Sardinien – Tag 7 – Meer aus Granitfelsen

Ein Meer aus Granitfelsen – mitten in Europa

So etwas kannte ich bisher nur von den Seychellen

Am Morgen weht noch immer ein raues Lüftchen über Sardinien. Der Wetter-App zufolge haben wir im Süden bei Cagliari die besten Chancen auf gutes Wetter. Damit ist die Frage geklärt: Wir brechen auf in Richtung Cagliari. Wir fahren aber nicht in die Stadt rein, sondern biegen kurz vorher nach Osten ab und folgen statt der neuen Autobahn der kurvigen Küstenstraße. Und tatsächlich, am Himmel ist fast kein Wölkchen zu sehen. Wir halten immer wieder an, um die fantastische Aussicht über die Küste zu genießen. Türkisblaues Meer und Granitfelsen wie auf den Seychellen wohin das Auge blickt.

Südküste-Sardinien

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Irgendwie verschlägt es uns nach Punta Molentis (GPS: N 39 08.212, E 9 33.174 – Google Maps). Nach einem kurzen Fußweg erreichen wir den schönen Sandstrand. Wir ziehen aber weiter in ein Meer aus Granitfelsen. So etwas kenne ich bislang nur von den Seychellen – und das fast direkt vor der Haustüre. Diese Landschaft dürfte ziemlich einmalig in Europa sein. Auf ganz Sardinien gibt es Strände wie diesen – und das macht die Insel auch so besonders.

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Wahl- und Überzeugungs-Sardin Sandra Lietze heißt Sie 35-mal willkommen auf der Insel der Einsamkeit und der Felsen! So viel landschaftliche Abwechslung ist im Mittelmeer selten: Die Gallura im Norden ist durch Granit bizarr geprägt. Im Westen lockt einsames Küstenhinterland mit grünen Wiesen und weiten Ebenen, die von Hügeln begrenzt werden. Das zentrale Gennargentu-Massiv ist selbst für Ambitionierte ein lohnendes Ziel. Im Osten bricht das Kalkmassiv des Supramonte steil zum Meer hin ab: Tiefe Schluchten, Karsthöhlen, steile Felswände und die Nähe zum Meer schaffen hier ein Paradies für Wanderer. Dichte Wälder und raue Berge prägen schließlich den Süden der Insel. Auf nach Sardinien!

Statt die Wanderschuhe anzuziehen, lassen wir einfach die Seele baumeln und chillen zwischen Granitfelsen im feinen Sand. Vom Massentourismus ist zu dieser Jahreszeit auch nichts auf Sardinien zu sehen. Den Strand bevölkert vielleicht ein Duzend Sonnenanbeter. Allerdings ist das Wasser auch nicht mehr unbedingt zum Baden geeignet oder zumindest nur für Leute, denen Kälte nichts ausmacht.

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Zwischen den Granitfelsen warten wir gespannt auf den Sonnenuntergang. Die Fotos, die hier am Abend entstehen, sind atemberaubend schön. Allerdings stürzen sich unzählige Mücken auf uns, sobald die Sonne am Horizont verschwindet – und Mückenspray hilft auch nur bedingt.

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In Cagliari machen wir wie immer bei der erstbesten Pizzeria Halt. Heute landen wir in der Pizzeria La Fiorentina (Google Maps). Die Pizza ist gut, kommt an die hervorragenden Pizzen der vergangenen Tage aber nicht ganz ran. Die Einrichtung ist typisch spärlich, die Preise sind fair. Wir würden wiederkommen.

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Reisezeitraum: September/Oktober 2015

Für einen Urlaub auf Sardinien empfehlen wir den Rother Wanderführer*, die Karte von Marco Polo* und den Sardinien-Reiseführer* von Eberhard Fohrer

  • Hier geht es weiter zu Tag 8 “Cala Goloritzè”

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