Seychellen – Tag 1 – Auf in den Süden

Der Traumstrand Anse Lazio

Bis auf einen unausstehlichen Sitznachbarn auf der Strecke Berlin – Doha verläuft der Flug mit Qatar Airways ohne Zwischenfälle. Keine Luftlöcher, keine Ufos und auch sonst nichts Aufregendes. In Doha müssen wir fünf Stunden Zeit totschlagen, bevor es nach Mahe weitergeht. Auf dem Flughafen Mahe steigen wir in eine antik wirkende Propellermaschine um, die uns nach Praslin bringt. 

Auf dem kleinen Flugfeld auf Praslin werden wir schon erwartet. Mit dem Jeep werden wir über die halbe Insel gebracht, vorbei an riesigen Palmen in unser kleines Gästehaus Omusee. Unseren Mietwagen übernehmen wir erst hier. Wir lassen uns nicht lange bitten und starten einen ersten Abstecher in Richtung Norden zur Anse Lazio. An den Linksverkehr gewöhne ich mich zum Glück recht schnell, nur ab und an verwechsele ich noch die Fahrbahn. 

Wir erreichen den Strand und sind wir erst einmal überwältigt. Nachdem es am Morgen noch in Strömen geschüttet hatte, brennt uns jetzt die Sonne auf die Haut. Die Wellen peitschen an den schier endlosen Strand, die Palmen rascheln im Wind, ab und zu fällt eine Kokosnuss zu Boden – und das Meer schimmert in den schönsten Türkistönen. Eingerahmt wird die Szenerie von meterhohen Granitfelsen.

Anse Lazio

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Am Abend kehren wir noch einmal an diesen atemberaubenden Ort zurück. Der glutrote Himmel verleiht der Landschaft etwas mystisches. Außer ein paar einheimischen Rastafaris ist trotz dieser unglaublichen Atmosphäre weit und breit keine Menschenseele auszumachen.

Anse Lazio Anse Lazio

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Wir klettern über die Granitformationen am Strand und haben schnell einige hundert Bilder im Kasten. Inzwischen ist die Sonne hinter dem Horizont verschwunden und wir machen uns auf den beschwerlichen Weg zurück ins Gästehaus. Beschwerlich deswegen, weil die Straßen auf Praslin zum Teil sehr eng und unübersichtlich sind – außerdem ist es stockfinster, eine Straßenbeleuchtung gibt es nicht. Gelegentlich kommt uns ein Auto oder ein Fußgänger in der Dunkelheit entgegen. Den Abend lassen wir klassisch am Meer in einem kleinen Fischrestaurant direkt am Strand ausklingen, während uns eine milde Brise etwas Abkühlung verschafft.

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