Seychellen (Praslin) – Tag 5 – Wanderung zur Anse Georgette

Eine Wanderung zur Anse Georgette

Völlig planlos folgen wir am Morgen der Küstenstraße in Richtung Anse Lazio und finden diese tolle Foto-Location.

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Sonnenaufgang auf Praslin2

Nach dem gewohnt fruchtigen Frühstück und einer kleinen Verschnaufpause wagen wir erneut den Angriff auf den Anse Georgette. Von ein paar Bergen und ein bisschen äquatorialer Sonne lassen wir uns nicht aufhalten. Der einzige gangbare Zugang zu dem Traumstrand führt durch das Lemuria Resort. Pech für uns: Nicht-Gäste haben keinen Zutritt. Also greife ich tief in der Trickkiste und erzähle dem Pförtner etwas von Fotograf auf Weltreise und Bildband über die Seychellen. Leider bleibt der Pförtner knallhart. Kein Zugang! Das nächste Mal locke ich den Kerl aus seinem Häuschen und renne einfach los. Wie gesagt, das nächste Mal. Heute heißt es, die Wanderstiefel anziehen und ab durch den Dschungel. Neben der Hotelanlage verläuft ein Trail. Anfangs schraubt sich dieser rund 140 Meter in die Höhe. Von dort oben hat man einen fantastischen Ausblick über Praslin. Zudem kann man dem Weg leicht folgen. Weiße Markierungen machen einem das Leben leicht.

Praslin Praslin Praslin

 

Doch auf halber Strecke scheint den Erbauern die Farbe ausgegangen zu sein. Von Markierungen keine Spur mehr. Auch der Trail ist nicht mehr zu erkennen. Gut, dass wir ein GPS dabei haben. So kämpfen wir uns einen steilen Hügel durch den Dschungel nach unten, immer in der Hoffnung, den richtigen Weg zu folgen. Wirklich kein Kinderspiel. Nach einer Weile ist er wieder zu sehen, der Trail. So geht es trotz der brütenden Mittagshitze wieder schneller voran. Fast am Ziel quält uns allerdings die Frage, ob wir am Ende nicht doch vor einem steilen Abhang stehen und umkehren müssen. Dem ist zum Glück nicht so. 

Allerdings kommen wir auch nicht ganz unbeschadet an. Vor uns spannt sich ein riesiges Spinnennetz mit zwei ausgewachsenen Palm-Spinnen. Auch wenn diese Art nicht gefährlich für den Menschen ist, will man ein solches Getier im Gesicht rumkrabbeln haben? Was also tun? Einfach umgehen, könnte man meinen. Doch während ich noch mit dem Spinnennetz beschäftigt bin und mir wieder eine Kaktuspalmen in die Hand ramme, geht Tiny T voran. Es dauerte nicht lange, da schreit sie wie am Spieß. Sie ist offenbar in ein Hornissennest oder etwas in der Art geraten und schreckt eine Heerschar dieser rot leuchtender Biester auf, die sofort zum Angriff übergehen. Glück im Unglück: Lediglich eines dieser kleinen Monster kann einen Stich setzen. Jeder Mann würde das wohl als Trophäe seinen Kumpels erzählen – und dabei maßlos übertreiben. Aber Frauen ticken da wohl anders. 

Letztendlich schaffen wir es zum Anse Georgette – und die Strapazen haben sich gelohnt!

Anse Georgette

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Uns lockt türkis leuchtendes Wasser und weiß glitzernder Puderzuckersand so weit das Auge reicht. Die ganze Szenerie wird eingerahmt von riesigen Granitfelsen und unzähligen Palmen. So muss das Paradies aussehen. Und das allerbeste: Außer uns räckeln sich lediglich zwei andere Urlauber in der Sonne.

Anse Georgette Anse Georgette Anse Georgette

Hier verbringen wir den Tag bis zum Sonnenuntergang. Der Himmel leuchtet in einem pastellfarbenen rosa wie aus dem Bilderbuch. Aber nicht nur der Himmel, auch das Meer, der Strand und sogar die Landschaft strahlen rosa. So eine Lichtstimmung bekommt man in unseren Breitengraden eher selten zu Gesicht.

Anse Georgette Anse Georgette

Den Rückweg gehen wir durch besagtes Golfresort. Nach 15 Minuten sind wir wieder am Ausgang. Auf der Fahrt nach Hause dann eine Schocksekunde. Aus der Dunkelheit rennt uns ein Hund direkt vor das Auto. Mit quietschenden Reifen kommen wir zum stehen. Der Hund dürfte zwar einen auf den Pelz bekommen haben, rennt dann aber einfach weiter. Zur Stärkung und Verarbeitung des Ganzen gibt es am Abend noch eine Pizza an dem kleinen Pizza-Imbiss, den wir gestern zufällig entdeckt haben. Stärkung ist auch bitter nötig, schließlich haben uns die Moskitos inzwischen geschätzt zwei bis drei Liter Blut geraubt. Und das ist keine dieser übertriebenen Stammtischübertreibungen.

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