Sardinien – Tag 1 – Ernste Probleme

Sardinien, wir kommen

Wir lassen Deutschland hinter uns und machen die italienische Trauminsel Sardinien unsicher

Unser Flieger geht um kurz vor sechs Uhr am Morgen. Da heißt es früh aufstehen. Leider ziehen sich die letzten Vorbereitungen bis tief in die Nacht – eine Stunde Schlaf muss reichen. Ein Auto von DriveNow ist leider weit und breit nicht aufzutreiben (Trotzdem nutze ich DriveNow gerne und regelmäßig. Wer sich anmelden will: es gibt es aktuell gute Angebote für Neukunden*) und so bleibt uns wieder nur die S-Bahn, die die letzten Wiesn-Besucher nach Hause bringt. Am Flughafen erwartet uns gleich die nächste Überraschung. Die Schlange vor den Schaltern von Air Berlin ist schier unendlich. Aber es geht voran. Nach einer halben Stunde sind wir endlich durch – jetzt geht es los nach Sardinien.

Am Airport Olbia der erste Schock – einer unserer Koffer ist verschwunden. Wanderschuhe, Wanderstöcke, Regenjacke – alles weg. Zum Glück ist der Koffer nur beim Entladen des Fliegers irgendwo auf dem Rollfeld runtergefallen – die Reise ist gerettet. So scheint es zumindest. Das nächste Problem wartet am Mietwagenschalter auf uns. Für einen kleinen Fiat 500 verlangt der Vermieter 1200 Euro Kaution. Keine meiner Karten hat zum Monatsende noch genügend Deckung. Endet unsere Reise etwa, bevor sie angefangen hat? Nein, um die Kaution auf 500 Euro zu reduzieren, müssen wir aber eine saftige Gebühr zahlen. Für die Woche hier auf Sardinien werden noch uns einmal zusätzlich 117 Euro abgeknüft. Ärgerlich, aber jetzt endlich kann es losgehen.

Wir geben als Ziel Torre dei Corsari (GPS: N 39 40.795, E 8 27.165 – Google Maps) ein. Der kleine Ferienort liegt in der Provinz Oristano an der Westküste Sardiniens. Die Fahrt zieht sich ewig. Für eine Strecke von rund 200 Kilometern benötigen wir gut drei Stunden. Im Ort erwarten uns bereits unsere Vermieter Floriana und Marco. Die beiden begrüßen uns herzlich und zeigen uns ein paar Restaurants, die sie empfehlen können, bevor es in unser keines Appartment geht. Die Wohnung ist absolut in Ordnung – vor allem der Balkon mit Blick auf die Wanderdünen der Costa Verda ist atemberaubend.

Wanderdünen der Costa Verda

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Uns hält nichts mehr – wir müssen da unbedingt runter. Zu Fuß brauchen wir nur gut eine viertel Stunde, dann stehen wir auch schon im feinsten Sand. Zu dieser Jahreszeit ist kaum etwas los, allerdings ist das Wasser zumindest hier auch nicht mehr wirklich zum Baden geeignet. Der eineinhalb Kilometer lange Strand gehört beinahe uns. Wir chillen ein paar Stunden am Strand – nach unserer Island-Reise ist das auch mal nötig – und genießen die warmen Sonnenstrahlen.

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Costa Verda

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Am Abend sind wir schon wieder on Tour. Rund eine halbe Stunde mit dem Auto nach Süden bei Portu Maga (GPS: N 39 34.282, E 8 27.715 – Google Maps) stoßen wir auf ein interessantes Gebiet an der Küste. Die Sandsteinformationen, die wir hier entdecken, könnte man genauso gut irgendwo im Südwesten der USA finden. Der Sonnenuntergang ist wunderschön und macht Lust auf mehr in den nächsten Tagen.

Portu Maga Portu Maga Sonnenuntergang Portu Maga Sonnenuntergang 2

Reisezeitraum: September/Oktober 2015

Für einen Urlaub auf Sardinien empfehlen wir den Rother Wanderführer*, die Karte von Marco Polo* und den Sardinien-Reiseführer* von Eberhard Fohrer

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