisen immer gerne in Reiseführern, weil ich dort einiges über die Geschichte der Stadt erfahre, aber auch tolle Tipps bekomme. Dann suche ich mir die für mich passenden Erlebnisse zusammen.

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Geheimtipp: Lillemors Frauenbuchladen

1975 wurde in der Arcisstraße der erste Frauenbuchladen Deutschlands gegründet. Er heißt: Lillemors Frauenbuchladen. Hintergrund war die Frauenbewegung und die damit einher gehende Librairie des femmes in Paris. Seit 2000 befindet er sich in der Barer Straße.

Der Odeonsplatz

Der Odeonsplatz ist ein sehr beeindruckender, großer Platz. Seinen Namen hat er von einem Konzertsaal, den Ludwig der I. im Jahr 1827 bauen ließ. Das Odeon liegt an der Südwestseite des Odeonsplatzes.

Besonders auffällig ist das Reiterstandbild König Ludwigs I. zentral auf dem Platz. Dahinter steht die Feldherrnhalle. Sie ist nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz errichtet worden. Die Halle ist dem bayerischen Heer gewidmet.

Direkt am Odeonsplatz findet sich der Hofgarten mit der Residenz. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Münchens.

Odeonsplatz München
Der Odeonsplatz in München

Geheimtipp: Die Viscardigasse hinter dem Odeonsplatz hieß früher Drückebergergasse. Im Dritten Reich konnte man über diese Gasse die SS-Wachen vor der Feldherrnhalle umgehen und musste sie nicht grüßen. In der Gasse findest du heute noch bronzene Pflastersteine, die an den Widerstand von damals erinnern.

Alter Botanischer Garten

Der Alte Botanische Garten in München wurde 1812 eröffnet. Er liegt direkt am Lehnbachplatz. Es lohnt sich ein Spaziergang durch die schöne Parkanlage.

Blumen im Frühling im Alten Botanischen Garten
Blumen im Frühling im Alten Botanischen Garten
Ein alter Baum im Alten Botanischen Garten
Ein alter Baum im Alten Botanischen Garten

Nach wie vor findest du im Alten Botanischen Garten noch einzige exotische Bäume.

Geh doch eine Runde vorbei am Neptunbrunnen. Danach kannst du einen Kaffee im alten Kaffeehaus, dem Park Café trinken.

Der Neptunbrunnen in seiner vollen Pracht
Der Neptunbrunnen in seiner vollen Pracht
Tulpen im Vordergrund, dahinter hält Neptun sein Zepter
Tulpen im Vordergrund, dahinter hält Neptun sein Zepter

Am Ende des Parks wird dir ein gelbes Gebäude auffallen. Der Kunstpavillon bietet Kunstausstellungen und wird von Künstlern geleitet sowie betrieben. Der Kunstpavillion hat von Dienstag bis Samstag 13 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertage 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eingang zum Kunstpavillon in München
Der Eingang zum Kunstpavillon in München

Restaurants und Cafés in der Maxvorstadt

Burger im Restaurant Frida
Auch die Burger schmecken im Frida’s hervorragend. Wir hatten die Veggie-Variante mit Haloumi
Salat im Restaurant Frida
Im Restaurant Frida sitzt du auf urigen Holzbänken. Die Stimmung ist ungezwungen und der Salat super lecker

Die Maxvorstadt ist sehr grün und sehr jung. Das liegt natürlich an den zahlreichen Studenten, die hier tagsüber unterwegs sind. Die Grünanlagen um die Universität und die Museen sind sehr schön. Ein Abstecher in dieses kulturelle Viertel lohnt sich allemal. Wenn dich noch weitere Sehenswürdigkeiten in München interessieren, findest du sie in unserem Artikel.

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