Paris Top-30-Sehenswürdigkeiten: diese Orte musst du gesehen haben

Diese Orte in Paris musst du gesehen haben

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Paris

Inhalt (zum Öffnen rechts klicken)

Dass Paris die Stadt der Liebe ist, wusste ich. Aber dass ich mich selbst in diese Stadt verlieben würde, hätte ich vor unserer Reise nicht gedacht. Direkt nach der Reise musste ich daher diesen Artikel verfassen:  eine Liebeserklärung an Paris. Warum mir die Stadt so sehr gefallen hat? Nun, normalerweise bin ich nicht der Romantik-Typ. Aber Paris und die vielen Sehenswürdigkeiten haben mich verzaubert. Daher möchte ich dir nun die tollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorstellen. Dazu gibt es noch ein paar Geheimtipps von echten Paris-Insidern, die in der Stadt der Liebe wohnen. Wir haben diese Sehenswürdigkeiten übrigens in vier Tagen geschafft (aber nicht viel geschlafen) und sind viel mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren. Damit kommst du wirklich schnell von A nach B (es gibt sogar E-Bikes) und siehst auf dem Weg noch total viele spannende Orte.

Die Fotos in diesem Artikel wurden mit der Sony Alpha 6000 geschossen. Was wir sonst noch so dabei haben auf unseren Wanderungen und Reisen? Hier geht es zu unserer Fotoausrüstung.

Orte in Paris, die du sehen musst

Paris ist einfach riesig und es gibt unendlich viel zu entdecken. Paris ist aber auch sehr teuer und oft reicht das Budget nur aus, um die Stadt zwei oder drei Tage lang zu erkunden. Damit du einschätzen kannst, welche Sehenswürdigkeiten du auf einem Wochenendtrip unbedingt sehen musst, haben wir die verschiedenen Orte mit Sternen bewertet.

⭐⭐⭐⭐⭐ Top-Sehenswürdigkeit – ein absolutes Muss

⭐⭐⭐⭐ Eine tolle Sehenswürdigkeit, die man sehen sollte

⭐⭐⭐ Wenn es die Zeit zulässt, solltest du diesen Ort besuchen

⭐⭐ Wenn du ohnehin in der Nähe bist, lohnt sich ein Abstecher

Kann man sehen, muss man aber auch nicht

Wo in Paris übernachten unser persönlicher Hotel-Tipp

Auf unserer Paris-Reise haben wir im Hôtel Jules et Jim* übernachtet. Das Design-Hotel spiegelt nicht nur den Pariser Chic wieder, sondern sorgt mit wechselnden Fotoausstellungen auch für kulturellen Genuss. Zudem gibt es in der Bar auch noch einen der besten Cocktails der Stadt – finden jedenfalls wir. Ein Besuch lohnt sich allemal und das Hotel ist der perfekte Tipp für eine Reise nach Paris. Hier kannst du dieses traumhaft schöne Hotel buchen*.

Hôtel Jules et Jim

Des Designhotel Jules et Jim ist eine Top-Adresse für deine Paris-Reise

 

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Eiffelturm

⭐⭐⭐⭐⭐

Der Eiffelturm ist ein Muss – das ist klar. Diese Sehenswürdigkeit war die erste, die ich in Paris gesehen habe und er hat mich einfach verzaubert. Da steht er plötzlich vor dir. Ein riesiger Koloss aus Stahl. Egal, ob in der Nacht oder am Tag – der Eiffelturm ist immer beeindruckend. Auf der Wiese davor, dem Champ de Mars (Marsfeld) ist immer etwas los. Besonders schön ist der Eiffelturm in der Nacht, wenn der Koloss angestrahlt wird.

Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch und befindet sich am Champ de Mars nahe der Seine. Genauer im 7. Arrondissement – so heißen die verschiedenen Stadtbezirke in Paris. Erbaut wurde der riesige Turm von 1887 bis 1889 und war dem 100. Jahrestag der französischen Revolution gewidmet. Der Name erinnert an den Ingenieur Gustave Eiffel. Eiffel hatte ein Verfahren entwickelt, mit dem Metallpfeiler so montiert werden konnten, dass das Bauwerk über dreihundert Meter hoch werden konnte. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war die beeindruckende Sehenswürdigkeit das höchste Bauwerk der Welt. Der Eiffelturm wurde als höchstes Gebäude der Welt erst 1930 vom Chrysler Building in  New York abgelöst. Seit 1986 steht das Monument auch in der Liste historischer Meilensteine der Ingenieurbaukunst.

Ein makaberes Detail am Rande: Der Eiffelturm war schon immer ein Magnet für Selbstmörder. Im Laufe der Geschichte haben sich am Eiffelturm schon mehr als 400 Menschen das Leben genommen. Der erste Fall ereignete sich 1898.

Eiffelturm

Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen Paris’ und die Top-Sehenswürdigkeit. In der Hauptreiszeit muss man viel Zeit mitbringen, um die Sicherheitskontrollen zu passieren

Eiffelturm von unten

Der Eiffelturm aus einer etwas unbekannteren Perspektive

Blick vom Eiffelturm über Paris

Blick vom Eiffelturm über Paris

Reiseführer und Literatur über Paris

Zeit sparen am Eiffelturm

Unser erster Tipp für deinen Eiffelturm-Besuch: stell dich nicht auf der Seite am Champ de Mars (Marsfeld) an, sondern laufe auf die andere Seite des Eiffelturms. Bei unserem Besuch war hier deutlich weniger los und du kommst schneller zur Kasse. Natürlich solltest du rechtzeitig am Eiffelturm sein. Am Morgen sind noch relativ wenige Besucher da. Die meisten Touristen frühstücken natürlich erst einmal gemütlich, bevor sie zum Sightseeing durch Paris aufbrechen. Vom 21. Juni bis zum 2. September ist der Eiffelturm von 9:00 bis 0:45 Uhr geöffnet. Den Rest des Jahres kannst du den Turm zwischen 9:30 und 23:45 Uhr besuchen (Stand: Juli 2018).

Unser zweite Tipp für deinen Eiffelturm-Besuch: Nimm die Treppe zur zweiten Etage auf 116 Metern. So sparst du nicht nur viel Geld, sondern tauchst auch in die einmalige Architektur des Stahlriesen ein. Du läufst unter den Streben hindurch und kommst Etage für Etage höher. Mich hat das sehr beeindruckt. In die dritte Etage auf 276 Metern musst du mit dem Aufzug fahren, hier kann man nicht zu Fuß laufen. Stand Juli 2018 kostet das Ticket (Treppe in die 2. Etage, Aufzug in die 3. Etage) für Erwachsene 19 Euro (bis 24 Jahre zahlt man nur die Hälfte, Kinder-Tickets sind noch günstiger). Fährst du komplett mit dem Aufzug nach oben, kostet der Eintritt 25 Euro.

Unser dritter Tipp für deinen Eiffelturm-Besuch: Fahr auf alle Fälle in die dritte Etage. Der Blick von hier oben auf Paris ist atemberaubend. Nimm unbedingt eine Jacke mit, hier oben weht immer ein frischer Wind. In die Turmspitze noch etwas höher kommst du über eine Treppe. Die Aussicht ist aber auch nicht besser und der Raum ist ziemlich eng. Die Turmspitze kann man anschauen. Wenn man sie nicht sieht, verpasst man aber auch nichts.

Du suchst noch mehr Top-Sehenswürdigkeiten? Dann schau doch mal hier: Amsterdam | Arizona | Bamberg | Barcelona | Bodensee | Bremen | Colmar | Dänemark | Frankfurt (Main) | Gardasee | Glasgow | Island | Jammerbucht | Korsika | Kreta | Lindau | Lofoten | Málaga | Mallorca | Oslo | Paris | Prag | Ringkøbing-Skjern | Salzburg | Seychellen | Shanghai | Sizilien | Skagen | USA Südwesten | Utah | Venedig | Verona | Wien  
 

Extra-Tipp: Mit dem Fahrrad durch Paris radeln und Geld für die Bahn sparen

Mach es uns nach und leih dir ein Citybike in Paris aus. Warum? Weil es zeitsparender ist von der einen Sehenswürdigkeit zum nächsten Highlight zu radeln. Außerdem siehst du viel mehr und bist flexibler, als wenn du Busse und Bahnen nutzt. Wir haben das Angebot des Fahrradverleih-Anbieters  Velib Metropole genutzt. Der Anbieter hat die Preise 2018 leider kräftig erhöht. Wir sind trotzdem der Meinung, dass sich das Angebot lohnt. Das Tagesticket für das Leihrad kostet inzwischen fünf Euro. Hierin ist die erste halbe Stunde Miete inkludiert. Die Miete startet jeweils, wenn du ein Fahrrad aus der Leihstation nimmst und endet, wenn du das Rad wieder in eine Mietstation stellst. Bist du länger als eine halbe Stunde unterwegs, kostet das pro 30 Minuten einen Euro extra. Aber keine Sorge, du kommst leicht unter 30 Minuten von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Inzwischen gibt es sogar E-Bikes – die sind aber ein wenig teurer. Es gibt neben dem Tages-Ticket für fünf Euro noch andere Angebote. Da musst du wirklich einmal schauen, was sich für dich am ehesten lohnt.

Leihrad Mietstation

Überall in Paris gibt es die automatisierten Mietstationen der Leihräder. Man muss aber ein wenig schauen – die Räder sind nicht immer in einem guten Zustand

Perfekt ist der Velib-Fahrradverleih aber auch nicht. Du musst nämlich immer wieder eine Station finden, an der du das Rad zurückgeben kannst. Dafür musst du dir eine App runterladen, auf der diese Andockstellen ersichtlich sind. Manchmal sind die Leihstationen auch komplett leer. Oder voll: Dann kannst du dein Rad nicht abstellen und die Miete läuft weiter. Manchmal sind die Fahrräder auch kaputt, daher vorm Rausziehen aus der Befestigung, erstmal checken, ob du den Sattel verstellen kannst oder ob irgendetwas stark verbogen ist. Wir hatten vor allem zu Beginn mit dem System Schwierigkeiten, jedoch haben wir schnell die Zeitersparnis und die Flexibilität erkannt. Man muss sich etwas reinfuchsen, aber dann liebt man die manchmal etwas störrischen Drahtesel.

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Palais de Chaillot

⭐⭐⭐⭐⭐

Direkt gegenüber des Eiffelturms, auf der anderen Seite der Seine, befindet sich das Palais de Chaillot. Auf vielen Stufen und Wiesen sitzen im Sommer Besucher und Pariser, gönnen sich Baguette und Wein und genießen den herrlichen Ausblick auf das Wahrzeichen der Metropole. Auch wir machen ein Picknick am Palais des Chaillot und essen Baguette, Käse, Avocado und Oliven. Von hier aus erlebst du den perfekten Sonnenuntergang in Paris. Hinzu kommt, dass hier sehr viele Schausteller immer für Spaß und Unterhaltung sorgen. Nachts wird der Eiffelturm beleuchtet und alles glitzert. Das sieht wunderschön aus. Das einzige was nervt: es kommen häufig Straßenhändler, die dir irgendwas verkaufen wollen.

Das Palais de Chaillot wurde übrigens 1937 gebaut. Vom Eiffelturm aus sieht sehr gut, dass das Palais aus zwei Pavillons besteht, die von einer großen Freitreppe getrennt sind. Im Palais de Chaillot befinden sich drei Museen – die Cité de l’Architecture et du Patrimoine, das Nationalmuseum der Marine und das Musée de l’Homme. Zudem findest du hier auch das Restaurant Café Carlu und das Nationaltheater von Chaillot. Da der Ausblick von der obersten Stufe am schönsten ist und man den Eiffelturm direkt vor seiner Nase hat, ist dieser Spot natürlich immer arg überlaufen. Wenn du hier oben stehst, kann es gut sein, dass du live einen Heiratsantrag mitbekommst.

Palais de Chaillot

Blick von der obersten Etage des Palais de Chaillot auf den Eiffelturm

Eiffelturm am Abend

Der Eiffeltum im Licht der untergehenden Sonne, gesehen vom Palais de Chaillot

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Arc de Triomphe

⭐⭐⭐⭐⭐

Vom Palais aus fahren wir mit dem Fahrrad zum Arc de Triomphe. Dieser beeindruckende Triumphbogen liegt auf einer Kreisverkehrs-Insel, auf der zwölf Straßen in Sternform zusammentreffen. Der Torbogen ist wirklich gewaltig, aber das ist auch kein Wunder. Schließlich ist er der größte Torbogen der Welt. Erbaut wurde er 1806 auf Geheiß Napoleons. Er steht für seinen Sieg in Austerlitz. Jeden Abend gegen 18:30 Uhr wird ein Feuer unter dem Bogen an einem Grab entzündet. Welcher Soldat dort begraben liegt, weiß man nicht. Man kann auf den Torbogen steigen, die Terrasse liegt immerhin 50 Meter hoch. Der Ausblick auf die Champs-Élysées und die Stadt ist sehr toll. Im Inneren befindet sich zudem ein Museum.

Arc de Triomphe

Der weltbekannte Arc de Triomphe. Man kann den Triumpfbogen auch besteigen

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Champs-Élysées

⭐⭐⭐

Hast du auch gleich den Ohrwurm zum passenden Lied im Ohr? “Aux Champs-Élysées, aux Champs-Élysées…” Kein Wunder, dass ich auf dem Fahrrad dieses Lied ständig pfeifen musste. Die Champs-Élysées ist eine der bekanntesten Straßen der Welt und die darfst du dir nicht entgehen lassen. Richtig schön ist die Straße zwar nicht – es ist aber ein Erlebnis, hier entlangzuschlendern. Alle bekannten und vor allem teuren Modemarken haben hier ein Geschäft. Die Prachtstraße ist 70 Meter breit und 1,9 Kilometer lang. Sie beginnt am Arc de Triomphe (Place Charles-de-Gaulle) und endet am Place de la Concorde – einer weiteren Top-Sehenswürdigkeit in Paris. Auf der Champs-Élysées findet am 14. Juli auch die Militärparade statt, zudem ist sie der Zieleinlauf der Tour de France.

Champs-Élysées

Die Champs-Élysées ist weltbekannt. Ehrlich gesagt ist die Straße selbst aber nicht besonders schön. Spannend ist es trotzdem, sich die Nase an den Schaufenstern der Luxus-Geschäfte plattzudrücken

Auf jeden Fall solltest du auf der Champs-Élysées einen Schaufensterbummel machen und dir die teuren Geschäfte ansehen. Es lohnt sich. Sie sehen wirklich toll aus und sind mit viel Liebe dekoriert. Besuche das Café Ladurée: Hier bekommst du die leckersten Macarons der Stadt. Auf der Champs-Élysées befindet sich eines der ältesten Parfümhäuser der Welt: Guerlain wurde 1828 gegründet. Seit 2014 hat das Geschäft auch ein eigenes Spa. Ansonsten musst du dir auch die teuren Seitenstraßen ansehen. Hier findest du Gucci und Co.

Guerlain

Ein Klassiker in der Champs-Élysées ist das Geschäft von Guerlain

Louis Vuitton Schaufenster

US-Künstler Jeff Koons hat für Louis Vuitton eine Serie von Taschen entworfen – darunter die “Da Vinci”

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Musée du Louvre

⭐⭐⭐⭐⭐

Wer in Paris ist, kommt am größten Museum der Welt nicht vorbei. Der Louvre ist einfach beeindruckend. Keine Sorge, um wirklich alles Kunstwerke im Louvre zu sehen bräuchtest du lange. Laut unserem Dumont-Reiseführer* ganze vier Tage, wenn du jedes Werk zehn Sekunden betrachtest. Das kann niemand schaffen und sollte man auch nicht tun. Ich empfehle dir die verschiedenen Bereiche auf dem Museums-Infoblatt anzusehen und dann zu entscheiden, was dich interessiert. Nur durch die Gänge zu laufen ist wenig sinnvoll und du wärst wohl auch recht schnell übersättigt. Schließlich werden auf 60.000 Quadratmetern gefühlt unendlich viele Werke ausgestellt. Uns hat der Louvre sehr beeindruckt und es war wirklich toll. Von außen ist das Gebäude natürlich auch der Hammer. Die Glaspyramide und der große Palast mit enorm viel Stuck sind wirklich schön anzusehen. Du wirst davor stehen und einfach nur staunen. Wir haben Hunderte Fotos gemacht – das wird dir auch nicht anders gehen. Noch nie im Leben waren wir in einem so beeindruckenden Museum wie dem Louvre. Die riesigen Gemälde, die alten Statuen und die ganze Architektur des Gebäudes – das ist einmalig auf der Welt.

Unser Tipp: Kauf dir die Tickets für den Louvre unbedingt vorab online. Dafür musst du zwar ein Zeitfenster angeben, aber dann kannst du die Fast-Lane-Schlange nehmen und musst nicht lange anstehen. Bei fast allen Sehenswürdigkeiten in Paris lohnt es sich, die Tickets vorab zu buchen. So lange Warteschlangen wie in Paris haben wir noch nie zuvor gesehen. Die Stadt platzt im Sommer wirklich aus allen Nähten.

Glaspyramide Louvre

Die Glaspyramide wurde von 1985 bis 1989 gebaut und dient als Haupteingang für das Museum des Louvre

Halle im Louvre

Die Architektur des gesamten Museums wird dir die Kinnlade runterhauen

Gemälde "David" im Louvre

Auch die riesigen Gemälde sind einfach nur beeindruckend

Menschentraube vor Gemälde im Louvre

Vor den besonders bekannten Werken bilden sich Menschentrauben

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Mona Lisa (Louvre)

⭐⭐⭐

Und noch was: Klar, die Mona Lisa solltest du dir im Louvre auch nicht entgehen lassen. Sei aber nicht enttäuscht. Das Gemälde der Mona Lisa ist nicht so groß, wie du vielleicht erwartest. Außerdem wirst du mit der Dame auch nie alleine sein. Man sollte die Mona Lisa schon gesehen haben – aber im Geiste erwartet man vorher doch irgendwie etwas anderes.

Mona Lisa im Louvre

Die Mona Lisa ist das bekannteste Werk im Louvre. Entsprechend voll ist es immer vor dem unscheinbaren Gemälde

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Jardin des Tuileries – Louvre-Gärten

⭐⭐⭐

Nachdem wir lange durch den Louvre gelaufen waren, haben wir uns draußen in der Sonne auf die Wiese in die Jardin des Tuileries gelegt und das Wetter genossen. Diese vielen Eindrücke mussten verarbeitet werden. Zudem konnten wir die Pracht des Palastes noch einmal auf uns wirken lassen. Dann sind wir durch die Tuilerien-Gärten gelaufen. Der Park ist als Flaniermeile bekannt. Überall stehen Bänke und Stühle, auf denen man sich erholen kann. Es gibt kleine Cafès und Imbisse. Es ist einfach herrlich dort. In den Gärten befindet sich auch das Musée de l’Orangerie. Dort sind unter anderem die Seerosenbilder von Monet zu sehen. Wenn du nach dem Louvre noch nicht genug von Kunst hast, kannst du dich dort weiter austoben.

Louvre-Gärten

Die Gärten vor dem Louvre sind ein beliebtes Ausflugsziel

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Place de la Concorde

⭐⭐⭐⭐

Der Place de la Concorde (Platz der Eintracht) ist der größte Platz in Paris und der zweitgrößte in Frankreich. Markant ist der weithin sichtbare Obelisk von Luxor. Der 23 Meter hohe Obelisk stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und zierte einst den Tempel von Luxor. Am 25. Oktober 1836 wurde der Obelisk auf dem Place de la Concorde aufgestellt. Der Place de la Concorde hatte im Lauf der Geschichte übrigens viele Namen: unter anderem Place de la Révolution und Place Louis XV. Die alten Namen deuten es schon an: der Place de la Concorde ist extrem geschichtsträchtig. Am 21. Januar 1793 wurde hier etwa Ludwig XVI. enthauptet, im Oktober des gleichen Jahres seine Gattin Königin Marie Antoinette. Im Jahr darauf wurden auf dem Platz die Revolutionäre Georges Danton und Maximilien de Robespierre hingerichtet. Insgesamt wurden auf dem Platz in der Zeit der Französischen Revolution mehr als 1300 Menschen exekutiert.

Obelisk von Luxor

Der Obelisk von Luxor

Wunderschön sind auch die beiden riesigen Brunnen – eingeweiht am 1. Mai 1840 – auf dem Place de la Concorde. Rings um dem Platz stehen außerdem 20 gegossenen Leuchtmasten (Kandelaber) und acht Frauenstatuen, die die acht größten Städte Frankreichs symbolisieren.

Brunnen auf dem Place de la Concorde

Die Brunnen auf dem Place de la Concorde sind ein beliebtes Fotomotiv bei Besuchern. Leider waren die Brunnen bei unserem Besuch abgeschaltet

Kandelaber auf dem Place de la Concorde

20 dieser Kandelaber stehen auf dem Place de la Concorde

Paris Top-Sehenswürdigkeit: L’église de la Madeleine

⭐⭐⭐

Vom Place de la Concorde führt eine Straße zur L’église de la Madeleine. Eine Kirche, die wie ein römischer Palast anmutet. Das Bauwerk hat vorne acht Säulen. Zunächst sollte das Bauwerk eine Kirche werden. Napoleon wollte dann aber einen Temple à la Gloire – eine Ruhmeshalle für seine Soldaten. Napolen überlegte es sich dann aber wieder anders und widmete das Gebäude Ludwig XVI. und Marie Antoinette. 1845 wurde der Prunkbau zur Pfarrkirche geweiht.

L'église de la Madeleine

Die L’église de la Madeleine ist definitiv einen Besuch wert

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Grand Palais und Petit Palais und Pont Alexandre III

⭐⭐⭐⭐

Neben dem Place de la Concorde schließen der Grand Palais und der Petit Palais an. Diese Gebäude und die anschließende Pont Alexandre III darfst du dir nicht entgehen lassen. Der große Palast wurde für die Weltausstellung 1900 errichtet. Zusammen gehören dieses drei wichtigen Bauwerke der Belle Époque an – hierbei handelt es sich um die sogenannte schöne Epoche, die sich in einem Zeitfenster um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dreht. Heute finden in den Palästen wechselnde Ausstellungen statt.

Petit Palais

Der Petit Palais mit den bunten Blumenbeeten gehört definitiv zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Paris

Pont Alexandre III

Die Pont Alexandre III ist wohl die schönste Brücke über die Seine in Paris

Seine-Ufer

Blick auf das Seine-Ufer

Die Pont Alexandre III ist Zar Alexander III. gewidmet. Der Zar war Teil der Anfang 1894 besiegelten Französisch-Russischen Allianz. Die Brücke ist übrigens 160 Meter lang und 40 Meter breit und definitiv die prunkvollste der ganzen Stadt. Viel Stuck, viel Gold und viele Laternen säumen die Brücke. In der Mitte stehen zwei Säulen mit goldenen Figuren. Von der Brücke aus hat man nochmal einen tollen Blick auf den Eiffelturm. Direkt hinter der Pont Alexandre III befindet sich das Militärmuseum, das Musée de l’Armée. Mit seiner goldenen Kuppel ist es nicht zu übersehen. Insgesamt kannst du dort 500.000 militärische Ausstellungsstücke vom Mittelalter bis zur Moderne ansehen. Auf der Wiese vor dem Museum liegen im Sommer viele Studenten und Touristen und sonnen sich, genießen Wein und Baguette.

Musée de l'Armée

Die Rückseite des Musée de l’Armée

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Notre-Dame

⭐⭐⭐⭐⭐

Um eine der spektakulärsten gotischen Kirchen anzuschauen, haben wir einen guten Tipp für dich. Geh schon morgens um 8 oder 8:30 Uhr zur Notre-Dame. Ab 10 Uhr kannst du sicher sein, dass eine riesige Schlange über den kompletten Platz vor der Kirche reicht. Notre-Dame befindet sich auf der Seine-Insel Île de la Cité im 4. Pariser Arrondissement. Die Kirche heißt auch Kirche unserer Lieben Frau, ist also der Gottesmutter Maria geweiht. Bis zu 14 Millionen Menschen besuchen die Kirche jedes Jahr – das sind im Schnitt fast 40.000 am Tag. Jeder Paris-Besucher möchte die über 850 Jahre alte Kirche von innen sehen. 1345 wurde die Kirche übrigens fertiggestellt. Der Bau begann bereits 1163.

Notre Dame

Die Kirche Notre Dame muss du gesehen haben, wenn du in Paris Urlaub machst

Fassade Notre Dame

In der Fassade stecken viele spannende Details

Notre Dame Rückseite

Notre Dame von der Rückseite aus gesehen

Sonntags zum Gottesdienst ist es in der Kirche auch sehr beeindruckend mit Orgelmusik und Gesang. Besucher können dann trotzdem umherlaufen. Der einzige Nachteil ist, dass sich die dritte Rosette in der Kirche, die es zu bestaunen gilt, über der Orgel befindet und nur zu sehen ist, wenn du vorm Altar stehst. Das ist während des Gottesdienstes aber nicht möglich.

Die drei Rosetten in Notre-Dame sind einfach gewaltig und wunderschön. Sie haben einen Durchmesser von bis zu 13 Metern. Obwohl die Rosetten so groß sind und von weiteren, kleineren Rosen-Fenstern gesäumt werden, ist es in der Kirche sehr dunkel. Aber das macht gerade den Charme der Kirche aus.

Notre Dame Rosette

Eine der drei riesigen Rosetten in Notre-Dame

Blick vom Südturm von Notre-Dame

Um auf den Südturm von Notre-Dame zu steigen, musst du am Automaten links vom Eingang ein Ticket mit Zeitangabe ziehen und dich zur richtigen Zeit anstellen. Da wir zwischen dem Besuch der Kirche am Morgen und dem ersten Einlass für den Turm noch ein wenig Zeit hatten, frühstückten wir noch im Café Panis. Hier gibt es ein leckeres Frühstück in einer schönen ursprünglichen Location. Zurück am Eingang bekamen wir dann einen kleinen Schock: Da hatte sich doch innerhalb kürzester Zeit eine ewig lange Schlange gebildet. Zum Glück hatten wir ja unsere Tickets mit der Uhrzeit. Mit denen gehst du zur passenden Uhrzeit einfach an der Schlange vorbei zum Eingang, zeigst sie vor und kommst rein.

Tipp: Besorg dir am Morgen vor der Öffnung des Südturms unbedingt ein Ticket mit Uhrzeit am Automaten (auf der Seite links vom Haupteingang)!

Besucherschlange

Die Besucherschlange vor dem Südturm

400 Stufen führen auf die Dächer von Notre-Dame. Die Treppen der über 850 Jahre alten Kirche sind schon so ausgetreten, dass es aussieht, als hätten die Stufen Löcher. Von dem 69 Meter hohen Turm eröffnet sich uns eine neue Welt. Glaub mir – es ist einfach atemberaubend. Du kannst auch ohne Probleme die typischen Fotos mit den Wasserspeiern fotografieren. Dafür ist genug Zeit. Unbegrenzt aufhalten kannst du dich auf dem Turm zwar nicht, dennoch lohnt der Besuch. Die sogenannte Galerie des Chiméres – also die Wasserspeier mit ihren grotesken Fratzen – ist ein Muss in Paris. Übrigens: Die Glocke der Notre-Dame heißt Emanuel und wiegt 13 Tonnen. Der Schlegel alleine wiegt 500 Kilo.

Galerie des Chiméres

Die Galerie des Chiméres. Fotos machen ist nicht ganz einfach. Nur an einigen Stellen kann man die Kamera oder das Smartphone durch das Netz stecken

Ausblick Südturm Notre Dame

Blick vom Südturm in Richtung Eiffelturm

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Sainte Chapelle und Conciergerie

⭐⭐⭐⭐⭐

Auf der Île de la Cité befinden sich noch zwei weitere spannende und schöne Gebäude. Zum eienn die im hochgotischen Stil gebaute frühere Palastkapelle der ehemaligen königlichen Residenz Sainte Chapelle. Die frühere Palastkapelle wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist wunderschön. Gedacht war sie, um Passions-Reiliquien aus dem Kreuzzug aufzubewahren. Die Kapelle ist von äußerst kostbaren Buntglasfenstern eingefasst, die man auch von außen sehen kann. In der Kapelle soll die Dornenkrone Christi aufbewart sein, Teile des „Wahren Kreuzes“ sowie die Spitze einer Lanze, die einem römischen Hauptmann gehört haben soll. Wir sind allerdings nicht in die Kirche hineingegangen, weil sehr viel los war und wir keine Zeit zum Anstellen hatten. Erst im Nachhinein haben wir gesehen, was wir verpasst haben. Auf unserer nächsten Paris-Reise steht die Sainte Chapelle ganz weit oben auf der To-Do-Liste.

Sainte Chapelle

Die Sainte Chapelle ist ein absolutes Highlight in Paris. Leider haben wir das Innere nicht selbst gesehen. © Circumnavigation / Fotolia

Das andere Gebäude ist die Conciergerie, einst die Königsburg. Von der anderen Seite der Seine aus ist das Gebäude sehr beeindruckend anzusehen und die Pracht des kompletten Baus erst richtig zu erkennen. Ab dem 15. Jahrhundert diente die Conciergerie als Gefängnis. Bekannte Insassen waren Marie-Antoinette und Robespierre. Ihre Zellen sowie weitere Räumlichkeiten können besichtigt werden.

Conciergerie

Die Conciergerie mit der Sainte Chapelle im Hintergrund

Ganz in der Nähe befindet sich auch der Fontaine Saint-Michel. Der Brunnen wurde 1860 erbaut. Zu sehen ist der Erzengel Michael, der gegen den Teufel kämpft. Wenn du gerade in der Gegend bist, lohnt ein kurzer Abstecher.

Fontaine Saint-Michel

Der Fontaine Saint-Michel ist einen Besuch wert, wenn man in der Nähe ist. Leider war der Brunnen wie so viele in der Stadt bei unserem Besuch abgeschaltet

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Eglise Saint-Sulpice

⭐⭐⭐

Die zweitgrößte Kirche in Paris nach Notre-Dame ist die ebenfalls sehr schöne Eglise Saint-Sulpice. Diese befindet sich im 6. Arrondissement und ist dem heiligen Sulpicius II. von Bourges geweiht. Die Kirche ist nur ein wenig kleiner als Notre-Dame. Das Kirchenschiff misst 118 Meter und ist 57 Meter breit. Von außen ist die Kirche wirklich schön. Riesige, lange Säulen befinden sich am Eingang. Zwei Türme sitzen darauf. Mich hat die Kirchendecke im Inneren sehr beeindruckt. Die Formen und Steine sahen toll aus. Unter der Kirche befinden sich mehrere Krypten. Die Säulenstruktur wird im Inneren weitergeführt. In der Saint-Sulpice hat übrigens Heinrich Heine geheiratet. Direkt vor der Kirche befindet sich auch ein schöner Springbrunnen. Übrigens einer der wenigen, die zu unserem Besuch überhaupt an waren.

Eglise Saint-Sulpice

Die Eglise Saint-Sulpice ist die zweitgrößte Kirche der Stadt nach Notre-Dame

Paris Top-Sehenswürdigkeit: U-Bahn-Haltestelle Arts et Métiers

⭐⭐

Auf dem Weg zum bekannten Centre Pompidou stiegen wir an der U-Bahn-Haltestelle Arts et Métiers aus. Das Design passt zum nahegelegenen Technikmuseum. Alles erinnert an das fiktive U-Boot Nautilus aus dem Roman von Jules Verne. Wenn du in der Nähe bist: unbedingt anschauen!

Metro-Station Arts et Métiers

Die Metro-Station Arts et Métiers erinnert an das U-Boot Nautilus

Bullauge

Eines der Bullaugen

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Centre Pompidou

⭐⭐⭐⭐

Wer bisher von den tollen Bauwerken und geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten in Paris beeindruckt wurde, wird jetzt einen Kulturschock erleben. Das Centre Pompidou ist ganz anders. Mitten in der Stadt steht ein großer Klotz mit bunten Rohren an der Außenfassade. Klar, das Centre Pompidou ist auffällig und passt zum Thema Moderne Kunst. Das Ganze wirkt wie eine riesige Raffinerie. Als das Centre Pompidou 1977 eröffnete, erhielt es schnell den Namen Kulturfabrik. 42 Meter ist der Koloss hoch. 25.000 Menschen kommen täglich, um sich die Kunstausstellungen anzusehen. Auf der Hauptseite des Gebäudes gibt es eine riesige, durchsichtige Röhre. Du kannst mehrere Stockwerke mit der Rolltreppe nach oben fahren und Paris aus der Vogelperspektive betrachten. Von oben blickst du über die Pariser Dächer, die sehr charakteristisch sind. Auf den größeren Kaminen befinden sich kleine Schornsteine, die den Dächern ein ganz spezielles Bild verleihen.

Unser Tipp: Wer keine Zeit für das Museum hat, sollte wenigstens ein Ticket für die Rolltreppe kaufen und den Ausblick genießen. Das Ticket “View of Paris” kostet fünf Euro (Stand: Juli 2018). Oben befindet sich übrigens auch ein Restaurant mit Dachterrasse.

Centre Pompidou

Das Centre Pompidou schockiert regelrecht mit der abstrakten Architektur. Und doch gehört das Museum zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Paris

Blick vom Centre Pompidou auf Paris

Wer keine Zeit oder kein Interesse an moderner Kunst hat, sollte wenigstens das Ticket “View of Paris” für die Rolltreppe kaufen. Der Blick auf Paris ist toll

Dächer von Paris

Die Dächer von Paris

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Strawinsky Brunnen

Direkt am Centre Pompidou befindet sich der Strawinsky Brunnen. 16 Einzelplastiken sind in dem Brunnen aufgestellt und jede sieht anders komisch aus. Niki de Saint-Phalle und Jean Tinguely sind die Künstler, die sie kreiert und erschaffen haben. Wenn du das Centre Pompidou besuchst, kommst du fast automatisch an dem Brunnen vorbei. Der Brunnen alleine ist aber nicht unbedingt einen Abstecher wert.

Strawinsky Brunnen

Der Strawinsky Brunnen liegt direkt am Centre Pompidou

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Katakomben

⭐⭐⭐⭐⭐

Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Katakomben von Paris. Jahrhunderte wurden in Paris Steine, Gips und Ton für den Bau der Stadt unterirdisch gefördert. Seit dem 12. Jahrhundert entstanden in Tiefen von fünf bis 35 Metern unterirdische Steinbrüche und Stollennetze von 300 Kilometern Länge. Ganz Paris ist also unterirdisch mit einem riesigen Labyrinth versehen. Ab 1600 versuchte die Stadt diese massiven unterirdischen Tunnel wieder aufzufüllen, weil die Bevölkerung Angst vor Einsturz hatte.

Ende des 18. Jahrhunderts schien die Lösung für das Problem nah. Durch die rasche Zunahme der Bevölkerung hielten Seuchen und Hungersnöte Einzug. Die Pariser Friedhöfe waren schnell voll. Bestialischer Gestank breitete sich aus. Die katastrophalen Zustände wurden so schlimm, dass Friedhöhe geschlossen werden mussten. Ab 1785 wurden die Gebeine der Toten in die Katakomben überführt. Immer mehr Friedhöfe wurden geräumt, immer mehr Gebeine in die Steinbrüche gelegt.

Heute kann ein kleiner Teil der Katakomben besucht werden. Zwei Kilometer sind für die Öffentlichkeit zugänglich und man bekommt einen wirklich sehr guten geschichtlichen Eindruck von der Zeit früher, weil alles ausführlich beschrieben wird. Normalerweise nutze ich nie Audio-Guides. Hier war ich sehr froh, dass ich die Geschichte hören konnte, während wir durch die Gänge liefen.

Unser Tipp: Wir haben unser Ticket bereits vorab online gekauft. Die Eintrittskarten haben wir in einem Kiosk abgeholt. Es lief alles reibungslos und wir konnten uns in der Fast-Lane anstellen. Auch hier mussten wir eine Weile warten. Die “normale” Schlange war aber ellenlang. Buche die Katakomben-Tour wirklich vorher im Internet, sonst wartest du viele Stunden auf der Straße. In der Zeit kannst du andere tolle Dinge ansehen.

Warteschlange Katakomben

Ohne Internetbuchung der Tickets wartet man Stunden auf den Einlass in die Katakomben

Der Eingang befindet sich an der Place Denfert-Rochereau. Und dann beginnt das Abenteuer Unterwelt Paris. 130 Stufen geht es nach unten. Mein Tipp: zieh dir eine dünne Jacke an, es hat nämlich nur 14 Grad. Zunächst läufst du durch ehemalige unterirdische Steinbrüche – hier empfehle ich nochmal den Audio-Guide, denn auf den angebrachten Tafeln erhältst du nicht so viel Information wie über den Guide. Und es ist wirklich spannend erzählt.

Der aufregende und durchaus etwas gruselige Teil sind dann die aufgeschichteten Gebeine und Totenschädel, die du nun siehst. Manche Schädel sind mit grünem Moos überzogen, was noch schauerlicher aussieht. Die Gebeine wurden kunstvoll arrangiert, was das ganze eher unwirklich erscheinen lässt. Die Katakomben sind definitiv ein Muss in Paris. Am Ende der Tour geht es wieder ein paar Treppenstufen hinauf und du kommst auf der Rue Rémy Dumoncel wieder ans Tageslicht in die Welt der Lebenden.

Noch ein Tipp: Der Bus mit der Nummer 38 fährt zu den Katakomben.

Totenköpfe in den Katakomben von Paris

Die Katakomben von Paris sind ein schauriger Ort

Gang in den Katakomben

Der Gang führt uns immer weiter in die Katakomben

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Montmartre

⭐⭐⭐⭐⭐

Was du ebenfalls nicht verpassen darfst, ist der Montmartre. Hier sind wir ebenfalls mit dem Rad zu den berühmten Treppen gefahren. Der Hügel Montmartre ist 130 Meter hoch und damit die höchste natürliche Erhebung in Paris. Um auf den Hügel zu kommen, kannst du entweder durch die kleinen Straßen hinauflaufen, oder du startest an den Treppen. Genauer am Square Louise Michel. Von unten siehst du schon die bekannte Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre. Sie steht auf der Spitze des Berges. Die Treppen sind sehr schön angelegt, dienen allen Touristen als Fotomotiv und laden bei bestem Wetter zum Verweilen ein. Wer keine Treppen laufen kann oder will, nutzt die Standseilbahn Funiculaire de Montmartre, die direkt nach oben bis zur Basilika fährt. Der Ausblick auf die Stadt ist gigantisch.

Wir sind noch durch die kleinen Gassen am Place du Tertre gelaufen. Hier siehst du Straßenmaler, die ihre Porträtkünste anbieten, Künstler und richtig nette kleine Cafés und Lokale. Der ganze Ort wirkt verwunschen, verträumt und ist irgendwie nicht ganz von dieser Welt. Man fühlt sich gleich wohl und möchte sich an eines der kleinen Tischchen setzen und dem Treiben auf der Straße zusehen. Natürlich ist diese Ecke auch etwas überlaufen. Wenn du aber in eine der Seitenstraßen abbiegst, wird es ruhiger. Wir sind nach unserem Besuch der Sacré-Cœur den Hügel wieder ein wenig am anderen Ende hinunter gelaufen und haben uns dort mit Blick auf die Weinberge hingesetzt und unser Baguette, Wein und Käse genossen. Der Sonnenuntergang war einfach wunderbar. Nebenbei hatten wir auch noch tolle Live-Musik aus den umliegenden kleineren Restaurants und Cabarets.

Unser Tipp: laufe am Abend durch die kleinen Straßen am Montmartre. Es wird dich hoffentlich genauso verzaubern wie uns. In der Rue des Abbesses haben wir uns in eine kleine Bar gesetzt – das Le Village. Hier legt der DJ noch mit Platten auf. In der lauen Sommernacht saßen wir lange auf der Straße mit einem Gläschen Wein und Baguette und haben die Stimmung um uns herum aufgesogen. Laue Sommernächte am Montmartre haben wirklich was.

Noch ein Tipp: an der Place des Abbesses befindet sich auch die Le mur des je t’aime – eine Wand, auf der in 300 Sprachen Liebesprüche und -Bekundungen geschrieben stehen.

Blick von Montmartre auf Paris

Blick vom Montmartre auf Paris

Montmartre am Abend

Wir schlendern am Abend durch die engen Gassen von Montmartre

Sonnenuntergang in Paris

Die Sonne verabschiedet sich heute Abend dramatisch

Straßenkunst in Montmartre

Straßenkunst in Montmartre

Le Village Paris

Im Le Village geht es gemütlich zu

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Basilika Sacré-Cœur (Montmatre)

⭐⭐⭐⭐⭐

Die Basilika Sacré-Cœur ist ein Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Zuvor hatten wir sie schon vom Eiffelturm und dem Centre Pompidou gesehen. Endlich standen wir davor. Die weiße Kirche auf dem Montmatre ist äußerst imposant und wirklich schön. 1873 wurde der Bau zum Gedenken an die französischen Opfer des Französisch-Preußischen Krieges beschlossen. 1919 wurde sie schließlich geweiht. Im Inneren ist die Kirche so pompös wie von außen. Über dem Altar befindet sich ein wunderschönes Deckenbild, das Jesus zeigt. In der Mitte erhellt die riesige Kuppel die Kirche. Auch die Malereien in den Seitenschiffen sind toll. Jede Kuppel-Decke ist ebenfalls mit einem tollen Bild bemalt.

Die Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre

Die Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre

Sacré-Cœur Decke

Ein Besuch der Basilica ist ein Muss

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Moulin Rouge

⭐⭐⭐

Später laufen wir den Montmartre wieder hinab und sehen plötzlich rote Lichter. Windmühlen. Das Moulin Rouge steht vor uns in seiner vollen Pracht. Wie im Film Moulin Rouge sieht es natürlich nicht aus. Die Fassade ist sehr modern gestaltet. Dennoch ist das Gebäude sehr prächtig. Die “Mühle” gibt es in seiner Form als Cabaret seit 1889. Seither finden jeden Abend dort Veranstaltungen statt. Uns waren die Karten für eine Abendshow – zwischen 80 und über 400 Euro pro Ticket – jedoch zu teuer. Der Dresscode ist sehr schick, falls du dir Karten holen möchtest.

Moulin Rouge

Das Moulin Rouge bei Nacht

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Tour Saint-Jacques

⭐⭐⭐

Der 51 Meter hohe Tour Saint-Jacques im gotischen Stil (im 4. Arrondissement) ist weithin sichtbar und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris. Der Turm ist das, was von der Kirche Église Saint-Jacques-de-la-Boucherie – die Kirche für die Fleischer von Paris – übrig geblieben ist. 310 Stufen führen zur Turmspitze. Was den Turm so beeindruckend macht, sind die Figuren, die weit oben auf seinen Ecken tronen. Symbolische Tierfiguren aus der Offenbarung des Johannes, Adler, Löwe, Ochse, sind dort angebracht. Zudem befindet sich dort oben die Statue vom heiligen Jakob. Weitere 19 Statuen verzieren den Turm.

In der Kirche trafen sich einst Pilger des Jakobswegs. Am 29. Oktober 1797 wurde die Église Saint-Jacques-de-la-Boucherie, die während der Französischen Revolution ab 1793 als Versammlungsort des revolutionären Komitees diente, zerstört. Nur der Glockenturm mit den zwölf Glocken blieb übrig und ist heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes “Jakobsweg in Frankreich”. Freitag, Samstag und Sonntag (vom 1. Juli bis zum 4. November) gibt es geführte Touren auf den Turm, ansonsten kann man den Turm leider nicht von Innen besichtigen ( Ticket reservieren).

Turm Saint Jacques

Der Turm Saint Jacques ist so etwas wie ein Geheimtipp. Leider ist er nur am Sonntag zugänglich

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Rue des Halles 8 – Ratten

⭐⭐⭐

Ein ganz spezieller und toller Ort ist die Rue des Halles 8. Wer den Film Ratatouille gesehen hat, weiß was jetzt kommt. Wer den Film nicht gesehen hat, sollte ihn bei Gelegenheit ansehen. In der Rue des Halles mit Hausnummer 8 befindet sich ein uralter Laden, der alles führt, um den Ratten in Paris den Gar aus zu machen. Das Geschäft heißt „Les Etablissements Julien Aurouze”. In den Schaufenstern hängen ausgestopfte Ratten in Rattenfallen. Diese Szene kommt eben auch im Film Ratatouille vor, der von einer Ratte handelt, die Meisterkoch in einem Sternerestaurant wird. Das Schaufenster ist recht makaber, aber geschichtsträchtig. Die Ratten stammen aus der Zeit von 1925 in Paris. Also kleine, tote, ausgestopfte Berühmtheiten, die man da bewundern kann.
Schaufenster Les Etablissements Julien Aurouze

Im Schaufenster von Les Etablissements Julien Aurouze hängen tote Ratten

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Institut du Monde Arabe

⭐⭐⭐

Ein äußerst moderner Bau in Paris befindet sich im 5. Arrondissement. Das Insitut du Monde Arabe wurde 1980 gegründet, um Frankreich und die arabische Welt näher zusammenzubringen. Der rechteckige Bau besitzt eine faszinierenden Fassade aus viereckigen Klappen und Tausenden Irisblenden (Moucharabiehs). Diese öffnen und schließen sich automatisch je nach Sonnenstand. Die Blenden gehen zurück auf die arabische Baukunst. Ein sehr beeindruckendes Gebäude und ein tolles Fotomotiv in der Stadt der Liebe.

Fassade des Institut du Monde Arabe

Die Fassade des Institut du Monde Arabe ist einmalig

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Panthéon

⭐⭐⭐⭐⭐

Das Panthéon (griechisch für “Grabhügel”) befindet sich ebenfalls im 5. Arrondissement und liegt auf dem Hügel der heiligen Genoveva. Es ist die nationale Ruhmeshalle Frankreichs. Hier wurden viele berühmte Franzosen beerdigt. König Ludwig XV. wurde einst schwer krank und versprach, im Falle seiner Genesung auf dem Montagne Sainte-Geneviève eine Kirche zu bauen. Architektonisches Vorbild ist das Pantheon in Rom. Unter der Kirche liegt ein riesiges Gangsystem, in dem Kapellen gebaut wurden. Hier sind etwa der französischen Philosoph und Schriftsteller Voltaire, die bekannte Chemikerin und Physikerin Marie Curie, Schriftsteller Alexandre Dumas und der Philosoph Jean-Jacques Rousseau begraben. Nicht im Panthéon liegen Napoleon Bonaparte (er liegt im Invalidendom (Dôme des Invalides)) und Charles de Gaulle.

Das Panthéon ist äußerst beeindruckend. Die griechisch-römische Tempelfassade ist einfach riesig. Hier könnte man Stunden verbringen. Im Inneren sind nicht nur die meterhohen Säulen faszinierend, sondern auch die tollen Malereien an den Wänden. Riesige Kuppeln lassen etwas Licht in das sonst eher düstere Gebäude. Ein absolutes Highlight im Panthéon ist das Foucaultsche Pendel. 1851 wies der Physiker Jean Bernard León Foucault mit einem Pendel die Erdrotation nach (ähnliche Versuche gab es aber schon lange vorher). Um den Versuch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wurde im selben Jahr ein riesiges Pendel (67 Meter) im Panthéon aufgebaut. Seitdem zieht das Pendel die Besucher in seinen Bann.

Unser Tipp: Für zwei Euro kannst du auf die Kuppel des Panthéon steigen.

Panthéon

Das Panthéon auf dem Hügel der heiligen Genoveva gehört zu den absoluten Top-Sehenswürdigkeiten in Paris

Kuppel im Panthéon

Das Innere des Panthéons ist absolut beeindruckend

Statuen und Säulen im Panthéon

Überall gibg es Statuen und Säulen

Decke im Panthéon

Der Blick an die Decke des Panthéons

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Arènes de Lutèce

Nach dem Vorbild der römischen Antike ist die Arena Arènes de Lutèce gebaut. 15.000 Zuschauer fasst das Gebäude. Das Amphitheater stammt aus dem 1. oder 2. Jahrhundert. Wir hatten uns davon mehr erhofft. Es ist nun eine Arena, die leer steht und nicht mehr groß genutzt wird. Die heroische Zeit ist vorbei.

Unser Tipp: Auf dem Weg vom Panthéon zur Arena kommt man an ganz vielen kleinen Restaurants und Cafés am Place de la Contrescarpe vorbei. Mach unbedingt einen Stopp bei Petit Gaston (3 Place de la Contrescarpe, Facebook Fanpage) und teste die Burger (wir haben die vegetarischen probiert) mit Pommes. Die Fritten sind super lecker und selbst gemacht. Auch der Kuchen am Nebentisch sah äußerst lecker aus.

Petit Gaston

Im Petit Gaston gibt es leckere Burger und Pommes

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Jardin de Luxembourg

⭐⭐⭐

Mit dem Rad ging es weiter in den Jardin de Luxembourg – einen riesigen Park. Die Anlage wird als Flaniermeile genutzt. Viele Pariser verbringen hier auch ihre Mittagspause. Es gibt Spielplätze und Kinder können auf dem See kleine Segelboote fahren lassen. Wobei nach unserer Beobachtung hin nicht nur die Kinder, sondern vorallem die Väter daran ihren Spaß hatten. Direkt am dem See liegt das Palais du Luxembourg – ein imposantes Bauwerk. Die Eingänge des Parks sind mit Statuen gesäumt, die im Sommer mit üppigen Blumen-Bouquets angepflanzt sind.

Palais du Luxembourg

Der Palais du Luxembourg mit dem See, auf dem Kinder und Väter kleine Segelboote fahren lassen (die kann man dort ausleihen)

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Hôtel de Ville

⭐⭐⭐⭐

Wir fahren mit dem Rad wieder über die Seine und schauen uns das bekannte Hôtel de Ville an. Es liegt an der Rue de Rivoli und ist das Rathaus von Paris. Erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neorenaissance. Es befindet sich im 4. Arrondissement. Der riesige, pompöse Bau hat 146 Statuen an der Fassade. Der Platz davor heißt Sandplatz, weil das Ufer hier früher sehr flach und sandig war. Zudem war er Hafen- und Anlegeplatz für ganz Paris.

Hôtel de Ville

Das Hôtel de Ville ist ein beeindruckender Bau im Stil der Neorenaissance

Paris Top-Sehenswürdigkeit: Spaziergang an der Seine

⭐⭐⭐⭐⭐

Vom Hôtel de Ville aus gehen wir runter an die Seine. Im Sommer ist das Seine-Ufer eine riesige Flaniermeile mit Liegestühlen auf der Wiese und vielen Picknick-Gelgenheiten. Die Pariser haben es sich auf Liegen gemütlich gemacht, kleine Bars haben geöffnet und ein Musiker mit seiner unglaublich tollen rauen Stimme, singt „what a wonderful world“. Mit einem Bier in der Hand sitzen wir da und lauschen seiner Musik. Entschleunigung ist auch wichtig auf einem Städtetrip. Zudem ist es sehr romantisch.

Seine-Ufer

Ein Spaziergang an der Seine gehört zum Pflichtprogramm auf einer Paris-Reise

Zum Schluss noch ein paar Geheimtipps von echten Paris-Insidern

Mein absoluter Favorit ist das Grandcoeur (41 Rue du Temple, Website). Es ist sehr nobel und hat eine Terrasse. Einfach wunderschön. Aber auch das Les Enfants Rouges (9 Rue de Beauce, Website) ist toll. Küchenchef Daï Shinozuka vereint französische Küche mit japanischer. (Rezeptionist des Hotels Jules et Jim)

Wirklich hübsch ist der Anne Frank-Park (Jardin Anne Frank – 14P Impasse Berthaud). Hier werdet ihr viele Pariser treffen. Aber auch die Bars Little Red Door und Dragon & Phoenix sind sehr zu empfehlen. (Rezeptionist des Hotels Jules et Jim)

Shakespeare and Co (37 Rue de la Bûcherie, Website), eine Bücherei mit toller Auswahl an Tee und Kaffee. @alexia.rve

Das Nola Restaurant Two Stories (72 Quai de Jemmapes, Website) – hier gibt es einen Matcha-Latte und Cheesecake “to die for”. @alexia.rve

Im L’éventail (28 Boulevard Voltaire, Facebook-Fanpage) nahe der Rue Oberkampf kann man gute Drinks zu sich nehmen und im Aux Deux Amis (45 Rue Oberkampf, Facebook-Fanpage) gibt es tollen Bio-Wein. @alexia.rve

Vorsicht vor Touristen-Fallen

Wie in jeder Großstadt muss man natürlich achtgeben auf Taschendiebe und andere unfreundliche Gestalten. Eine Masche der Touristen-Abzocker: Völlig unvermittelt kommt jemand auf dich zu, nimmt deine Hand und legt dir ungefragt ein Armband an. Dieses Armband lässt sich nicht mehr lösen (zumindest nicht ohne Schere). Dieser “nette” Kerl will natürlich Geld dafür haben, dass du jetzt dieses tolle Armband trägst. Es ist uns selbst passiert. Nur, dass der Typ keine Chance hatte, das Armband anzulegen. Dazu muss man aber mitunter laut und unhöflich werden. Wenn Fremde an überlaufenen Touri-Spots unvermittelt auf dich zukommen, sei gewarnt und lass dir bloß kein Armband anlegen. Aber lass die Lage auch nicht eskalieren – die ominösen Verkäufer sind klar in der Überzahl. Lieber für ein paar Euro “freikaufen” als Stress zu riskieren.

Reiseführer und Literatur über Paris

Zahlen und Fakten über Paris

  • Die Wurzeln der Stadt gehen zurück ins dritte Jahrhundert
  • Mit über 2,2 Millionen Einwohnern ist Paris die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union
  • In der Metropolregion Paris leben mehr als 12,4 Millionen Menschen – nur London ist innerhalb der EU größer
  • Mit rund 16 Millionen ausländischen Touristen pro Jahr ist Paris nach London und Bangkok eine der meistbesuchten Städte der Welt (Stand 2015)
  • Paris ist ein kulturelles Juwel. In der Stadt gibt es etwa 160 Museen, 200 Kunstgalerien, 100 Theater, über 650 Kinos und mehr als 10.000 Restaurants
  • Das Wahrzeichen der Stadt ist der 324 Meter hohe Eiffelturm
  • Paris ist auch die Stadt der Mode – weltbekannt ist etwa die Fashion Week Paris

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Du warst auch schon in Paris? Was hat dir dort am besten gefallen? Haben wir einen Ort vergessen, den man unbedingt gesehen haben muss? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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2 replies
  1. Sandra Mühlner says:

    Hey ihr Lieben, diesmal habt ihr ja einen echten Monster-Artikel abgeliefert! Wie bitte habt ihr all diese Sehenswürdigkeiten in wenigen Tagen geschafft? Ich glaube, dass ich mir dafür eher ne Woche einplanen würde. Aber tolle und wichtige Tipps – Katakomben oder Louvre hat mir sehr geholfen. Und das Hotel, in dem ihr wart sieht ja echt schön aus. Ich mach mich mal schlau, wann ich endlich diese schöne Stadt ansehen werde! Danke für die ganzen Tipps!
    Liebe Grüße, eure Sandra

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Hi Sandra,

      ja, hier haben wir ziemlich Programm abgespult :-) Paris ist eine tolle Stadt, die man unmöglich in zwei bis drei Tagen erkunden kann. Eine Woche ist kein schlechter Ansatz!

      Liebe Grüße
      Flo

      Reply

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