Seychellen – Tag 14 – Regen zum Quadrat

Heute breche ich mit der Tradition. Der Wecker reißt mich zwar wie immer um fünf Uhr in der Früh aus dem Schlaf, allerdings habe ich für heute keinen Plan. Also schlafe ich einfach noch ein paar Stunden – so, wie es sich eigentlich auch für einen Urlaub gehört. Das bereue ich später allerdings, denn heute landet kein einziges Foto auf meinem Sensor. 

Am frühen Vormittag zieht sich der Himmel bedrohlich zu und es dauert nicht lange, bis der erste Regen fällt. Wir versuchen, dem weiter südlich zu entkommen. Auf der Fahrt küre ich auch gleich den Raser des Jahres. Der offensichtlich Geisteskranke ist anscheinend nicht mit der Straßenplanung einverstanden und schafft sich eine dritte Spur zwischen uns und dem Gegenverkehr. Der bisherige Titelinhaber – ein Busfahrer auf Praslin, der die Gesetze der Physik aushebeln konnte und mit seinem Bus um die Kurven gedriftet ist wie mit einem Rennwagen in “The Fast and the Furios” – muss von nun an mit der Silbermedaille vorlieb nehmen.

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Das Wetter wird leider nicht besser und so verbringen wir die restliche Zeit im Hotel, um dort auf einen Wetterumschwung zu warten. Leider vergebens. Es schüttet wie aus Kübeln und Besserung ist nicht in Sicht. Unser Vorgarten steht inzwischen komplett unter Wasser. Großen Respekt zolle ich den verrückten Höllenhunden, die dennoch den Trip auf der Ladefläche einer der zahlreichen Pick-Ups wagen. Als kleines Trostpflaster schlagen wir uns am Abend am Buffet des benachbarten Boathouse die Mägen voll. Ein nicht ganz billiger, aber lohnenswerter Spaß.

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