Sizilien – Tag 2 – Sonnenaufgang über Taormina

Schon lange vor Sonnenaufgang stehen wir hoch über dem Meer und blicken auf die Bucht von Taormina. Einige Fischerboote ziehen bereits ihre Kreise, als die Sonne am Horizont aufgeht.

Bucht von Taormina

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Wir genießen die Szenerie eine Weile und machen uns dann auf zum Teatro Greco in Taormina. Bevor wir ankommen, schickt uns das Navi allerdings noch auf eine abenteuerliche Irrfahrt durch das kleine Bergstädtchen. Natürlich sind wir viel zu früh dran, das antike Theater mit Blick auf den Ätna hat zu so früher Stunde noch geschlossen. Immerhin: So haben wir die Straßen fast für uns alleine.

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Taormina

Das Teatro Greco enttäuscht uns etwas. Schön anzusehen ist es, den Eintrittspreis von zehn Euro ist es aber nur sehr bedingt wert. Allzulange halten wir uns hier auch nicht auf.

Teatro Greco

Mit dem Bus geht es weiter in das Bergdorf Castelmola. Von hier oben genießen wir einen fantastischen Blick über die Landschaft und über Taormina. Die engen Gassen verleiten zum flanieren. Urplötzlich wird die Ruhe von lauten Motorengeräuschen gestört. Ein Biker-Club hat das kleine Bergdorf offenbar als Ausflugsziel auserkoren. Für uns höchste Zeit weiterzuziehen.

Castelmola Castelmola

Am Nachmittag wollen wir den Monte Scuderi bezwingen – mit 1.253 Metern der höchste Gipfel in den Peloritani Bergen. Auf dem Weg zum Parkplatz verfahren wir uns fürchterlich. Unser Navi leitet uns nach Ali. Die Straßen sind hier extrem steil und extrem eng. Irgendwenn geht es nicht mehr weiter. Nur mit größter Mühe gelingt es uns, wieder auf die Hauptstraße zu stoßen. Mit etwas Verspätung erreichen wir schließlich den Trail. Anfangs folgen wir einem schattigen Schotterweg steil nach oben. Nach einer halben Stunde lassen wir die Bäume hinter uns und genießen einen großartigen Ausblick auf die Landschaft. Wir folgen dem Weg und passieren ein Stacheldrahtgatter. Von hier an führt uns der Weg – der kaum noch zu erkennen ist – wieder nach unten. Bald merken wir, dass wir auf dieser Route nicht zum Gipfel kommen werden. Also kehren wir um und suchen eine Alternative. Bald stoßen wir wieder auf den richtigen Trail.

Monte Scuderi

Der Weg führt uns steil nach oben, ein paar Kletterpartien sind auch zu meistern. Stellenweise ist der Weg nicht mehr zu erkennen, wir kämpfen uns durch das Gestrüpp. Leider kommen wir so nur langsam voran. Inzwischen ist es schon später Nachmittag. Das Ziel vor Augen brechen wir schließlich ab. In der Dunkelheit wollen wir die Kletterpassage nicht zurücklegen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir wieder den Parkplatz.

Auf dem Weg in unsere Unterkunft halten wir für ein paar Aufnahmen am Castello di Sant’Alessio Siculo – leider sind wir ein paar Minuten zu spät für wirklich spektakuläre Aufnahmen.

Castello di Sant'Alessio Siculo

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