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Karlsbrücke Prag – der ultimative Sightseeing-Tipp plus Fototipps

Die Karlsbrücke – auf tschechisch Karlův most -  ist eine der ältesten Steinbrücken Europas. Errichtet im 14. Jahrhundert führt sie über die Moldau und verbindet die Altstadt Prags mit der Kleinseite Prags. Sie ist zudem die älteste der Brücken, die über die Moldau führen.

Die Karlsbrücke ist zu jeder Tageszeit voll und überlaufen. Wann du die beste Zeit für Fotos erwischst, von wo aus du den besten Blick auf die Brücke hast und wie die Brücke in den Morgenstunden aussieht, erfährst du in diesem Artikel.

Aktualisiert am 16.03.2022

Immer voll – die Karlsbrücke

Die Karlsbrücke am Morgen
Die Brücke am Morgen mit Blick auf die mächtige Prager Burg

Seit 1870 heißt sie offiziell Karlsbrücke und sie ist definitiv einer der Hotspots der Stadt. Auf dieser Brücke bist du vermutlich nur alleine, wenn es der kälteste Tag des Jahres ist und du um vier Uhr morgens bibbernd auf der Brücke stehst.

Wenn du dir anfangs nicht sicher bist, welche der vielen Brücken die wichtige ist, dann erkennst du es von weitem schon am Besucherandrang. Kein Wunder, jeder möchte sein Foto auf der Brücke machen und über den geschichtsträchtigen Bau laufen.

Der Sonnenaufgang von der Karlsbrücke
Der Sonnenaufgang von der Karlsbrücke aus aufgenommen. Sieht die Lichtstimmung nicht toll aus?
Karlsbrücke Eindrücke zu verschiedenen Tageszeitpunkten
Die Brücke gehört zu den Top-Sehenswürdigkeit in Prag und ist wirklich traumhaft schön. Genießen kann man diesen Ort, zumindest zur Hauptsaison, aber nur ganz früh am Morgen

Ganz früher war die Brücke komplett „nackt“ ohne Figuren. Die folgten erst später. Den Anfang machte der Bau der Statue zum Heiligen Nepomuk. Danach wurden weiteren Figuren auf der Brücke errichtet. Darunter sind natürlich auch bereits abgeriebene Figuren, denen man besonders viel Glück nachsagt. Wie jeder Mensch mussten wir dann natürlich auch hinfassen und die Statue reiben.

Glücksrubbelstellen an der Statue
Siehst du die abgerubbelten Stellen?

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Das beste Foto der Karlsbrücke

Als wir morgens um 5 Uhr auf der Karlsbrücke standen, konnten wir sehen, dass der Sonnenaufgang auf der Karlsbrücke offenbar eines der Dinge ist, die man in Prag gemacht haben musst. Das Partyvolk versammelte sich jedenfalls um diese Uhrzeit auf der Brücke. Und es wurde nur durch die Arbeitende Bevölkerung abgelöst.

Wir raten dir, die Brücke bei Sonnenaufgang abzulichten. Die Morgendämmerung wird ein wunderschönes Licht am Himmel zeichnen. Das beste Licht hast du kurz nach Aufgang der Sonne, weil sie die Brücke in ein warmes Licht taucht.

Die Karlsbrücke mit Mond in der Morgendämmerung
Die Karlsbrücke mit Mond in der Morgendämmerung

Besonders wichtig ist ein Stativ, um die Brücke perfekt zu inszenieren. Am Morgen konnten wir einige Fotografen beobachten, die Porträt-Shootings gemacht haben. Das Licht ist dann natürlich am Besten.

Karlsbrücke am Morgen
Am Morgen ist noch nicht viel los. Das ändert sich im Laufe des Tages dramatisch

Dennoch: morgens ist bei weitem weniger los, als tagsüber. Da solltest du die Brücke meiden und eher eine der anderen unzähligen Wege über die Moldau wählen. Denn hier wirst du im wahrsten Sinne des Wortes nur durchgeschoben.

Biggi im Gegenlicht
Die Brücke ist auch ein toller Ort für ein Fotoshooting am Morgen
Biggi auf der Karlsbrücke.
Biggi auf der Karlsbrücke. Es lohnt sich hier Shootings zu machen
Die Statue auf der Karlsbrücke
Die Statue des heiligen Nepumuk
Morgens auf der Karlsbrücke
Morgens auf der Karlsbrücke. Da ist noch nicht viel los

Der beste Blick auf die Karlsbrücke

Wenn es unten auf der Brücke voll ist, dann gibt es eine Möglichkeit einen tollen Blick auf die Brücke zu haben und nicht von tausenden Menschen umgeben zu sein.

Unser Tipp: steig auf einen der beiden Karlstürme direkt an der Brücke. Von hier oben hast du einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, der sich definitiv lohnt.

Der Eintritt kostet 200 Kronen. Das sind umgerechnet etwa 8 Euro.

Ebenfalls einen tollen Blick auf die Karlsbrücke hast du von der gegenüberliegenden Seite, auf der Seite der Burg.

Von der Schützeninsel aus hast du ebenfalls einen tollen Blick auf die Karlsbrücke. Sie ist nicht nur der grüne Geheimtipp Prags, sondern bietet auch einen wunderschönen Ausblick. Du erreichst sie von der Brücke der Legionen aus. Sie befindet sich direkt unter dieser Brücke und gegenüber der Kampa-Insel.

Vom Zipfel der Insel aus hat man einen wundervollen Blick auf die Karlsbrücke und die Altstadt Prags sowie auf die Prager Burg. Dort befindet sich auch ein kleiner Strand, auf dem man bei bestem Blick gut chillen kann.

Ebenfalls nah an die Brüche heran kommst du mit einem Tretboot auf der Moldau. Das macht nicht nur Spaß, sondern du kannst hier auch ein Foto in einer ganz besonderen Perspektive machen.

Mit dem Tretboot auf der Moldau
Mit dem Tretboot auf der Moldau gelangst du nah an die Karlsbrücke heran Foto: Pauline Sorg
Ein weiterer Blick von der Karlsbrücke aus
Ein weiterer Blick von der Karlsbrücke aus

Fototipps

Die Karlsbrücke abzulichten ist gar nicht so einfach. Als eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Prags ist hier immer was los. Am Abend schieben sich tausende Menschen – meist Touristen – über die schöne Brücke.

Sehr viel ruhiger geht’s in den frühen Morgenstunden zu. Ganz alleine wirst du die Karlsbrücke auch dann nicht für dich haben – aber so gelingen dir wenigstens Fotos, wo es zumindest den Anschein hat, als wärst du (fast) alleine auf der Brücke.

Wie so oft in der Fotografie gilt auch hier: Das beste Licht hast du rund um den Sonnenauf- oder -untergang. Speziell zur Blauen Stunde (wenn die Sonne knapp unter dem Horizont steht) hast du von der Karlsbrücke einen tollen Blick über die schöne Moldau. Aber auch die Brücke selbst kannst du speziell am Morgen gut ablichten.

Ich empfehle dir in jedem Fall ein → Stativ, um die optimalen Einstellungen an der Kamera zu nutzen (in der Regel ein niedriger ISO-Wert und eine relativ weit geschlossene Blende für das Maximum an Schärfentiefe). Aber auch mit Schärfe-Unschärfe-Effekten und Detailaufnahmen kannst du an der Karlsbrücke spielen.

Wenn du an der Karlsbrücke fotografierst: Ändere auf alle Fälle die Perspektive. Fotografiere etwa aus der Froschperspektive, um die schönen Pflastersteine auf der Brücke prominent in Szene zu setzen. Gerade nach einem Regenschauer findest du auf dem Boden tolle Spiegelungen.

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2 Kommentare

  • - Peter

    Jetzt bin ich doch etwas enttäuscht, ich kann nicht einen guten Tipp erkennen, welcher durch ein außergewöhnliches Bild unterstützt ist. Speziell die beste Zeit, nämlich die BLAUE STUNDE wird gar nicht erwähnt.

    • - Florian

      Hallo Peter,

      sorry, der Artikel ist noch in der „Mache“. Manchmal hauen wir Artikel raus, die noch nicht ganz fertig sind, damit die schon einmal „arbeiten“ können beim Google-Ranking.

      Wird ergänzt, nicht böse sein. Der Tag hat leider nur 24 Stunden .-)

      Viele Grüße
      Florian

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