Reiserücktrittsversicherung: Kein Urlaub, keine Kosten [Gesponserter Beitrag]

Die Reiserücktrittsversicherung – besser, man hat eine

Ohne eine Reiserücktrittsversicherung kann der geplante Urlaub schnell zum finanziellen Desaster werden

Der Urlaub ist schon lange geplant, Hotels und Flüge gebucht und die Vorfreude auf die Reise steigt ins Unendliche. Doch dann passiert es: Man fängt sich eine Grippe ein, bricht sich das Bein oder – ganz banal – verpasst den Flieger, weil die S-Bahn eine Störung hatte. Wer jetzt eine gute Reiserücktrittsversicherung hat, kann aufatmen: der finanzielle Verlust hält sich in Grenzen. Wer sich die Reiserücktrittsversichrung allerdings gespart hat, weil er nie damit gerechnet hatte, dass etwas schief gehen kann, muss jetzt in den sauren Apfel beißen.

Urlaub gestrichen: Glück gehabt, wenn die Stornokosten durch eine Reiserücktrittsversicherung abgedeckt sind

Urlaub gestrichen: Glück gehabt, wenn die Stornokosten durch eine Reiserücktrittsversicherung abgedeckt sind

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Uns selbst ist es trotz guter Planung und ausreichend Puffer schon einige Male passiert, dass die Reise fast ins Wasser gefallen wäre. Ganz besonders hart traf es uns auf unserer Lofoten-Reise. In der Nacht vor dem Abflug bekam ich urplötzlich Fieber – fast 40 Grad zeigte das Thermometer. Eine Grippe oder ein grippaler Infekt setzten mir dermaßen zu, dass ich die Reise schon absagen wollte. Ich haderte lange mit mir und entschied mich letztendlich aber, die Zähne zusammenzubeißen. Mit einer Grippe im Februar auf die Lofoten – das ist auch nicht jedermanns Sache. Auf unserem Zwischenstopp in Oslo ging es mir zwar schon wieder etwas besser – dafür verpassten wir fast unser Flugzeug auf die Lofoten. Schuld waren nicht wir, sondern die Bahn. Der hochgelobte Schnellzug zum Flughafen Oslo hatte technische Probleme. Mit dem Taxi schafften wir es auf den allerletzten Drücker doch noch rechtzeitig zum Flughafen. Und das war keinesfalls die einzige Reise, die fast nicht stattgefunden hätte. Um uns vor größeren finanziellen Schäden zu schützen, haben wir seit Jahren eine Reiserücktrittsversicherung. Da wir oft unterwegs sind, haben wir eine Jahresreiseversicherung abgeschlossen, die wir zum Glück aber noch nie nutzen mussten. Wer mindestens zwei Reisen im Jahr macht (dazu zählen natürlich auch Kurzreisen übers Wochenende), fährt mit einer Jahresversicherung meist günstiger als mit einer Einzelversicherung.

Eine konkrete Reiserücktrittsversicherung können wir euch nicht empfehlen, weil es einfach immer auf die Bedürfnisse des Einzelnen ankommt. Fährt man oft alleine Weg oder mit der Familie? Ist man eher spartanisch unterwegs oder nächtigt man ausschließlich in Suiten der teuersten 5-Sterne-Hotels? Bucht man Flug, Hotel und Auto individuell oder das Komplettpaket? Will man auch Versicherungsschutz im Falle eines Urlaubabbruchs, weil man zwingend nach Hause muss? Eine detaillierte Übersicht zum Thema Reiserücktrittsversicherungen mit einem umfassenden Vergleich findet man etwa auf dem Vergleichsportal von Netzsieger. Das Beste dabei: Eine Reiserücktrittsversicherung muss gar nicht teuer sein – schon ab 50 Euro kann man seine Reisen für ein ganzes Jahr lang vor unerwarteten Ereignissen absichern.

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Wann zahlt die Reiserücktrittsversicherung?

Das hängt natürlich ein wenig vom Anbieter ab. Einige Versicherungspolicen bieten mehr Schutz als andere, aber auch preislich unterscheiden sich die Angebote zum Teil deutlich. Positiv: Schon ab 50 Euro im Jahr bekommt man einen guten Schutz, mehr als 100 Euro zahlt man eigentlich nirgends.

Typische Fälle für die Reiserücktrittsversicherung sind:

  • Schwere Krankheit
  • Verspätung des ÖPNV
  • Nachprüfung in der Schule oder Uni
  • Betriebsbedingte Kündigung
  • Neue Arbeitsstelle
  • Bruch einer Prothese
  • Schwerer Schaden am persönlichen Eigentum
  • Schwangerschaft
  • Unerwarter Gerichtstermin
  • Schwere Krankheit eines angemeldeten Tieres
  • Tod

Was, wenn man keine Reiserücktrittsversicherung hat?

Ein paar Tipps haben wir aber noch für alle, die partout keine Reiserücktrittsversicherung abschließen wollen. Denn nicht immer bleibt man auf allen Kosten sitzen, die entstehen, wenn die Reise nicht angetreten wird. Hotelzimmer und Mietautos lassen sich oft, aber auch nicht immer, kostenlos bis wenige Tage oder Stunden vorher kostenlos stornieren. Die Stornobedingungen sollten euch vor Vertragsschluss angezeigt werden. Bei Flügen wird die Sache schon komplizierter. Hat man keinen teuren flexiblen Tarif gebucht, wird euch die Fluggesellschaft nett, aber bestimmt mitteilen, dass das Ticket futsch und euer Geld weg ist. Doch ganz so einfach ist die Sache auch nicht. Steuern und Gebühren – und die machen oft einen Großteil des Ticketpreises aus – stehen euch in jedem Fall zu. Kann die Fluggesellschaft das Ticket weiterverkaufen, muss sie auch den reinen Flugpreis erstatten. Leider versuchen viele Fluggesellschaften die Kunden mit Hinweis auf ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen abzuwimmeln. Ein Ausschluss der Rückerstattung in den AGB reicht allerdings nicht aus um die gesamten Ticketkosten einzubehalten. Hier lohnt es sich, hartnäckig zu bleiben und das Geld zurückzufordern – notfalls mit Hilfe eines Anwaltes. Oft reicht es schon aus, mit rechtlichen Schritten zu drohen. Die Verbraucherzentrale hat dazu auch einen Musterbrief erstellt (hier klicken). Hat man eine Pauschalreise gebucht, sollte man in jedem Fall eine Reiserücktrittsversicherung abschließen.

Was kann es wichtigeres geben als eine Reiserücktrittsversicherung?

Die Reiserücktrittsversicherung ist fraglos überaus wichtig. Noch wichtiger aber ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Eine private Auslandskrankenversicherung ist immer zu empfehlen, auch innerhalb Europas. Die private Auslandskrankenversicherung übernimmt nämlich auch Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlen darf – zum Beispiel den medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Wer im Ausland krank wird oder einen Unfall hat und nach Deutschland transportiert wird, ist leicht mit einem fünfstelligen Betrag dabei. Wer da keine Auslandskrankenversicherung hat, ist womöglich bis ans Lebensende finanziell ruiniert. Wir hatten bis dato Glück und mussten unsere Auslandskrankenversicherung bislang nicht in Anspruch nehmen. Eine gute Bekannte hatte weniger Glück und sich in Südafrika das Fußgelenk gebrochen – sie war zum Glück versichert und wurde in der Business-Class nach Deutschland geflogen. Alleine die Kosten für die Erstbehandlung in Südafrika und der Rückflug lagen im fünstelligen Bereich – und dabei war der Unfall noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Das gute: Eine gute Auslandsreise-Krankenversicherung kostet nicht die Welt. Auch hier gibt es Verträge, die das ganze Jahr schützen. Wer mehrere Monate am Stück im Ausland verbringt, benötigt aber einen speziellen Tarif.

4 replies
  1. Katja
    Katja says:

    Auf eine Reiserücktrittsversicherung sollte man in jedem Fall nicht verzichten. Auch wenn sie erst einmal Geld kostet, wenn etwas unvorhergesehenes passiert, kann man dadurch doch einiges an Geld einsparen.

    Reply
  2. Alessia
    Alessia says:

    Sehr informartiver Artikel! Eine Auslandskrankenversicherung kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Diese kostet nur um die 10€ im Jahr, kann aber einiges an Geld sparen, falls was im Urlaub passiert oder man zum Arzt gehen muss. Gibt es eigentlich auch eine Kreditkarte, die in den Leistungen eine Reiserücktrittversicherung beinhaltet? Wäre ja vorteilhaft, wenn man mit einer Kreditkarte seinen Urlaub zahlen will.

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