Nepal: Fotoexpedition ins Mount-Everest-Gebiet

Nepal – im Reich der höchsten Berge der Welt

Fotoexpedition zum Dach der Welt

Nepal – geheimnisvolles Land der höchsten Berge der Welt. Mit dem Mount Everest, dem Kangchendzönga, dem Lhotse, dem Makalu, dem Cho Oyu, dem Dhaulagiri, dem Manaslu und der Annapurna ist Nepal die Heimat von acht Achttausendern – und Mythen und Sagen zufolge auch die Heimat des geheimnisvollen Yeti. Schon lange kreisen unsere Gedanken um das kleine Land, zwischen Indien und China eingekeilte Land. Anders als vor 100 Jahren steigt man heute in den Flieger ein und landet nach elf Stunden sicher und bequem in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu – und doch haben wir es bisher nie in dieses fantastische Land geschafft. Jetzt ist es aber endlich soweit: Für uns geht es nach Nepal. Durch einen glücklichen Zufall haben wir Gregor und Norbert von Nepalwelt Trekking kennengelernt. Die beiden kennen Nepal wie ihre Westentasche. Zusammen mit Gregor brechen wir Mitte März zu einer Fotoexpedition nach Nepal auf. Das erfordert natürlich logistischen Mehraufwand. Zwei Kameras, Stativ und jede Menge Zubehör müssen irgendwie transportiert werden.

Was wir im Vorfeld unserer Reise alles erleben, worauf man achten muss und was eine Nepal-Reise am Ende kostet, erfahrt ihr hier in unserem Blogbeitrag, der immer wieder um neue Tipps, Erfahrungen und Geschichten erweitert wird.

Bergwelt Nepal

Mount Everest, Lhotse und Ama Dablan zählen zu den beeindruckendsten Bergen in Nepal. Foto: Gregor Stratmann – nepalwelt-trekking.com

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Unsere geplante Route: “Auf den Spuren von Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay”

Wir starten unsere Reise in Kathmandu und fliegen nach Lukla (2.840m). Trekking bis Phakding – Namche Bazaar (3.450m) – Akklimatisations-Wanderung nach Kunde (3.840m) – Thame (3.820m) – Khumjung (3.780m) – Tengboche (3.800m) – Pangboche (3.930m) – Ama Dablam Basecamp (4.600m) – Dingboche (4.410m) – Besteigung des Chhukung Ri (5.357m) – Dhugla Alm (4.620m) – Lobuche (4.910m) – Gorak Shep (5.140m) – Kalar Pattar (5.550m) – Gorak Shep – Everest Basecamp (5.364m) – Lobuche (4.910m) – Pheriche (4.240m) – Phortse (3.810m) – Mong La (3.980m) – Namche Bazaar (3.450m) – Lukla – Kathmandu.

Bleibt up to date und folgt uns auf der Reise live auf Instagram

In Nepal werden wir kaum die Möglichkeit haben, längere Blogposts zu schreiben. Auf unserem Instagram-Account lassen wir euch aber, wann immer möglich, ein wenig Höhenluft schnuppern. Hier geht es direkt zu unserem Instagram-Account.

23. Januar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 7 Wochen

Noch zwei Monate, dann heben wir ab mit Ziel Kathmandu/Nepal. Der Urlaub ist durch und mein Flug schon lange gebucht. Rund 620 Euro hat mich das Ticket gekostet. Bei Biggi war lange unklar, ob sie mit auf die große Reise kann. Jetzt endlich die gute Nachricht – ihr Urlaub ist genehmigt. Und wißt ihr was: Der gleiche Flug kostet aktuell nur 560 Euro – wer hätte das gedacht. Nepal kann also kommen. Übrigens rät Gregor dringend davon ab, mit Turkish Airlines zu fliegen. Turkish bietet zwar die günstigsten Tarife. Dafür verpasst man auf dem Rückflug in Istanbul wohl sehr oft seinen Anschlussflug nach Deutschland und sitzt dort erst einmal fest. Das haben wir natürlich beherzigt: Wir fliegen mit Oman Air.

Noch gibt es aber einiges zu erledigen. Wir müssen uns etwa noch um das Visum kümmern und zum Reisemediziner. Das Auswärtige Amt warnt auf seiner Seite vor einigen unschönen Krankheiten wie Tollwut. Lieber kein Risiko eingehen und einen Pikser zuviel.

Das “Problem” mit den Schlafsäcken haben wir inzwischen auch gelöst. Nachts wird es auf unserer Nepal-Reise sehr kalt. Gegor empfiehlt Schlafsäcke mit einer Komforttemperatur von mindestens minus zehn Grad. Habt ihr mal gesehen, was diese Dinger im Geschäft kosten? Bei rund 400 Euro gehts los – aber auch 1000 Euro-Schlafsäcke haben wir schon entdeckt. Das sprengt unser Budget bei Weitem. Zum Glück konnten wir den dänischen Outdoor-Ausrüster Nordisk mit unserer Nepal-Reise begeistern. Das Traditionsunternehmen stellt uns zwei extrem warme Schlafsäcke zu Sonderkonditionen zur Verfügung. Wir sind gespannt, ob uns Oscar -20 und Gormsson -20 in den eiskalten nepalesischen Nächten wirklich warmhalten. Wir werden berichten.

Nordisk Schlafsäcke

Nordisk Oscar -20 und Gormsson -20

24. Januar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 7 Wochen

Zum Glück ist noch etwas Zeit. Schon lange schwirrt mit die Frage im Kopf umher, wie wir auf der Reise unsere elektronischen Geräte – vor allem die Kameras – am Leben halten sollen. In Nepal selbst ist die Stromversorgung insbesondere außerhalb der Touristenzentren stark eingeschränkt. Eine Möglichkeit wäre, unzählige Ersatz-Akkus mitzunehmen. Das geht allerdings ordentlich ins Geld. Von billigen Nachbauten halte ich wenig und ein einziger Akku für meine D810 kostet schon um die 60 Euro. Auf der sicheren Seite wäre ich mit zehn Akkus. Dazu kämen Akkus für die Sony Alpha 6000, die GoPro, den Gimbal und eventuell die Drohne. Der ganze Spaß käme locker auf weit über 1000 Euro. Dazu hätten wir Unmengen an Gepäck und ob wir mit der Masse an Akkus überhaupt ins Flugzeug gelassen werden, steht auch auf einem anderen Blatt. Eine Alternative wären ein paar leistungsfähige Powerbanks. Aber auch hier ergeben sich die gleichen Probleme. Ein oder zwei mobile Solarzellen könnten etwas Abhilfe schaffen – aber die Lösung des Problems sind die wohl auch nicht.

Natürlich müssen auch Stirnlampen und GPS-Gerät mit Strom versorgt werden. Hier kommen eigentlich nur Lithium-Batterien in Frage. Die sind zwar teurer als ihre Alkaline-Brüder, aber deutlich leichter und leistungsfähiger. Lithium-Batterien sind zwar nicht für alle Anwendungen ideal, für Outdoor-Aktivitäten bei niedrigen Temperaturen aber die mit Abstand beste Wahl. Natürlich gibt es auch bei Lithium-Batterien gute und schlechte Produkte. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Energizer Ultimate Lithium* gemacht.

26. Januar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 7 Wochen

Heute kam ein kleines Päcken mit der Post. Der Inhalt waren unzählige Lithium-Batterien für das GPS und die Stirnlampen und Ersatz-Akkus für unsere Sony Alpha 6000, die Nikon D810 und die GoPro. Inzwischen denke ich, dass wir das Problem mit der Stromversorgung wirklich mit ein paar leistungsfähigen Powerbanks lösen werden. Damit lassen sich mit dem richtigen Ladegerät auch die Akkus der Kameras laden.

Batterien

Batterien und Akkus für GPS, Stirnlampe und Kameras

26. Januar 2017 by Biggi – Zeit bis zum Abflug: 7 Wochen

Darf ich vorstellen? Das ist Oscar. Ich freu mich wahnsinnig über und auf Oscar. Er wird mich die ganze Zeit in Nepal auf Schritt und Tritt begleiten. Und da er den witzigeren Namen der beiden Schlafsäcke hat, die uns die Outdoormarke Nordisk zur Verfügung gestellt hat, habe ich ihn natürlich gleich für mich beansprucht. Intuitiv habe ich gespürt, Oscar und ich – das wird das Dream-Team schlechthin. Jedenfalls freue ich mich schon sehr darauf, euch von meinen Erlebnissen mit ihm zu erzählen und hoffe, dass er mich Frostbeule in den Nächten ordentlich warm hält.

Biggi und Oscar

Das ist Oscar – der soll mich in Nepal ordentlich wärmen

Und während Flo sich gerade mit technischen Details befasst und um wichtige Sachen wie Batterien, Akkus, usw. kümmert, schlage ich mich derzeit mit einer fiesen Erkältung herum. Seit Sonntag ist meine Stimme weg. Langsam bessert sich zwar mein Zustand, jedoch heißt es seit fünf Tagen: striktes Sportverbot, was einem Duracell-Häschen wie mir natürlich überhaupt nicht leicht fällt. Zudem möchte ich ungern von meinem hart erarbeiteten Fitness-Level zurückgeworfen werden, damit ich für Nepal zumindest körperlich für die Touren gewappnet bin. Da ich, wenn ich krank bin, dazu neige, undisziplinierter zu essen, habe ich in meiner Insta-Fitness-Community gleich mal um Hilfe gebeten und nach einer Essens-Tracking-App gefahndet. Disziplin muss die nächsten Wochen unbedingt her. Heißt: seit heute tracke ich meine Kalorien-Werte und überprüfe, was ich so den ganzen Tag über in mich hinein stopfe. Fazit des Tages: ohne Sport ist es gar nicht so einfach, sich im Kaloriendefizit zu befinden.

Meine Erkältung hat jedoch den Vorteil, dass ich gerade in großer Vorfreude meine Nepal-Packliste in Gedanken durchgehen kann. Was mir noch fehlt? Ich brauche noch die passende Sonnenbrille mit entsprechendem Sonnenschutz und auf jeden Fall zwei neue Paar Wandersocken. Und natürlich überlege ich, ob ich genügend warme Handschuhe habe, oder meine Freundin Uli anrufen werde, die mich bereits für unseren Norwegen-Urlaub vor zwei Jahren mit den besten Fäustlingen überhaupt versorgt hatte. Die Erkältung hat zudem meine geplante Impfung für Nepal ins Wasser fallen lassen. Ich hoffe aber, dass ich bald wieder so fit bin, dass ich mich impfen lassen kann. Also noch ein paar to dos, die ich vor mir habe.

30. Januar 2017 by Biggi – Zeit bis zum Abflug: 6 Wochen

Namaste ihr Lieben. Ich komme gerade mega entspannt von meinem Yoga-Kurs nach Hause. Wie ihr vielleicht gestern via Social Media mitbekommen habt, waren wir wieder on Tour. Bestes Training für Nepal. Und ich habe die Fünf-Stunden-Tour durchgehalten. War zwar relativ zäh, aber somit melde ich mich wieder zurück. Während wir also fleißig weitertrainieren, steht das nächste Projekt an: Probepacken und dann Probewiegen. Denn wir dürfen den Trägern in Nepal jeweils nur nur zwölf Kilo Gepäck mitgeben. Heißt für uns: bevor wir uns noch alles mögliche an Ausrüstung zulegen – sprich, bevor ich mir überhaupt drei neue Paar Wandersocken kaufe –, werden wir erstmal wiegen, ob wir nicht viel zuhause lassen müssen. Ein spannendes Projekt für uns, denn wie ihr ja wisst und immer auf den Bildern sehen könnt, schleppen wir in der Regel sehr viel Ausrüstung und und und mit uns auf unseren Touren herum. Natürlich geht die Technik schon mal deshalb vor, weil wir vorhaben, ein paar Videos zu drehen. Somit bedeutet das für uns, dass wir Kleidung und jeglichen Firlefanz einschränken müssen. Wird spannend. Wir werden euch dann unser Probegepäck zeigen. Und danach natürlich die optimierte Packliste. Also bleibt gespannt.

31. Januar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 6 Wochen

Heute Morgen pünktlich um zehn Uhr stand ich im Konsulat von Nepal in der Residenzstraße. Das ging echt flott, da die meisten Nepal-Reisenden ihren Pass per Post schicken. Seitdem mir aber einmal ein sehr wichtiges Einschreiben abhanden gekommen ist, bin ich da vorsichtig. Zudem liegt das Konslat ja fast auf dem Weg. In der Hochsaison bearbeitet das Konsulat übrigens 50 Visaanträge am Tag. So, jetzt kann Nepal kommen. Das Visum kostet übrigens 45 Euro.

Nepal-Visum

Unser Visum für Nepal

22. Februar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 3 Wochen

Wir haben es bislang noch nicht zum Reisemediziner geschafft. Wir haben uns beide einen üblen grippalen Infekt eingefangen und waren absolut impfuntauglich. Wir hoffen, dass wir jetzt bald wieder so fit sind, um uns impfen zu lassen. Die Standardimpfungen wie etwa Tetanus haben wir natürlich. Das Auswärtige Amt warnt etwa vor Tollwut. Da wird es jetzt schon ziemlich knapp.

23. Februar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 3 Wochen

Ich habe es endlich zum Reisearzt geschafft. Nach einer guten Stunde Wartezeit – alle nach mir wurden nach Hause geschickt – habe ich endlich die erste Spritze mit dem Tollwut-Impfstoff Rabipur bekommen. Die Impfung inklusive einer sehr kurzen Beratung schlägt mit 92 Euro zu Buche. Jetzt fehlen mir vor der Abreise noch zwei weitere Dosen. Die dürften aber etwas billiger werden – schließlich muss ich ja wohl nicht drei Mal über die Impfung aufgeklärt werden. Wenn alles glattgeht, übernimmt zudem die Krankenkasse die Kosten für Impfung, weil das Auswärtige Amt die Impfung für Nepal empfiehlt. Das ist aber wohl von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich.

27. Februar 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 2 Wochen

Wir haben Post bekommen. In dem Paket waren drei Paar Anti-Blasen-Socken von Wrightsock. Ich habe mit den Socken ja bereits gute Erfahrungen gemacht, wie ihr hier nachlesen könnt. Wir werden die Socken ausgiebig testen auf unserer langen und beschwerlichen Reise zum Mount Everest. Außerdem haben wir unsere Reise-Apotheke aufgestockt. Durchfall ist auf so einer Tour natürlich immer eine akute Gefahr. Hier hilft Elotrans*, den Elektrolyte-Haushalt wieder herzustellen. Ein Mittel gegen Übelkeit gehört genauso in die Reiseapotheke wie etwas gegen Infekte und Husten.

Wrightsock Escape Socken

Antiblasensocken von Wrightsock

Medikamente für Nepal

Unsere kleine Reiseapotheke für Nepal

28. Februar 2017 by Biggi  – Zeit bis zum Abflug: 2 Wochen

Auch bei mir war diese Woche impfen angesagt. Da ich allerdings die letzten Wochen mit meiner fiesen Erkältung – ach was sage ich, mit der fiesesten Erkältung, die ich je hatte – gekämpft habe, drängt die Zeit. Das Verfahren, das Flo für die Tollwut-Impfung macht, also 21 Tage, greift bei mir schon nicht mehr. Schließlich fliegen wir ja schon in 15 Tagen nach Nepal. Ich bekomme daher das Kurzverfahren. Die Ärztin in der Reisepraxis im Globetrotter versichert mir, dass laut Studien der Wirkstoff genauso wirkt wie bei der Langzeitimpfung. Heißt in meinem Fall: Montag (also gestern), Donnerstag und Montag muss ich nochmal ran. Die Impfung ist überhaupt nicht dramatisch und die Beratung bei Globetrotter sehr gut. Die Ärztin empfiehlt mir noch Hepatitis A sowie eine Impfung gegen Cholera. Die werde ich bei meinen nächsten zwei Terminen wahrnehmen. Heute schmerzt mein Arm ungefähr so, als hätte ich gestern drei Stunden am Stück den Trizeps trainiert und heute einen Muskelkater des Todes. Weder kann ich meinen Arm gut heben, noch hätte ich heute irgendeine Sportart machen können, bei der die Arme zum Einsatz kommen. Also war Legday angesagt. Und noch ein Learning nehme ich mit: man sollte sich nicht euphorisch in den Arm impfen lassen, den man am meisten nutzt. Wie in meinem Fall den rechten. Da hätte ich ja auch etwas mitdenken können. Aber gut, ich brauche es offensichtlich auf die harte Tour 😉 Bei den Kosten lag die Impfung genau gleich bei 92 Euro, die auch Flo schon zuvor gezahlt hatte. Meine Krankenkasse (AOK) wird allerdings nicht die kompletten Kosten übernehmen.

02. März 2017 by Flo  – Zeit bis zum Abflug: 2 Wochen

Heute in der Mittagspause habe ich mir die zweite von drei Tollwut-Impfungen abgeholt. Man sollte in der Reisepraxis im Globetrotter (am Isartor) am besten eine halbe Stunde vor Öffnung da sein, dann geht das flott. Ansonsten viel Zeit mitbringen. Dafür sind dort alle unglaublich nett. Neben Tollwut habe ich heute auch noch eine Spritze gegen Typhus bekommen. Die Cholera-Schluckimpfung gibt es dann morgen – dazu muss ich aber nicht extra zum Arzt. Billig ist das ganze nicht: 189 Euro musste ich berappen – einen Teil davon gibt es aber von der Krankenkasse zurück. Heute habe ich auch den Fehler gemacht, ein wenig den berüchtigten Flughafen Lukla zu recherchieren. Was haben wir uns nur dabei gedacht, unbedingt in die Mount-Everest-Region zu wollen. Der Flug Kathmandu – Lukla und zurück wird wohl das größte Risiko auf unserer Nepal-Reise. Ich, als bekennender Flug-Hasser, bekomme jetzt schon Albträume.

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02. März 2017 by Biggy – Zeit bis zum Abflug: 2 Wochen

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich im Gegensatz zu Flo das Kurz-Impfverfahren anwenden muss. Heute war also auch für mich wieder Impftag. Da ich nicht wie Flo in der Innenstadt arbeite, bin ich heute früher aus der Arbeit gegangen und war um 17:20 Uhr beim Globetrotter. Warum ich das so genau erwähne? Weil ich exakt zwei Stunden dort war, um 19:20 Uhr konnte ich die Reisepraxis wieder verlassen. Das zeigt: leider muss man hier Zeit einplanen. Der Service und die Ärztin aber waren sehr nett, jedoch gestaltet sich die Wartezeit, wenn man Pech hat, dann doch sehr lang. Aber ihr kennt mich ja schon ein wenig: natürlich bin ich Schnatterliese sofort mit den Leuten in Kontakt gekommen. Spannende Reiseziele waren dabei. Eine junge Frau zum Beispiel wird im Mai auf Weltreise gehen, die andere wollte nach Costa Rica, ein Kerl nach Australien für vier Wochen und eine junge Frau wollte mit ihrer Familie nach Namibia. Wir haben uns also ausgetauscht, Instagram-Kontakte geknüpft und die lange Wartezeit mit einem netten Plausch überbrückt. Übrigens könnte man auch ins Tropeninsitut in der Leopoldstraße gehen, um sich impfen zu lassen. Bei kurzfristigen Impfungen empfehlen sich nur diese beiden Stellen, da der Hausarzt den Impfstoff meist erst bestellen muss. Für mich ist der Globetrotter jedoch so perfekt gelegen, dass ich die Impfung im Vorbeigehen einsammle. Als ich endlich zum Impfen dran war, war es kurz vor sieben. Laut Öffnungszeiten schließt die Praxis da. Freundlicherweise hat das Team dort Überstunden geschoben und mich trotzdem noch drangenommen, da ich schon knapp zwei Stunden gewartet hatte. Bei mir war heute die zweite Tollwut-Impfung sowie eine Hepatitis-A-Impfung dran. Diesmal war ich schlauer und habe mich gleich in den linken Arm impfen lassen. Man lernt ja bekanntlich nie aus 😉 Dazu kommt dann noch eine Schluckimpfung gegen Cholera. Das Präparat habe ich bereits bei uns zuhause im Kühlschrank liegen.

06. März 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 9 Tage

So, unsere große Nepal-Reise rückt immer näher und die Aufregung steigt. Eine Kollegin schickte mir eben noch eine News über einen tragischen Todesfall am Mount Everest Basecamp, der wohl auf die berüchtigte Höhenkrankheit zurückzuführen ist. Das macht Mut. Das Wetter in Kathmandu ist ja recht angenehm, knapp 20 Grad und in der Nacht wird es kaum kälter als zehn Grad. Anders am Mount Everest Basecamp – hier wird es auch tagsüber kaum wärmer als -15 Grad. Wir haben in den vergangenen Tagen schon zwei kleinere Bergtouren unternommen, um unser benötigtes Tagesgepäck abschätzen zu können und einige neue Ausrüstungsgegenstände zu testen, darunter Mützen von P.A.C. und wirklich dicke Daunenhandschuhe von Chiba. Auf dieser Höhe und bei dieser Kälte zu fotografieren wird aber eine echte Herausforderung – es bleibt also spannend. Stay tuned 🙂

06. März 2017 by Biggi – Zeit bis zum Abflug: 9 Tage

Ladies aufgepasst! Jetzt habe ich mal ein wirklich wichtiges Thema, das vermutlich jede von euch kennen wird: Die Suche nach dem optimalen Sport-BH. Gar nicht so einfach, oder? Wir haben euch ja bereits von richtig tollen Kooperationen erzählt. Auf der ISPO hatte ich einen super netten Termin am Stand von Triumph Triaction und daraus hat sich der für mich interessanteste Produkttest ever ergeben. Ich werde eine Auswahl an Triumph Triaction Sport-BHs mit nach Nepal nehmen und dreieinhalb Wochen auf alle möglichen Anforderungen testen. Ich war wirklich lange auf der Suche nach einem guten Sport-BH, was gar nicht so einfach ist.  Von Adidas über Nike habe ich echt schon viele Marken durch. Beim Joggen ist es seit jeher für mich extrem schwierig, einen guten BH zu finden, aber auch beim Wandern ist eine atmungsaktive Unterwäsche, die bequem sitzt und auch noch perfekten Halt bietet, extrem schwer zu finden. Von Druckstellen über Verspannungskopfschmerz habe ich auch hier schon eine gute Portion an Missfallen und Resignation durch.

Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf die Produkte von Triumph. Im Fitnessstudio und beim Joggen habe ich schon zwei BHs getestet und bin super begeistert. Gestern habe ich nach dem positiven Test auch eine längere Tour auf den Berg gewagt und so viel kann ich schon verraten: ich bin überrascht und begeistert. Obwohl es eisige Temperaturen hatte, kam ich deshalb um ein Gipfelshooting auf dem Brunnenkopf einfach nicht herum. Dreieinhalb Wochen werden jetzt die BHs mit den Namen Studio Free Motion WP, Cardio Hybrid Lite P und der Studio Free Motion W (hier auf diesem Foto) mein täglicher Begleiter beim Trekking in Nepal sein. Ich freu mich schon drauf.

Triumph Sport-BH

Biggi testet die Sport-BHs von Triumph

10. März 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: 5 Tage

Heute habe ich die dritte und damit letzte Tollwut-Impfung für unsere Nepal-Reise bekommen. Anders als bei den ersten Spritzen habe ich im Arm überhaupt keine Schmerzen. Vielleicht bin ich jetzt ja schon dran gewöhnt. Die Cholera-Schluckimpfung gab’s dann quasi als Nachtisch dazu. Biggi hat ihre Impfungen jetzt auch alle durch. Übrigens hatte sie bei der Typhus-Impfung genau wie ich tagelang richtig starke Schmerzen im Arm. Jetzt sind wir zumindest medizinisch so gut vorbereitet, wie es eben geht. Langsam müssen wir auch unsere Sachen zusammenpacken. Jeder von uns kann zwölf Kilo Gepäck an einen Träger abgeben. Wegen der schwerem Kameraausrüstung, die ich aber selbst tragen werde, bekommen wir allerdings noch einen dritten Träger. Heute kamen auch meine neuen Lee-Grauverlaufsfilter an. Die ersetzen meine Glasfilter von Formatt-Hitech. Nicht, dass ich nicht zufrieden war. Aber die Lee-Kunststofffilter sind doch um einiges leichter und vor allem muss ich mir keine Sorgen machen, dass die guten Stücke auf der langen Reise zu Bruch gehen.

15. März 2017 by Flo – Zeit bis zum Abflug: ein paar Stunden

So, die Kameraausrüstung für unsere Nepal-Reise ist auch gepackt. Wir haben einiges zu schleppen. Zum Glück haben wir drei Träger, die jeweils zwölf Kilo Gepäck übernehmen. Ich will die ganze Kameraausrüstung eigentlich alleine tragen, aber das sind um die zehn Kilo. Ich habe Zweifel, dass ich das in der Höhe packe. Neben der Nikon D810 kommen drei Objektive bis 400mm Brennweite mit, unsere Sony Alpha 6000 und eine GoPro. Dazu diverse Akkus, Filter, Ladegeräte, der Gimbal und natürlich ein Stativ. Danke übrigens an Gitzo, die uns das gute und extrem leichte Stativ für die Reise zur Verfügung stellen.

Kamera Ausrüstung

Unsere Kamera-Ausrüstung für Nepal

Neu in der Ausrüstungsliste ist außerdem ein Gregory-Rucksack für Biggi. Wir haben ja schon länger Kontakt zu der Firma und ich bin von meinem Gregory Baltorto so begeistert, dass wir einfach nach einem Exemplar für Biggi gefragt haben – und schwupps stand ein Gregory Maven mit 45 Litern Volumen in blau vor der Tür. Wir sind sehr gespannt, wie sich der Rucksack in Nepal schlägt. Cool schaut er schon einmal aus.

Gregory Maven

Der Gregory Maven begleitet uns nach Nepal

Und der Handschuhhersteller Chiba will dafür sorgen, dass ich beim fotografieren bei minus 20 Grad keine Erfrierungen an den Fingern erleide. Einen ersten Test in heimischen Gefilden haben die Handschuhe schon mit Barvour gemeistert. Der Schweinfurter Experte für Kopfbedeckungen P.A.C. Headweare stattet uns außerdem mit diversen Tüchern, Mützen und auch Socken aus. Für warme Getränke sorgen Thermosflaschen von GSI Outdoors.

Chiba-Handschuhe

Diese dicken Chiba-Handschuhe sollen uns mollig warm halten

15. März 2017 by Biggi – Zeit bis zum Abflug: ein paar Stunden

Zwölf Kilo Gepäck. Das ist eine neue Challenge für mich. Bisher hätte ich schwören können, dass ich zu der Sorte Frau gehöre, die im Urlaub wirklich nur das Nötigste dabei hat und eher wenig packt. Diesmal werde ich eines Besseren belehrt. Gut, der Schlafsack wiegt schon rund zweieinhalb Kilo. Mein dickes Fleece ist leider auch etwas schwerer. Ansonsten habe ich eh nur zwei Hosen dabei, zwei dickere Merino-Oberteile und ansonsten nur noch dünne Merino-Oberteile zum Drunterziehen. Die Reiseapotheke traue ich mich nicht zu limitieren, da Präparate für Durchfall oder Kopfschmerzen definitiv wichtig sind. Nach fünf Mal Koffer aus- und einräumen und immer wieder Sachen weglegen, bin ich dennoch bei 17 Kilo. Gut, in Kathmandu werde ich meine Alltagskleidung gegen Outdoorkleidung tauschen und ein Buch für den Flieger im Koffer zurücklassen. Der Rest muss dennoch mit. Ich glaube, wir merken das erste Mal, dass unsere Ausrüstung an Akkus, Batterien und Kamera einfach ein stolzes Gewicht hat, das man nicht leugnen kann. Dazu kommt noch, dass wir unser Sponsorship mit an Bord haben wie Riegel von Innosnack oder Müsli von Adventure Food.

Mein Handgepäck wiegt deshalb so viel, weil Akkus und eine Garnitur an Outdoorkleidung auf ein gutes Gewicht kommen. Allerdings hatten wir schon viermal den Fall, dass ein Koffer nicht ankam und nachgeliefert werden musste. Im Ernstfall eines Verlustes hätte ich wenigstens meine Start-Ausrüstung. Teure Kleidung wie Daunenjacken, Regenjacken oder die Wanderschuhe reisen bei uns eh immer im Handgepäck. Sie sind für unsere Trips essentiell und nicht so einfach zu ersetzen. Man lernt ja einiges dazu, je mehr man reist. Viermal im Jahr auf Entdeckungstour zu gehen, lässt uns in der Hinsicht schon einiges an Erfahrung sammeln. Es ist allerdings das erste Mal, dass wir drei Wochen nur mit Rucksack so hoch unterwegs sind. Wir können aktuell einfach noch nicht einschätzen, ob unsere technische Ausrüstung genügend Akkuleistung haben wird, ob Strom verfügbar sein wird und so weiter. Mal sehen. Wir halten euch auf Instagram up-to-date.

Das kostet unsere Nepal-Reise

  • Trekking inkl. Inlandsflug, Träger, Unterkunft und Verpflegung mit Nepalwelt Trekking: 1500 Euro
  • Flug: 590 Euro
  • Nepal-Visum: 45 Euro
  • Tollwut-Impfung I: 92 Euro
  • Tollwut-Impfung II + Typhus + Cholera: 189 Euro
  • Tollwut-Impfung III: 92 Euro
  • Erstattung Impfkosten Krankenkasse: -373 Euro
  • Bargeld vor Ort für Getränke etc: ca. 250 Euro
  • Gesamt: 2.385Euro pro Person

Unsere Partner und Sponsoren

Nepalwelt Trekking Nordisk | Gitzo | Gregory | Triumph | Adventure Food | P.A.C. Headwear | Innosnack | Chiba | GSI Outdoors

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8 replies
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Christian,

      wir sind auch schon sehr gespannt und voller Vorfreude… Hoffentlich spielt das Wetter mit und wir bekommen ein paar tolle Bilder in den Kasten 🙂

      Viele Grüße zurück
      Florian

      Reply
  1. Britta
    Britta says:

    So eine Reise verlangt jede Menge Vorbereitung wie ich sehe. Ich bin sehr gespannt, was ihr berichten werdet.
    Drücke euch die Daumen für freie Sicht in Lukla.
    Viel Glück Britta

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Britta,

      ja, echt krass, wir haben gestern und heute noch stundenlang gepackt und geräumt und ehrlich gesagt wissen wir immer noch nicht so genau, ob das jetzt so alles passt… Mal sehen, ob wir überhaupt so in den Flieger kommen… Unser Handgepäck ist ein wenig schwer und groß… Aber so ne Kameraausrüstung kannst halt net aufgeben

      Liebe Grüße
      Flo

      Reply
  2. Wandergirl
    Wandergirl says:

    Oh mein Gott, ich bin ja schon so gespannt und fiebere mit euch mit! Tolles Tagebuch und ich warte schon auf die ersten Bilder. Folge euch ja auch auf Facebook. Viel Spaß, genießt es und diese Erfahrung wird euch keiner mehr nehmen können. Es wird bestimmt toll. Kommt gesund wieder.

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Vielen Dank Wandergirl 🙂

      Wir geben unser Bestes, gesund wieder zu kommen… Ganz ohne Risiko ist so eine Reise ja nie, aber wie passen auf

      Und die Bilder werden sicher seeeeeehr schön .-)

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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