Acht Dinge, die man auf Kreta gemacht haben muss

Kreta – die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Diese Sehenswürdigkeiten auf Kreta darfst du nicht verpassen

Wer auf Kreta Urlaub macht, kommt an der Samaria-Schlucht quasi nicht vorbei. Doch es gibt noch viele andere spannende Aktivitäten und tolle Sehenswürdigkeiten auf der griechischen Mittelmeerinsel. Mit knapp 8300 Quadratkilometern ist Kreta die größte griechische Insel. Auf Kreta leben rund 630.000 Menschen – 175.000 davon in der Hauptstadt Iraklio. Mit einer Küstenlinie von fast 1100 Kilometern und unzähligen Sandstränden ist Kreta ein ideales Sommerziel für den Badeurlaub. In den Monaten Juni bis September regnet es kaum und die Temperaturen erreichen leicht die 30-Grad-Marke. Aber auch Wanderer kommen auf Kreta voll auf ihre Kosten. Wanderer sollten aber die Monate mit der größten Hitze meiden und auf die Nebensaison ausweichen. Und hier sind unsere acht Top-Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die du auf Kreta unbedingt gemacht haben musst. Übrigens: Wenn du tolle Bilder auf Kreta machen willst und du noch ein paar Tipps brauchst, schau dir doch einmal unsere → elf Tipps für atemberaubende Landschaftsfotos an oder hol dir unser eBook → “101 Fotografien und die Geschichte dahinter“.

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Die Top-Sehenswürdigkeit #1 – Die Samaria-Schlucht

Wer auf Kreta war und nicht durch die Samaria-Schlucht gewandert ist, hat definitiv etwas verpasst. Mit 17 Kilometern Länge ist die Samaria-Schlucht nicht nur die größte Schlucht der griechischen Mittelmeerinsel, sondern auch eine der längsten Schluchten Europas. Übertroffen wird die Samaria-Schlucht von der  Verdonschlucht in Frankreich mit über 20 Kilometern Länge und der Tara-Schlucht in Montenegro mit 78 Kilometern. In der Regel hat die Samaria-Schlucht tagsüber vom 1. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet – es gibt aber Ausnahmen. → Mehr Infos zur Wanderung durch die Samaria-Schlucht findet ihr hier. Übrigens: Wer sich die Wanderung durch die Samaria-Schlucht nicht alleine zutraut, → kann sich hier einer geführten Wanderung mit Wanderführer anschließen*.

Die Samaria-Schlucht liegt noch im Morgendunst

Die Samaria-Schlucht ist die Top-Attraktion auf Kreta. Hier liegt die Schlucht noch im Morgendunst

Die besten Reiseführer & Co für deine Kreta-Reise

Die Top-Sehenswürdigkeit #2 – Der Pachnes und die Weißen Berge

Mit 2456 Metern Höhe ist der Psiloritis im Osten Kretas der höchste Berg der Insel. Mit 2454 Metern ist der Pachnes die Nummer 2 auf Kreta und der höchste Gipfel in den Weißen Bergen. Die landschaftlich deutlich schönere Tour ist die Wanderung auf den Pachnes. Ein idealer Ausgangspunkt ist das kleine Bergdorf Anopolis – hier können wir euch die → Anopoli Rooms wärmstens empfehlen. Mit einem normalen Pkw ist die 22 Kilometer lange Anfahrt über eine schroffe Schotterpiste bis zum Einstieg in die Wanderung auf den Pachnes aber nicht zu empfehlen. Besser ist es, sich mit einem Geländewagen hinfahren und auch wieder abholen zu lassen. Die Fahrt kostet – Stand April 2016 – 65 Euro pro Strecke. Den Preis teilt man sich mit seinen Mitfahrern, wenn man denn welche hat. Die Wanderung auf den Pachnes und die Mondlandschaft, die man durchschreitet, sind wirklich außergewöhnlich. → Mehr Infos zur Wanderung auf den Pachnes findet ihr hier.

Eine Mondlandschaft, wie sie im Buche steht

Der Pachnes ist Kretas zweithöchster Berg – eine Mondlandschaft, wie sie im Buche steht

Die Top-Sehenswürdigkeit #3 – Die Altstadt von Chania

Mit knapp 55.000 Einwohnern ist Chania die zweitgrößte Stadt auf Kreta. Von 1841 bis 1971 war Chania sogar die Inselhauptstadt. Die heutige Hauptstadt Iraklio ist deutlich weniger attraktiv. Ein absoluter Höhepunkt einer jeden Kreta-Reise ist die Altstadt von Chania. Man sollte sich mindestens einen halben Tag oder besser noch die ganze Nacht Zeit nehmen, um durch die engen Gassen der Stadt zu schlendern und in einer der zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants Pause zu machen. Zur Altstadt Chanias gehört auch der Hafen mit dem markanten Leuchtturm und die Hasan-Pascha-Mosche. Ausgehtipp: Im vegetarischen Restaurant → To Stachi in der Nähe des Hafens werdet ihr herzlichst bedient und mit schnackhaften Köstlichkeiten verwöhnt. → Mehr Infos zu Chania findet ihr hier.

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Chaina ist wohl die schönste Stadt auf Kreta

Die Top-Sehenswürdigkeit #4 – Die Aradena-Schlucht

Die Aradena-Schlucht ist weitaus weniger bekannt als die Samaria-Schlucht, gehört aber in jedem Fall zu den Höhepunkten auf Kreta. Um die Aradena-Schlucht zu durchwandern, bietet es sich an, nur wenige Minuten von Anopolis an einer Brücke über die Aradena-Schlucht zu parken. Von hier kann man an der Küste absteigen – der Aufstieg erfolgt schließlich durch die Aradena-Schlucht. Die Tour ist allerdings anspruchsvoller als die Wanderung durch die Samaria-Schlucht. → Mehr Infos zur Wanderung durch die Aradena-Schlucht findet ihr hier.

An dieser Stelle müssen riesige Felsen überwunden werden

Die Aradena-Schlucht ist nicht so bekannt wie die Samaria-Schlucht, aber ein absoluter Tipp

Die Top-Sehenswürdigkeit #5 – Der Preveli Beach

Vom Parkplatz aus geht es zu Fuß etwa 15 bis 20 Minuten hinunter zum Preveli Beach. Der Weg ist recht steil, aber fast durchweg mit Naturfels gepflastert. Der Preveli Beach ist wegen seiner zahlreichen Palmen ein Höhepunkt auf Kreta. Fotografen kommen vor allem wegen eines Felsens, der an ein Herz erinnert. Auch aus historischer Sicht ist ist die Gegend interessant. Im Jahr 2009 wurden an den Hängen der Preveli-Schlucht etwa 130.000 Jahre alte Steinwerkzeuge gefunden. Die Hersteller dieser Werkzeuge müssen über das Meer gekommen sein – eine wissenschaftliche Sensation. → Mehr Infos zum Preveli Beach findet ihr hier.

Der Höhepunkt am Preveli Beach ist dieser Herz-Fels

Der Höhepunkt am Preveli Beach ist dieser Herz-Fels

Die Top-Sehenswürdigkeit #6 – Der Strand von Elafonisi

Der Strand von Elafonisi gehört ohne Zweifel zu den schönsten auf Kreta. Man kann hunderte Meter weit ins türkisblaue Wasser der Lagune laufen – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Das Wasser ist glasklar und der von kleinen Muschelteilchen rosa gefärbte Sand butterweich. Zur Hauptsaison kommen tausende Touristen, um am Strand von Elafonisi auszuspannen. → Mehr Infos zu Elafonisi findet ihr hier.

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Die Bucht von Elafonisi

Die Bucht von Elafonisi – eine der schönsten auf Kreta

Die Top-Sehenswürdigkeit #7 – Der Psiloritis

Der Psiloritis, nach der Gipfelkapelle auch Timios Stavros (“Ehrwürdiges Kreuz”) genannt, im Idagebirge ist mit 2456 Metern Kretas höchster Berg. Bei schönem Wetter sieht man vom Gipfel des Psiloritis nicht nur den Pachnes, mit 2454 Metern Kretas zweithöchsten Berg, sondern blickt bis nach Santorin, ein kleines griechisches Archipel im Süden der Kykladen. Es gibt mehrere Wanderungen auf den Psiloritis. Wir sind auf der Nidha-Hochebene gestartet. Die Route ist lange Zeit leider sehr eintönig und schweißtreibend. Obwohl keine Genußwanderung, ist es für jeden Wanderer und Kreta-Fan aber trotzdem ein Muss, hier einmal oben zu stehen. → Mehr Infos zur Wanderung auf den Psiloritis findet ihr hier.

Auf dem Rückweg gibt es noch einmal einige herrliche Ausblicke

Die Wanderung auf den Psiloritis ist schweißtreibend – am Ende belohnt aber eine tolle Aussicht

Die Top-Sehenswürdigkeit #8 – Die Imbros-Schlucht

Wem die Samaria-Schlucht oder die Aradena-Schlucht zu anstrengend sind, weicht auf die Imbros-Schlucht aus. Die Imbros-Schlucht wird  die kleine Schwester der Samaria-Schlucht genannt. Schwierigere Stellen können stets auf dem gut ausgebauten Weg umgangen werden. Hier muss niemand kraxeln. An der engsten Stelle misst die Imbros-Schlucht gerade einmal 1,60 Meter – man kann die Schluchtwände also mit beiden Händen berühren. → Mehr Infos zur Wanderung durch die Imbros-Schlucht findet ihr hier.

Hier ist die Schlucht besonders spektakulär

Die Imbros-Schlucht wird die kleine Schwester der Samaria-Schlucht genannt

Noch viele andere Sehenswürdigkeiten auf Kreta

Natürlich gibt es auf Kreta noch viele andere Sehenswürdigkeiten und Highlights wie etwa den Palmenstrand Vai, das Hippie-Dorf Matala, die Elounda-Bucht, die Agia-Irini-Schlucht oder Agios Nikolaos mit der Lepra-Insel Spinalonga. Um Kreta zu erkunden, solltet ihr mindestens zehn Tage einplanen, zwei Wochen sind natürlich besser. Wer zur Nebensaison fährt, erlebt die Insel fast ursprünglich und spart auch noch eine Menge Geld. Wer natürlich hauptsächlich zum Baden kommt, sollte in den warmen Sommermonaten anreisen. So oder so: Ihr solltet auf alle Fälle ein Auto mieten, um Kreta zu erkunden.

Acht Dinge, die man auf Kreta gemacht und gesehen haben muss

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Kreta

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Wanderung durch die Samaria-Schlucht: 35.308150, 23.918150
Wanderung auf den Pachnes: 35.290817, 24.065567
Altstadt von Chania: 35.517083, 24.020658
Wanderung durch die Aradena-Schlucht: 35.222933, 24.061867
Preveli Beach: 35.153750, 24.470200
Der Strand von Elafonisi: 35.273767, 23.543750
Wanderung auf den Psiloritis: 35.206883, 24.835033
Wanderung durch die Imbros-Schlucht: 35.248300, 24.167367

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Zahlen und Fakten über Kreta

  • Die Siedlungsgeschichte Kretas begann vor etwa 130.000 bis 700.000 Jahren – genau lässt sich das nicht sagen
  • Die Minoische Zeit begann etwa 3000 v. Chr.
  • Kreta war immer stark umkämpft. 1913 wurde die Insel mit Griechenland vereinigt
  • Von 1941 bis 1944 war Kreta von den Deutschen besetzt. Etwa 8000 Kreter kamen in dieser Zeit bei Kämpfen oder bei Massakern um
  • Mit 8261Quadratkilometern Fläche ist Kreta die größte griechische Insel – und die fünftgrößte Insel im Mittelmeer
  • Kretas Küstenlänge liegt bei 1066 Kilometern
  • Auf Kreta leben rund 630.000 Menschen – davon 175.000 in der der Hauptstadt Iraklio
  • An 70 Pozent der Tage scheint die Sonne auf Kreta

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12 replies
  1. Lynn
    Lynn says:

    Ich komme gerade von Kreta zurück und im Kopf plane ich schon die nächste Reise (gefühlt). Ich will unbedingt nochmal auf den Psiloritis und in die weißen Berge.
    Was ich noch sehr empfehlen kann ist die Aradena Schlucht. Dort macht wandern auch unglaublich viel Spaß.

    Liebe Grüße,
    Lynn

    Reply
  2. Maike
    Maike says:

    Hi ihr Lieben,
    Mega schöner und interessanter Beitrag über Kreta! Es sind wirklich die besten Tipps und Sehenswürdigkeiten aufgezählt.
    Ich war im September auf Kreta und muss sagen: Es war wunderschön! Ich verbrachte einige Zeit in Agios Nikolaos. Das kann ich auf jeden Fall auch sehr empfehlen! 🙂
    Liebe Grüße, Maike

    Reply
  3. Jacqueline
    Jacqueline says:

    Auch wenn wir kaum etwas von den tollen Sehenswürdigkeiten gesehen haben, hat uns die Insel begeistert. Und nachdem wir dieses Jahr Lastminute Kreta besucht haben, werden wir es für das nächste Jahr wesentlich besser planen. Und dafür helfen uns Blogs wie diese. Danke

    Reply
  4. Malwine
    Malwine says:

    Sehr hilfreicher Beitrag! Vielen Dank für die tollen Infos. Wir möchten im September für 10 Tage nach kreta und möchten uns den Westen der Insel anschauen. Welchen Ort würdet ihr als Ausgangspunkt empfehlen? Liebe Grüße

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Malwine,

      das kommt darauf an. Wollt ihr an dem Ort bleiben oder plant ihr eine Rundreise? Ihr solltet auf alle Fälle einen Flug nach Chania buchen. Der Flughafen Heraklion ist ja schon wieder recht weit weg von der Westküste. Dann kommt es auch darauf an, ob ihr einen Mietwagen habt. Wenn nicht, bietet sich natürlich Chania an, weil dort die Buslinien zusammenlaufen.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
  5. Matala
    Matala says:

    Hey, ich war vor 3 Wochen auch auf Kreta – eine wunderschöne Insel. Leider hat die Zeit nicht ausgereicht um die Samaria-Schlucht zu besuchen. Vielleicht beim nächsten mal.

    Mein größtes Highlight von Kreta fehlt leider in deiner Liste! Das kleine Hippi-dorf Matala. Ich fand das kleine Dorf mit den Höhlen so schön, dass ich selber einen Artikel drüber geschrieben hab 🙂

    Lg Klemens

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Klemens,

      ich habe Matala ganz am Ende des Artikels kurz erwähnt, aber nicht in dem großen Artikel. Ich war vor vielen vielen Jahren in Matala, ist echt ein spannender Ort

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
  6. Lothar
    Lothar says:

    Die Berge rund um die Samaria-Schlucht sehen höher und wuchtiger als ich es mir bisher ausgemalt habe. Bleibt zu hoffen, dass der Weg immer geradeaus geht. Und man sich nicht verlaufen kann. Die Ardana-Schlucht sieht mit den großen Felsgesteinen nicht ungefährlich aus. Ich werde mich doch lieber an die Strände von Kreta halten. In Falassarna, Preveli und Vai ist es wirklich sehr schön.

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Lothar,

      in der Samaria-Schlucht ist der Weg gut zu erkennen und alleine wirst du ohnehin nie sein. Es sind aber einige Höhenmeter zu meistern, nicht nur runter, sondern auch im teilweisen Gegenanstieg wieder rauf. Die Aradena-Schlucht ist technisch etwas anspruchsvoller als die Samaria-Schlucht, nicht so überlaufen und es gibt in der Schlucht mehrere Abzweige. Man sollte also wissen, wo man hin will.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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