Nikon D810 – mein Eindruck nach der ersten Foto-Reise

Nikon D810 – lohnt der Kauf?

Der eine oder andere hat es sicher mitbekommen: Im August habe ich mich von meiner Canon 5D Mark III getrennt und bin auf die Nikon D810* umgestiegen. Die Reaktionen waren überwiegend wenig verständnisvoll. Hier kommt ihr noch einmal zu dem Beitrag mit der anschließenden Unterhaltung.

Nach einer Woche Foto-Tour auf der italienischen Trauminsel Sardinien sind wir gestern Nacht wieder sicher in München gelandet. Jetzt habe ich mir die ersten Bilder auf dem PC angeschaut. Schon in der JPG-Ansicht war auf den ersten Blick klar: Die Auflösung ist phänomenal und der Dynamikumfang ist der blanke Wahnsinn. Ja, ich bin begeistert. Von der Canon konnte ich das in diesem Maße nicht behaupten, wobei die Canon 5D III natürlich auch spitzenmäßige Fotos fabriziert. Selbst im Gegenlicht erkenne ich in den dunklen Stellen jedes Detail und jeden Stein auf dem Foto. Rauschen? Absolute Fehlanzeige. Was natürlich gleich auffällt: Die Datenmengen sind riesig. Mein nicht mehr ganz aktueller Computer muss schon richtig rödeln, um die Bilder zu laden. Kein Wunder – ein Foto im RAW-Format kommt leicht auf über 40 MB.

Hier seht ihr ein verkleinertes und leicht geschärftes JPG aus der Nikon D810

Nikon D810 Sardinien

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Jetzt ein 100%-Ausschnitt des Turms – lediglich verkleinert und leicht geschärft. Hier erkennt man bereits, welch hohen Dynamikumfang die Nikon besitzt

Nikon D810 Sardinien

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Das RAW-Foto habe ich anschließend durch Adobe Lightroom gejagt. Objektivkorrektur, etwas Kontrast angepasst, Lichter zurückgenommen und Tiefen hochgezogen, etwas Rauschen reduziert und das ganze dann noch geschärft. Heraus kommt folgendes Ergebnis:

Nikon D810 Sardinien 3

Hier noch einmal ein 100%-Ausschnitt des Turms

Nikon D810 Sardinien 4

Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich bin als ehemaliger Canon-Fotograf wirklich begeistert und bin froh, den Wechsel vollzogen zu haben.

Von der Bedienung her ist es natürlich eine kleine Umstellung – die grundsätzlichen Sachen wie Blende, ISO, Fokus etc. bleiben aber natürlich unberührt. Man muss sich lediglich an ein paar neue Knöpfe und Funktionen gewöhnen. Dazu empfehle ich Das Buch zur Kamera* von Benno Hessler.

So, genug geschwärmt – ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.

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4 replies
  1. MS-Foto
    MS-Foto says:

    Dir pro und contra wären mal interessant, man hört nichts gutes vom liveview der Nikon wenn es dunkel wird

    Gruß marcel

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Marcel,

      Ich gebe zu, ich bin eher der altmodische Fotograf und nutze Liveview garnicht. Ich werde das aber nachholen und berichten.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
  2. Klaus Plieninger
    Klaus Plieninger says:

    Ich fotografiere auch nicht mit Live View. Bin auch noch ein alter Hase, zu analogen Zeiten gabs auch noch kein Live View. Fotografiere auch mit Nikon, auch früher zu analogen Zeiten. Objektive funktionieren meist problemlos auch an meiner 800E.
    An einem Fotokurs auf der Insel Island habe ich Interesse.
    Viele Grüße
    Klaus

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hallo Klaus,

      danke auch für deine Einschätzung.

      Sobald es einen Island-Fotokurs gibt, melde ich mich bei dir

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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