Prag Top-Sehenswürdigkeiten: Diese Orte musst du gesehen haben

Diese Orte in Prag musst du gesehen haben

Die schönsten Orte & Sehenswürdigkeiten in Prag

Heute entführen wir dich nach Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Wir wussten zwar, dass Prag schön sein soll, aber dass die Stadt sooo schön ist, hat uns mal richtig aus den Socken gehauen. Diesmal ist es nicht nur ein normaler Städtetrip, sondern wir zeigen dir eine der schönsten Städte Europas – in unseren Augen. Was uns so richtig geflasht hat, war die Tatsache, dass Prags Altstadt immer noch top erhalten ist und du dort wundervolle Straßenzüge ansehen kannst. Die Häuser sind reich verziert mit Stuck, Ornamenten, Figuren und wahrlich prunkvoll gestaltet. Nicht umsonst nennt man Prag auch die Goldene Stadt.

Im 14. Jahrhundert war sie die Residenzstadt Karls IV. So wurde dann auch 1348 die erste Universität Mitteleuropas – die Karls Universität – in Prag gegründet. Darüber hinaus zählt die  Technische Universität Prags zu den ältesten Europas. Das historische Zentrum Prags ist laut UNESCO eine der zwölf Welterbestätten Tschechiens. Dann kannst du dir vorstellen, wie viel man in der von Gotik und Barock geprägten Stadt sehen kann. Wir hatten uns zwar vorgenommen Hardcore Sightseeing in Prag zu betreiben, aber obwohl wir an einem Tag 18 Stunden am Stück durch die City gelaufen sind, haben wir in drei Tagen nicht alles sehen können. Das macht auch nichts, denn wir werden definitiv noch einmal zurückkommen. Mit über fünf Millionen Touristen jährlich ist Prag eine der zehn meistbesuchten Städte Europas. Natürlich haben wir für dich die Top-Sehenswürdigkeiten zusammengefasst. Wir hoffen, dass wir dir die Schönheit Prags mit unserem Beitrag vermitteln können. Denn diese Stadt hat uns wirklich besonders berührt.

Die Fotos in diesem Artikel wurden mit der Sony Alpha 6000 geschossen. Was wir sonst noch so dabei haben auf unseren Wanderungen und Reisen? Hier geht es zu unserer Fotoausrüstung.


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Orte in Prag, die du sehen musst

In Prag gibt es gefühlt eine Million Orte, die es zu entdecken gibt. Damit du einschätzen kannst, welche Sehenswürdigkeiten du auf einem Wochenendtrip nach Prag unbedingt sehen musst, haben wir die verschiedenen Orte mit Sternen bewertet. Je mehr Zeit du in Prag hast, desto mehr tolle Sachen kannst du natürlich auch entdecken.

⭐⭐⭐⭐⭐ Top-Sehenswürdigkeit – ein absolutes Muss Zu den 5-Sterne-Sehenswürdigkeiten

⭐⭐⭐⭐ Eine tolle Sehenswürdigkeit, die man sehen sollte Zu den 4-Sterne-Sehenswürdigkeiten

⭐⭐⭐ Wenn es die Zeit zulässt, solltest du diesen Ort besuchen Zu den 3-Sterne-Sehenswürdigkeiten

⭐⭐ Wenn du ohnehin in der Nähe bist, lohnt sich ein Abstecher Zu den 2-Sterne-Sehenswürdigkeiten

Kann man sehen, muss man aber auch nicht Zu den 1-Sterne-Sehenswürdigkeiten

Wo in Prag übernachten unser persönlicher Hotel-Tipp

Auf unserer Prag-Reise haben wir im La Ballerina* übernachtet. Das 5-Sterne-Stadthotel ist schick eingerichtet, der Service ist hervorragend und das (im Preis inbegriffene) Frühstück ist ein Traum. Das Hotel liegt in einer ruhigen Seitenstrasse nur zwei Minuten von der Moldau und der nächsten Tram-Haltestelle entfernt. Das i-Tüpfelchen ist der angeschlossene Italiener, der ganz hervorragende Pizzen serviert. Zimmer gibt es ab etwa 130 Euro die Nacht. Hier kannst du dieses traumhaft schöne Hotel buchen*.

La Ballerina Prag

Unser Hotel-Tipp in Prag: das 5-Sterne-Haus “La Ballerina”

 

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Prager Burg (Pražský hrad)

⭐⭐⭐⭐⭐

Die Prager Burg ist das Top-Highlight der Stadt. Schon von weitem siehst du die gigantische Anlage, die auf dem Hradschin, einem Hügel auf der anderen Seite der Altstadt, thront. Die Burg ist das größte geschlossene Burgareal der Welt  und äußerst beeindruckend. Gegründet wurde die Burg im 9. Jahrhundert und wie das bei Burgen immer so ist: diverse Baumeister und Architekten veränderten das Aussehen der selbigen. Regiert haben in ihr bereits die böhmischen Herzöge und Könige, zwei Kaiser des Heiligen römischen Reichs sowie der tschechoslowakische Staatspräsident. Heute residiert dort der Präsident der Tschechischen Republik. Das Herzstück der riesigen Burganlage ist der Veitsdom. Wir zeigen dir nun, was du über die Burg wissen solltest, welche Tickets sich lohnen und vor allem, welche Sehenswürdigkeiten du anschauen solltest.

Was du im Vorfeld wissen solltest:

Hier gilt definitiv: der frühe Vogel fängt den Wurm. Um in die Burg hineinzukommen, musst du eine Security durchlaufen. Je früher du da bist, desto schneller kommst du in die Burg und in jede Sehenswürdigkeit hinein. Die Ticketschalter öffnen um 9 Uhr. Wir waren an einem Dienstag da und standen schon vor neun Uhr an der Kasse an. Die Schlange hielt sich da noch in Grenzen. Das ist später definitiv anders. Wenn du nach elf Uhr die Burg besuchen möchtest, erwarten dich überall lange Schlangen. Zuerst an der Security, dann an den diversen Ticketschaltern und dann noch vor jeder Sehenswürdigkeit extra. Des Weiteren gilt: je früher du vor Ort bist, desto weniger ist an den Sehenswürdigkeiten los und du kannst besser Fotos machen. Wie gesagt, wenn du um halb neun vor Ort bist, reicht das unter der Woche. Wie es am Wochenende ist, wissen wir nicht.

Wer ein Sparfuchs ist, der soll hier wissen: du kannst viele Teile der Burganlage kostenlos besichtigen. Sobald du die Security durchlaufen hast, kannst du dich frei auf dem Gelände bewegen. Die Gärten sind kostenlos zugänglich. Auch der neugotische Teil des Veitsdoms ist für jedermann zugänglich. Willst du jedoch die ganze Kirche sehen, brauchst du ein Ticket. Hier gilt leider nur ein Kombi-Ticket A oder B – den Dom kannst du nicht alleine buchen. Wir finden jedoch, dass sich Karten auf jeden Fall rentieren. Doch wenn du sparen möchtest, dann kannst du von außen sogar einen kleinen Blick ins goldene Gässchen erhaschen. Richtig gesehen hast du es damit jedoch nicht.

Welches Ticket solltest du dir kaufen:

Wie schon erwähnt: viele Teile der Burg kannst du umsonst besichtigen. Wir sind jedoch der Meinung, dass man sich solch grandiose Bauwerke unbedingt ansehen sollte. Zudem der Eintrittspreis wirklich human ist. Wir haben uns für den Rundgang B entschieden und das hat für unseren Geschmack völlig ausgereicht. Du siehst hierbei den St.-Veits-Dom (der alleine ist eine Top-Sehenswürdigkeit in Prag), den Alten Königspalast, Basilika des Hl. Georg (sv. Jiří) und das Goldene Gässchen mit dem Turm Daliborka (mittelalterliche Folterinstrumente). Die Karte hierfür kostet 250 Kronen – das sind nicht mal zehn Euro und du siehst wirklich viel.

Wichtig: Eintrittskarten kannst du fast überall erstehen. Du musst nicht die erste lange Schlange nehmen, die du siehst. Du findest Ticketstände in den Informationszentren der Verwaltung im 2. und 3. Hof, im Gießereihof, in der Bildergalerie der Prager Burg, im Alten Königspalast, im Lobkowitz Palais in der Jiřská Straße und im Goldenen Gässchen. An letzteren Ständen war auch um die Mittagszeit noch nicht so viel los.

Reihenfolge, wie du Sehenswürdigkeiten besuchen solltest:

Wie immer liefern wir dir nur einen Vorschlag. Je nachdem, was dich mehr interessiert, kannst du natürlich die Reihenfolge auch anders angehen. Wenn du früh morgens dein Ticket kaufst, solltest du zuallererst den gotischen Veits-Dom besichtigen (den haben wir noch einmal als Extra-Punkt aufgeführt, weil er so überwältigend ist). Je weniger noch am Morgen los ist, desto schönere Bilder kannst du machen und desto mehr kannst du die Atmosphäre im Dom genießen. Später sind leider zu viele Menschen gleichzeitig im Inneren des Doms und dann ist die Stimmung dahin.

Im Veitsdom ist einfach alles beeindruckend. Von den riesigen, phantastisch gestalteten Glasmalereien, bis hin zu den Wand- und Deckengestaltungen. Hier könnte man sich Stunden aufhalten. Auch von außen ist das Bauwerk gigantisch. Der Seitenturm ist komplett mit Gold verziert. Wenn du aus dem Dom herauskommst, siehst du gleich den Mrákotíner Monolith, ein Obelisk zum Gedenken an die Opfer im Ersten Weltkrieg.

Danach haben wir den barocken Alten Königspalast im zweiten Burghof angesehen. Von diesem Gebäude aus hast du einen schönen Ausblick auf die Stadt, zudem ist der Palast auch in seinem Ursprung erhalten worden, das heißt du siehst alte Wände und gemalte Wappen an den Decken.

Direkt danach sind wir in die romanische St.-Georgs-Basilika (sv. Jiří) mit den Türmen Adam und Eva am Georgsplatz. Sie wurde zu Beginn des 10. Jahrhunderts gegründet. Bald darauf entstand hier das älteste Kloster Böhmens. Nach einem Brand und in den Jahrhunderten wandelte sich auch diese Basilika.

Nicht verpassen solltest du das Goldene Gässchen (Zlatá ulička) mit Häuschen aus Gotik und Renaissance. 1917 wohnte dort in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka. Ebenfalls sehr nett ist es, dass man die Einrichtung der kleinen Häuschen anschauen kann. So bekommst du eine gute Vorstellung, wie die Menschen früher gelebt haben. Mir hat vor allem das kleine Kino sehr gefallen, das man dort besichtigen kann.

Auch spannend ist der Daliborturm. Hier wurden viel Menschen gefangen gehalten, gefoltert und ihrem Schicksal überlassen. Im Turm erfährst du viel über die Geschichte und kannst dir allerlei üble Folterinstrumente ansehen.

Ausblick von der Burg

Direkt von der Burgmauer aus hast du einen grandiosen Ausblick auf die Prager Innenstadt. Den solltest du auch genießen. Von hier siehst du die unzähligen Türme und Kirchen der Stadt. Es rentiert sich sehr, hier einen Stopp zu machen. Diesen Ausblick kannst du ebenfalls kostenlos genießen.

Braut in der Prager Burg

Die Prager Burg (im Hintergrund die Fassade der Veitskirche) ist eine beliebte Fotokulisse für Brautpaare

Alter Königspalast Prag

Der alte Königspalast in der Prager Burg. Hier kommt man nur mit einem Ticket rein

St. George's Basilika

Die St. George’s Basilika. Zutritt nur mit Ticket

Goldenes Gässchen

Im Goldenen Gässchen bekommt man einen guten Eindruck davon, wie das Leben früher auf der Burg war. Zutritt nur mit Ticket

Ausblick von der Burg

Blick von der Burg in Richtung Süden und auf die Kirche St. Nicholas (rechts). Vom Kirchturm hat man übrigens ebenfalls eine super Sicht über die Stadt

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Prag Top-Sehenswürdigkeit: Veitsdom (gehört zur Prager Burg)

⭐⭐⭐⭐⭐

Der Veitsdom ist die beeindruckendste Kirch in ganz Prag. Sie befindet sich auf dem Burggelände. Die Größe, die Schönheit und die verschiedenen Stile mache diesen Dom zu etwas ganz besonderem. Der vordere Eingangsbereich ist für alle Besucher zugänglich. Wenn du jedoch weiter in die Kirche hineinlaufen möchtest, dann brauchst du ein Ticket. Den Dom kannst du nur mit einem Kombi-Ticket mit anderen Sehenswürdigkeiten besichtigen. Das empfehle ich dir sowieso, weil noch viel mehr spannende Eindrücke auf diesem Burgareal auf dich warten.

Der volle Name dieser Kirche lautet Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha. Sie ist das größte Kirchengebäude Tschechiens und wurde ab 1344 erbaut. Sie diente später als Krönungskirche. In dem Veitsdom sind wahrlich sehr viele Edelgüter untergebracht. Halbedelsteine und vergoldeter Stuck zieren die Wände. Seit 1355 wird das Haupt des Heiligen Veit als Reliquie im Dom aufbewahrt – viele weitere sollten über die Jahrhunderte folgen. Im Turm der Kirche befinden sich sieben Glocken, die größte ist die Sigismundglocke, die gleichzeitig die größte Glocke Tschechiens ist.

Im Veitsdom wirst du mindestens eine Stunde verbringen – und das ist vermutlich noch schnell bemessen. Lass dir Zeit, lass die Stimmung dieser riesigen Kirche auf dich wirken. Vor allem die Buntglasfenster, die riesige Rosette und die wunderschön gestalteten kleinen Kapellen sind absolut lohnenswert.

Veitsdom Eindrücke

Der Veitsdom gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Prag und ist absolut überwältigend. Klar, dass man hier nie alleine ist

Veitdom

Im Inneren des riesigen Veitsdoms

Veitsdom Eindrücke

Die Lichtstimmung in der Kirche ist überwältigend – vor allem die Buntglasfenster und die verschiedenen Ornamente sind wunderschön

Reiseführer, Literatur und Lustiges zu Prag

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Karlsbrücke am Morgen

⭐⭐⭐⭐⭐

Die Karlsbrücke – auf tschechisch Karlův most –  ist eine der ältesten Steinbrücken Europas. Errichtet im  14. Jahrhundert führt sie über die Moldau und verbindet die Altstadt Prags mit der Kleinseite Prags. Sie ist zudem die älteste der Brücken, die über die Moldau führen. Seit 1870 heißt sie offiziell Karlsbrücke und sie ist definitiv einer der Hotspots der Stadt. Auf dieser Brücke bist du vermutlich nur alleine, wenn es der kälteste Tag des Jahres ist und du um vier Uhr morgens bibbernd auf der Brücke stehst. Als wir morgens um 5 Uhr auf der Karlsbrücke standen, konnten wir sehen, dass der Sonnenaufgang auf der Karlsbrücke offenbar eines der Dinge ist, die man in Prag gemacht haben musst. Das Partyvolk versammelte sich jedenfalls um diese Uhrzeit auf der Brücke. Und es wurde nur durch die Arbeitende Bevölkerung abgelöst. Dennoch: morgens ist bei weitem weniger los, als tagsüber. Da solltest du die Brücke meiden und eher eine der anderen unzähligen Wege über die Moldau wählen. Denn hier wirst du im wahrsten Sinne des Wortes nur durchgeschoben.

Ganz früher war die Karlsbrücke komplett „nackt“ ohne Figuren. Die folgten erst später. Den Anfang machte der Bau der Statue zum Heiligen Nepomuk. Danach wurden weiteren Brückenfiguren errichtet. Darunter sind natürlich auch bereits abgeriebene Figuren, denen man besonders viel Glück nachsagt. Wie jeder Mensch mussten wir dann natürlich auch hin fassen und die Statue reiben.

Unser Tipp: steig auf einen der beiden Karlstürme direkt an der Brücke. Von hier oben hast du einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, der sich definitiv lohnt. Der Eintritt kostet 200 Kronen.

Karlsbrücke Eindrücke

Die Karlsbrücke gehört zu den Top-Sehenswürdigkeit in Prag und ist wirklich traumhaft schön. Genießen kann man diesen Ort, zumindest zur Hauptsaison, aber nur ganz früh am Morgen

Karlsbrücke am Morgen

Am Morgen ist noch nicht viel los auf der Karlsbrücke. Das ändert sich im Laufe des Tages dramatisch

Biggi im Gegenlicht

Die Brücke ist auch ein toller Ort für ein Fotoshooting

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Jerusalemsynagoge

⭐⭐⭐⭐⭐

Diese Synagoge ist mit eines der beeindruckendsten Bauwerke der Stadt. Hier empfehlen wir dir, den Eintritt von 160 Kronen definitiv zu investieren. Schon von außen erwartet dich ein bunte bemalter, prunkvoll gestalteter Bau. Das Pflaster vor der Synagoge ist aufwendig mit dem Davidstern gestaltet. Auch die Außenfassade ziert eine riesige Rosette in Form eines Davidsterns. Die bunt gestalteten Farben der Fensterbögen am Äußeren der Synagoge sind im Inneren fortgeführt. Du betrittst hier eine Welt aus Gold, vielen Ornamenten und wunderschönen Malereien. Es glitzert und funkelt nur so um dich herum. Beeindruckt wirst du hier einige Zeit verbringen, um dieses Kunstwerk auf dich wirken zu lassen. Selbst die Decke ist mit bunten Mosaiken und Gläsern gestaltet. Jeder Bogen ist kunsvoll ausgestattet.

Der Grundriss dieser Synagoge entspricht einer dreischiffigen Basilika und wurde im maurischen Stil entworfen. Dieses Gebäude ist einfach nur beeindruckend. Im ersten Stock befindet sich die Ausstellung “die jüdische Gemeinde in Prag von 1945 bis heute”. Sie zeigt unbekannte Nachkriegsgeschichte der jüdischen Gemeinde in Prag.

Jerusamelsynagoge Innenansicht

Die Jerusamelsynagoge musst du einfach gesehen haben

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Clementinum

⭐⭐⭐⭐⭐

Das Clementinum ist definitiv eines meiner Top-Highlights von Prag. Jede volle und jede halbe Stunde findet eine Führung statt. Anders kommst du nicht in das Gebäude. Das Ticket für die Führung kostet 300 Kronen. Das Areal des Clementinums ist nach der Prager Burg das zweitgrößte der Stadt. Die Führung umfasst den Besuch der bekannten Bibliothek sowie die Turmbesteigung. Auf unserer Führung erfahren wir viel wissenswertes rund um das Thema Astronomie. Wir sehen uralte Gebrauchsgegenstände der Wissenschaftler und bekommen eine kleine Demonstration eben dieser. Am besten hat uns die Bibliothek gefallen. Zwar kannst du diesen gigantischen Raum nicht betreten (auch Fotos zu machen ist streng verboten), hast aber wirklich genug Zeit, um dir alles genau anzusehen. Während der Führung wird nochmal viel zu den Globen im Inneren und zu den Büchern erklärt. Übrigens wurden alle Bücher digitalisiert. Du kannst sie auch im Internet nachlesen. Vom Turm aus hast du einen guten Ausblick auf die Stadt in alle Richtungen.

Clementinum

Das Clementinum ist ein absolutes Must-See auf jeder Prag-Reise

clementinum-Bibliothek

Die Bibliothek des Clementinums gehört zu den schönsten der Welt. © BrunoDelzant https://www.flickr.com/photos/bruno_1802/Creative-Commons-Lizenz

Blick vom Turm des Clementinum

Blick vom Turm des Clementinum in Richtung Altes Rathaus und Teynkirche

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Strahov Bücherei

⭐⭐⭐⭐

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Was man wissen muss: Man darf die Räume der Bücherei verständlicherweise nicht betreten, sondern nur von der Türe aus hinter einer Absperrung besichtigen. Wer Fotos machen will, muss für 100 Kronen (Stand: August 2018) eine Foto-Lizenz kaufen. Das ärgert viele Besucher, darum schreiben wir es hier. Wir waren dennoch sehr angtan von den beiden alten Bibliotheken. Man muss sich aber auch wirklich die Zeit nehmen, die Atmosphäre der beiden Räume aufzusaugen und zu genießen. Dann wird die Strahov-Bücherei zu einem echten Erlebnis. Wer nur schnell schnell reinschauen will, sollte sich den Eintritt sparen.
Philosophische Saal Strahov-Bücherei

Der philosophische Saal der Strahov-Bücherei

Theologischer Saal Strahov-Bücherei

Der theologische Saal der Strahov-Bücherei

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Vyšehrad – der Burgwall

⭐⭐⭐⭐

Für dieses Gelände solltest du ungefähr drei Stunden Zeit einplanen. Wir sind mit der Tram ein paar Haltestellen in die Richtung des Vyšehrad gefahren und den Rest dann gelaufen. Und dann erreichst du schon den ersten Turm, der den bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwall in Böhmen eingrenzt. Der Wall erhebt sich am rechten Ufer der Moldau und existiert seit dem 10. Jahrhundert. Damals war er als zweite Burg wichtig für die Stadt. Die heute barocke Festung dient nun zum Spazieren und auf die Stadt blicken. Die erhabenen, riesigen Mauern sehen wirklich beeindruckend aus. Von hier oben hast du auch einen tollen Ausblick auf die gesamte Stadt.

Du kannst an dem kompletten Wall entlanglaufen. Auf einer Seite befindet sich ein Rest einer uralten Brücke, die früher über die Moldau gegangen sein muss. Weinberge, ein Café, eine Ausstellung und die St.-Peter-und-Paul-Kirche sowie der Vyšehrader Friedhof.

Vor allem die St.-Peter-und-Paul-Kirche ist in meinen Augen eine der schönsten Kirchen Prags. Gegründet wurde sie in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Zunächst wurde die Kirche 1079 im romanischen Stil gebaut und bekam fünf Schiffe. 1249 brannte die Kirche nieder und musste neu aufgebaut werden. Im 14. Jahrhundert erfuhr sie gotischen Baustil, um dann durch die Hussiten zerstört zu werden. Um 1720 rum wurde dann Barockstil eingeführt, um 1885 mit neugotischem Stil umgestaltet und 1902 die pseudogotischen Türme zu erhalten. Allein in der Kirche kannst du dich lange aufhalten. Sie ist wunderschön gestaltet mit tollen Malereien, Schnitzereien und viel Stuck.

Auf dem Friedhof direkt an der Kirche liegen bekannte Künstler, Wissenschaftler, der Komponist des Stückes Moldau, Smetana, und viele mehr. Auch hier wurde viel mit Malereien, Stuck und Mosaiken gestaltet. Jedes Grab ist ein Kunstwerk für sich.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Altstädter Rathaus

⭐⭐⭐⭐

Direkt am Altstädter Ring, also im Zentrum der Prager Innenstadt, befindet sich das Altstädter Rathaus mit seinem 70 Meter hohen Turm. Am bekanntesten ist die Astronomische Uhr, die das Rathaus ziert. Die wird allerdings (Stand August) gerade renoviert und ist nicht zu sehen. Sie ist eine Touristenattraktion Prags. Wer möchte, kann das Prager Rathaus besichtigen und auf den Turm steigen. Der Eintritt für Turm und Innenräume kostet 250Kronen. Der Rundgang im Rathaus beginnt in der mit der Kapelle der Jungfrau Maria. Sie entstand im Jahr 1360 und ist eine gotische Erkerkapelle. Von der Kapelle aus kann man ins Innere der astronomischen Uhr blicken. Erwähnenswert ist noch der alte Ratssaal. Er zählt zu den schönsten spätgotischen Sälen Europas. Auch der Brozik-Sitzungssaal ist herausragend. Er hat eine Höhe von zwei Stockwerken und den Grundriss eines Hauses. Die dort angebrachten Gemälde wiegen 600 Kilo. Im Georgssaal befindet sich eine gleichnamige Büste des Bhmischen Königs Georg von Podiebrad. Zudem sind an den Wänden noch Teile von Freskomalereien aus dem 15. Jahrhundert zu sehen.

Vom Rathausturm aus hast du einen schönen Ausblick auf die Innenstadt. Vor allem die Form des Altstädter Rings erkennt man von hier oben sehr gut. Auch der Blick auf die Teynkirche lohnt sich.

Unser Tipp: Vom Rathausturm aus kannst du die Dachterrasse des Hotels U Prince erkennen – hier lohnt sich ein Abstecher. Das Hotel ist ein kleines Highlight und die Cocktails schmecken gut. Auch das Essen sah am Nebentisch gut aus. Wir hatten eine kleine Vorspeise.

Altes Prager Rathaus

Das Alte Prager Rathaus lohnt einen Besuch

Turm Altes Rathaus Prag

Der Turm des Alten Rathauses ist noch einmal ein ganz besonderes Highlight. Von ganz oben hat man einen tollen Blick auf die Teynkirche

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Jüdisches Viertel (allgemein)

⭐⭐⭐⭐

In der Nähe der direkten Innenstadt findest du das jüdische Viertel. Gleich vorweg: es lohnt sich das Ticket A zu nehmen. Hier erhältst du Eintritt in die Pinkas Synagoge, den alten jüdischen Friedhof, die Klausen Synagoge, die Beerdigungshalle, die spanische Synagoge, die Maisels Synagoge und die Alte-Neue-Synagoge. Das Ticket kostest 570 Kronen. Und: die Kassen nehmen nur Bargeld. Einzig das Ticketoffice an der Alten-Neuen-Synagoge akzeptiert Kreditkarten.

Wir haben unsere Tour an der Pinkas Synagoge begonnen und dann den alten jüdischen Friedhof angeschaut. Der lohnt sich wirklich. Die Klausen Synagoge und die Maisels Synagoge haben schöne Innenräume, sind aber jetzt nicht spektakulär. Wobei man das auch nicht unbedingt erwartet. Ich fand jede Synagoge an sich schön. Die Alte-Neue-Synagoge ist das älteste Denkmal des jüdischen Viertels und eine der ältesten noch erhaltenen Synagogen Europas. Sie ist im Inneren sehr schlicht gehalten, dafür sieht man wie alt sie ist. Errichtet wurde sie im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts. Sie ist das älteste erhaltene Beispiel einer zweischiffigen mittelalterlichen Synagoge.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Spanische Synagoge (Jüdisches Viertel)

⭐⭐⭐⭐

Richtig geflasht hat uns allerdings die Spanische Synagoge. Sie ist sehr prunkvoll mit Gold ausgestattet und lohnt auf jeden Fall den Besuch. Sie war in meinen Augen auch die schönste der Synagogen. Die Innengestaltung war einfach nur grandios. Hier haben wir uns sehr lange aufgehalten, weil es so viel zu entdecken gab. Auch von außen ist das Gebäude sehr schön. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im maurischen Stil  gebaut. Auf dem Platz der heutigen, jungen Synagoge stand früher die älteste heute nicht mehr vorhandene Synagoge. Weil der maurische Stil recht opulent ist, wurde die neue Synagoge Spanische Synagoge genannt. Vor allem die Kuppel dieses Baus ist sehr beeindruckend.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Teynkirche

⭐⭐⭐⭐

Der Eingang dieser Kirche ist recht versteckt direkt am Altstädter Ring zwischen zwei Restaurants. Die Doppeltürme der Teynkirche sieht man schon von weitem von jedem Ausblick aus, sie sind das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche heißt Jungfrau Maria vor dem Teyn. Für uns war klar, dass wir diese Kirche nicht nur von außen fotografieren müssen, sondern auch innen besichtigen werden. Leider darf man vom Inneren keine Fotos machen. Wenn du aber in Prag bist, solltest du dir die Kirche auf jeden Fall ansehen. Es lohnt sich. Erbaut wurde sie von der Mitte des 14. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Kirche kostet keinen Eintritt, dafür haben wir uns eine Postkarte gekauft.

Teynkirche

Die Teynkirche ist das Wahrzeichend Prags

Teynkirche Innen

So pompös ist es im Inneren der Teynkirche

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Franz Kafka Statue

⭐⭐⭐⭐

Eine Skulptur, die du auf gar keinen Fall verpassen solltest, ist die Franz Kafka Statue. Der überdimensionale, große glitzernde graue Kopf ist definitiv ein abgefahrenes Kunstwerk. Kein geringerer als der bekannte tschechische Künstler David Černý hat sie erschaffen. Seine Kunstwerke sind in ganz Prag verteilt. Hier hat er seine Kunst dem bedeutenden Schrifststeller Franz Kafka gewidmet. Die elf Meter hohe Skulptur besteht aus 42 beweglichen Ebenen. Sie wiegt 39 Tonnen und befindet sich hinter dem Einkaufszentrum Quario. Die 42 Ebenen rotieren um die eigene Achse und formen immer wieder neu das Gesicht von Franz Kafka. Seit November 2014 ist dieses Kunstwerk in Prag zu besichtigen. Černýs hat diese Skulptur in Anlehnung an sein Werk Metalmorphosis in den USA in North Carolina entwickelt. Es besteht aus 24 Tonnen rostfreiem Blech. Die verschiedenen Ebenen bewegen sich mit einem Motorantrieb.

Franz Kafka Skulptur

Die bewegliche Skulptur von Franz Kafka in Prag ähnelt dem Werk “Metalmorphosis” in Charlotte, North Carolina

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Kirche St. Nikolaus (Kleinseite) mit Kirchturm & Aussicht

⭐⭐⭐⭐

Die St. Nikolaus Kirche auf der Kleinseite der Stadt gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Barock. Es gibt sie bereits seit 1283. 1625 übernahm sie ein Jesuitenorden. Ein Jahrhundert später wurde die Kirche erweitert um die Westfassade, den Chor und die Kuppel. Der Glockenturm kam 1756 dazu. Das beeindruckende Deckenfresko Apotheose des heiligen Nikolaus gehört zu den größten Fresken Europas. Es misst 1500 Quadratmeter. Aktuell (Stand August 2018) wird die komplette Kirche renoviert. Der Eintritt in die Kirche kostet 70 Kronen. Vom Turm aus hast du einen gigantischen Ausblick auf die Stadt. Dieser Blick gehört zu meinen Lieblingsspots der Stadt. Die Turmbesteigung kostet nochmal extra 100 Kronen.

Kirche St. Nicholas

Die Kirche St. Nikolaus Kleinseite ist überaus beeindruckend

Blick vom Kirchturm St. Nicholas

Der Blick vom Turm der Kirche über die Stadt gehört zu den besten in ganz Prag. Der Turm kostet allerdings extra Eintritt

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Alter jüdischer Friedhof (Jüdisches Viertel)

⭐⭐⭐

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Im Prager Stadtteil Josefov liegt einer der beiden bekanntesten jüdischen Friedhöfe der Stadt und einer der historisch bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa. Er geht auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Trotz seiner kleinen Fläche von nur einem Hektar soll er über 12.000 Grabsteine und wohl eine große Anzahl an Gebeinen enthalten. Man geht von 100.000 Gebeinen aus, die hier liegen sollen. Als 1479 der Prager Judengarten geschlossen wurde, war der alte jüdische Friedhof in Josefov bis 1787 Hauptbegräbnisstätte der Juden. Kaiser Joseph II. verbot jedoch die um diese Zeit die Begräbnisse in der Innenstadt. Weshalb die jüdische Gemeinde ihre Verstorbenen dann im Stadtteil Žižkov beisetzte. Seit 1890 wird in diesem Stadteil ein neuer Friedhof, für den die Gemeinde das Grundstück erwarben, bis heute genutzt.

Der Friedhof in Josefov ist bis heute in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Da es zu der Zeit bis 1787 keine Erweiterungsmöglichkeit gab, wurden Verstorbene in bis zu zwölf Schichten tief in der Erde vergraben.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Altstädter Ring

⭐⭐⭐

Mitten in der Stadt, direkt am Rathaus befindet sich in Prag der Altstädter Ring. Er ist der zentrale Marktplatz und Treffpunkt vieler Menschen. In der Mitte befindet sich ein großes Denkmal für Jan Hus. Das Kunstwerk wurde im Jahr 1915 eröffnet, am fünfhundertsten Jahrestag der Verbrennung von Jan Hus. Der böhmische christliche Theologe, Prediger und Reformator wurde auf einem Scheiterhaufen in Konstanz hingerichtet. Seit 1962 ist das Denkmal ein Nationales Kulturdenkmal. Ringsum befinden sich unzählige Sitzbänke. Aber auch sonst wird der Platz von Touristen oder Pragern zum Sitzen genutzt.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Henry’s Tower (Heinrichsturm – Jindřišská věž)

⭐⭐⭐

Von weitem hatten wir bereits von mehreren anderen Aussichtsplattformen den schwarzen Pulverturm und daneben den Heinrichsturm mit seiner wunderschönen Turmspitze bewundert. Schließlich mussten wir auch diesem Glockenturm in der Prager Neustadt einen Besuch abstatten. Für alle Fußfaulen schon mal vorab die frohe Nachricht: Dieser Turm hat einen Aufzug. Wir sind dennoch die Treppen nach oben gelaufen, weil wir die verschiedenen Stockwerke erkunden wollten. Der Eintritt beträgt hier 140 Kronen.

Der Heinrichsturm wurde im gotischen Stil von 1472 bis 1475 erbaut und ist 67,7 Meter hoch. Der Name rührt daher, dass er der Glockenturm für die daneben befindliche Kirche St. Heinrich und Kunigunde war. Im Turm befindet sich dann auch ein Glockenspiel, das zur Freude der Anwohner nur im Glockenturm selbst zu hören ist. Die würden auch schier wahnsinnig werden, weil jeder Besucher – ähnlich wie bei einer Juke-Box – Kronen einwerfen kann und dann spielen die Glocken ein neues Lied.

Das beeindruckende an diesem Glockenspiel ist, dass es ein Kammerinstrument ist, das es in dieser Konstellation nicht mehr in Europa gibt. Das Glockenspiel wird durch den Computer gesteuert. Er erzeugt Impulse nach den programmierten Melodien für die elektrischen Schlaghämmer. Die elektromagnetischen Hämmerchen treffen dann die richtigen Glocken. Der Speicher des Computers kann bis zu 1152 verschiedene Melodien in beliebiger Reihenfolge abspielen.

1801 wurde übrigens das Turmdach komplett bei einem Sturm zerstört. Erst 1878 erhielt der Turm dann erst wieder ein neues Dach – die wunderschöne Turmspitze von 32,6 Metern, die man heute bewundern kann. In den verschiedenen Stockwerken des Turms befindet sich eine Whiskey-Bar, ein Whiskey-Laden, eine Ausstellung, ein kleines Museum und ein Restaurant auf zwei Stockwerken. Das Restaurant sah sehr hübsch aus und von dort oben hätte man einen tollen Blick auf die Stadt. Ob es gut ist, wissen wir jedoch nicht.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Nationaltheater

⭐⭐⭐

Das Nationaltheater ist ein Theater- und Opernhaus und sollte bereits 1845 als unabhängiges tscheschiches Theater gebaut werden. 1868 begann jedoch erst der Bau. 1881 fand die Uraufführung von Smetanas Oper Libuše in dem noch nicht fertigen Gebäude statt. Im selben Jahr brannte es in dem fast fertigestellten Theater. Insgesamt wurde der komplette Bau mit Spenden von ungefähr 90 Millionen Euro finanziert. Eine Partei sollte sich daran jedoch nicht beteiligen. Der Habsburger Kaiser Franz Joseph I. – daher wurde die Kaiserloge lediglich am Rand links angebracht. Wir konnten zwar das Innere nicht besichtigen, es soll jedoch sehr schön aussehen. Aber auch von außen macht das Nationaltheater eine gute Figur.

Prager Nationaltheater bei Nacht

Das Prager Nationaltheater bei Nacht

Nationaltheater Prag

Das Gebäude wartet mit vielen schönen Details auf

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Loreto

⭐⭐⭐

Das Loreto Prags, ein Kapuzinerkloster, ist bekannt für seine Schatzkammer. Wer sehr interessiert an kirchlichen Reliquien und prunkvollen Schätzen ist, der sollte sich dieses Gebäude auf jeden Fall ansehen. Die Kirche Christi Geburt im Loreto ist ebenfalls schön wie die Loretokapelle. Das Highlight befindet sich in der Mitte und ist eine Nachbildung der Casa santa in der italienischen Gemeinde Loreto. Direkt von Außen siehst du den großen, frühbarocken Glockenturm. Er besteht aus 30 Glocken. Als wir da waren, konnten wir das Glockenspiel hören. Das Loreto ist sehr beliebt in Prag. Wer Kirchengeschichte mag, ist hier richtig. Wenn du fotografieren möchtest, musst du dir eine Foto-Erlaubnis kaufen. Sie kostet extra 100 Kronen. Der Eintritt kostet 150 Kronen.

Casa Santa

Das Heilige Haus, die Casa Santa

Loreto

Die Wallfahrtsstätte ist prunkvoll geschmückt

Loreto Collage

Das Loreto beherbergt unter anderem eine Schatzkammer mit unermesslichen Werten

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Neue Welt (Nový Svět)

⭐⭐⭐

Direkt nach dem Hraschid-Platz und an der Prager Burg kannst du ein paar Meter weiter in eine Gasse einbiegen, die nicht so viele Touristen kennen. Dementsprechend ist hier fast nichts los. Die Häuser in der Novy Svet – so heißt besagte Gasse – sind lediglich mit Nummern markiert. So war das in der früheren Zeit in Prag üblich. In der Gasse lebte unter anderem der bekannte dänische kaiserliche Mathematiker und Astronom Tycho de Brahe. Ein kleines Café lädt zum Rastmachen ein.

Neue Welt

Die Neue Welt (Nový Svět) ist ein echtes Kleinodt in der Moldau-Metropole

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Aussichtsturm Petřín

⭐⭐⭐

In der Nähe des Klosters, ebenfalls auf dem Petri-Berg befindet sich der kleine Eiffelturm Prags – der Petri-Turm (Petřín ). Aktuell wird dort sehr viel renoviert und der gesamte Turm ist eine Baustelle. Dennoch kannst du ihn besteigen. Das kostet 150 Kronen. Der Ausblick ist von hier auch schön, es gibt jedoch bessere. Übrigens: Der Tourismusverband fand den Pariser Eiffelturm so schön, dass er eine kleine Ausgabe dessen in Prag errichten ließ. Der 63,5 Meter hohe Turm steht hier seit 1891. Es führen 299 Stufen auf die Aussichtsplattform des Turms. Die Stahlkonstruktion wiegt 175 Tonnen. Der Turm zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen. Entweder läufst du von der Stadt aus durch den Park auf den Berg Petřín, oder du nimmst die Seilbahn, die dich in zehn Minuten nach oben oder wieder hinunter befördert. Nachmittags war die Schlange dort sehr lang.

Aussichtsturm Petřín

Der Aussichtsturm Petřín gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Prag

Blick auf Prag

Blick von der Aussichtsplattform. Wer ein wenig Anstrengung nicht scheut, nimmt die Treppe nach oben. Auf dem Weg hat man eine tolle Fernsicht und ist mehr oder weniger alleine

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Tanzendes Haus

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Wer in Prag das Tanzende Haus sucht, der wird schnell an der Moldau fündig. Es ist nämlich nicht zu übersehen. Das Eckhaus an einer Kreuzung direkt an der Jiraskuv Brücke sieht wirklich verrückt aus. Insgesamt sind es zwei Türme, die aussehen, als würden sie sich bei einem Tanz knicken, wenden und drehen. Sie sind an einer Seite eingedrückt und schief und krumm. Als Fotomotiv funktionieren sie jedenfalls sehr gut und sie sind ein Hingucker in Prag. Auf tschechisch heißen die Türme Tančící dům. Erbaut wurden sie 1996.

Unser Tipp: Fahr hoch zur Dachterrasse und zum Restaurant und genieße von dort oben den Blick auf Prag. Du siehst weit über die Moldau auf die andere Seite. Die Terrasse kostet 100 Kronen Eintritt, der kann jedoch auch mit einem Getränk beglichen werden. Und es ist sicher nicht verkehrt ein kleines Bier oder ein Wasser zu trinken, während du den Ausblick genießt.

Tanzendes Haus

Das Tanzende Haus sticht schon von Weitem ins Auge. Von der Dachterrasse hat man einen schönen Blick auf die Stadt

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Park Kampa, Riesenbabys & Mlýnská kavárna

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Der Kampa-Park befindet sich auf der Kampa-Insel. Diese wiederum ist eine durch einen kleinen Fluss von der restlichen Stadt abgetrennte Insel. Im Sommer wird der Park von Studenten, Touristen und Einwohnern gleichermaßen genutzt. Gleichzeitig ist er auch Kunstausstellung des bekannten, tschechischen Künstlers David Černý. Mit seine bekanntesten Figuren befinden sich hier: die Riesenbabys. Nackte, riesige Installationen mit Babies, die ein eingedrücktes Gesicht haben, so als ob ihnen jemand bereits im frühern Altern den Stempel aufgedrückt hätte. Jedenfalls sind diese Skulpturen ein gefragtes Fotomotiv.

Im Kampa-Park befinden sich auch zwei uralte Wassermühlen. Eine davon ist am Haus des Restaurants Mlýnská kavárna angebracht. Das süße, kleine Restaurant mit Bar verfügt über einen äußerst schnuckeligen Garten. Da hier jedoch nur wenige Menschen Platz finden, haben wir uns in der Bar ein Bier geholt und dann auf die Wiese im Park gesetzt. Den Hummus dort können wir empfehlen. Am Abend wird die Brücke hin zum Restaurant über den kleinen Fluss mit Fackeln beleuchtet. Die Bar-Theke wurde ebenfalls von David Černý gestaltet, der wohl hier Stammgast in der Bar ist. Hier kann man auch getrost alleine herkommen, denn den Inhalt des Tresens zu bewundern dauert Stunden. Hier kostet übrigens das Bier um die 50 Kronen.

Riesenbabys Skulpturen David Černý

Die drei Riesenbabys des Bildhauers David Černý am Kampa Museum sind ein tolles Fotomotiv

Mlýnská kavárna

Die Bar Mlýnská kavárna im Park Kampa ist auch bei Einheimischen beliebt

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Kirche St. Benedict

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Direkt am Hradschin, einem großen Platz direkt an der Prager Burg, befinden sich einige spannende Prunkbauten. Ein Innenhof hat uns besonders angezogen. Nämlich der der Kirche St. Benedict. An dem Brunnen im Hof kannst du ein schönes Foto machen. Die Geometrie der Verzierungen im Inneren geben ein tolles Bild ab. Hier halten sich vor allem Fotografen länger auf.
Kirche St. Benedict

Wenn du in der Nähe der Burg bist, lohnt sich ein Abstecher zur Kirche St. Benedict. Schau unbedingt in den schönen Innenhof

Prag Top-Sehenswürdigkeit: John Lennon Wall

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Wenn du die Petřín-Bahn nach unten genommen hast, dann befindet sich fünf Minuten von der Bahnstation die berühmte John Lennon-Wall Prags. Früher war es eine stinknormale Mauer, seit den 1980er Jahren sind hier jedoch verschiedenste Grafitti-Künstler am Werk. Sie heißt deshalb John Lennon-Wall, weil sie mit Liedtexten, Bildern der Beatles verziert ist.

1988 nutzten junge Prager die Mauer als Ventil gegen die kommunistische Regierung. Damals kam es sogar zu Protesten auf der Karlsbrücke. Die Wand ist ein sich täglich veränderndes Kunstwerk. Jeder, der eine Spraydose hat – man kann sie sich dort auch ausleihen – darf sich hier verewigen. Die Wand wurde auch schon mal von der Regierung übermalt, doch das hielt die Ströme an Touristen nicht davon ab, sie weiter zu dem zu machen, was sie ist: ein wunderschönes, farbenfrohes Kunstwerk.

John Lennon Wall

Die John Lennon Wall ist auf jeden Fall ein beliebtes Fotomotiv

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Kranners Fontäne

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Wenn du an der Moldau in Richtung Karlsbrücke läufst, dann kannst du diesen Springbrunnen nicht übersehen. Die Kranners Fontäne wurde als neugotisches Denkmal für Kaiser Franz I. gebaut. In der Mitte tront Kaiser Franz auf einem Pferd. Um den Brunnen stehen seine Gefolgsleute als Figuren. Der Brunnen sieht wirklich toll aus. Wenn du eh in der Nähe bist, solltest du ihn dir auf jeden Fall ansehen.

Kranners Fontäne

Wenn du eh in der Nähe bist, lohnt ein Abstecher zu Kranners Fontäne

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Wenzelsplatz

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Der Wenzelsplatz befindet sich direkt vorm Nationalmuseum. Diese beeindruckende Gebäude siehst du auf dem Foto im Hintergrund. Wie du sicherlich erkennst, handelt es sich beim Wenzelsplatz um eine lange Prachtstraße. Sie ist 750 Meter lang und zählt damit zu den größten städtischen Plätzen Europas. Ich fand den Platz jetzt nicht wirklich spannend. Allerdings befinden sich dort Sitzgelegenheiten zum Ausruhen. Und auf diesen Bänken stehen tolle Sprüche. Seinen Namen hat der Platz nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen erhalten. Im Hochmittelalter war er böhmischer Landespatron.

Wenzelsplatz

Blick über den Wenzelsplatz in Richtung St.-Wenzels-Denkmal und Nationalmuseum

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Emmauskloster

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Die Geschichte des Emmaus-Klosters ist lang. Die Weihe der Klosterkirche der Jungfrau Maria fand 1372 statt. Die Kirche und das Kloster gibt es aber schon viel länger. 1372 kam sie jedoch in den Besicht der Benediktiner-Mönche. Im 14. und 15. Jahrhundert war das Kloster ein Bildungszentrum für Schriften und Übersetzungen. Von 1419 bis 1589 war das Kloster von Utraquisten besetzt und war somit das einzige Utraquistenkloster der Stadt. Erst 1593 ging das Emmaus-Kloster wieder an die Benediktiner. 1880 wurde das Emauskloster an deutschsprachige Benediktiner (Beuroner Kongretation) übergeben. Daraufhin entstand eines der größten Benediktinerkonvente. 1945 wurde das Kloster bei einem Luftangriff stark beschädigt. 1967 erhielt es dann von dem Architekten František Maria Černý die moderne zweispitzige Ansicht.

Vor dem Emmaus-Kloster steht ein 16 Meter hoher Obelisk. Um ihn herum sind sieben Figuren angesiedelt. Sie stellen Legionäre dar sowie eine weibliche Figur, die wohl für die Stadt Prag stehen soll.

Emmauskloster

Das Emmauskloster ist mit seiner markanten Dachkonstruktion von vielen Aussichtspunkten der Stadt zu sehen. Vor dem Kloster steht das Denkmal der tschechoslowakischen Legionäre

Prag Top-Sehenswürdigkeit: engste Gasse Prags

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In direkter Nähe der berühmten Karlsbrücke und des Kafka-Museums gelegen befindet sich in den kleinen verwinkelten Gässchen die engste Straße Prags. Sie wird sogar mit einer Ampel geregelt, damit die Passanten nicht drin stecken bleiben. Sie führt direkt zu einem kleinen Restaurant (Certovka Restaurant), das schön an der Moldau mit Blick auf die Karlsbrücke gelegen ist. Wir haben es nicht getestet, der Blick war jedoch toll. Die Bewertungen im Internet sind aber ziemlich vernichtend. Es handelt sich wohl um eine typische Tourstenfalle.

Engste Gasse Prag

Die engste Gasse der Stadt wird von einer Ampel geregelt und führt hinunter zu einem Restaurant

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Piss-Skulptur vor dem Kafka-Museum

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Das Kafka-Museum liegt auf der anderen Seite der Karlsbrücke rechter Hand von der Brücke aus gesehen im Lesser-Stadtteil Mala Strana. Vor dem Museum befindet sich die sogenannte Piss-Skulptur. Zwei Männer-Figuren stehen nackt in einem Wasserbecken und pinkeln hinein. Ähnlich zur großen Kafka-Statue in der Innenstadt, bewegen sich Körperteile der Statuen hin und her. Das Wasserbecken hat die Form Tschechiens. Die Männer stehen jeweils im Norden und Süden Tschechiens. Mancher Besucher findet die Statue wohl obszön. Andere lachen sich darüber kaputt. Andere wollen ganz genau hinschauen. Fakt ist jedoch, ob man sie nun gut oder schlecht findet – diese Statue des Künstlers David Černýs – ist eine der am häufigsten fotografierten Statuen Prags. Sie steht hier seit 2004.

Pissstatuen Kafka-Museum

Auch viele Stadtführungen machen an den zwei Piss-Skulpturen vor dem Kafka-Museum Halt

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Schützeninsel (Střelecký ostrov)

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Die Schützeninsel ist ein kleiner, grüner Geheimtipp Prags. Sie erreichst du von der Brücke der Legionen aus. Sie befindet sich direkt unter dieser Brücke und gegenüber der Kampa-Insel. Als wir vor Ort in Prag war, fand dort gerade ein Schwulen- und Lesben-Festival mit Live-Musik statt. Vom Zipfel der Insel aus hat man einen wundervollen Blick auf die Karlsbrücke und die Altstadt Prags sowie auf die Prager Burg. Dort befindet sich auch ein kleiner Strand, auf dem man bei bestem Blick gut chillen kann.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Tretboot auf der Moldau fahren

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Zwar ist es nicht essentiell, doch wer im Sommer in Prag ist, sollte es sich nicht entgehen lassen, auf der Moldau eine Runde mit dem Tretboot zu fahren. Das ist fast schon Kult und die Moldau ist wirklich voll von kleinen Booten und eifrigen Stramplern. Vor allem bei Nacht hat man einen wunderschönen Blick auf das beleuchtete Prag und kann bei wunderschöner Stimmung den Fluss entlang treten. Zwar hatten wir es zeitlich nicht geschafft, fanden es aber eine super Idee – vor allem für Familien.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: St. Nikolaus Kirche in der Prager Altstadt

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Dieser alte Barockbau steht prominent am Altstädter Ring und ist nicht zu übersehen. Der Eintritt in diese Kirche ist frei. Ab 1787 wurde die Kirche als Lagerhaus genutzt und nicht mehr als Kirche. Nachdem hier auch Militärkonzerte abgehalten wurden, übernehm erst wieder 1871 die russisch-orthodoxe Gemeinde in Prag die Kirche. Seit 1920 gehört sie der Tschechischen Hussitischen Kirche.  Sie hatte sich von der römisch-katholischen Kirche abgespalten. Sie sind Anhänger des böhmischen Reformators Jan Hus. Sein Denkmal ziert die Mitte des Altstädter Rings.

St. Nikolaus Kirche

Die St. Nikolaus Kirche

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Prager Gemeindehaus

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Direkt neben dem Pulverturm befindet sich das Prager Gemeindehaus (Obecní dům). Von außen sieht das Gebäude sehr beeindruckend aus. Gleich am Eingang findest du zwei Cafés. Hier lohnt auf jeden Fall ein Blick hinein und ein Foto. Rechts im Restaurant darfst du Bilder machen. Links im Café ist es verboten. Der Konzertsaal Prags beherbergt im Untergeschoss die älteste Bar Prags sowie ein riesiges typische tschechisches Restaurant. Sobald du durch die Eingangshalle gelaufen bist, fühlst du dich zurückversetzt in die frühere Zeit. Das Treppenhaus ist besonders kunstvoll gestaltet und die alte Bar ist wirklich schön. Hier kannst du noch wie früher im Separee sitzen und deinen Cocktail stilvoll trinken. Von 15 bis 18 Uhr ist übrigens Happy Hour.

Prager Gemeindehaus mit Restaurant und Bar

Das Prager Gemeindehaus – ein recht langweiliger Name, aber eine tolle Location. Unter anderem findest du hier die älteste Bar der Stadt (Bild unten links)

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Kloster Strahov

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Auf dem Petřín Hügel der Stadt, links der Prager Burg gelegen, befindet sich ebenfalls eine recht schöne Anlage – das Strahov Kloster. Hier kannst du nicht nur die Kloster-Kirche ansehen, sondern auch die Bildergalerie und die Bibliothek. Wir empfehlen dir hier jedoch nur die Bibliothek. Sie ist wirklich sehenswert und etwas besonderes. Das hat uns wirklich sehr gefallen. Hier benötigst du eine Foto-Erlaubnis, die du extra bezahlen musst. Der Eintritt in die Bibliothek kostet 170 Kronen, die Foto-Erlaubnis 100 Kronen.

Unser Tipp: Wenn du etwas Zeit übrig hast, dann schau dir den Biergarten des Strahov Klosters (Restaurant Bellavista) an. Von hier aus hast du einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Das dunkle Bier, die selbstgemachte Limonade sowie die böhmischen Knödel können wir empfehlen. Im Internet hat das Restaurant insgesamt sehr verhaltene Bewertungen. Macht nix, uns hat’s trotz der sehr hohen (Touristen)-Preise gefallen. Man muss wohl einfach Glück haben mit der Bedienung. Wobei negativ anzumerken ist: Obwohl wir die Knödel ohne Fleisch bestellt haben, mussten wir den gleichen Preis zahlen. Seis drum, der Ausblick ist toll.

Deckengemälde Strahov-Kloster

Das Strahov-Kloster ist wirklich nur etwas für eingefleischte Kirchen-Fans. Alle anderen können sich den Eintritt sparen

Terrasse des Restaurant Bellavista

Von der Terrasse des Restaurant Bellavista hat man einen tollen Blick auf die Burg und die Stadt

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Brücke über die Čertovka mit Liebesschlössern

Wenn du gerade in der Gegend auf der anderen Seite der Karlsbrücke bist, dann solltest du noch einen kleinen Abstecher unter die Brücke machen. Hier befindet sich eine kleine Brücke über die Čertovka, die komplett mit Liebesschlössern übersäht ist. Die Gegend unterhalb der Karlsbrücke ist einfach wunderschön. Lauf hier rum und sauge die Stimmung in dich auf. Es lohnt sich. Dieses Viertel ist einfach nur klasse. Hier lässt der Touri-Strom nach und du kannst durch schöne Gassen mit kleinen Cafés laufen.

Brücke über Čertovka

Die kleine Brücke über die Čertovka ist mit Liebesschlössern behangen

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Pulverturm

Der Prager Pulverturm ist 65 Meter hoch und steht am Platz der Republik. Er war Teil der Befestigung des ehemaligen Königshofes. Errichtet wurde er im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil. Er stellt zudem das Eingangstor in die Prager Altstadt. Der Pulverturm heißt so, weil bis zum Ende des 17. Jahrhuderts Schwarzpulver im Inneren gelagert wurde. Wer mag, kann für 100 Kronen auch auf die Aussichtsplattform. Es ist eine von vielen in der ganzen Stadt.

Pulverturm

Der Pulverturm

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Hradschin-Platz

Nachdem wir die Burg verlassen haben, laufen wir über den Hradschin, was so viel übersetzt heißt wie Ort bei der Burg. Der Platz gehört einem Ortsteil, der wohl früher mal als dritter Teil neben der Altstadt und der Kleinseite gegründet worden war.  Im 18. Jahrhundert wurde der Hradschin mit der Prager Stadt zusammengeschlossen. Vor allem die barocke Mariensäule auf dem Platz sticht ins Auge. Heute ist der Hradschin ein riesiger Platz, auf dem sich viele Prunkbauten des Klerus und des Adels. Einer stach uns besonders ins Auge: die Kirche St. Benedict. Hier solltest du unbedingt den Innenhof besichtigen.

Prag Top-Sehenswürdigkeit: Regenschirm-Skulpturen von David Černý

Gleich am ersten Tag machten wir Bekanntschaft mit dem bekannten tschechischen Künstler David Černý. Er hat die Stadt sehr mit seinen Installationen geprägt und wahre Monumente geschaffen. Zwei weniger skurile aber dafür ebenfalls ausgefallene Werke des Künstlers sind zwei hängende Figuren direkt am Mosaik-Haus in Prag. Auf der einen Seite hängt ein Mann mit Aktenkoffer an einem Schirm und scheint mit seiner mausgrauen, fahlen Gestalt zu schweben. Auf der anderen Seite hängt eine Frau, die ebenfalls mausgrau daher kommt. Sie hat fast etwas von Marry Poppins. Lediglich die Schirme sind bunt im Leben dieser beiden kunstvoll inszenierten Figuren.

Regenschirm-Skulpturen von David Černý

Eine Frau und ein Mann hängen am Regenschirm hoch in der Luft. Dies ist nur eine von vielen Installationen von David Černý in Prag

Zum Schluss noch ein paar Geheimtipps von echten Prag-Insidern

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Tereza von der Agentur SinnerSchrader in Prag: Mein Lieblingsplatz ist der Kampa-Park und mein Geheim-Tipp definitiv die Bar und das Restaurant Mlýnská kavárna. Die Wassermühle, das kleine Brücklein und der kreativ gestaltete Tresen von Prags bekanntestem Künstler David Černý sorgen für eine super Atmosphäre.

Josue von der Pizzeria San Carlo: Mir gefällt am besten der Letna Park. Von dort aus kannst du aufs Wasser der Moldau blicken. Auf dem Berg befindet sich auch noch das bekannte Metronom. Der Ausblick auf die Stadt ist von dort oben ebenfalls sehr schön.

Moussa vom Hotel La Ballerina: Wenn du in Prag schon viel gesehen hast, aber noch etwas Zeit übrig hast, dann würde ich dir empfehlen nach Cesky Krumlov zu fahren. Dieser Ort ist wunderschön und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Ebenfalls nahe Prag liegt Karlovy Vary – auf deutsch: Karlsbad – ein weltberühmter Kurort, der sich perfekt für einen Tagesausflug eignet. Hier befindet sich auch das bekannte Casino, in dem ein James Bond Film gedreht wurde.

Restaurants/Cafés, die wir getestet haben


Café Louvre (Národní 22, 110 00 Nové Město Website) – dieses Café ist noch immer im Stil der typischen Prager Kaffeehäuser gehalten. Früher verkehrten hier Franz Kafka und sein Freund Max Brod. Hier traf sich auch früher der deutschsprachige Philosophenkreis “Louvre-Zirkel”. Auch heute noch kann man im hinteren Bereich Billard spielen. Wir haben einen typischen Prager Mohnstrudel mit Zwetschgen probiert und dazu eine kleine heiße Schokolade bekommen, in der der Löffel stecken bleibt. Himmlisch.

Veggie-Restaurant Maitrea (Týnská ulička 1064/6, 110 00 Staré Město  Website)– dieses wunderschön eingerichtete Restaurant liegt in der Nähe des Altstädter Rings und das Essen war einfach nur super lecker. Von gesunden Smoothies über leckere Säfte, diverse Salate, einem guten dunklen Bier, vegetarischem Gulasch mit böhmischen Knödeln, was Flo hervorragend schmeckte, über Quesadillas, die auch super lecker waren, findet jeder Gast auf jeden Fall das passende Gericht. Das Restaurant verfügt über zwei Stockwerke, eigentlich findet man gut einen Platz, wenn man früh kommt. Unser Tipp: geht die Treppe hinunter. Dort ist die Stimmung besonders schön.

Dachterrasse des Hotels U Prince (Staroměstské nám. 460/29, 110 00 Staré Město  Website) – vom Prager Rathaus-Turm aus haben wir diese wunderschöne Dachterrasse in der Prager Altstadt gesehen. Sie gehört zum Hotel U Prince. Das Hotel selbst ist ebenfalls einen Besuch wert, weil die Einrichtung einfach wunderschön ist. Auch die Bar im Erdgeschoss sieht super aus. Wir hatten nur eine kleine Vorspeise, die ganz gut war, uns aber auch nicht vom Hocker geworfen hat. Doch die Cocktails waren sehr lecker. Natürlich zahlt man hier auch etwas für den Ausblick.

Mlýnská kavárna im Kampa-Park (Všehrdova 449/14, 118 00 Malá Strana  Tripadvisor)– das Restaurant mit Bar hat einen schnuckeligen kleine Biergarten. Wer hier keinen Platz mehr findet, nimmt sich sein Bier auf die Hand und setzt sich direkt davor in den Kampa-Park auf die Wiese. Den Hummus und das Fladenbrot können wir empfehlen. Das Bier ist günstig.

Pizzeria San Carlo ( Dittrichova 1942/20, 120 00 Nové Město  Website)– dieses italienische Restaurant im Hotel Ballerina hat absolut leckere Pizza, bietet aber auch Pasta, Salat sowie Fleisch- und Fisch-Gerichte. Uns ist aufgefallen, dass viele Italiener herkommen, aber auch viele Einheimische. Ab 19 Uhr findet man nur schwer einen Platz. Besser reservieren.

Eiscafe Creme de la Creme (Husova 231/12, 110 00 Staré Město  Website) – uns wurde empfohlen, dass hier das beste Eis der Stadt gemacht wird. Wir können auf jeden Fall bestätigen, dass es mega lecker war. Aber Achtung: Die Eissorte Schoko-Chili ist wirklich scharf ;-)

Wann sollte man Prag besuchen?


Die beste Reisezeit für Prag, wie auch für andere europäische Städte, sind die Monate Juni bis September. Wir waren im August bei 34 Grad vor Ort, diese Temperatur ist vermutlich für Hardcore Sightseeing nicht für jedermann geeignet. Uns hat es bei den sommerlichen Temperaturen allerdings sehr gefallen, weil man überall bis nachts draußen sitzen, die Stadt auf sich wirken lassen und Bier, Wein und leckeres Essen unter freiem Himmel genießen kann. Im August wird es des Öfteren sehr heiß in Prag. Wer Hitze nicht mag, sollte sich in diesem Monat von der Stadt fernhalten. Zudem ist natürlich gerade in den Sommermonaten sehr viel los in der Stadt. Wir fanden das Wetter und die Stimmung jedoch perfekt.

Unser Rezeptionist im Hotel hat uns aber noch einen weiteren Tipp gegeben: Er meinte, dass Prag vor allem zur Weihnachtszeit wunderschön wäre. Je näher es allerdings auf Weihnachten zugeht, umso teurer wird die Stadt. Daher lautet sein Tipp in der letzten November und in den zwei ersten Dezemberwochen nach Prag zu fahren. Hier kannst du die volle Weihnachtsstimmung mit all dem Schmuck, den Lichtern und weihnachtlichem Essen genießen und Hotels sollen noch erschwinglich sein.

Welche Währung gibt es in Prag?


In Prag bezahlt man mit der Tschechischen Krone. 25 Kronen entsprechen ungefähr einem Euro. Die meisten Eintrittspreise liegen ungefähr bei 150 Kronen, was umgerechnet somit 5,80 Euro entsprechen. Es rentiert sich kurz vor der Einreise nach Tschechien mit dem Auto an dem Rastplatz, an dem du auch die Vignette zahlst, gleich ein paar Euros in Tschechische Kronen wechseln zu lassen. Dann kannst du gleich ein Ticket für die Bahn lösen und auch den Parkplatz günstiger zahlen. Der Herr in dem Container an unserem beschriebenen Parkplatz nimmt nämlich einen Aufschlag bei Zahlung mit Euro.

Wie lange sollte man in Prag Urlaub machen?


Damit du entspannt die Highlights von Prag sehen kannst, solltest du auf jeden Fall vier Tage einplanen. Wobei wir gemerkt haben, dass uns dreieinhalb Tage nicht gereicht haben. Wir würden für geschichtlich Interessierte empfehlen mindestens fünf Tage einzuplanen. Wer Lust hat, könnte noch zwei weitere Tage anhängen und die ebenfalls sehr bekannten Städte Karlsbad oder Cesky Krumlov anschauen.

Sicher parken in Prag


Wir haben unser Auto am Privatparkplatz in der Nähe der Ubahn-Station Zlice abgestellt (Website). Dieser ist bewacht und kostete uns für drei Tage rund 240 Kronen. Behalte unbedingt die Quittung. Die brauchst du, um später dein Auto wieder abzuholen.

Wir haben außerhalb geparkt, weil es der blanke Horror wäre, in die Stadt hineinzufahren. Du wirst schon sehen, was ich meine, wenn du vor Ort bist. Durch die Stadt zu kommen dauert ewig. Unsere Lösung ist zudem kostengünstig und geht schneller. Dort an der Ubahn kostet das Bier übrigens nur 30 Kronen. So günstig findest du es in der Stadt nicht. An der Station Zlice gibt es allerdings nur Oldschool Automaten. Bedeutet: Du brauchst Münzen. Also vielleicht gleich ein Bierchen bestellen und den ersten Schein wechseln lassen.

Wir haben für die drei Tage ein 72 Stunden-Ticket geholt. In Zlice gibt es diese Option allerdings nicht. Ein Ticketschalter war zu unserem Aufenthalt nicht geöffnet. So zogen wir also erstmal ein Ticket über 90 Minuten für XY Kronen und fuhren in die Innenstadt. Dort angekommen mussten wir erst zu einer Metro-Station laufen, bis wir unser 72 Stunden-Ticket ziehen konnten. Die Station lag allerdings auf dem Weg.

Tschechisch für Anfänger

  • Ja – ano
  • Nein – žádný
  • Danke – poděkovat
  • Guten Tag – dobrý den
  • Auf Wiedersehen – sbohem

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Reiseführer, Literatur und Lustiges zu Prag

Zahlen und Fakten über Prag

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  • Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik
  • Prag nennt man auch Goldene Stadt
  • Im 14. Jahrhundert war sie Residenzstadt Karls IV.
  • 1348 wurde die erste Universität Mitteleuropas in Prag gegründet
  • das historische Zentrum Prags ist laut UNESCO eine der 12 Welterbestätten Tschechiens
  • fünf Millionen Touristen laufen jährlich durch Prag
  • eine der zehn meinst besuchtesten Städte Europas

Deine Meinung ist uns wichtig


Du warst auch schon in Prag? Was hat dir dort am besten gefallen? Haben wir einen Ort vergessen, den man unbedingt gesehen haben muss? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns!

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