Ratgeber: das perfekte Backup – so sicherst du deine Daten richtig

Die perfekte Datensicherung

Im Analogzeitalter hatten Fotografen ein echtes Problem: wohin mit den Negativen? Oftmals verschwanden die Negative in Kisten auf den Dachboden oder in den Keller. 20 Jahre danach haben viele Negative an Farbbrillanz eingebüßt oder sind verblasst. Selbst unter optimalen Bedingungen verlieren Negative im Laufe der Zeit an Qualität. Im Digitalzeitalter ist vieles einfacher. Bits und Bytes überdauern theoretisch Jahrhunderte, ohne an Qualität zu verlieren. Doch wer seine Bilder einfach auf eine Festplatte zieht und meint, damit sei die Sache erledigt, wird eines Tages eine böse Überraschung erleben. Festplatten sind nicht für die Ewigkeit gebaut, können gestohlen oder anderweitig zerstört werden. Darum ist es für uns Fotografen wichtiger denn je, unsere Bilder umfassend per Backup zu sichern. Im folgenden gebe ich einen Überblick darüber, wie ich meine Fotos vor Verlust schütze.

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Punkt 1) Die Grundsicherung erfolgt auf meinem Arbeits-PC. Hier liegen die Rohdaten aller meiner Fotos. Dadurch habe ich jederzeit schnellen Zugriff auf die Daten, wenn ich diese benötige. Ein immer aktuelles Virenprogramm und ein Passwortschutz sind Pflicht.

Punkt 2) Alle Daten speichere ich zudem auf einer bzw. mehreren externen Festplatten. Diese bewahre ich stets an einem anderen Ort auf. Sollte mein Arbeits-PC aus welchen Gründen auch immer nicht mehr zur Verfügung stehen, habe ich alle Daten an einem anderen Ort zur Verfügung. Natürlich muss dieses Archiv immer aktuell gehalten werden. Außerdem sollte man zwei Mal im Jahr einen Check durchführen, ob die externen Festplatten noch einwandfrei arbeiten. Denn selbst wenn die Festplatte kaum in Betrieb ist, kann Korrosion im Inneren das Ende bedeuten. Gute Erfahrungen habe ich bislang mit den externen Festplatten von Intenso gemacht. Dabei gilt: Lieber zwei kleinere als eine große Festplatte.

Punkt 3) Der dritte Burggraben vor Datenverlust ist die Cloud. Alle wichtigen Daten schlummern zusätzlich noch irgendwo im Word Wide Web. Hier sollte man sich einen namhaften Anbieter suchen, der nicht morgen schon wieder vom Erdboden verschwunden ist und der Sicherheit groß schreibt. Ich selbst nutze als Cloud-Speicher Livedrive*. Das Unternehmen mit Sitz in London ist seit 2008 aktiv und gehört zum US-Internetkonzern j2 Global. In der Stufe Briefcase gehören zwei Terrabyte zum Leistungsumfang. Der Speicher kann aber jederzeit und unbegrenzt (!) gegen Aufpreis aufgestockt werden. Das Programm läuft auf Windows und Mac, Apps gibt es fürs iPhone, Android und Windows Phone.

Punkt 4) Außerdem sollte man stets darauf achten, ein wirklich sicheres Passwort zu wählen. Das Passwort sollte mindestens zwölf Zeichen haben sowie aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Namen oder Wörter aus dem Wörterbuch sollten tabu sein, ebenso Abfolgen wie ABCD oder 1234. Zudem sollte jedes Passwort nur für jeweils eine Seite gelten und regelmäßig geändert werden.

Ein gutes und leicht zu merkendes Passwort wäre zum Beispiel:

Mm2HlijTu6S,eodSsoer.

Übersetzt: Mit meinen 2 Hunden laufe ich jeden Tag um 6 Seen, egal ob die Sonne scheint oder es regnet.

Mit solch einem Backup gesichert werden eure Daten auch Jahrhunderte überdauern.

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